CH395583A - Magazin-Standbildprojektor - Google Patents

Magazin-Standbildprojektor

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Publication number
CH395583A
CH395583A CH1000961A CH1000961A CH395583A CH 395583 A CH395583 A CH 395583A CH 1000961 A CH1000961 A CH 1000961A CH 1000961 A CH1000961 A CH 1000961A CH 395583 A CH395583 A CH 395583A
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CH
Switzerland
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magazine
still image
projector according
flaps
image projector
Prior art date
Application number
CH1000961A
Other languages
English (en)
Inventor
Weiss Richard
Original Assignee
Rollei Werke Franke Heidecke
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Filing date
Publication date
Priority claimed from CH1141460A external-priority patent/CH384891A/de
Priority claimed from DEF32820A external-priority patent/DE1224530B/de
Application filed by Rollei Werke Franke Heidecke filed Critical Rollei Werke Franke Heidecke
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
    • G03B23/048Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement with horizontally sliding mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


      Magazin-Standbildprojektor       Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und  weitere Ausgestaltung des     Magazin-Standbildprojek-          tors    nach dem Patentanspruch des Hauptpatents;  dieser ist mit seitlichen, zur optischen Achse paralle  len Magazinführungen für zwei unterschiedliche Dia  grössen und gesonderten, in der optischen Achse  versetzten Bildbühnen versehen und bezweckt, wäh  rend des Bildwechsels eine schlagartige Abdunkelung  und Freigabe des Strahlenganges zu erzielen, wobei  eine Freigabe des Strahlenganges unterbleiben soll,  wenn sich kein Dia im Strahlengang befindet.  



  Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäss die Unter  brechung des Strahlenganges durch zwei     Klappen     zwischen den beiden Bildbühnen gebildet, welche  um senkrechte Achsen schwenkbar sind.     Damit    eine  schlagartige Freigabe des Strahlenganges erfolgt, wer  den die Klappen vorteilhaft durch eine mit dem       Bildwechselantrieb    verbundene Kurvenscherbe unter  Spannung einer Feder geschlossen und in der Pro  jektionsstellung der Dias freigegeben.

   Damit ergibt  sich die Möglichkeit, eine Freigabe des Strahlenganges  zu verhindern, wenn sich kein Dia in den Bild  bühnen befindet, weil etwa ein Magazinfach     unbe-          stückt    ist oder das Magazin ganz durchgelaufen ist;  dies kann dadurch erzielt werden, dass im Freigabe  weg der Klappen eine     Sperrklinke    liegt, die mit  Anschlägen in die Bildbühne ragt, so dass sie un  mittelbar durch die Dias in deren vorschriftsgemä  ssen Projektionsstellung ausgelöst wird. Durch ent  sprechende Gestaltung der     Diarähmchen    kann z. B.  erreicht werden, dass auch bei falsch eingesetzten  (kopfstehenden oder liegenden) Dias die Freigabe  des Strahlenganges selbsttätig unterbleibt.

   Um eine  vollständige Abdunklung während des Bildwechsels  und eine damit bewirkte Ermüdung der Betrachter  zu mindern, sind die     Abdunklungsklappen    vorteil  haft mit einer zentralen Öffnung versehen. Das hat    noch den besonderen Vorzug, dass nach Abnehmen  des Projektionsobjektivs diese Öffnung als Lochob  jektiv wirksam ist, welches die     Glühlampenwendel     auf den Projektionsschirm hinreichend scharf abbil  det, so dass deren Justierung kontrolliert werden kann.  Um eine solche Justierung unbemerkt von dem Pu  blikum durchführen zu können, kann eine auf das  Projektionsobjektiv aufsteckbare oder diesem vor  schaltbare Mattscheibe vorgesehen sein, auf welcher  die Wendel auch bei angesetztem Projektionsobjek  tiv hinreichend scharf wiedergegeben werden.  



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die wesentlichen Teile des Triebwerks  analog der     Fig.    6 des Hauptpatents, ergänzt durch  die     Abdunklungsklappen    und deren Antrieb,       Fig.    2 eine schaubildliche Darstellung der     Ab-          dunklungsklappen    allein,       Fig.    3 den     Projektionsstrahlengang    bei der nor  malen Projektion,       Fig.    4 den Strahlengang bei der Verwendung der  Blende als Lochobjektiv.  



