CH395666A - Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des Verfahrens

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CH395666A
CH395666A CH163262A CH163262A CH395666A CH 395666 A CH395666 A CH 395666A CH 163262 A CH163262 A CH 163262A CH 163262 A CH163262 A CH 163262A CH 395666 A CH395666 A CH 395666A
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CH
Switzerland
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sleeve
pliers
hose
band
flag
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Application number
CH163262A
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English (en)
Inventor
Franz Dr Kelderer
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Kelderer Uttinger Paula
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
    • F16L33/02Hose-clips
    • F16L33/023Hose-clips fixed by bending one end of the strap
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B25/00Implements for fastening, connecting or tensioning of wire or strip
    • B25B25/005Implements for fastening, connecting or tensioning of wire or strip for applying wire clasps to hose couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


      Schlauchabbindung    für Gummi- und     Plastikschläuche,    Verfahren zur  Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des     Verfahrens       Die Erfindung betrifft eine     Schlauchabbindung    für  Gummi- und Plastikschläuche, ein Verfahren zur Her  stellung derselben und eine Zange zur Durchführung  des Verfahrens.  



  Bei bekannten     Schlauchabbindungen    erfolgt ein  Spannen durch     Schraubvorrichtungen    auf einzelne       Abbinder    bzw. Klemmen, oder es werden Splinten ver  wendet, mit denen ein     Abbindeband    durch Aufrollen  gespannt wird. Nachteilig bei diesen Ausführungen ist  das Abstehen der Spannvorrichtung und das nicht  immer einwandfreie Abdichten, weil die Spannvorrich  tung sich nicht jedem Durchmesser anpassen kann.  Ein Nachteil ist ferner der grosse Kostenaufwand und  die lange Montagezeit. Durch die Erfindung sollen  diese Nachteile behoben werden.  



  Die     Schlauchabbindung    zeichnet sich     erfindungs-          gemäss    dadurch aus, dass in eine als Verbindungsstück  dienende,     flache    Hülse mit wenigstens einer an ihrer  Aussenseite abstehenden Fahne das eine Ende des  Bandes eingesteckt und durch eine Umbiegung ver  ankert ist, während das andere Ende des den ab  zubindenden Schlauch wenigstens einmal     umschlies-          senden    Bandes durch die Hülse hindurchgezogen, um  gebogen und durch die umgelegte Fahne gesichert ist.  



  Nach dem Verfahren zur Herstellung der Schlauch  abbindung wird das eine Ende des Bandes an der  Hülse verankert, das Band nach ein- bis zweimaliger       Umschligung    des Schlauches mit seinem anderen Ende  durch die Hülse hindurchgesteckt, mit einer Zange       erfasst    und bis zur gewünschten Spannung hindurch  gezogen, dann abgewinkelt, durch Abschneiden ver  kürzt, niedergebogen und durch Umlegen der Fahne  gesichert.  



  Die zur Durchführung des Verfahrens für die Her  stellung der     Schlauchabbindung    dienende Zange zeich  net sich dadurch aus, dass der eine der beiden durch  Zusammendrücken der Griffe das Maul öffnenden    Zangenschenkel eine     gegabelte    Backe aufweist, derart,  dass die Gabelschenkel einen das Erfassen des  Bandendes erlaubenden Schlitz bilden.  



       In    der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt und  zwar zeigt:       Fig.    1 das Band mit der an seinem einen Ende ver  ankerten Hülse, im Schaubild,       Fig.    2 die Hülse für sich allein, im Schaubild,       Fig.    3 eine Variante der Hülse,       Fig.    4 eine Ansicht der     Schlauchabbindung,          Fig.    5 einen Teilquerschnitt nach Linie     V-V    in     Fig.     4, bei einmaliger Umschliessung des     Schlauches,    den  letzteren nicht gezeichnet,

         Fig.    6 einen Teilquerschnitt nach Linie     V-V    in       Fig.    4, bei     zweilmaliger    Umschliessung des Schlauches,  den letzteren nicht gezeichnet,       Fig.    7 eine Teilansicht einer zur Herstellung der       Abbindung    geeigneten ersten Ausführungsform der  Zange,       Fig.    8 die Handhabung der Zange nach     Fig.    7,  beim Spannen und Abwinkeln des Bandes durch  Drehen der Zange,       Fig.    9 die Bindung nach dem Spannen und Ab  winkeln des Bandes, vor dem Verkürzen durch Ab  schneiden und Niederbiegen desselben,

         Fig.    10 eine zweite Ausführungsform der Zange  und       Fig.    11 die Handhabung dieser Zange beim Ab  binden.  



