CH395574A - Verfahren zur Herstellung eines Zweispalt-Tonkopfes mit dreischenkligem, lamelliertem Kern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zweispalt-Tonkopfes mit dreischenkligem, lamelliertem Kern

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CH395574A
CH395574A CH1074062A CH1074062A CH395574A CH 395574 A CH395574 A CH 395574A CH 1074062 A CH1074062 A CH 1074062A CH 1074062 A CH1074062 A CH 1074062A CH 395574 A CH395574 A CH 395574A
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CH
Switzerland
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legs
glasses
core
yoke
gap
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Application number
CH1074062A
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English (en)
Inventor
Lindemeir Erich
Olbrich Guenther
Viebach Dieter
Original Assignee
Sued Atlas Werke Gmbh
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/10Structure or manufacture of housings or shields for heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung eines     Zweispalt-Tonkopfes        mit        dreischenkligem,          lamelliertem    Kern    Die Erfindung     bezieht    sich auf ein Verfahren zur  Herstellung eines     Zweispalt-Tonkopfes    mit     dreischenk-          ligem,    lamelliertem Kern, insbesondere für magne  tische Aufzeichnung und Wiedergabe von Tonfre  quenzen und Signalen.  



  Es ist bekannt, dass bei einem derartigen Ton  kopf der     Frequenzgang    von Aufzeichnung und Wie  dergabe eine Funktion der Breite der Arbeitsspalten  des Kernes darstellt und dass somit bei der Fertigung  der Tonköpfe engste Fabrikationstoleranzen einge  halten werden müssen.  



  In der Regel werden die Kerne eines Tonkopfes  aus lamellierten Einzelteilen zusammengesetzt, wo  bei die einzelnen Lamellen aus dem Rohmaterial  ausgestanzt und dann mittels eines Klebers zu einer  Einheit - dem Kernpaket -     zusammengekltbt     werden. Diese Kernpakete     werden,        anschliessend    an  den Polflächen der späteren Arbeitsspalte geschlif  fen und dann mittels     kalibrierter    Vorrichtungen  zum Kern des Tonkopfes zusammengebaut. Nach  dem jedoch für den Sprechspalt Breiten von 5     ,u    und  darunter erforderlich sind, bedeutet dies für den  Zusammenbau des Tonkopfes einen erheblichen Auf  wand an Vorrichtungen und Arbeitszeit.  



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung lässt  sich diesen technischen Forderungen bei gleichzeitig  erleichterten Fertigungsbedingungen dadurch genü  gen, dass auf die Kopfseite der Schenkel des Kernes  eine Brille aufgeschoben und unter dem Joch des  Kernes eine Bodenplatte angebracht wird, worauf  die Brille gegen die Bodenplatte gezogen wird, wo  durch die Schenkel in der Querrichtung fixiert und  gegen das Joch     angepresst    werden. Dadurch wer  den die Schenkel sicher und auf einfache Weise  stabil in ihre Soll-Lage gebracht. In bekannter  Weise kann dabei die Breite des     Sprech-    und Lösch-    Spaltes durch zwischen die Schenkel eingelegte Di  stanzteile aus nicht magnetischem Material erhalten  werden.  



  Die     Erfindung    bezieht sich auch auf einen nach  dem Verfahren hergestellten     Zweispalt-Tonkopf.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  eines Tonkopfes gemäss der Erfindung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.l    einen Aufriss des Tonkopfes ohne eine  zum Zusammenhalten der Teile desselben dienende  Brille,       Fig.    2a einen Aufriss der drei Schenkel und des  Joches des Kernes des Tonkopfes,       Fig.    2b eine Seitenansicht eines Deckbleches für  den Kern,       Fig.    2c eine Seitenansicht des Kernes,       Fig.    3a und 3b Draufsicht bzw.

   Aufriss der Brille,       Fig.    3c den Tonkopf mit Brille im Schnitt par  allel zur Längsrichtung der Kernschenkel und       Fig.    4 einen Querschnitt nach der Linie     IV-IV     in     Fig.    3.  



  Der dargestellte Tonkopf weist einen Kern mit  drei Schenkeln 1, 2 und 3 auf, die aus gestanzten  und     aufeinandergeklebten    Lamellen hergestellt sind.  Distanzteile 4 und 5 bestimmen die Breite von       Sprech-    und Löschspalt zwischen den Aussenschen  keln 1 bzw. 3 und dem Mittelschenkel 2. Der  Sprechspalt kann eine Breite von 5     y    (5     micron)     und der Löschspalt eine Breite von     50,u    haben.  Die Lamellen der Schenkel 1, 2, 3 und eines Joches  6 haben z. B. eine Stärke von 0,2 mm, Deckbleche 7  beidseits der Kerne besitzen eine grössere     Stärke     von z. B. 0,3 mm.  



  Die Schenkel 1, 2 und 3 und das Joch 6,  das ebenfalls aus lamelliertem und zusammenge  klebtem Material besteht, besitzen einen für den      magnetischen Fluss     erforderlichen    Querschnitt. Die  Deckbleche 7 halten die Schenkel und das Joch  mittels der über die Schenkel 1 und 3 gesteckten  Erregerspulen 8 und 9 bzw. deren     Spulenkörper    in  einer Lage in der ein seitliches Verschieben der  Schenkel nur noch in engen Grenzen möglich ist.  Die beiden Deckbleche 7 bilden ausserdem eine ma  gnetische Brücke über die Spalte zwischen dem  Joch 6 und den Schenkeln 1, 2 und 3. Die Schen  kel 1 und 3 sind mit Schultern 14a und 14b ver  sehen, zwischen denen und dem Joch 6 die Spulen 8  und 9, wie aus     Fig.    3c und 4 ersichtlich, gehalten  sind.  



