CH395726A - Stoffkasten, insbesondere Einlaufkasten eines Banddruckfilters - Google Patents

Stoffkasten, insbesondere Einlaufkasten eines Banddruckfilters

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CH395726A
CH395726A CH1207962A CH1207962A CH395726A CH 395726 A CH395726 A CH 395726A CH 1207962 A CH1207962 A CH 1207962A CH 1207962 A CH1207962 A CH 1207962A CH 395726 A CH395726 A CH 395726A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
box
sealing
fabric
belt
pressure filter
Prior art date
Application number
CH1207962A
Other languages
English (en)
Inventor
Bader Gottlieb
Original Assignee
Voith Gmbh J M
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Application filed by Voith Gmbh J M filed Critical Voith Gmbh J M
Publication of CH395726A publication Critical patent/CH395726A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/66Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description


  Stoffkasten,     insbesondere        Einlauf        kasten        eines        Banddruckfilters       Die Erfindung     betrifft    einen Stoffkasten zum  Zuführen eines     flüssigen    Stoffes in den keilförmi  gen Raum zwischen     zwei    einander parallelachsig  zugeordneten rotierenden Zylindern bzw.

   zwischen  einem rotierenden Zylinder und einem diesen teil  weise umschlingenden Band, insbesondere den Ein  laufkasten eines zum Eindicken von     Faserstoffauf-          schwemmungen    dienenden     Banddruckfilters    für die  Herstellung von Papier, Pappe oder dergleichen.

    Bei diesen     Banddruckfiltern    ist der die     Faserstoff-          aufschwemmung    aufnehmende     Einlaufkasten    an  seinem unteren Ende durch die Oberfläche eines  Siebzylinders (Siebwalze) und eines von der Sieb  walze zum sogenannten Einzugszylinder (Einzugs  walze) laufenden Bandes und durch die Seitenwände  des     Einlaufkastens        begrenzt.    Die Umrisse der Sei  tenwände sind unter     Belassung    von Dichtungsspal  ten zwischen den Seitenwänden des     Einlaufkastens     und den Oberflächen der Zylinder bzw. von Zylinder  und Band dem Längsschnitt des keilförmigen Rau  mes wenigstens annähernd angepasst.  



  Als     Abdichteinrichtung    für die Abdichtung dieser  Spalte hat man bisher an solchen     Einlaufkästen     mehrere, der Form des Längsschnitts des keilför  migen Raumes angepasste, aussen an den Seiten  wänden mittels Schrauben befestigte Gummistreifen  verwendet, die aber wegen der Gefahr des     Hinein-          ziehens    zwischen die Siebwalze     und    das endlose, ela  stische     Band:    mit stumpfem Ende ausgebildet wer  den. Dadurch kann man in diesen     Vorrichtungen     nur     Faserstoffaufschwemmungen    verarbeiten, deren  Stoffdichte mehr als 4 % beträgt.

   Bei solchen relativ  hohen Stoffdichten tritt wohl etwas Stoff aus den  Spalten zwischen den Gummistreifen und dem Sieb  zylinder einerseits und dem Gummistreifen und dem  endlosen elastischen Band anderseits aus, dickt aber  an der Luft rasch ein und bildet somit eine Abdich-         tung    durch die eingedickten Stoffasern. Bei Ver  wendung für geringere Stoffdichten, also solche unter  4     %,    war ein zuverlässiges Abdichten bisher nicht  möglich.

   Ferner ist bei den bekannten Ausführungen  eine ausreichende Abdichtung deswegen nicht ge  währleistet, weil sich die stumpfen Enden der Gum  mistreifen den     beispielsweise    durch verschiede  nen, je nach der Dicke der zu bildenden Stoffbahn  bedingten,     veränderlichen        Längsschnittformen    des       keilförmigen    Raumes nicht hinreichend anpassen las  sen. Ausserdem werden die Enden der     Gummistreifen     im Betrieb durch den auftretenden Stoffdruck seit  lich herausgedrückt.  



