CH395783A - Schloss für Doppel- oder Verbundfenster - Google Patents

Schloss für Doppel- oder Verbundfenster

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Publication number
CH395783A
CH395783A CH1051861A CH1051861A CH395783A CH 395783 A CH395783 A CH 395783A CH 1051861 A CH1051861 A CH 1051861A CH 1051861 A CH1051861 A CH 1051861A CH 395783 A CH395783 A CH 395783A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
pins
bearing piece
lock
sleeves
Prior art date
Application number
CH1051861A
Other languages
English (en)
Inventor
Notter Eugen
Original Assignee
Eugen Notter Ohg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Notter Ohg filed Critical Eugen Notter Ohg
Publication of CH395783A publication Critical patent/CH395783A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C7/00Fastening devices specially adapted for two wings
    • E05C7/02Fastening devices specially adapted for two wings for wings which lie one behind the other when closed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  Schloss für Doppel- oder Verbundfenster    Die Erfindung     betrifft    ein Schloss für     Doppel-          oder    Verbundfenster, das zum Verriegeln der jeweils  zusammengehörigen beiden Flügel des Fensters dient  und aus einem Schliesstück an dem einen der beiden  Fensterflügel und einem Lagerstück an dem anderen  Fensterflügel besteht, in dessen Innerem der     Riegel     zwischen einer zurückgezogenen unwirksamen Stel  lung und einer Sperrstellung hin und her     verschwenk-          bar    ist,

   in der das hakenförmige     Riegelende    durch  einen Durchbruch der Gehäusewand des     Lagerstük-          kes        hindurchgreift    und in eine Öffnung des     Schliess-          stückes    einfasst.  



  Bei den bekannten Schlössern der hier     in    Frage  stehenden Art ist die Herstellung relativ     kompliziert     und teuer und mit grösserem Zeitaufwand verbun  den, da die einzelnen Teile in der Regel jeweils für  sich aus Blech oder Bandstahl hergestellt werden und  in mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen  z. B. durch Stanzen, Pressen usw. ihre     Form    erhalten  und schliesslich galvanisch behandelt und     anschlies-          send    in weiteren, zusätzlichen Arbeitsgängen zusam  mengesetzt und montiert werden müssen.     Ausser-          dem    muss man bei der Herstellung der bekannten  Schlösser mit relativ viel Abfall rechnen.

   Ziel der  Erfindung ist es, die obigen Nachteile zu vermeiden.  



  Das     erfindungsgemässe    Schloss ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das Lagerstück aus einem durch  Spritzen hergestellten     zweiteiligen    Gehäuse aus leich  tem Material besteht, dessen beide sich in Gehäuse  längsrichtung erstreckende     Gehäusehälften    mittels  einer Steckverbindung fest, jedoch lösbar miteinan  der verbunden sind, wobei die Steckverbindung aus  mindestens einem an der Innenseite der einen  Gehäusehälfte angeordneten Zapfen besteht, der  in eine an der Innenseite der anderen Gehäu  sehälfte angeordnete Hülse eingesteckt ist, wobei    die Umfangsflächen des Zapfens und der Hülse dicht       aufeinanderliegen.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 das Lagerstück und     das        Schliesstück    des  erfindungsgemässen Schlosses in einer Seitenansicht,       Fig.    2 das Lagerstück nach     Fig.    1 in einem  Schnitt gemäss der     Linie        II-II    der     Fig.    1,

         Fig.    3 das Lagerstück nach     Fig.    2 in einem  Schnitt gemäss der Linie     III-III    der     Fig.    2 und       Fig.    4 das Lagerstück nach     Fig.    2 in einem  Schnitt gemäss der Linie     IV-IV    der     Fig.    2.  



  Das erfindungsgemässe     Schloss    dient     zum    Ver  riegeln von jeweils zwei zusammengehörigen Flügeln  bei Doppel- oder Verbundfenstern. Es besteht in an  sich bekannter Weise aus einem Riegel 1     an    einem  Lagerstück 2 und aus einem Schliesstück 3,     zweck-          mässigerweise    in Gestalt eines U-förmigen Blechs.  Der Riegel mit dem Lagerstück ist an einem der bei  den miteinander zu verbindenden Fensterflügel zu  befestigen, das Schliesstück muss am anderen Flügel  angebracht werden.