  In     Fig.    1 ist in den beiden Bildbühnen je ein       greiferartiger    Wechselschieber 17 und 18 zur Bewe  gung der Dias aus den Magazinen heraus in die  Bildbühnen und zurück angeordnet. Diese Schieber  17 und 18 gleiten auf Führungen 19 und 20 und  werden synchron angetrieben. Die Antriebswelle 21  steht senkrecht zur optischen Achse, wo sie ein  Bogendreieck 22 trägt und in einem     Handdrehknopf     23 endet. Unten trägt die Welle 21 die Antriebskurve  für die     Magazinfortschaltung    und ausserdem das  Zahnrad 30. Durch den Knopf 23 kann die Welle  21 auch von Hand gedreht werden.

   Das Bogen  dreieck 22 gleitet in einer Führung 22' des Schlit  tens 25, der parallel zu den     Führungen    19 und 20  geführt ist und über eine Zahnstange 25' ein     Ritzel         26 antreibt, das auf einer Welle 26' sitzt. Auf dieser  ist ein doppelarmiger Hebel 27 befestigt, der mittels  Schubtangen 28 und 29 die Greifer 17 und 18  betätigt. Die weiteren Steuerelemente werden von  dem Zahnrad 31, das ebenfalls auf der Welle 21  sitzt, abgeleitet. Um die senkrecht stehenden Wellen  32 und 33 sind die Dunkelklappen 34 und 35  schwenkbar. Auf der Welle 32 sitzt ein klinkenartiger  Hebel 36, an dessen der Klinke entgegengesetztem  Ende 37 eine Zugfeder 38 angehängt ist.

   Weiterhin  befindet sich auf dem     Klinkenarm    37 noch ein Stift  39, welcher in eine Kurvennut 40 des Zahnrades  41 eingreift, das mit dem Antriebszahnrad 30  kämmt. Die Kurvennut 40 ist so ausgelegt, dass im  überwiegenden Teil der Umdrehung dieser Nut 40  über den Stift 39 beide Klappen 34, 35 in der  Schliessstellung gehalten werden, während in der  Bereitschaftsstellung der Dias in ihrer Projektions  stellung eine Aussparung 42 dieser Kurvennut den  Stift 39 radial nach aussen freigibt, so dass die Feder  38 die Klinke 36 im     Uhrzeigersinne    A zu     verschwen-          ken    vermag und damit die beiden Klappen 34 und  35 öffnet.

   Diese Schwenkung der Klinke 36 in Pfeil  richtung A wird indessen durch einen Riegel 43  verhindert, welcher am Ende eines Hebels sitzt, der  um einen festen Zapfen 44 schwenkbar ist. Dieser  Hebel 45 steht unter dem Einfluss einer Zugfeder  46, welche den Ansatz 43 über der Klinke 36 hält,  wenn diese durch die Kurve 40 in entgegengesetztem       Uhrzeigersinne    geschwenkt wird.

   Der Hebel 45 be  sitzt noch zwei weitere Arme 47 und 48, welche mit  winkelförmigen Schiebern 49 und 50 durch     Stifte     60, 61 verbunden sind, und deren abgebogene Enden  62 und 63 in die Bildbühnen so hineinragen, dass  sie im Weg der Dias 64 und 65 liegen, und zwar so,  dass sie erst unmittelbar bei Erreichen der Projek  tionsstellung von den Dias betätigt werden, wodurch  der Hebel 47, 48, 45 in entgegengesetztem Uhr  zeigersinne geschwenkt wird. Dadurch gleitet die  Abbiegung 43 von der Klinke 36 ab, so dass diese  nunmehr unter dem Einfluss der Feder 3 8     ver-          schwenken    und die mit ihr verbundenen Klappen 34,  35     schlagartig    öffnen kann.

   Die beiden Klappen 34  und 35 sind durch eine nicht dargestellte Verbin  dungsstange miteinander verbunden, so dass sie  gleichzeitig entgegengesetzt     verschwenkt    werden.  Ausgehend von der Stellung gemäss     Fig.    1 hat die  Anordnung folgende Wirkungsweise: Bei Drehung der  Welle 21 wird über das Kurvendreieck 22 die     Hin-          und        Herbewegung    der     Bildwechselgreifer    17, 18 be  wirkt. Unmittelbar bevor diese beiden Greifer und  die darin befindlichen Dias 64 bzw. 65 die Projek  tionsstellung erreicht haben, gelangt die Aussparung  42 der Kurvennut 40 an den Stift 39. Wenn nun  eines der beiden Dias gegen die Abbiegung 62 bzw.