  In     Fig.    1 und 2 ist 1 das Band aus handelsüblichem  Material und 2 die Hülse, die aus stärkerem Blech wie  das Band besteht und länglichen Querschnitt aufweist.  Am einen Mündungsrand der äusseren Flachseite der  Hülse 2 ist eine Fahne 3 angeordnet, die nach aussen  abgewinkelt ist. Das Band 1 ist auf die für die Bindung  benötigte Länge zugeschnitten, und mit seinem einen      Ende 4 in die     öffnung    der Hülse 2 eingesteckt und  durch eine Umbiegung 4a von 180 Winkelgraden der  dem Schlauch zugekehrten Flachseite der Hülse an  liegend, an der Hülse verankert. Bei der Variante der  Hülse in     Fig.    3 sind zwei Fahnen 3 vorgesehen, die auf  der äusseren Flachseite der Hülse 2 an beiden Längs  kanten derselben befestigt sind.

   In der in     Fig.    4 dar  gestellten     Abbindung    des Schlauches 7 auf dem     An-          schlusstutzen    8, ist, wie     Fig.    5 zeigt, das Ende 5 des  den Schlauch 7 einmal umschlingenden Bandes 1 von  der andern Seite als das Bandende 4 durch die Hülse  2 hindurchgesteckt, dann um 180 Winkelgrade um die  äussere Hülsenkante herum, zur Erzeugung der  Biegekante 5a gebogen und durch Umlegen der Fahne  3 gesichert.  



  Zur Ermöglichung einer raschen und mühelosen  Anfertigung der     Abbindung    dient eine spezielle Zange,  deren Schenkel 9, 10 durch den Gelenkbolzen 11  derart schwenkbar miteinander verbunden sind, dass  durch Zusammendrücken der Griffe das Zangenmaul  sich öffnet. Von den das Zangenmaul bildenden  Backen 9a, 10a bildet die Backe 9a einen     primatischen     Schenkel, dessen äussere Kante 9b eine gute Angriffs  möglichkeit beim Abstützen der Backe 9a an der  Hülse 2 bietet, während die Backe 10a gegabelt ist,  derart, dass die Gabelschenkel einen schmalen, zum  Erfassen des Bandes geeigneten Schlitz 12 bilden.  



  Nach dem durch die     Fig.    8 und 9 veranschaulichten  Verfahren zur Herstellung der     Abbindung    nach     Fig.    4  und 5 wird ein auf die benötigte Länge geschnittenes  Band 1 mit seinem einen Ende 4 durch eine für die       Abbindung    benötigte Hülse 2 hindurchgesteckt und  durch eine Umbiegung 4a auf die dem Schlauch an  zuliegenden bestimmte Flachseite der Hülse 2 ange  drückt. Darauf wird das Band mit der Hülse 2 an den  Schlauch 7 gelegt und einmal um diesen herum  gewickelt, worauf das zweite Ende 5 von der entgegen  gesetzten Seite wie das erste Bandende 4 durch die  Hülse 2 hindurchgesteckt wird.

   Sodann wird das durch  gesteckte Ende mit der Zangengabel 10b, 10c erfasst  und damit eine Doppelbiegung 5b, 5c zur Veranke  rung des Bandendes an. der Zangengabel erzeugt. Die  andere Backe 9a wird, wie     Fig.    8 zeigt, gegen die Hülse  2 abgestützt, sodann durch Zusammendrücken der  Zangengriffe 9, 10 das Zangenmaul geöffnet und da  durch ein Spannen des Bandes bzw. Einschnüren des  Schlauches 7 auf dem Stutzen 8 bewirkt. Nach Er  zielung der gewünschten Spannung wird durch  Drehen der Zange um ihre Längsachse gemäss Pfeil  a in     Fig.    8 die     Abwinklung    5a angebracht. Das  Bandende 5 wird an der Stelle der punktierten Linie  13 durch Abschneiden verkürzt und im Sinne des  Pfeiles b auf die äussere Flachseite der Hülse 2 nieder  gebogen.

   Darauf wird die Fahne 3 auf das umgelegte  Bandende     niedergepresst,    womit die     Abbindung    fertig  ist.  



  Wie     Fig.    6 zeigt, kann man bei     Abbindungen    für  Hochdruckleitungen das Band 1 zweimal um den  Schlauch wickeln.     In    diesem Fall wird nach der  ersten Spannung des Bandes und     Anbringung    einer    ersten     Abwinkelung    5a eine nochmalige Spannung  notwendig sein, wozu das Band abermals an der  Biegekante 5a mit der Zangengabel     erfasst,    durch eine  zweite     Kröpfung    5c an der Gabel verankert, durch  Betätigung der Zange abermals gespannt, nach dieser  zweiten Spannung eine zweite     Abwinkelung    5a ange  bracht, das Bandende durch Abschneiden verkürzt,  niedergebogen und durch Umlegen der Fahne 3 ge  sichert wird.

