CH395410A - Thermostatisch regulierter Verdampfungsölbrenner - Google Patents

Thermostatisch regulierter Verdampfungsölbrenner

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CH395410A
CH395410A CH887762A CH887762A CH395410A CH 395410 A CH395410 A CH 395410A CH 887762 A CH887762 A CH 887762A CH 887762 A CH887762 A CH 887762A CH 395410 A CH395410 A CH 395410A
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CH
Switzerland
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oil
switching device
evaporation
motor
regulator
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Application number
CH887762A
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Inventor
Rudin Albert
Original Assignee
Muench Walter
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/02Regulating fuel supply conjointly with air supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Thermostatisch      regulierter      Verdampfungsölbrenner   Die Erfindung betrifft einen    thermostatisch   regulierten    Verdampfungsölbrenner,   mit einem    Verdamp-      fungstopf,   dem über einen    Oelregler      Oel   und mittels eines von einem Elektromotor angetriebenen Ventilators Luft zugeführt wird, und mit einer    thermosta-      tisch   gesteuerten Schaltvorrichtung, die ihrerseits den    Oelregler   steuert, wobei der    Oelregler   in einem Betriebszustand minimaler Wärmeleistung eine zur Aufrechterhaltung einer Dauerflamme dienende, minimale    Oelmenge   durchlässt. 



  Bei bekannten    Oelbrennem   dieser    Art   ist die vom Ventilator dem    Verdampfungstopf   zugeführte Luftmenge von der jeweils vom    Oelregler   gelieferten    Oel-      menge   unabhängig. Eingehende Untersuchungen haben gezeigt, dass dies in verschiedener Hinsicht nachteilig ist; insbesondere muss bei derartigen    Oel-      brennern   die Dauerflamme verhältnismässig gross sein, um eine Verschmutzung des    Verdampfungstop-      fes   zu vermeiden.

   Dieser Nachteil wird    erfindungsge-      mäss   dadurch vermieden, dass die    thermostatisch   gesteuerte Schaltvorrichtung auch den Motor steuert, und zwar so, dass seine Tourenzahl und damit die mittels des Ventilators dem    Verdampfungs-      topf   zugeführte Luftmenge minimal werden, wenn die dem    Verdampfungstopf   über den    Oelregler   zugeführte    Oelmenge   minimal wird. 



  Die grossen Vorteile, die sich durch diese    Mass-      nahme   ergeben, werden in der nachfolgenden Beschreibung noch ausführlich erläutert werden. 



  In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. 



  Der dargestellte    Oelbrenner   weist einen    Verdam-      pfungstopf   1 auf, dem über eine Leitung 2    Oel   und über eine Leitung 3 Verbrennungsluft zugeführt wird. Das im    Verdampfungstopf   1 verdampfte    Oel   ver- brennt mit einer Flamme 4, deren Grösse durch Regulierung der    Oelzufuhr   zwischen einem    Normal-      und   einem Minimalwert veränderbar ist. Im Zuge der    Oelleitung   2, der das    Oel   aus einem erhöhten Behälter oder über eine Pumpe zugeführt werden kann, befinden sich ein    Oelregler   5 und ein Elektroventil 6, während im Zuge der Luftleitung 3 ein Ventilator 7 angeordnet ist.

   Wenn das Elektroventil 6 erregt wird, öffnet es sich, so dass das    Oel   zum Regler 5 gelangt. Der Ventilator 7 wird von einem    Wechselstrommotor   8 angetrieben, der auf später näher erläuterte Weise mit den Netzklemmen 9 und 10    in   Verbindung steht. 



  An die Netzklemmen 9, 10 sind über einen Hauptschalter 11 einerseits das Elektroventil 6 und andererseits die    Primärwicklung   12 eines    Transforma-      tors   13 angeschlossen, der die übliche Netzspannung von 220 V    z.B.   auf 24 V herunter transformiert. An die Sekundärwicklung 14 des Transformators 13 ist über zwei Leitungen 15 und 16 die Heizwicklung 17 einer    Bimetall-Schaltvorrichtung   18    angeschlossen.   Im Zuge der Leitung 15    befinden   sich zwei    Klemmen   19 und 20, die über einen    Thermostatschalter   21 miteinander verbunden sind. 



  Der    Thermostatschalter   21 ist in einem mittels des    Oelbrenners   zu    heizenden   Raum angeordnet und unterbricht den Stromkreis der Heizwicklung 17, wenn die Raumtemperatur einen an diesem Schalter eingestellten Wert überschreitet. 