   Die beiden Fensterflügel werden  in an sich bekannter Weise dadurch miteinander ver  bunden, dass das hakenförmige Ende des Riegels in  die     Ausnehmung    4 des Schliesstückes mit Tasche  eingesteckt wird. Das     Schliesstück    wird durch  Schrauben oder dergleichen bei 5 und 6 am zugehö  rigen Flügel befestigt, sein Zapfen 7 wirkt mit der  Bohrung 8 am Lagerstück 2     zusammen,    um auf diese  Weise die Verbindung zwischen dem Gegenstück und  dem Lagerstück zusätzlich zu sichern.  



  Das Lagerstück 2 ist als in sich geschlossene  Gehäuse aus leichtem und     vorteilhaft    korrosionsbe  ständigem Material, z. B. Aluminium, Zink, Kunst  stoff oder dergleichen durch Spritzen hergestellt. Im      Inneren des Gehäuses ist der Riegel 1 zwischen  einer unwirksamen zurückgezogenen Stellung und  einer Sperrstellung hin und her     verschwenkbar    gela  gert, in der das wirksame, hakenförmige Ende 30  des Riegels durch einen Durchbruch 9 der Gehäuse  wand an der dem Schliesstück zugewandten Seite  nach aussen vorsteht.  



  Das Gehäuse 2 des Lagerstückes besteht aus zwei  durch Zusammenstecken lösbar miteinander verbun  denen Hälften 10, 11, die sich beide in Gehäuse  längsrichtung erstrecken und quer hierzu in Richtung  der Schwenkachse des Riegels aneinander angesetzt  sind, wie insbesondere aus     Fig.    2 hervorgeht. Beide  Gehäusehälften sind zusammengesteckt, indem die  Hälfte 11 zwei Zapfen 12, 13 besitzt, die von der  Innenseite der entsprechenden Seitenwand nach innen  vorstehen und in Hülsen 14, 15 oder Ösen oder ähn  lichen Aufnahmen an der Hälfte 10 eingesteckt  sind. Die Zapfen der einen Gehäusehälfte be  sitzen jeweils eine zentrale durchgehende Boh  rung 16, 17.

   Durch diese Bohrungen der Zapfen  und durch zugeordnete     Bohrungen    18, 19 in den Sei  tenwänden der anderen Gehäusehälfte, die an den  den     Bohrungen    16, 17 entsprechenden Stellen ange  ordnet sind und koaxial zu diesen Bohrungen und  zu den Hülsen 14, 15 verlaufen, sind Schrauben, Bol  zen oder dergleichen     hindurchsteckbar,    die zur Be  festigung des Lagerstückes am entsprechenden Fen  sterflügel dienen.  



  Eine der beiden     Gehäusehälften    besitzt eine quer  durch die Seitenwand hindurchgehende zentrale Boh  rung 20, in welcher der Riegel 1 mit einem entspre  chenden Zapfen oder dergleichen drehbar gelagert ist.  Die Seitenwand der anderen     Hälfte    10 des Schlosses  besitzt an gegenüberliegender Stelle eine Bohrung 21,  durch welche ein an sich bekannter Schlüssel hin  durchgesteckt werden kann, der zum     Entriegeln    und  Verriegeln des Schlosses dient und in seiner wirksa  men Stellung in einen quer durch den Riegel hin  durchgehenden Längsschlitz     eingreift.     



  An der dem Schliesstück entgegengesetzten Seite  des Lagerstückes ist eine in Längsrichtung des Lager  stückes verlaufende Blattfeder 22. angeordnet, die  gegen eine entsprechende     Nockenfläche    23 am Rie  gel anliegt und hierbei diesen federnd in der Sperr  stellung zu halten versucht und seiner Bewegung (bei  Betätigung durch den Schlüssel) in Richtung auf die  zurückgezogene Stellung entgegenwirkt. Die Blatt  feder 22 erstreckt sich entlang der Gehäuserückwand  24 und ist hierbei zwischen dieser und z. B. zapfen  artigen Anschlägen 25, 26 an einer der Seitenwände  des Gehäuses     gehaltert.    Die Blattfeder wirkt hierbei  in einer Richtung, die quer zur Längsachse des Ge  häuses und von der Gehäuserückwand weg verläuft.  Die Gehäuserückwand besitzt hierbei eine z.

   B. recht  eckige     Ausnehmung    27, während die Enden der  Blattfeder zwischen den in das Gehäuseinnere gerich  teten zapfenartigen Anschlägen 2.5, 26 an den Sei  tenwänden des Gehäuses und den die     Ausnehmung       27     begrezenden    Randteilen 28, 29 der Gehäuserück  wand liegen. Hierbei verschliesst die Blattfeder die       Ausnehmung    27 nach aussen hin.  



