CH395748A - Drehkolbenpumpe - Google Patents
DrehkolbenpumpeInfo
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Classifications
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Description
Drehkolbenpumpe Die Erfindung betrifft eine Drehkolbenpumpe, deren Arbeitsraum durch einen exzentrischen, mit im wesentlichen radial angeordneten fixen Flügeln versehenem Rotor in mehrere Teilräume unterteilt wird, in deren jedem ein walzenförmiger Körper frei beweglich liegt.
Bei den üblichen Ausführungen von Drehkolben pumpen sind die die walzenförmigen Pumpenrollen bewegenden Rotoren aus einem Stück, meistens im Gussverfahren hergestellt ; diese erfordern eine nach trägliche Bearbeitung. Die angeführten Rotoren sind ausserdem sehr schwer, also mit grosser Masse be haftet, was z.
B. bei öfterem und schnellem Dreh richtungswechsel besonders ungünstig ist. überdies muss bei Ausführung der Rotoren aus Guss zwi schen diesen und der Zylinderwandung in allen Be triebsstellungen ein bestimmter Abstand verbleiben, um die Berührung dieser Teile mit der Zylinderwan dung wegen grosser Reibung oder einer eventuellen Verklemmung von Fremdkörpern möglichst auszu- schliessen.
Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass der Rotor durch einen wal zenförmigen, hohlzylindrischen Kern gebildet wird, mit dem die aus Blech bestehenden Flügel verbun den sind.
Die Rotorflügel aus Blech sind am walzenförmi gen hohlzylindrischen Kern in geeigneter Weise be festigt. Die erfindungsgemässe Ausführung der Dreh kolbenpumpe zeichnet sich also durch die Einfach heit des Rotors aus.
Für die Rotorflügel kann nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung eine Bauart aus Blechstreifen angewendet sein, die gegenüber der am Kern befestigten Grundpartie eine von deren Radialrichtung abweichende Randpartie aufweisen. Hiebei kann jeder Rotorflügel aus einem Paar ge- gensinnig abgebogener und mindestens in ihren Grundpartien aneinandergeschlossener und mitein ander verbundener Blechstreifen bestehen.
Diese Bauart zeichnet sich durch sehr geringes Gewicht, grosse Widerstandsfähigkeit und schmale und exakt bearbeitbare Stirnflächen aus, so dass keine Beden ken bestehen, die Rotorflügel mit der Zylinderwand in den entsprechenden Arbeitslagen in direkte Be rührung kommen zu lassen. Die Stirnflächen der Ro- torflügel können daher unter weitestgehender Herab setzung der Reibung und Ausschluss jedweder Ver- klemmungsgefahr an der Zylinderwandung gleiten.
Die geschilderte Bauart der Rotorflügel ist be sonders für eine Ausbildung geeignet, bei welcher nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Stirnzonen mit mindestens einer zur Längsachse pa rallelen Längsrille ausgestattet sind.
Durch die an sich vorteilhafte Anordnung eines Versteifungsgliedes in der Stirnpartie jedes Rotorflügels ergeben sich zu sätzlich zwei Längsrillen, welche für die Aufnahme von Verunreinigungen dienen und überdies infolge Mitnahme der gepumpten Flüssigkeit eine dauernde Benetzung der an der Zylinderwand gleitenden Stirn flächen mittels eines dünnen Filmes gewährleisten.
Die Versteifungsglieder können hiebei als Stäbe von annähernd kreisförmigem Querschnitt ausgebil det sein und vorteilhaft an der zur Zylinderwand der Pumpe gerichteten Seite eine Abflachung aufweisen. Auch jeder Versteifungsstab als solcher kann mit einer zur Zylinderwand weisenden Nut ausgebildet sein. Anstelle von Stäben mit Vollquerschnitt kön nen zur Versteifung vorteilhaft auch Rohre Anwen dung finden.
Jeder Rotorflügel kann bei Herstellung aus meh reren Einzelteilen durch Schweissung zu einer Ein heit verbunden sein, welche ihrerseits mit dem Kern des Rotors verschweisst ist. Jede zu beiden Seiten des Versteifungsgliedes um die Rillentiefe nach innen versetzte Schweissnaht dient zur Befestigung des Ver steifungsgliedes und bildet gleichzeitig den Grund der Längsrille.