  Die beiden Schenkel 1 und 3 sind an ihrem kopf  seitigen Ende mit einer     Abschrägung        la        bzw.    3a  versehen.  



  Die Spulen 8 und 9 dienen zur     Aufsprechma-          gnetisierung    sowie zur     Hochfrequenzlö,schung    von auf  einen Tonträger aufgezeichneten Signalen.  



  Nachdem die Spulen 8 und 9 über die Schen  kel 1 und 3 geschoben, der Schenkel 2 in die       Mitte    gelegt und die Deckbleche 7 von unten in  die     Spulenkörper    eingesteckt wurden, wird das Joch 6  gegen die Schenkel 1, 2, 3 angelegt und eine Boden  platte 11, wie sie in     Fig.    4 gezeigt ist, unten ange  legt. Nach dem Einlegen der Distanzteile 4 und 5  wird eine Brille 10 von oben auf die Schenkel  aufgesteckt. Die Brille 10 besitzt an ihren Schmal  seiten     Abschrägungen    10b, entsprechend den<B>Ab_</B>       schrägungen    1a, 3a an den Schenkeln 1 und 3.

   Beim  Aufschieben der Brille auf die Schenkel 1, 2 und 3  presst sie dieselben zufolge der     Abschrägungen    ge  geneinander, so dass die Teile 4 und 5 fest in den  Arbeitsspalten eingeklemmt werden.     Hierdurch    ist  die     Fixierung    der Schenkel 1, 2 und 3 in der Längs  ebene des Kernes festgelegt.  



  Die Brille 10 besteht aus einem     Kunststoff    ge  eigneter Härte und Elastizität. Das Material der  Brille ist von Bedeutung, weil sowohl magnetische  Nebenschlüsse als auch     Wirbelstrombildung    inner  halb der Brille selbst Verluste erzeugen können,  welche ausgeschlossen werden müssen.  



  Die Brille 10 besitzt     beidseits,    eines Schlitzes 10a  (vgl.     Fig.3a),    in welchen die Schenkel ragen,     abge-          schrägteFlächen    1 Ob. An     diesenFlächenliegen    Klemm  backen 12a zweier     winkelförmiger    Klemmstücke 12 an.  Schrauben 13 durchsetzen die Klemmstücke 12, die  Brille 10 und die Grundplatte 11. Beim Anziehen  der Schrauben 13 drücken die Klemmbacken 12a  gegen die Aussenflächen der Brille 10, wodurch die  Kerne in der Querachse zusammengepresst werden,       gleichzeitig    werden die Klemmbacken 12 durch den  Zug der Schrauben 13 nach unten gezogen und  drücken die Schenkel 1, 2 und 3 mit ihren Enden  gegeneinander und an das Joch 6.

   Die beiden an  gezogenen Schrauben 13 pressen mittels der Brille 10  und den Klemmbacken 12 die Schenkelenden in  zwei Richtungen zusammen und     fixieren    deren Lage  dauerhaft, während ein guter magnetischer Kontakt    zwischen den Schenkeln 1, 2, 3 und dem Joch 6  gewährleistet ist. Die Brille 10 bewirkt, dass dabei  die freien Enden der Schenkel 1, 2 und 3 so zuein  ander     fixiert    werden, dass die geforderte Breite der  Spalte mit hoher Präzision sichergestellt ist.

      Wie aus     Fig.    4 ersichtlich, sind die Kerne und  das Joch mittels der Brille 10, der Platte 11, der  Backen 12 und der Schrauben 13 zu einer Einheit  in drei Richtungen eingespannt, und die     Endflächen     der Schenkel können geschliffen und     poliert    werden.  Schliesslich wird der Kern mit den Spulen in ein  nicht dargestelltes Gehäuse eingesetzt oder einge  gossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Zweispalt-Ton- kopfes mit dreischenkligem, lamelliertem Kern, ins besondere für magnetische Aufzeichnung bzw. Wie dergabe von Tonfrequenzen und Signalen, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kopfseite der Schenkel des Kernes (1, 2, 3) eine Brille (10) aufgeschoben und unter dem Joch (6) des Kernes eine Bodenplatte (11) angebracht wird, worauf die Brille gegen die Bodenplatte gezogen wird, wodurch die Schenkel in der Querrichtung fixiert und gegen das Jöch angepresst werden.
    1I. Zweispalt-Tonkopf, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussenschenkel (1, 3) des Kernes an der den Arbeitsspalten zwischen denselben und dem Mittelschenkel (2) abgewendeten Seite eine Abschrägung (la, 3a) aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Zweispalt-Tonkopf nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Brille (10) an den inneren Schmalseiten eines die Schenkel (1, 2, 3) des Kernes aufnehmenden Schlitzes (10a) mit Schräg flächen (10b, 10b) versehen ist, deren Neigung der jenigen der Aussenschenkel-Schrägflächen (la, 3a) entspricht.
    2. Zweispalt-Tonkopf nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Brille (10) an ihren beiden Längsseiten Aussparungen zur Aufnahme von Klemmbacken (12, 12) aufweist, deren dem Schlitz (10a) zugewendete Seiten ebenso wie die Klemm backen abgeschrägt sind. 3. Zweispalt-Tonkopf nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Brille aus nichtmagne tischem und elektrisch nicht leitendem Material be steht. 4. Zweispalt-Tonkopf nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Brille (10) mittels zweier Schrauben (13, 13) mit der Grundplatte (11) und den Klemmbacken (12, 12) verbunden ist, durch deren Anziehen die Schenkel des Kernes und das Joch in drei Richtungen verspannbar sind.
CH1074062A 1962-09-11 1962-09-11 Verfahren zur Herstellung eines Zweispalt-Tonkopfes mit dreischenkligem, lamelliertem Kern CH395574A (de)

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