CH395511A - Garagieranlage für Fahrzeuge - Google Patents

Garagieranlage für Fahrzeuge

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Publication number
CH395511A
CH395511A CH461762A CH461762A CH395511A CH 395511 A CH395511 A CH 395511A CH 461762 A CH461762 A CH 461762A CH 461762 A CH461762 A CH 461762A CH 395511 A CH395511 A CH 395511A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
platform
parking
garage system
vehicles
base
Prior art date
Application number
CH461762A
Other languages
English (en)
Inventor
Bertil Pernum Ake
Original Assignee
Kockums Mekaniska Verkstads Ab
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Publication date
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Publication of CH395511A publication Critical patent/CH395511A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/30Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in horizontal direction only
    • E04H6/40Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in horizontal direction only characterised by use of turntables or rotary rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


      Garagieranlage    für     Fahrzeuge       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Garagieran-          lage    für Fahrzeuge mit einer Anzahl von festen  Abstellplätzen, welche entweder in zwei Reihen auf  je einer Seite einer Fahrstrasse angeordnet sind, die  von hinreichender Breite ist, damit die Fahrzeuge  bei der Einfahrt auf und der Ausfahrt von den  festen Abstellplätzen eine     90 ige    Schwenkung aus  führen können, oder in einer Reihe auf der einen  Seite einer solchen Fahrstrasse zum Abstellen der  Fahrzeuge quer zur bezüglichen Reihe liegen, und  mit einer Anzahl von längs der Fahrstrasse ange  ordneten und mindestens je ein Fahrzeug tragen  den     Abstellplattformen.     



  Eine sehr übliche Art von     Garagen,    z. B. in  Kellergeschossen liegende oder unterirdische Ga  ragen, umfasst zwei Reihen von in der oben angege  benen Weise auf beiden Seiten einer Fahrstrasse  angeordneten festen Abstellplätzen. Diese Fahrstrasse  muss hinreichend breit sein, damit die Fahrzeuge  bei der Einfahrt auf bzw. der     Ausfahrt    von den  festen Abstellplätzen um 90  schwenken können.  



  Die Gesamtfläche der Fahrstrassen einer Garage  stellt deshalb einen bedeutenden Teil der Boden  fläche der Garage dar und bleibt als Abstellplatz       unausgenützt,    falls keine besonderen Massnahmen  ergriffen werden.  



  Es sind jedoch verschiedene Verfahren bekannt  geworden, die Fahrstrassen zum Abstellen von Fahr  zeugen auszunützen oder die Breite der Fahrstrassen  zu vermindern. Um eine Verminderung der Breite  der Fahrstrassen zu ermöglichen, hat man z. B.  mechanisch betriebene Transportmittel vorgeschla  gen, welche die Fahrzeuge auf die Abstellplätze und  von diesen weg befördern. Unter den Nachteilen  der gemäss diesem Prinzip geordneten Garagen seien  vor allem die hohen Anlage- und Betriebskosten  sowie die Gefahr erwähnt, dass durch Versagen    irgendeines der Transportmittel ein grösserer oder  kleinerer Teil der Garage blockiert wird.

   Gemäss  einer anderen Lösung, der dadurch eine grössere       Aktualität    zukommt,     dass    sie ähnlich wie die Erfin  dung eine Erhöhung des nützlichen     Abstellraumes     gestattet und dennoch die Möglichkeit gewährt, die  Fahrzeuge auf die Abstellplätze und von diesen weg  zu fahren, sind längs der Fahrstrasse eine Anzahl  von durch Räder getragenen     Abstellplattformen    vor  gesehen, d. h. Wagen, die, z.

   B. von Elektromotoren  angetrieben, auf Geleisen längs der     Fährstrasse    be  weglich sind und     auseinandergeführt    werden können,  um an einer gewünschten Stelle eine Lücke zu be  lassen, so dass ein Fahrzeug auf einen festen Abstell  platz bzw. von diesem weg gefahren werden kann.  Durch diese Einrichtung lässt sich also ein wesent  licher Teil der Gesamtfläche der Fahrstrasse als  Abstellplätze ausnützen. Auf Grund einer umfang  reichen Installationsausrüstung und der nötigen  mechanischen Vorrichtungen erhöht diese an sich       ausgezeichnete        Einrichtung    jedoch die Baukosten  und auch die Unterhalts- und     Betriebskosten    einer  damit ausgerüsteten Garage beträchtlich.

