CH395666A - Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des VerfahrensInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
- F16L33/02—Hose-clips
- F16L33/023—Hose-clips fixed by bending one end of the strap
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Description
Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft eine Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, ein Verfahren zur Her stellung derselben und eine Zange zur Durchführung des Verfahrens.
Bei bekannten Schlauchabbindungen erfolgt ein Spannen durch Schraubvorrichtungen auf einzelne Abbinder bzw. Klemmen, oder es werden Splinten ver wendet, mit denen ein Abbindeband durch Aufrollen gespannt wird. Nachteilig bei diesen Ausführungen ist das Abstehen der Spannvorrichtung und das nicht immer einwandfreie Abdichten, weil die Spannvorrich tung sich nicht jedem Durchmesser anpassen kann. Ein Nachteil ist ferner der grosse Kostenaufwand und die lange Montagezeit. Durch die Erfindung sollen diese Nachteile behoben werden.
Die Schlauchabbindung zeichnet sich erfindungs- gemäss dadurch aus, dass in eine als Verbindungsstück dienende, flache Hülse mit wenigstens einer an ihrer Aussenseite abstehenden Fahne das eine Ende des Bandes eingesteckt und durch eine Umbiegung ver ankert ist, während das andere Ende des den ab zubindenden Schlauch wenigstens einmal umschlies- senden Bandes durch die Hülse hindurchgezogen, um gebogen und durch die umgelegte Fahne gesichert ist.
Nach dem Verfahren zur Herstellung der Schlauch abbindung wird das eine Ende des Bandes an der Hülse verankert, das Band nach ein- bis zweimaliger Umschligung des Schlauches mit seinem anderen Ende durch die Hülse hindurchgesteckt, mit einer Zange erfasst und bis zur gewünschten Spannung hindurch gezogen, dann abgewinkelt, durch Abschneiden ver kürzt, niedergebogen und durch Umlegen der Fahne gesichert.
Die zur Durchführung des Verfahrens für die Her stellung der Schlauchabbindung dienende Zange zeich net sich dadurch aus, dass der eine der beiden durch Zusammendrücken der Griffe das Maul öffnenden Zangenschenkel eine gegabelte Backe aufweist, derart, dass die Gabelschenkel einen das Erfassen des Bandendes erlaubenden Schlitz bilden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigt: Fig. 1 das Band mit der an seinem einen Ende ver ankerten Hülse, im Schaubild, Fig. 2 die Hülse für sich allein, im Schaubild, Fig. 3 eine Variante der Hülse, Fig. 4 eine Ansicht der Schlauchabbindung, Fig. 5 einen Teilquerschnitt nach Linie V-V in Fig. 4, bei einmaliger Umschliessung des Schlauches, den letzteren nicht gezeichnet,
Fig. 6 einen Teilquerschnitt nach Linie V-V in Fig. 4, bei zweilmaliger Umschliessung des Schlauches, den letzteren nicht gezeichnet, Fig. 7 eine Teilansicht einer zur Herstellung der Abbindung geeigneten ersten Ausführungsform der Zange, Fig. 8 die Handhabung der Zange nach Fig. 7, beim Spannen und Abwinkeln des Bandes durch Drehen der Zange, Fig. 9 die Bindung nach dem Spannen und Ab winkeln des Bandes, vor dem Verkürzen durch Ab schneiden und Niederbiegen desselben,
Fig. 10 eine zweite Ausführungsform der Zange und Fig. 11 die Handhabung dieser Zange beim Ab binden.
In Fig. 1 und 2 ist 1 das Band aus handelsüblichem Material und 2 die Hülse, die aus stärkerem Blech wie das Band besteht und länglichen Querschnitt aufweist. Am einen Mündungsrand der äusseren Flachseite der Hülse 2 ist eine Fahne 3 angeordnet, die nach aussen abgewinkelt ist. Das Band 1 ist auf die für die Bindung benötigte Länge zugeschnitten, und mit seinem einen Ende 4 in die öffnung der Hülse 2 eingesteckt und durch eine Umbiegung 4a von 180 Winkelgraden der dem Schlauch zugekehrten Flachseite der Hülse an liegend, an der Hülse verankert. Bei der Variante der Hülse in Fig. 3 sind zwei Fahnen 3 vorgesehen, die auf der äusseren Flachseite der Hülse 2 an beiden Längs kanten derselben befestigt sind.