  Die beiden Gehäusehälften können - wenn sie  z. B. aus Alu- oder Zinkspritzguss bestehen - auch  durch Rohr- oder Stahlnieten oder - wenn sie aus  Kunststoff bestehen - durch Verkleben oder     Ver-          schweissen    miteinander verbunden werden. Das Ge  häuse kann schliesslich auch aus einem einzigen  Stück bestehen, indem man beim Spritzen entspre  chende Aussparungen und Kerne vorsieht und anord  net.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schloss für Doppel- oder Verbundfenster, das zum Verriegeln der jeweils zusammengehörigen bei den Flügel des Fensters dient und aus einem Schliess- stück an dem einen der beiden Fensterflügel und einem Lagerstück an dem anderen Fensterflügel be steht, in dessen Innerem der Riegel zwischen einer zurückgezogenen unwirksamen Stellung und einer Sperrstellung hin und her verschwenkbar ist, in der das hakenförmige Riegelende durch einen Durch bruch der Gehäusewand des Lagerstückes hindurch greift und in eine Öffnung des Schliesstückes ein- fasst, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Lager stück aus einem durch Spritzen hergestellten zwei teiligen Gehäuse aus leichtem Material besteht, des sen beide sich in Gehäuselängsrichtung erstrecken de Gehäusehälften mittels einer Steckverbindung fest, jedoch lösbar miteinander verbunden sind, wo bei die Steckverbindung aus mindestens einem an der Innenseite der einen Gehäusehälfte angeordneten Zapfen besteht, der in eine an der Innenseite der anderen Gehäusehälfte angeordnete Hülse eingesteckt ist, wobei die Umfangsflächen des Zapfens und der Hülse dicht aufeinanderliegen. UNTERANSPRACHE 1.
    Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zapfen der einen Gehäusehälfte je weils eine zentrale durchgehende Bohrung besitzen und die Seitenwand der anderen Gehäusehälfte an den entsprechenden Stellen koaxial zu den Bohrun gen der Zapfen und zu den zu deren Aufnahme be stimmten Hülsen durchbohrt ist und dass durch die zentralen Bohrungen der Zapfen, durch die entspre chenden Hülsen und durch die zugeordneten Bohrun gen in den Seitenwänden Schrauben hindurchsteck- bar sind, die zur Befestigung des Lagerstückes am entsprechenden Fensterflügel dienen. 2.
    Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zapfen der einen Gehäusehälfte und die Hülsen der anderen Gehäusehälfte jeweils so weit über die Innenseite der zugehörigen Gehäuse hälfte in das Innere des Gehäuses vorspringen, dass im verbundenen Zustand der Gehäusehälften die En den der Zapfen und Hülsen in geringem Abstand von der Innenwand der gegenüberliegenden Gehäu sehälfte liegen, und dass die Gehäusehälften im ver bundenen Zustand mit den Stirnflächen ihrer einan der zugewandten Umrandungen gegeneinander liegen. 3.
    Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Rückwand des Gehäuses eine in Gehäuselängsrichtung verlaufende Ausnehmung angeordnet ist, die von einer im Gehäuseinneren lie genden, sich in Gehäuselängsrichtung erstreckenden Blattfeder nach aussen hin verschlossen ist, welche den Riegel über eine an ihm angeordnete Nocken fläche in Sperrstellung drückt und an den Enden mittels zapfenartiger Anschläge des Gehäuses in die sem gehalten ist.
CH1051861A 1960-11-18 1961-09-11 Schloss für Doppel- oder Verbundfenster CH395783A (de)

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DEN0019208 1960-11-18

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CH395783A true CH395783A (de) 1965-07-15

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ID=7340805

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CH1051861A CH395783A (de) 1960-11-18 1961-09-11 Schloss für Doppel- oder Verbundfenster

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CH (1) CH395783A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4932693A (en) * 1988-12-13 1990-06-12 Jerith Manufacturing Co., Inc. Gate latch assembly and hinge
US5209530A (en) * 1992-09-02 1993-05-11 A. L. Hansen Mfg. Co. Latch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4932693A (en) * 1988-12-13 1990-06-12 Jerith Manufacturing Co., Inc. Gate latch assembly and hinge
US5209530A (en) * 1992-09-02 1993-05-11 A. L. Hansen Mfg. Co. Latch

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