   Ferner füh  ren die längs der Fahrstrassen mechanisch verschieb  baren Plattformwagen die Gefahr mit sich, dass  Personen wie auch Materialien zu Schaden kommen  können, und bei mechanischen oder elektrischen  Fehlern können alle oder einige der Abstellplätze  blockiert werden. Ausserdem muss man damit rech  nen, dass wenigstens einige Kraftwagenbesitzer wegen  mangelnder technischer Kenntnis oder durch das  Geschehen beängstigt, dass sich beim Drücken eines  Knopfes eine Anzahl     Abstellplattformen    plötzlich  in der Garage hin und her zu bewegen beginnen,  beim Abstellen ihrer Fahrzeuge um     Hilfe        bitten     müssen.

   Hierzu und auch aus Sicherheitsgründen  können selbstverständlich bei grösseren Garagen ge-      schulte     Garagewärter    angestellt sein, jedoch dürfte  sich dieser Ausweg bei mittelgrossen und kleineren  Garagen allzu     kostspielig    stellen.  



  Unter Erfüllung des Wunsches nach einer be  quemen     Manövrierung    der Fahrzeuge und unter Be  seitigung der oben angegebenen Nachteile bezweckt  die Erfindung, die nützliche     Abstellfläche    einer Ga  rage zu erhöhen. Hierzu zeichnet sich die Erfindung  dadurch aus, dass die     Abstellplattformen    an bestimm  ten Stellen     längs    der einen oder anderen Seite der  Fahrstrasse auf einer Unterlage drehbar montiert,  im übrigen aber ortsfest sind.  



  Jede     Abstellplattform    kann     mittels    einer Lage  rungsvorrichtung auf der Unterlage drehbar getragen  und mittels an der Plattformunterseite montierter  Laufrollen     peripherisch    abgestützt sein, welche direkt  auf der Unterlage oder einer oder mehreren an der  Unterlage befestigten und mit dem Drehungsmittel  punkt der     Plattform    konzentrisch verlaufenden Schie  nen ruhen.  



  Die erfindungsgemässen     Abstellplattformen    lassen  sich leicht und zu verhältnismässig niedrigen Kosten  in den Fahrstrassen von Garagen installieren, um  als     Abstellplätze        zu    dienen und dadurch die Kapazität  der Garage zu erhöhen. Sie nehmen geringen Platz  in Anspruch und sind an verschiedene     Garagebau-          arten    geschmeidig anpassungsfähig. Sie lassen sich  z. B. ohne Ungelegenheit in schon in Gebrauch be  findlichen Garagen installieren, und die Fahrstrassen  brauchen nicht gerade zu sein. Ferner sind diese       Abstellplattformen    sehr leicht zu bedienen und er  fordern praktisch keinen Unterhalt.

   Bei den er  findungsgemäss angeordneten Garagen können die  auf den     Abstellplattformen    stehenden Fahrzeuge  durch Drehung der Plattformen leicht in zweck  mässige Winkellagen in der Garage eingestellt wer  den, so dass andere Fahrzeuge     unbehindert    auf die  Abstellplätze und von den Abstellplätzen weg fahren  können. Leere     Abstellplattformen    lassen sich     sogar     dazu verwenden, die     Manövrierung    von Fahrzeugen  zu erleichtern, die auf die festen Abstellplätze bzw.

    von ihnen weg gefahren werden, was besonders in  engen Garagen von Vorteil sein kann, obwohl die  erste Aufgabe der Plattformen     selbstverständlich    dar  in besteht, als Abstellplätze und nicht als Manövrier  plätze für die Fahrzeuge zu dienen.  



  Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung  im folgenden beispielsweise beschrieben werden. Es  zeigt:       Fig.    1 einen Grundriss einer Garage mit dreh  baren     Abstellplattformen    gemäss der     Erfindung,          Fig.    2 einen Grundriss einer     Abstellplattform     in grösserem     Massstab,          Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie     III-III     in     Fig.    2, welcher die Lagerungsvorrichtung und  die Bremsvorrichtung der Plattform sowie eine Lauf  rolle     mit    Lager darstellt,

         Fig.   <I>4a</I> und<I>4b</I> in Zusammenstellung einen       Grundriss    der     Bedienungs-    und     Bremsvorrichtung       der Plattform, wobei die     Abdeckblecho    teilweise  entfernt sind, und       Fig.    5 einen     Teilgrundriss,    welcher den Bedie  nungshebel der Plattform in niedergeklappter Lage  in einer Versenkung der einen Plattformseite liegend  veranschaulicht.  