In der in Fig. 4 dar gestellten Abbindung des Schlauches 7 auf dem An- schlusstutzen 8, ist, wie Fig. 5 zeigt, das Ende 5 des den Schlauch 7 einmal umschlingenden Bandes 1 von der andern Seite als das Bandende 4 durch die Hülse 2 hindurchgesteckt, dann um 180 Winkelgrade um die äussere Hülsenkante herum, zur Erzeugung der Biegekante 5a gebogen und durch Umlegen der Fahne 3 gesichert.
Zur Ermöglichung einer raschen und mühelosen Anfertigung der Abbindung dient eine spezielle Zange, deren Schenkel 9, 10 durch den Gelenkbolzen 11 derart schwenkbar miteinander verbunden sind, dass durch Zusammendrücken der Griffe das Zangenmaul sich öffnet. Von den das Zangenmaul bildenden Backen 9a, 10a bildet die Backe 9a einen primatischen Schenkel, dessen äussere Kante 9b eine gute Angriffs möglichkeit beim Abstützen der Backe 9a an der Hülse 2 bietet, während die Backe 10a gegabelt ist, derart, dass die Gabelschenkel einen schmalen, zum Erfassen des Bandes geeigneten Schlitz 12 bilden.
Nach dem durch die Fig. 8 und 9 veranschaulichten Verfahren zur Herstellung der Abbindung nach Fig. 4 und 5 wird ein auf die benötigte Länge geschnittenes Band 1 mit seinem einen Ende 4 durch eine für die Abbindung benötigte Hülse 2 hindurchgesteckt und durch eine Umbiegung 4a auf die dem Schlauch an zuliegenden bestimmte Flachseite der Hülse 2 ange drückt. Darauf wird das Band mit der Hülse 2 an den Schlauch 7 gelegt und einmal um diesen herum gewickelt, worauf das zweite Ende 5 von der entgegen gesetzten Seite wie das erste Bandende 4 durch die Hülse 2 hindurchgesteckt wird.
Sodann wird das durch gesteckte Ende mit der Zangengabel 10b, 10c erfasst und damit eine Doppelbiegung 5b, 5c zur Veranke rung des Bandendes an. der Zangengabel erzeugt. Die andere Backe 9a wird, wie Fig. 8 zeigt, gegen die Hülse 2 abgestützt, sodann durch Zusammendrücken der Zangengriffe 9, 10 das Zangenmaul geöffnet und da durch ein Spannen des Bandes bzw. Einschnüren des Schlauches 7 auf dem Stutzen 8 bewirkt. Nach Er zielung der gewünschten Spannung wird durch Drehen der Zange um ihre Längsachse gemäss Pfeil a in Fig. 8 die Abwinklung 5a angebracht. Das Bandende 5 wird an der Stelle der punktierten Linie 13 durch Abschneiden verkürzt und im Sinne des Pfeiles b auf die äussere Flachseite der Hülse 2 nieder gebogen.
Darauf wird die Fahne 3 auf das umgelegte Bandende niedergepresst, womit die Abbindung fertig ist.
Wie Fig. 6 zeigt, kann man bei Abbindungen für Hochdruckleitungen das Band 1 zweimal um den Schlauch wickeln. In diesem Fall wird nach der ersten Spannung des Bandes und Anbringung einer ersten Abwinkelung 5a eine nochmalige Spannung notwendig sein, wozu das Band abermals an der Biegekante 5a mit der Zangengabel erfasst, durch eine zweite Kröpfung 5c an der Gabel verankert, durch Betätigung der Zange abermals gespannt, nach dieser zweiten Spannung eine zweite Abwinkelung 5a ange bracht, das Bandende durch Abschneiden verkürzt, niedergebogen und durch Umlegen der Fahne 3 ge sichert wird.
Die zweite Ausführungsform der Zange nach Fig. 10 und 11 hat den Vorteil, dass dank zur Schwenkebe ne der Zangenschenkel rechtwinkliger Abbiegung der Backen 9a, 10a, diese beim öffnen und Schliessen des Zangenmaules parallel zueinander bewegt werden, was beim Spannen des Bandes weniger Reibung verursacht. Das Abbindeverfahren ist jedoch bei dieser Aus führungsform der Zange das gleiche wie mit der ersten Ausführungsform der Zange.
Die beschriebene Schlauchabbindung ist zum schnellen Abbinden von weichen Gummi- und Plastik schläuchen, welche flexibel sind, an Rohrstutzen von Nieder- und Hochdruckleitungen besonders geeignet.