  Zur Beseitigung dieser Nachteile wird gemäss  der Erfindung vorgeschlagen, zum Abdichten der  zwischen den Seitenwänden eines Stoffkastens und  den Oberflächen von Zylindern bzw.     Zylinder    und  Band gebildeten Dichtungsspalte, insbesondere zum  seitlichen Abdichten der Dichtungsspalte an Einlauf  kästen für     Banddruckfilter,    an jeder Seitenwand je  ein Paar Dichtungsplatten vorzusehen, die nach Art  von Scherenblättern gegeneinander beweglich aus  gebildet und federnd gespreizt sind.  



  Zweckmässig wird jede Dichtungsplatte an einer  mit der Seitenwand des abzudichtenden Raumes ver  bundenen Blattfeder befestigt.  



  Ferner ist es zweckmässig, insbesondere bei ho  hem Druck oder sehr geringer Stoffdichte der     Faser-          stoffaufschwemmung,    neben den Seitenwänden des  Stoffkastens mehrere Paare von Dichtungsplatten,  in Achsrichtung der     Walzen    gesehen hintereinander,  beispielsweise auf einem gemeinsamen, an der Seiten  wand des Stoffkastens befestigten     Bolzen    anzuordnen.  



  Eine in dieser Weise ausgebildete Abdichtungs  einrichtung erlaubt es, den     Einlaufkasten    der genann  ten Vorrichtung mit     Faserstoff        aufschwemmungen    ge  ringer Konzentration, d. h. mit geringerer Stoffdichte      als 4     %    zu beschicken und in der Vorrichtung ahne  Verluste zu verarbeiten.

   Wenn die Dichtungsplat  ten in der Regel aus Metall gebildet werden, be  sitzen sie eine grosse     Seitensteifigkeit    und lassen  sich durch den     Faserstoffdruck    nicht nach aussen       wegbiegen.    Durch die federnde Befestigung der  Scherenblätter an der Seitenwand kann deren An  pressdruck an die Siebwalze     einerseits    und das end  lose elastische Band anderseits eingestellt werden.  



  In der Zeichnung ist ein mit der erfindungs  gemäss ausgebildeten     Seitenwanddichtung    versehener       Banddruckfilter    dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 die Vorderansicht des     Banddruckfilters,          Fig.    2 die Seitenansicht von links und       Fig.    3 die Draufsicht gemäss den Pfeilen     A-B    in       Fig.    1, wobei in       Fig.    2 und 3     Einzugswalze    und Band der Deut  lichkeit halber fortgelassen sind.  



  Der zum Eindicken von     Faserstoffaufschwem-          mungen    für die Herstellung von Papier, Pappe oder  dergleichen verwendete     Banddruckfilter    besteht im  wesentlichen aus einem     Einlaufkasten    1 mit Zu  laufrohr 2, aus der mit einem Sieb 6 bedeckten       Siebwalze    3, der zu der Siebwalze achsparallelen  Einzugswalze 4, dem von der Einzugswalze auf  die     Siebwalze    auflaufenden, endlosen, elastischen Fil  terband 5 und aus den zur Führung des Filterbandes  erforderlichen nicht dargestellten Spann- und Um  lenkwalzen.

   Die     Faserstoffaufschwemmung    wird dem       Einlaufkasten    1 durch das     Zulaufrohr    2 zugeführt  und bei der Rotation der     Siebwalze    3 zwischen diese  und das umlaufende Filterband 5 eingezogen und  von dem Druck, der von dem unter Spannung stehen  den Filterband ausgeübt wird,     gepresst.    Dabei bleiben  die Fasern auf der Oberfläche der     Siebwalze    3  zurück, während der grösste     Teil    des in der Auf  schwemmung enthaltenen Wassers     herausgepresst    und  seitlich bzw. durch das Sieb 6 hindurch abgeführt  wird:

    Die     Vorder-    und Rückwand des     Einlaufkastens    1  sind gegen das Filterband 5 und die Siebwalze 3  durch je eine achsparallele,     mittels    der Schrauben  7, 7a an den Stirnwänden des     Einlaufkastens    1  befestigte Gummileiste 8, 8a abgedichtet.