  Die     Garagieranlage    ist in der dargestellten Aus  führung in einer Garage üblicher Bauart mit zwei  Reihen von festen Abstellplätzen 1 angebracht, die  durch eine Fahrstrasse 2 getrennt sind, welche von  hinreichender Breite ist, um die Fahrzeuge bei der  Einfahrt auf und der Ausfahrt von den festen Ab  stellplätzen eine     90 ige    Schwenkung ausführen zu  lassen.

   Längs der Fahrstrasse 2 sind nacheinander  eine Anzahl von drehbaren, im übrigen jedoch orts  festen Plattformen 3 angeordnet, die als Abstell  plätze für Fahrzeuge dienen sollen und derart ange  bracht sind, dass sie mit den auf ihnen abgestellten  Fahrzeugen und ohne durch die Fahrzeuge auf den  festen Abstellplätzen     behindert    zu werden, in solche  Winkellagen drehbar sind, dass Fahrzeuge an der  bezüglichen Plattform vorbei gefahren werden kön  nen oder einen ausreichenden     Manövrierplatz    er  halten, um auf die festen Abstellplätze oder von  diesen zu fahren, oder dass ein Fahrzeug auf bzw.  von einer Plattform weg gefahren werden kann,  die als Abstellplatz für dieses Fahrzeug verwendet  wird.

   Die Grösse und Form der Plattformen und  die     Anbringung    derer Drehungsmittelpunkte lassen  sich in Abhängigkeit von der Breite der festen  Abstellplätze, der Breite der Fahrstrasse und der  Grösse der Fahrzeuge, die auf den Plattformen Platz  finden sollen, anpassen. Bei der dargestellten recht  eckigen Art von Plattformen besitzt jede Plattform,  deren Grösse für einen Personenkraftwagen berechnet  ist, ihren Drehungsmittelpunkt an der einen Seite       mitten        zwischen    den Enden.

   Die Plattformen können  derart installiert sein, dass ihre Drehungsmittelpunkte       zickzackförmig,    etwas untereinander versetzt auf bei  den Seiten einer Linie angebracht sind, die sich  längs der Mittellinie der Fahrstrasse erstreckt, jedoch  vorzugsweise der einen Reihe von festen Abstell  plätzen etwas näher gelegen ist als der anderen.  Sind die festen Abstellplätze von Standardbreite,  ist es zweckmässig, die     Abstellplattformen    in der  veranschaulichten Weise anzuordnen, so dass jede  Plattform mit ihrem Drehungsmittelpunkt auf einer  gedachten, von einem Punkt mitten zwischen zwei  Paaren von einander gegenüberliegenden festen Ab  stellplätzen quer über die Fahrstrasse gezogenen Linie  liegt.

   Jeder Gruppe von vier festen Abstellplätzen  ist also eine drehbare     Abstellplattform    zugeordnet.  Bei der dargestellten Anordnung bedeutet dies eine  Erhöhung des nützlichen Abstellraumes mit 25     %.     Es leuchtet ein, dass bei Anordnung von     Abstell-          plattformen    an der Kreuzung von Fahrstrassen und  auf anderen     unausgenützten    Flächen oder in Fahr  strassen, die auf der einen Seite von einer Reihe  fester Abstellplätze und auf der anderen Seite z. B.      von einer Wand flankiert sind, die Erhöhung bis  50     @;    betragen kann.  



  In der dargestellten Ausführung hat jede Platt  form 3 rechteckige Form und umfasst zwei Rahmen  abschnitte 4, die mit     Abdeckblechen    5 bekleidet  sind, welche die Oberseite der Plattform 3 bilden.  An der einen Seite mitten zwischen den Enden  wird die Plattform von einer allgemein mit 6 be  zeichneten, an der Unterlage verankerten Lagerungs  vorrichtung drehbar getragen. Diese Vorrichtung wird  im folgenden näher beschrieben. Ausser von dieser  Lagerungsvorrichtung wird die Plattform 3 von einer  Anzahl Rollen 7 getragen, die auf der Unterseite  der Rahmenabschnitte 4 in Haltern 8 montiert und  mittels Kugellager gelagert sind.