  Im Zuge der Leitung 16 befinden sich ebenfalls zwei Klemmen 22 und 23, die zum    Anschliessen   eines weiteren    Thermostatschalters   vorgesehen, im Schema aber durch    eineKurzschlussbrücke   24    mitein-      ander   verbunden sind. Falls der    Oelbrenner   zum    Heizen   eines    Zentralheizungskessels   dient, kann man an die Klemmen 22 und 23 einen    Thermostatschalter   anschliessen, der den Stromkreis der    Heizwicklung   17 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 unterbricht, wenn die Kesseltemperatur einen an diesem    Thermostatschalter   eingestellten Wert überschreitet. 



  Die    Bimetall-Sehaltvorrichtung   18 weist einen    Bimetallstreifen   25 auf, der an seinem Ende 26 im Gehäuse oder dergleichen fest eingespannt ist, während sein freies Ende 27 über eine mechanische Verbindung 28 den    Oelregler   5    beeinflusst,   z. B einen in diesem Regler enthaltenen, nicht dargestellten Schieber verstellt.

   Die Regulierung erfolgt so, dass bei Abschaltung der Heizwicklung 17 durch den    Thermo-      statschalter   21, der    Bimetallstreifen   25 sich streckt und dadurch den    Oelregler   5 so einstellt, dass er nur eine    ganz   geringe    Oelmenge   durchlässt, die lediglich zum Unterhalt einer    Dauerflamme   von sehr geringer    Heizkraft   dient.

   Wenn sich der    Thermostatschalter   21 wieder schliesst, wird    umgekehrt   der    Oelregler   wieder auf einen an ihm    voreingestellten   Normalwert des    Oeldurchflusses   umgeschaltet und die    Dauer-      flamme   geht wieder in eine grosse Flamme von der gewünschten Normalleistung über. 



  Soweit der    Oelbrenner   bis jetzt beschrieben worden ist, ist er    bekannt.   Solche    Oelbrenner   arbeiten in    zahlreichen      Heizanlagen   in befriedigender Weise, weisen aber noch gewisse Mängel auf, insbesondere wenn sie in    Heizanlagen   von verhältnismässig kleiner Leistung verwendet werden. Bei diesen bekannten    Oelbrennern   liegt der zum Antrieb des Ventilators 7 dienende Motor 8, solange der Hauptschalter 11 geschlossen ist, dauernd an der vollen    Netzspannung,   allenfalls unter    Vorschaltung   eines im normalen Betrieb unveränderlichen Einstellwiderstandes.

   Demzufolge wird    immer   die gleiche Luftmenge    gefördert,   ob nun die Flamme    gross   oder klein ist. Die Luftmenge kann nur mittels am Eingang der Luftleitung vorgesehener Luftklappen    verändert   werden, die entsprechend der am    Oelregler   vorgenommenen Einstellung der    Normalölmenge   eingestellt werden, also entsprechend der bei der jeweiligen    Heizanlage   gewünschten normalen Wärmeleistung des Brenners. 



  Bei dem bekannten    Oelbrenner   ist die bei Dauerflamme dem    Verdampfungstopf   zugeführte Luftmenge demzufolge viel grösser als die notwendige    Verbrennungsluftmenge.   Diese grosse Luftmenge hat bei    Dauerflammenbetrieb   eine    starke   Abkühlung des    Verdampfungstopfes   zur Folge, die ihrerseits die Verdampfung beeinträchtigt, so dass sich Rückstände bilden, die den Topf verschmutzen. Um diesen Nachteil zu    vermeiden,   ist man genötigt, die    Dauerflamme   verhältnismässig gross zu machen, was aber wiederum für die Anwendung des Brenners für kleine Heizleistungen,    z.B.   beim Einbau in einen zur Heizung eines einzigen Zimmers bestimmten Ofens, nachteilig ist. 



  Dieser Nachteil ist bei dem in der Zeichnung dargestellten Brenner dadurch    vermieden,   dass die Umdrehungszahl des Motors 8 zugleich mit der vom    Oel-      regler   5 durchgelassenen    Oelmenge      vergrössert,      bzw.      verkleinert   wird.

   Hierzu ist ein    elektrischer   Umschaltarm 29 vorgesehen, der über den Hauptschalter 11 mit der Netzklemme 9 verbunden ist und über eine mechanische Verbindung 30 ebenfalls vom Bimetallstreifen 24 der Schaltvorrichtung 18    gesteuert      wird.   In der dargestellten Einschaltlage des Thermostatschalters 21 liegt der Umschaltarm 29 auf einem festen Kontakt 31, der mit einem einstellbaren Anzapfkontakt 32 eines    Potentiometerwiderstandes   33 verbunden ist. Der    Potentiometerwiderstand   33 ist zwischen einer Eingangsklemme des Motors 8 und der anderen festen Klemme 34 geschaltet, auf die der Umschaltarm 29 zu liegen kommen kann. Die andere Eingangsklemme des Motors 8 ist über den Hauptschalter 11 direkt an die Netzklemme 10 angeschlossen. 