   Zur Ab  dichtung der Spalte zwischen den Seitenwänden des       Einlaufkastens    1 und den Oberflächen von Siebwalze  3 und Filterband 5 wird an jeder Seitenwand eine  den Krümmungen der Walze 3 bzw. der Bahnrich  tung des umlaufenden     Filterbandes    5 angepasste, an  der Seitenwand des     Einlaufkastens    1 befestigte Ab  deckplatte 9 aus Kunststoff und ein Paar nach Art  von Scherenblättern gegeneinander beweglich aus  gebildeter und federnd gespreizter Dichtungsplatten    10, 10a aus Messing oder dergleichen angeschraubt,  die der Form des Längsschnitts des zwischen dem  Filterband 5 und der Siebwalze 3 befindlichen keil  förmigen Raumes angepasst sind.

   Dabei wird mittels  der Federn 12, 12a die obere Dichtungsplatte 10  an das Filterband 5 und die untere Dichtungsplatte  10a an die Oberfläche der Siebwalze 3 gepresst und  dadurch eine einwandfreie, seitliche Abdichtung des  keilförmigen Raumes erzielt.  



  Der     Anpressdruck    der Dichtungsplatten 10, 10a  kann beispielsweise durch Hinzufügen oder Ent  fernen einer entsprechenden Anzahl von Beilag  scheiben zwischen Feder 12 bzw. 12a und dem mit  tels Schraube 11 an der Seitenwand befestigten Di  stanzstück 13 den erforderlichen Betriebsverhältnis  sen angepasst werden.  



  In gleicher Weise wie hier an einem Banddruck  filter gezeigt, bei dem der abzudichtende keilförmige  Raum zwischen der Siebwalze 3 und dem Band 5  gebildet wird, kann die Erfindung auch dann ange  wendet werden, wenn der keilförmige Raum, wie  z. B. bei Streicheinrichtungen, von zwei     einander     achsparallel zugeordneten Zylindern gebildet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stoffkasten zum Zuführen eines flüssigen Stof fes in den keilförmigen Raum zwischen zwei einan der parallelachsig zugeordneten rotierenden Zylindern bzw. zwischen einem rotierenden Zylinder und einem diesen teilweise umschlingenden Band, insbesondere Einlaufkasten eines zum Eindicken von Faserstoff- aufschwemmungen dienenden Banddruckfilters, mit je einer Einrichtung zum Abdichten der Spalte zwi schen den Seitenwänden des Stoffkastens und den Oberflächen der Zylinder bzw.
    von Zylinder und Band, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seiten wand je ein Paar nach Art von Scherenblättern gegeneinander beweglich ausgebildete und federnd ge spreizte Dichtungsplatten (10, 10a) vorgesehen sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Stoffkasten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Dichtungsplatte (10, 10a) an einer mit der Seitenwand des Stoffkastens (1) ver bundenen Blattfeder (12, 12a) befestigt ist. 2. Stoffkasten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass neben den Seitenwänden des Stoff kastens (1), in Achsrichtung der Walzen gesehen, mehrere Paare von Dichtungsplatten, (10, 10a) hin tereinander angeordnet sind.
CH1207962A 1961-10-31 1962-10-15 Stoffkasten, insbesondere Einlaufkasten eines Banddruckfilters CH395726A (de)

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AT818861A AT231797B (de) 1961-10-31 1961-10-31 Stoffkasten

Publications (1)

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CH395726A true CH395726A (de) 1965-07-15

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ID=3603314

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1207962A CH395726A (de) 1961-10-31 1962-10-15 Stoffkasten, insbesondere Einlaufkasten eines Banddruckfilters

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AT (1) AT231797B (de)
CH (1) CH395726A (de)
ES (1) ES281367A1 (de)

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Publication number Publication date
AT231797B (de) 1964-02-10
ES281367A1 (es) 1963-03-01

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