Um den Betrieb der Pumpe in beiden Drehrich tungen zu ermöglichen, können die Rotorflügel am Kern so befestigt sein, dass deren Symmetrielinie durch den Mittelpunkt der Antriebswelle verläuft.
Die erfindungsgemässe Bauart ermöglicht es, für die Rotorflügel und die Versteifungsglieder Stahl zu verwenden und die Oberflächen zu härten, nachdem die Rotorflügel in den Stirnzonen auf den geeigneten Durchmesser abgeschliffen wurden.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungs beispiele in Querschnitten dargestellt, wobei Fig. 2 eine Detailskizze zu der Ausführung nach. Fig. 1 und die Fig. 3 eine weitere Ausbildungsmöglichkeit einer Drehkolbenpumpe zeigen. In der Fig. 5 ist die ver- grösserte Darstellung eines Rotorflügels nach der Ausführung gemäss Fig. 4 zu erkennen.
Entsprechend Fig. 1 trägt ein hohlzylindrischer Kern 1 radial ausgehende Rotorflügel 2, die die Pumpenrollen 3 weiterbewegen. Diese prinzipielle Ausführungsform lässt bereits erkennen, dass zur Erzeugung des Rotors handelsübliches Material ver wendet werden kann. Für den Kern 1 z. B. Rund stahl, für die Rotorflügel 2 Blech oder Blechstreifen. Soll die Pumpe auch für die Förderung von durch kleine Fremdkörper verunreinigter Flüssigkeiten ver wendet werden, so sind die Rotorflügel an ihrer Stirnzone 4 mit einer Längsrille 5 versehen, wie aus der Detailskizze Fig. 2 zu entnehmen ist.
Diese Längsrille 5 nimmt kleinere Verunreinigungen auf und gibt diese bei fortgesetzter Umdrehung und bei Entfernung des Rotorflügels 2 von der Zylinderwand durch Fliehkraft wieder an die Flüssigkeit ab. Durch diese Massnahme wird eine Abnützung der Stirn zonen durch Klemmen und Schleifen der Verunreini gungen am Rotor und an der Zylinderwand weitest gehend vermieden. Die Anordnung und das Profil der in Fig. 2 gezeigten Längsrille 5 soll jedoch für die Erfindung nicht bindend und keinesfalls ein schränkend sein.
In. Fig. 3 ist eine weitere Möglichkeit der Aus bildung des Rotorflügels 2 dargestellt. Hiebei sind die äusseren Randpartien 8 der Rotorflügel 2 gegen über ihren am Kern 1 befestigten Grundpartien 6 abgebogen. Die Formgebung kann durch kantiges Abbiegen der Blechstreifen erfolgen ; genauso könnte der Rotorflügel 2 eine ähnliche Form nach einer be liebigen Kurve erhalten, die ausgehend von der Ra dialrichtung 7 nach und nach von dieser abweicht.
Aus Gründen der Stabilität und der Unabhän gigkeit von der Drehrichtung wird man den Rotor am günstigsten nach der in Fig. 4 gezeigten Art aus bilden. Jeder Rotorflügel 2 besteht aus einem Paar bezüglich seiner Symmetrielinie 9 an seinen Aussen partien 8 gegensinnig abgewinkelter Blechstreifen. Diese werden miteinander z. B. durch Schweissnähte 11 verbunden bzw. am Kern 1 befestigt, wobei die Symmetrielinie 9 jedes Rotorflügels durch den Mit telpunkt der Antriebswelle 10 verläuft.
Es ist vorteilhaft, jeden Rotorflügel mit einem Versteifungsglied 12 zu versehen. In der Darstellung nach Fig. 4 hat dieses Versteifungsglied einen an nähernd kreisförmigen Querschnitt und ist mit Schweissnähten 13 an den Blechstreifen befestigt. Das als Stab ausgebildete Versteifungsglied 12 könnte ebenso einen anderen Querschnitt aufweisen, beispielsweise ein Rohr sein oder einen beliebigen anderen Querschnitt besitzen.
Ist der Rotor mit einem Versteifungsglied, z. B. einem Stab, versehen, so wird nach Fig. 5 bei der Herstellung mit dem Schleifen der Stirnzonen eine abgeflachte Stelle 14 am Stab 12 entstehen, die wie derum zur Verbesserung der Pumpenleistung dient.