   Die Rollen 7 sind  im Abstand voneinander längs zweier konzentrischer  Kreisbögen angebracht, deren gemeinsamer Mittel  punkt mit dem Drehungsmittelpunkt der Plattform 3  zusammenfällt, und sie können entweder direkt auf  der Unterlage oder auf Schienen abrollen, die mit  der Unterlage fest verbunden sind. Die Schienen  können kreisförmige oder kreisbogenförmige ebene  Bahnen aus Metallblech sein, die mittels     Epoxy-          harzleim    auf der Unterlage festgeklebt sind. In der  gezeigten Ausführung (die Unterlage ist hier ein  Betonfussboden) bestehen die Schienen jedoch aus  zwei konzentrischen kreisförmigen Bahnen 9 aus       Expoxyharzleim,    welcher mit Sand als Füllmittel  vermischt ist.

   Diese Rollbahnen 9 werden vorzugs  weise derart hergestellt, dass zwei konzentrische ring  förmige Flächen des Betonfussbodens abgeschliffen  und mit verdünntem     Expoxyharzleim    imprägniert  werden, wonach eine Oberflächenschicht von mit  Sand vermischtem     Expoxyharzleim    auf den behandel  ten Flächen angebracht wird. Diese Schichten bilden  nach Selbsterhärtung äusserst verschleissfeste Bahnen,  die mit dem Betonfussboden 5 vereinigt sind und  grosse Tragfähigkeit besitzen.  



  Die Lagerungsvorrichtung 6     (Fig.    3) umfasst ein  an der Unterlage verankertes Lagergehäuse 10 und  einen mit der Plattform 3 verbundenen herabhän  genden Zapfen 11, welcher abgestuft ist und an  seinem mittleren Teil mittels eines     Radialkugellagers     12 und an seinem abgesetzten Endteil mittels eines       Axialkugellagers    13 im Gehäuse 10 gelagert ist.  



  Das Lagergehäuse 10 kann in irgendwelcher  zweckmässigen Weise mit der Unterlage fest ver  bunden sein. In     Fig.    1 ist jedoch eine Anordnung  gezeigt, die besonders vorteilhaft ist, wenn     Abstell-          plattformen    3 auf fertige Betonfussböden in bereits  im Gebrauch befindlichen Garagen oder dergleichen  installiert werden sollen. Das Lagergehäuse 10 ist  somit auf einer Bodenplatte 14 festgeschweisst, die  mittels     Epoxyharzleim    am Betonfussboden festgeklebt  ist.

   Die     Festklebung    der Bodenplatte 14 wird in  der Weise durchgeführt, dass eine der Platte ent  sprechende Fläche des Betonfussbodens abgeschliffen  und mit verdünntem     Epoxyharzleim    imprägniert  wird, wonach eine Lage von dickem     Epoxyharzleim     auf der also behandelten Fläche angebracht wird.    Auf diese Lage     Epoxyharzleim    wird die     Bodenplatte     14     herabgepresst,    welche in dem dargestellten Beispiel  aus Stahlblech besteht und deren Unterseite     früher     behandelt und     mit    Leim derselben Art belegt worden  ist, wobei der Leim während der Lagerung und  beim Transport der Platte als Rostschutz dient.

    Beim     Herabpressen    der Bodenplatte 14 wird der  Leim um den Umfang der Bodenplatte nach oben  gepresst und dringt durch in der Platte vorgesehene  Löcher 15 hinauf, in welchem der Leim nach Er  härten kräftige Zapfen 15' bildet, die mit dem Beton  fussboden fest vereinigt sind und die Festigkeit des  Verbands gegen Schubbeanspruchungen erhöhen.  



  Um die Auffahrt auf bzw. die Abfahrt von der       Abstellplattform    3 zu erleichtern und um Personen  schaden zu verhüten, ist die Aussenkante 5' der  Plattform abfallend angeordnet und vorzugsweise     mit     einem     Gummiwulst    5" versehen. Ferner kann die  Plattform 3 auf der Oberseite zweckmässige Führungs  nuten in der Form von innerhalb der Plattform  randteile liegenden Versenkungen besitzen, welche  teils zur Lenkung der Räder der Fahrzeuge bei  der Auffahrt auf bzw. Abfahrt von der Plattform  dienen und teils die Aufgabe haben, das abgestellte  Fahrzeug festzuhalten, so dass es nicht     unbeabsich-          tigterweise    von der Plattform     herabgleitet    oder herab  rollt.  