  Es ist ersichtlich, dass in der dargestellten Betriebslage sich nur ein Teil des    Potentiometerwider-      standes   33 im Stromkreis des Motors befindet. Der    Anzapfungskontakt   32 und damit die Tourenzahl des Motors 8    wird   so eingestellt, dass der Ventilator 7 die bei der eingestellten    Normalölmenge   erforderliche Luftmenge fördert. Wenn die Schaltvorrichtung 18 den    Oelregler   5 auf minimalen    Oeldurchlass   umstellt, legt sie zugleich den Umschaltarm 29 auf den Kontakt 34 um, so dass sich nun der ganze    Potentiome-      terwiderstand   33 im Stromkreis des Motors 8 befindet.

   Dementsprechend sinkt die Tourenzahl des    Motors   8    z.B.      auf      30   -    40%      der      ursprünglichen      Tou-      renzahl,   was eine prozentual noch stärkere Verminderung der geförderten Luftmenge zur Folge hat. 



  Die durch die automatische Umschaltung des Motors 8 auf niedrigere Tourenzahl erzielten    Vorteile   sind sehr gross. 



  Die    Dauerflamme,   bzw. die minimale    Durchfluss-      menge   des Reglers 5 kann sehr stark reduziert werden; bei einem bestimmten    Brennertyp,      z.B.   von 0,3 Liter/Stunde auf 0,09 Liter/Stunde. Dies wirkt sich aus in einer sehr bedeutenden Erhöhung des Anwendungsbereiches dieses Brenners für Anlagen kleiner    Heiz-      leistung,   ohne Verschmutzung des    Verdampfungstop-      fes   1. Sehr erwünscht ist ferner der Umstand, dass bei der niedrigeren Tourenzahl das Geräusch des Motors und des Ventilators stark abnimmt, und zwar um so mehr, als die Luftklappen und die durch dieselben bewirkte Drosselung des Luftstromes wegfallen.

   Ausserdem wird auch der Elektrizitätsverbrauch in    erwünschter   Weise    verringert.   



  Obwohl im dargestellten Beispiel die Schaltvorrichtung 18 als    Bimetall-Schaltvorrichtung   ausgebildet ist, kann man auch Schaltvorrichtungen anderer Art vorsehen,    z.B.   elektromagnetische    Schaltvorrich-.   tunen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Thermostatisch regulierter Verdampfungsbren- ner, mit einem Verdampfungstopf, dem über einen Oelregler Oel und mittels eines von einem Elektromotor angetriebenen Ventilators Luft zugeführt wird, und mit einer thermostatisch gesteuerten Schaltvorrichtung, die ihrerseits den Oelregler steuert, wobei der Oelregler in einem Betriebszustand minimaler Wärmeleistung eine zur Aufrechterhaltung einer Dauer- <Desc/Clms Page number 3> flamme dienende minimale Oelmenge durchlässt, dadurch gekennzeichnet,
    dass die thermostatisch gesteuerte Schaltvorrichtung (18) auch den Motor (8) steuert, und zwar so, dass seine Tourenzahl und damit die mittels des Ventilators (7) dem Verdamp- fungstopf (1) zugeführte Luftmenge minimal werden, wenn die dem Verdampfungstopf über den Oel- regler (5) zugeführte Oelmenge minimal wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1) Verdampfungsölbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Wert eines im Stromkreis des Motors (8) angeordneten Widerstandes (33) durch die thermostatisch gesteuerte Schaltvorrichtung (18) gesteuert wird.
    2) Verdampfungsölbrenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des Motors ein Potentiometerwiderstand (33) angeordnet ist und dass die thermostatisch gesteuerte Schaltvorrichtung (18) den Umschaltarm (29) eines Umschal- ters betätigt, dessen zwei feste Klemmen (34, 31) mit einem Ende des Potentiometerwiderstandes (33) respektive dem einstellbaren Anzapfkontakt (32) desselben verbunden sind.
    3) Verdampfungsölbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die thermostatisch gesteuerte Schaltvorrichtung als Bimetall-Schaltvorrich- tung (18) ausgebildet ist und eine Heizwicklung (17) aufweist, die sich im Stromkreis mindestens eines Thermostatschalters (21) befindet und zur Heizung eines Bimetallelementes (25) dient, das den Oelregler (5) und ein im Stromkreise des Motors (8) angeordnetes Schaltelement (29) betätigt.
    4) Verdampfungsölbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die thermostatisch gesteuerte Schaltvorrichtung eine elektromagnetische Schaltvorrichtung ist.
CH887762A 1962-07-24 1962-07-24 Thermostatisch regulierter Verdampfungsölbrenner CH395410A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4239652B4 (de) * 1991-11-29 2005-09-01 Toyotomi Co., Ltd., Nagoya Verdampfungsölbrenner

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