    



  Die zweite Ausführungsform der Zange nach     Fig.     10 und 11 hat den Vorteil, dass dank zur Schwenkebe  ne der Zangenschenkel rechtwinkliger Abbiegung der  Backen 9a, 10a, diese beim öffnen und Schliessen des  Zangenmaules parallel zueinander bewegt werden, was  beim Spannen des Bandes weniger Reibung verursacht.  Das     Abbindeverfahren    ist jedoch bei dieser Aus  führungsform der Zange das gleiche wie mit der  ersten Ausführungsform der Zange.  



  Die beschriebene     Schlauchabbindung    ist zum  schnellen Abbinden von weichen Gummi- und Plastik  schläuchen, welche flexibel sind, an Rohrstutzen von  Nieder- und Hochdruckleitungen besonders geeignet.  



  Das Band, dessen eines Ende in der Hülse zu  verankern ist, kann ein     handelübliches    Band sein. Bei  Anordnung nur einer Fahne an der Hülse, ist die  Fahne quer zur Hülsenlängsrichtung an der Hülsen  mündung angeordnet, während bei Anordnung von  zwei Fahnen, diese an beiden Längsseiten der Hülse  befestigt sind.  



  Beim Abbinden eines Schlauchanschlusses an einer       Niederdruckleitung    wird das Band nur einmal um den  Schlauch herumgelegt, während bei Hochdruckleitun  gen eine zweimalige Umwicklung, die einer grösseren  Druckbelastung standhält, vorteilhafter ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Schlauchabbindung für Gummi- und Plastik schläuche bestehend aus einem Verbindungsstück aus Blech und einem Metall- oder Kunststoffband, da durch gekennzeichnet, dass in eine als Verbindungs stück dienende, flache Hülse (2) mit wenigstens einer an ihrer äusseren Flachseite abstehenden Fahne (3) das eine Ende (4) des Bandes (1) eingesteckt und durch eine Umbiegung (4a) verankert ist, während das andere Ende (5) des den abzubindenden Schlauch (7) we nigstens einmal umschliessenden Bandes (1) durch die Hülse (2) hindurchgezogen, umgebogen und durch die umgelegte Fahne (3) gesichert ist.
    1I. Verfahren zur Herstellung der Schlauchabbin- dung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende (4) des Bandes (1) an der Hülse (2) verankert, das Band (1) nach ein- bis zweimaliger Umschlingung des Schlauches (7) mit seinem anderen Ende (5) durch die Hülse (2) hindurchgesteckt, mit einer Zange (9, 10) gefasst und bis zur gewünschten Spannung hindurchgezogen, dann abgewinkelt, durch Abschneiden verkürzt, niedergebogen und durch Um legen der Fahne (9) gesichert wird.
    III. Zange zur Ausübung des Verfahrens nach Pa tentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der beiden, durch Zusammendrücken der Griffe das Maul öffnenden Zangenschenkel (10) eine gegabelte Backe (10a) aufweist, derart, dass die Gabelschenkel (10b, 10c) einen das Erfassen des Bandes (1) erlau benden Schlitz (12) bilden. UNTERANSPRÜCHE 1. Schlauchabbindung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die an der äusseren Flach seite der Hülse (2) abstehende Fahne (3) in Querstel lung zur Hülsenachse an einer Mündungskante der Hülse angeordnet und abgewinkelt ist.
    2. Schlauchabbindung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass an der äusseren Flach seite der Hülse (2) parallel zur Hülsenachse an den einander gegenüber liegenden Hülsenschmalseiten zwei Fahnen (3) angeordnet sind, die zur Hülsenflachseite rechtwinklig stehen. 3. Zange nach Patentanspruch IH, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit der gegabelten Backe (10a) zusammenwirkende Backe (9a) prismatische Form hat, so dass die äussere Kante (9b) eine gute Angriffs möglichkeit beim Abstützen der Backe an der Hülse (2) bietet. 4.
    Zange nach Patentanspruch III, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Zangenbacken (9a, 10a) rechtwinklig zur Schwenkebene der Zangenschenkel (9, 10) abgebogen sind, so dass sie in jeder Stellung des Zangenmaules parallel zueinander stehen.
CH163262A 1962-02-08 1962-02-08 Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des Verfahrens CH395666A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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USD273455S (en) 1981-08-21 1984-04-17 Teitelbaum Jay M Expander tool
EP0780096A1 (de) * 1995-12-22 1997-06-25 Transystème S.A. Umreifungsband für medizinische Zwecke und Einbaugerät

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