  Bei der in     Fig.    2 gezeigten Ausführungsform  hat die Plattform 3 jedoch eine     hauptsächlich    flache  Oberseite und ist mit Klötzen 16 ausgerüstet, die  paarweise an dem einen Ende der Plattform in  solchen Lagen angeordnet sind, dass sie auf beiden  Seiten der     Hinterräder    eines auf die Plattform ge  fahrenen Fahrzeuges Halteglieder bilden. Die Klötze  16 sind zur Anpassung an die Grösse und Stellung  des     Fahrzeuges    einstellbar.  



  Die     Abstellplattformen    3 stehen     normalerweise     mit ihren Längsachsen parallel zur Fahrstrasse, um  die     grösstmöglichste    Breite derselben freizugeben, um  Fahrzeuge auf dem Wege auf die Abstellplätze zu  bzw. von ihnen weg vorbeizulassen. In dieser Lage  blockieren die Plattformen allerdings die festen Ab  stellplätze, jedoch kann irgendeiner dieser Plätze  durch zweckmässige Einstellung einer oder höchstens  zweier drehbarer Plattformen schnell zum     Ein-    oder  Auslassen eines Fahrzeuges freigegeben werden.

   In       Fig.    1 ist eine Anzahl     möglicher    Winkellagen der  Plattform 3     mit    den darauf abgestellten Fahrzeugen  gezeigt, und Pfeile deuten an, welche     Möglichkeit     die Fahrzeuge haben, zur Einfahrt auf bzw. Ausfahrt  von den Abstellplätzen zu manövrieren.  



  Die erfindungsgemässen     Abstellplattformen    kön  nen, wenn erwünscht, mit kleinen Elektromotoren  ausgerüstet werden, die z. B. unter den bezüglichen  Plattformen angebracht werden können, um über  ein zweckmässiges Zahngetriebe diese Plattformen  zu betätigen, oder können die     Plattformen    mit einer  zweckmässigen Hebel- bzw.     übersetzungsvorrichtung     zur Handbedienung ausgerüstet werden. Gemäss einer  einfachen und praktischen Bauart sind die Platt-      formen durch einen Handhebel 17 von Hand dreh  bar, welcher mit einer Sperrvorrichtung zur Ermög  lichung einer     auslösbaren    Verriegelung der Platt  formen in bestimmten Winkellagen verbunden sein  kann.

   In der dargestellten Ausführung ist der Hebel  jedoch     mit    einer     Bremsvorrichtung    18 verbunden,  mit welcher die Plattform 3 in einer beliebigen  Winkellage festgestellt werden kann. Der Handhebel  17 ist an dem einen der beiden vom Drehungs  mittelpunkt der Plattform 3 weitest entfernten Ecken  angebracht und besteht aus einer Stange, die da  durch an der Plattform 3 schwenkbar montiert     ist,     dass sie an dem einen Ende mit dem einen Ende  einer waagrechten, im Verhältnis zur Stange im  rechten Winkel angebrachten Welle 19 verbunden  ist,

   die sich durch ein Loch in dem einen Rahmen  abschnitt 4 der Plattform 3 unter die Plattform  erstreckt und in einem Paar von an der Unter  seite der Plattform befestigten Hülsen 20 drehbar  und     axial    verschiebbar gelagert ist, welche Hülsen  die Welle 19 an den beiden Enden umschliessen.  In der unwirksamen Lage     liegt    der Hebel in einer  Nut 21 im einen Randteil der Plattform 3 nieder  geklappt, um z. B. das     öffnen    einer Tür eines auf  der Plattform abgestellten Fahrzeuges     nicht    zu be  hindern. Aus dieser Lage ist der Handhebel 17  in eine senkrechte oder beinahe senkrechte Lage  hochklappbar, um als Griff zum Drehen der Platt  form     zu    dienen.  



  Die mit dem Handhebel 17     drehbare    Welle 19  ist an dem äusseren Ende mit dem äusseren Arm  22 eines Lenkersystems verbunden, welches einen  inneren Arm 23     besitzt,    der mittels eines gabel  förmigen Gelenks 24 mit einem Hebel 25 verbunden  ist. Der Hebel 25 ist mittels eines Zapfens 26  an der Unterseite der Plattform 3 gelagert und  sein inneres Ende ist als doppelter Winkelhebel  mit zwei Vorsprüngen 27 und 28 ausgebildet, die  z. B. mittels einer     Wantschraube    30 und einer     Ver-          riegelungsmutter    31 an je ein Ende eines Brems  bandes 29     angelenkt    sind.