Das Band, dessen eines Ende in der Hülse zu verankern ist, kann ein handelübliches Band sein. Bei Anordnung nur einer Fahne an der Hülse, ist die Fahne quer zur Hülsenlängsrichtung an der Hülsen mündung angeordnet, während bei Anordnung von zwei Fahnen, diese an beiden Längsseiten der Hülse befestigt sind.
Beim Abbinden eines Schlauchanschlusses an einer Niederdruckleitung wird das Band nur einmal um den Schlauch herumgelegt, während bei Hochdruckleitun gen eine zweimalige Umwicklung, die einer grösseren Druckbelastung standhält, vorteilhafter ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Schlauchabbindung für Gummi- und Plastik schläuche bestehend aus einem Verbindungsstück aus Blech und einem Metall- oder Kunststoffband, da durch gekennzeichnet, dass in eine als Verbindungs stück dienende, flache Hülse (2) mit wenigstens einer an ihrer äusseren Flachseite abstehenden Fahne (3) das eine Ende (4) des Bandes (1) eingesteckt und durch eine Umbiegung (4a) verankert ist, während das andere Ende (5) des den abzubindenden Schlauch (7) we nigstens einmal umschliessenden Bandes (1) durch die Hülse (2) hindurchgezogen, umgebogen und durch die umgelegte Fahne (3) gesichert ist.1I. Verfahren zur Herstellung der Schlauchabbin- dung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende (4) des Bandes (1) an der Hülse (2) verankert, das Band (1) nach ein- bis zweimaliger Umschlingung des Schlauches (7) mit seinem anderen Ende (5) durch die Hülse (2) hindurchgesteckt, mit einer Zange (9, 10) gefasst und bis zur gewünschten Spannung hindurchgezogen, dann abgewinkelt, durch Abschneiden verkürzt, niedergebogen und durch Um legen der Fahne (9) gesichert wird.III. Zange zur Ausübung des Verfahrens nach Pa tentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der beiden, durch Zusammendrücken der Griffe das Maul öffnenden Zangenschenkel (10) eine gegabelte Backe (10a) aufweist, derart, dass die Gabelschenkel (10b, 10c) einen das Erfassen des Bandes (1) erlau benden Schlitz (12) bilden. UNTERANSPRÜCHE 1. Schlauchabbindung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die an der äusseren Flach seite der Hülse (2) abstehende Fahne (3) in Querstel lung zur Hülsenachse an einer Mündungskante der Hülse angeordnet und abgewinkelt ist.2. Schlauchabbindung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass an der äusseren Flach seite der Hülse (2) parallel zur Hülsenachse an den einander gegenüber liegenden Hülsenschmalseiten zwei Fahnen (3) angeordnet sind, die zur Hülsenflachseite rechtwinklig stehen. 3. Zange nach Patentanspruch IH, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit der gegabelten Backe (10a) zusammenwirkende Backe (9a) prismatische Form hat, so dass die äussere Kante (9b) eine gute Angriffs möglichkeit beim Abstützen der Backe an der Hülse (2) bietet. 4.Zange nach Patentanspruch III, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Zangenbacken (9a, 10a) rechtwinklig zur Schwenkebene der Zangenschenkel (9, 10) abgebogen sind, so dass sie in jeder Stellung des Zangenmaules parallel zueinander stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH163262A CH395666A (de) | 1962-02-08 | 1962-02-08 | Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH163262A CH395666A (de) | 1962-02-08 | 1962-02-08 | Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH395666A true CH395666A (de) | 1965-07-15 |
Family
ID=4214976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH163262A CH395666A (de) | 1962-02-08 | 1962-02-08 | Schlauchabbindung für Gummi- und Plastikschläuche, Verfahren zur Herstellung derselben und Zange zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH395666A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD273455S (en) | 1981-08-21 | 1984-04-17 | Teitelbaum Jay M | Expander tool |
| EP0780096A1 (de) * | 1995-12-22 | 1997-06-25 | Transystème S.A. | Umreifungsband für medizinische Zwecke und Einbaugerät |
-
1962
- 1962-02-08 CH CH163262A patent/CH395666A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD273455S (en) | 1981-08-21 | 1984-04-17 | Teitelbaum Jay M | Expander tool |
| EP0780096A1 (de) * | 1995-12-22 | 1997-06-25 | Transystème S.A. | Umreifungsband für medizinische Zwecke und Einbaugerät |
| FR2742649A1 (fr) * | 1995-12-22 | 1997-06-27 | Robert Louis Boutet | Lien de cerclage a usage medical et son procede de pose |
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