Die Verschweissung des annähernd kreisförmigen Querschnitt zeigenden Stabes 12 mit den Rand partien 8 des Rotorflügels 2 wird so vorgenommen, dass die Schweissnaht gleichzeitig den Grund der verbleibenden Längsrillen 5 bildet, die wiederum zur zeitweiligen Aufnahme von Verunreinigungen während eines Teiles einer Rotorumdrehung geschaf fen sind. Diese Massnahme kann durch eine Nut 15 im Versteifungsglied 12 noch verstärkt bewirkt wer den.
Die Form der in Fig. 5 im rechten Stab 12 ein gezeichneten Nut soll keinesfalls einschränkend für die Erfindung sein und könnte bei der Ausführung der Rotorflügel mit Versteifungsgliedern aus Rohr stäben ebenfalls in diesen vorhanden sein.
Die Erfindung ist keinesfalls eingeschränkt auf die dargestellten oder beschriebenen Ausführungs beispiele. Da die beschriebene Pumpe wesentlich leichter transportabel ist als die üblichen und schwe ren Kolbenpumpen, kann sie auch besonders für die Förderung von Gülle in der Landwirtschaft verwen det werden. Der mechanisch einfache Aufbau macht eine einwandfreie Wartung auch durch ungeschultes Personal möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Drehkolbenpumpe, deren Arbeitsraum durch einen exzentrischen, mit im wesentlichen radial an geordneten fixen Flügeln versehenem Rotor in meh rere Teilräume unterteilt wird, in deren jedem ein walzenförmiger Körper frei beweglich liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor durch einen walzen förmigen, hohlzylindrischen Kern gebildet wird, mit dem die aus Blech bestehenden Flügel verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Ausbildung der Stirnzonen (4) der Rotorflügel (2) mit mindestens einer zur Längsachse parallelen seichten Längsrille (5) (Fig. 2).2. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorflügel (2) eine gegenüber der am Kern (I) be- festigten Grundpartie (6) von der Radialrichtung (7) abweichende Randpartie (8) aufweisen (Fig. 3).3. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass je der Rotorflügel (2) aus einem Paar gegensinnig ab gebogener und mindestens in ihren Grundpartien an- einandergeschlossener und miteinander verbundener Blechstreifen besteht (Fig. 4, 5). 4. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche jedes Rotorflügels (2) miteinander und mit dem Kern (1) durch Schweissnähte (11) verbunden sind.5. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass jeder Rotorflügel (2) mit einem in axialer Richtung des Rotors verlaufenden Versteifungsglied (12) versehen ist. 6. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungsglied (12) mit den Blechen der Rotor flügel (2) durch Schweissnähte (13) verbunden ist. 7. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Versteifungsgliedes (12) als Stab von annähernd kreisförmigem Querschnitt.B. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Versteifungsgliedes (12) als Rohrstab von annähernd kreisförmigem Querschnitt. 9. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeich net, dass der als Versteifungsglied dienende Stab (12) an der zur Zylinderwand der Pumpe gerichteten Seite eine Abflachung (14) aufweist (Fig. 5).10. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 5, 6, 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass zu beiden Seiten der stabförmigen Versteifungsglieder (12) Längsrillen dadurch gebil det werden, dass die die Versteifungsglieder mit den Rotorflügelblechen (2, 8) verbindenden Schweiss- nähte (13) um die Rillentiefe nach innen versetzt sind.11. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 und einem der Unteransprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Versteifungsglied (12) als solches eine in axialer Richtung des Rotors verlaufende Nut (15) auf weist. 12. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch die Ausbil dung der Rotorflügel (2) und des Versteifungsgliedes (12) aus Stahl mit gehärteten Oberflächen.13. Drehkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch die Ausbil dung des Versteifungsgliedes (12) aus Stahl mit ge härteten Oberflächen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT245861A AT222503B (de) | 1961-03-25 | 1961-03-25 | Drehkolbenpumpe |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5658138A (en) * | 1993-05-25 | 1997-08-19 | Round; George F. | Rotary pump having inner and outer components having abutments and recesses |
-
1961
- 1961-03-25 AT AT245861A patent/AT222503B/de active
-
1962
- 1962-03-22 CH CH341362A patent/CH395748A/de unknown
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|---|---|---|---|---|
| US5658138A (en) * | 1993-05-25 | 1997-08-19 | Round; George F. | Rotary pump having inner and outer components having abutments and recesses |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT222503B (de) | 1962-07-25 |
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