   Das Bremsband 29 er  streckt sich um eine Bremstrommel 32, die aus  einem auf der Bodenplatte 14 befestigten ringför  migen Flansch besteht. In der     niedergeklappten    Lage  des Handhebels 17 wird der Hebel 25 von einer  Schraubenfeder 33 in einer Bremslage gehalten, in  welcher das Bremsband 29 um die Bremstrommel  32 gespannt ist. Die Schraubenfeder 33 umschliesst  den inneren Lenker 23 des Lenkersystems und ist  zwischen einer einstellbaren Mutter 34 auf diesem  Lenker und dem einen     Rahmenabschnitt    4 der Platt  form 3 eingespannt. Beim     Hochschwenken    des Be  dienungshebels 17 wird die Feder 33 zusammenge  drückt und der Hebel 25 in einer solchen Richtung  geschwenkt, dass das Bremsband 29 der Brems  vorrichtung 18     gelockert    wird.

   Wenn man den Hebel  17     wieder        loslässt,    wird er selbsttätig von der Feder  33 niedergeklappt und gleichzeitig wird das Brems  band 29     zum    Eingriff um die Bremstrommel 32  gebracht.    Das Bremsband 29 ist mittels der     Wantschraube     30 regelbar und die Federspannung mittels der Mut  ter 34. In der Nut 21 für den Handhebel 17  ist ein Gummipuffer 35 angeordnet, um den An  schlag des Hebels zu dämpfen, wenn er von der  Feder 33 in seine niedergeklappte Lage zurückge  bracht wird.

   Wenn die Plattform mittels des Hand  hebels 17 geschwenkt wird und sich der gewünschten  Winkellage nähert, wird der Handhebel losgelassen,  wobei der Hebel 25 der Bremsvorrichtung 18     sofort     von der Feder 33 in die Bremslage geschwenkt wird,  so dass die Plattform 3 schnell und beinahe ohne  Leergang, dennoch aber sanft, durch das Bremsband  29 festgestellt wird.  



  Um den Transport der Plattformen 3 zum Auf  stellungsplatz zu erleichtern, ist jede Plattform in  drei Hauptteile unterteilt, die bei der Installation  endgültig zusammengebaut und mit den     Abdeck-          blechen    5 bekleidet werden. Zwei dieser Hauptteile  bestehen aus den beiden Rahmenabschnitten 4 mit  anmontierten Rollen 7. Auf dem einen Rahmenab  schnitt ist ausserdem der Handhebel 17 nebst der  Welle 19 und dem Lenkersystem mit den Lenkern  22 und 23 bereits angebracht. Der dritte Hauptteil  besteht aus der Lagerungsvorrichtung 6 mit dem  Lagergehäuse 10 und den Lagern 12 und 13 sowie  den Drehzapfen 11, der Bodenplatte 14 und der  oben beschriebenen Bremsvorrichtung 18 mit dem  Hebel 25.

   Diese Teile sind zu einer Einheit 6'  zusammengebaut, deren zusammenhaltende Teile aus  der Bodenplatte 14, einer oberen Platte 36, auf  der der Drehzapfen 11 festgeschweisst ist, und Ver  bindungsgliedern 37 gebildet sind, welch letzteren  die Bodenplatte 14 und die obere Platte 36 ver  binden und als Befestigungen für die Rahmenab  schnitte 4 dienen. Diese Einheit 6' wird zuerst  dadurch auf ihrem Platze montiert, dass die Boden  platte 14 in der oben beschriebenen Weise auf der  Unterlage festgeklebt wird.

   Danach werden die Rah  menabschnitte 4 mit der Einheit 6' dadurch ver  bunden, dass Zapfen oder Schraubenbolzen 38, die  in zweckmässigen Lagen an den Abschnitten 4 be  festigt sind, in Eingriff mit Schlitzen geführt werden,  die in den Verbindungsgliedern 37 aufgenommen  sind, wobei gleichzeitig der innere Lenker 23 des  Lenkersystems und der Hebel 25 der Bremsvor  richtung 18 an entsprechenden Enden, die zusammen  das Gabelgelenk 24 bilden, in Eingriff miteinander  geschoben werden.