    63 des Schiebers 49, bzw. 50 stösst, wird der Hebel  45 geschwenkt, so dass sein Ansatz 43 die     Klinke     36 freigibt und die Feder 38 die beiden Lichtklappen  34, 35 öffnet. In dieser     Stellung    wird das Trieb  werk selbsttätig     arretiert.    Bei Betätigung des Bild-         wechsels    läuft das Triebwerk weiter, und nunmehr  wird durch die Kurve 40 der Stift 39 wieder nach  innen gezogen, wodurch die beiden Klappen 34 und  35 geschlossen werden. Gleichzeitig gleitet die Klinke  36 hinter die Abbiegung 43 und wird in dieser Stel  lung verriegelt, bis der Vorgang sich wiederholt.  



  In     Fig.    3 ist der normale Strahlengang und die  Anordnung der optischen Teile dargestellt. Beider  seits der Lampe 65 befinden sich der Hohlspiegel  66 und die     Kondensorlinsen    67 und 68; die Bildbühne  für das grosse Diaformat ist mit 69 und\ die weitere Bild  bühne für das kleine Diaformat mit 70 bezeichnet und  das Projektionsobjektiv mit 71. Die     Abdeckklappen     34, 35 befinden sich zwischen den beiden Bildbühnen  69 und 70.

   Die Klappen erhalten eine kleine zentrale       Durchtrittsöffnung    72, welche verhindert, dass beim  Bildwechsel eine vollständige Abdunklung des Pro  jektionsschirms erfolgt, d. h. es verbleibt ein heller  Lichtfleck in der Mitte der Projektionsfläche, welcher  die Ermüdung der Zuschauer durch den starken  Lichtkontrast von dunkel zu hell und umgekehrt       mindert.    Diese Öffnung 72 wirkt, wie in     Fig.    4 dar  gestellt ist, bei Abnahme des Projektionsobjektivs  71 als Lochobjektiv und bildet die     Glühlampenwen-          del    73 auf der Projektionsfläche ab, so dass eine  sehr bequeme Kontrolle der Lage der Wendel bei  deren Nachjustierung ermöglicht wird.

   Soll eine  solche Nachjustierung unbemerkt vom Publikum  durchgeführt werden, so kann vor das Projektions  objektiv 71, welches dann am Gerät verbleiben kann,  eine Mattscheibe 74 vorgesetzt werden und auf dieser  erscheinen dann durch das Zusammenwirken des  Projektionsobjektivs 71 und des Lochobjektivs 72  die Wendel deutlich sichtbar, so dass eine Justierung  der Wendel möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magazin-Standbildprojektor nach dem Patent anspruch des Hauptpatents, mit seitlichen zur opti schen Achse parallelen Magazinführungen für zwei unterschiedliche Diagrössen und gesonderten in der optischen Achse versetzten Bildbühnen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Unterbrechung des Strahlen ganges durch zwei Klappen (34, 35) zwischen den beiden Bildbühnen (69, 70) gebildet ist, welche um senkrechte Achsen (32, 33) schwenkbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Magazin-Standbildprojektor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (34, 35) durch eine mit dem Bildwechselantrieb (65) verbundene Kurvenscheibe (40, 42) unter Spannung einer Feder (38) geschlossen und in der Projektions stellung der Dias zum Öffnen freigegeben werden. 2. Magazin-Standbildprojektor nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Freigabe weg der Klappen (34, 35) eine Sperrklinke (43) liegt, die ihrerseits mit Anschlägen (62, 63) in die Diawege der Bildbühnen ragt, derart, dass sie un mittelbar durch die Dias (64, 65) ausgelöst wird.
    3. Magazin-Standbildproduktor nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (43) durch eine Feder (46) in ihre wirksame Stellung gezogen wird, in welcher die Anschläge (62, 63) in die Diawege ragen. 4. Magazin-Standbildprojektor nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Diafassun gen so ausgebildet sind, dass die Anschläge (62, 63) nur bei vorschriftsmässiger Bildlage betätigt werden. 5. Magazin-Standbildprojektor nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Diarähm- chen an drei Ecken ausgespart oder abgerundet sind.
    6. Magazin-Standprojektor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdunklungsklap- pen (34, 35) mit einer vorzugsweise zentral ange ordneten Öffnung (73) versehen sind. 7. Magazin-Standbildprojektor nach Unteran spruch 6, gekennzeichnet durch eine vor das Projek tionsobjektiv (71) schaltbare oder steckbare Matt scheibe (74).
CH1000961A 1960-10-11 1961-08-26 Magazin-Standbildprojektor CH395583A (de)

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CH1141460A CH384891A (de) 1959-12-23 1960-10-11 Magazin-Standbildprojektor
DEF32820A DE1224530B (de) 1960-12-22 1960-12-22 Magazin-Standbildprojektor

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CH395583A true CH395583A (de) 1965-07-15

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