   Die Rahmenabschnitte 4 können  durch Verbindungsglieder 39 und Bolzen 40 unter  einander verbunden und an den Verbindungsgliedern  37 mittels Muttern 41 festgestellt werden, es genügt  aber, als zusammenhaltende Glieder die     Abdeck-          bleche    5 zu verwenden, die nach der Montage der  Rahmenabschnitte 4 als Bekleidung oder Deckung  auf diesen und auf der Einheit 6' angebracht werden,  wobei sie mittels zweckmässiger Befestigungsglieder,  z. B. Schrauben, befestigt werden. Ein zweckmässig  grosser Teil des     Abdeckbleches    5 oberhalb der Lage  rungsvorrichtung 6 ist als abnehmbarer Deckel aus-      gebildet, welcher in     Fig.    2 mit 42 bezeichnet ist.  Dieser Deckel 42 gewährt Zutritt zu der Brems  vorrichtung 18 zwecks Inspektion und Nachstellung.

    



  Wie schon erwähnt, ist der Drehzapfen 11 in  den Lagern im Lagergehäuse 10 vor der Montage  der Einheit 6' auf der Unterlage montiert, und  der Zapfen ist genau senkrecht zur Bodenplatte 14  gerichtet, wodurch die Plattform 3 auch bei Installa  tion auf einer     geneigten    Unterlage immer eine zur  Unterlage planparallele Stellung einnimmt. Um  sicherzustellen, dass die     Plattform    3 nach der In  stallation bei ihrer     Schwenkung    nicht mit der Unter  lage in Berührung kommt, braucht man somit nur  darauf zu achten, dass die Unterlage in dem Gebiet  des von den Ecken der Plattform 3 beschriebenen       Schwenkungskreises    eben ist.  



  In     Fig.    3 ist die Montage einer der Rollen 7  der Plattform 3 gezeigt. Die Rollen sind vorzugs  weise aus Nylon hergestellt und sind von     konischer     Form, wobei ihre Achsen mit vom     Schwenkungsmit-          telpunkt    der Plattform 3 ausgehenden Halbmessern  zusammenfallen. Die den grössten Durchmesser be  sitzenden Enden der konischen Rollen 7 sind nach  aussen gekehrt, und hierdurch wird     hauptsächlich     alle Drehreibung zwischen den Rollen und der Unter  lage beseitigt, welch letztere in diesem Falle aus  den Bahnen 9 gebildet ist.  



  Wie in     Fig.    1 gezeigt, sind die Drehungsmittel  punkte der     Abstellplattformen    in bezug aufeinander  im Zickzack längs der Fahrstrasse angeordnet. Diese  Anordnung ist dadurch besonders     vorteilhaft,    dass  sie die Einstellung zweier benachbarter Plattformen  in günstige Relativlagen gestattet, damit den Fahr  zeugen der grösstmögliche Manöverraum zur Ver  fügung gestellt wird. In gewissen Fällen kann es  jedoch zweckmässiger sein, die Plattformen mit ihren  Drehungsmittelpunkten in einer Reihe nacheinander  längs oder parallel zur Mittellinie der Fahrbahn  anzuordnen. Diese Anordnung ist bei schmalen Fahr  strassen vorzuziehen und/oder wenn es erwünscht  ist, alle Plattformen der einen Reihe von festen  Abstellplätzen (oder z.

   B. einer Wand) so nahe wie  möglich zu verlegen. Eine andere mögliche Ab  änderung ist, die     Drehungsmittelpunkte    der Platt  formen in andere Lagen im Verhältnis zu den Platt  formen selbst zu verlegen. Bei Anordnung einer  Plattform nahe einer Wand oder einer Ecke kann  es z. B. zweckmässig sein, den Drehungsmittelpunkt  der Plattform auf das eine Ende oder die eine Ecke  der Plattform zu verlegen. Auch die Schienen oder  Bahnen 9 für die Rollen 7 der Plattform 3 können  selbstverständlich in verschiedener Weise abgeändert  werden. Es lässt sich z. B. denken, dass nur eine  Schiene verwendet wird, in welchem Falle die Rollen  in untereinander     gleichgrossen    Abständen vom Dre  hungsmittelpunkt der Plattform untergebracht sind.

    Ferner können die Schienen unter der Ebene der  Unterlage versenkt oder ganz oben auf der Unter  lage angebracht werden.         Schliesslich    sei hervorgehoben, dass die Plattfor  men, welche in der dargestellten Ausführung recht  eckig sind und nur ein darauf abgestelltes Fahrzeug  tragen sollen, von anderer Form z. B. kreisförmig,  sein können und so ausgebildet sind, dass sie mehr  als ein Fahrzeug tragen können.     Kreisförmige    Platt  formen sind zweckmässig mit ihren Oberflächen in  gleicher Höhe     mit    der Unterlage angebracht, in  welchem Falle die Randteile der Plattformen nicht  nach unten abgebogen zu sein brauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Garagieranlage für Fahrzeuge mit einer Anzahl von festen Abstellplätzen, welche entweder in zwei Reihen auf je einer Seite einer Fahrstrasse angeordnet sind, die von hinreichender Breite ist, damit die Fahr zeuge bei der Einfahrt auf und der Ausfahrt von den festen Abstellplätzen eine 90 ige Schwenkung ausführen können, oder in einer Reihe auf der einen Seite einer solchen Fahrstrasse zum Abstellen der Fahrzeuge quer zur bezüglichen Reihe liegen, und mit einer Anzahl von längs der Fahrstrasse angeordneten und mindestens je ein Fahrzeug tra genden Abstellplattformen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Abstellplattformen an bestimmten Stellen längs der einen oder anderen Seite der Fahrstrasse auf einer Unterlage drehbar montiert, im übrigen aber ortsfest sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Garagieranlage nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Abstellplattform mit tels einer Lagerungsvorrichtung auf der Unterlage drehbar getragen und mittels an der Plattformunter seite montierter Laufrollen peripherisch abgestützt ist, welche Rollen direkt auf der Unterlage oder auf einer oder mehreren an der Unterlage befestigten und mit dem Drehungsmittelpunkt der Plattform konzentrisch verlaufenden Schienen ruhen.
    2. Garagieranlage nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstellplattformen längs der genannten Fahrstrasse mit ihren Drehungs mittelpunkten in einer Reihe längs oder etwas unter einander versetzt auf beiden Seiten der Mittellinie der Fahrstrasse oder einer dazu parallelen Linie angebracht sind. 3. Garagieranlage nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Abstellplattform rechteckig ist und dass ihr Drehungsmittelpunkt am Umfang der Plattform gelegen ist.
    4. Garagieranlage nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Abstellplattform mit ihrer Oberseite in gleicher Höhe mit der Ebene der Unterlage auf dieser montiert ist, wobei die Platt form vorzugsweise kreisförmig ist und der Drehungs mittelpunkt in der Mitte der Plattform liegt. 5. Garagieranlage nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Plattform rund ihren Umfang einen nach unten geneigten, das Auffahren von Fahrzeugen auf die Plattform erleichternden Rand aufweist.
    6. Garagieranlage nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Abstellplattform eine Brems- oder Sperrvorrichtung zum lösbaren Fest stellen der Plattform in der gewünschten Drehungs lage besitzt.
    7. Garagieranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Plattform zur Handbedienung derselben einen Be dienungshebel besitzt, der mit der Brems- oder Sperr vorrichtung verbunden ist und diese Brems- oder Sperrvorrichtung bei der Bedienung der Plattform automatisch freigibt. B.
    Garagieranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienungshebel in seiner unwirksamen Lage in eine Versenkung in der Plattform niedergeklappt und mit einem federbelasteten Lenkersystem verbunden ist, das in dieser Lage die Brems- oder Sperrvorrichtung eingerückt hält, jedoch angeordnet ist, letztere Vor richtung bei Hochklappen des Hebels in die Be dienungslage freizugeben. 9. Garagieranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welcher die Unterlage ein Fussboden z.
    B. aus Beton oder Asphalt ist, da- durch gekennzeichnet, dass die Lagerungsvorrichtung für jede Plattform eine Bodenplatte umfasst, die unter Verwendung eines Bindemittels, vorzugsweise Epoxyharzleim, am Fussboden festgeklebt ist. 10. Garagieranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welcher die Unterlage ein Fussboden z. B. aus Beton oder Asphalt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen aus im Fussboden angeordneten Bahnen von Epoxyharz, mit Fülhnittel, vorzugsweise reinem Sand, vermischt, be stehen.
    11. Garagieranlage nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen konisch und derart angebracht sind, dass beim Schwenken der Plattform hauptsächlich keine Reibung im Verhältnis zur Unterlage entsteht. 12. Garagieranlage nach dem Patentanspruch und einem der vorhergehenden Unteransprüche, da durch gekennzeichnet, dass die Lagerungsvorrichtung und die Brems- oder Sperrvorrichtung mit der Bo denplatte zu einer Einheit zusammengebaut sind, die bei der Installation mit der übrigen Plattform verbunden wird.
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