CH395839A - Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Beton - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Beton

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CH395839A
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Kropfhammer Georg Ing Dr
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Kropfhammer Georg Ing Dr
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B24/00Use of organic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. plasticisers
    • C04B24/24Macromolecular compounds
    • C04B24/26Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C04B24/2623Polyvinylalcohols; Polyvinylacetates

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Description

Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Beton Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Plastizitâts-, Klebeffihigkeits- und Festigkeitseigenschaften von Beton. Es wurde ge- funden, daf3 durch Zusatz von Polyvinylpropionat zu Beton dessen Eigenschaften in mehrfacher Be- ziehung verbessert werden. Der Betonmürtel, d'en man mit dem erfindungsgemâl3en Zusatz vermischt, wird ebenfalls plastischer und dadurch besser ver- arbeitbar, eine Sedimentierung beim Mischen des Betons wird nicht beobachtet, und die Absonderung von Wasser wâhrend des Mischens wird dadurch vermeidbar. Durch den genannten Zusatz lâf3t sich insbesondere die Biegezugfestigkeit des Betons we- sentlich erhdhen; vor allem kann das Auftreten von Ausblühungen vermieden werden, indem der freie Kalk gebunden wird. AuBerdem kann die Schlag- zâhigkeit verbessert werden. Der Beton erhâlt hü- heres Klebevermdgen, was dadurch erklârt werden kann, daf3 der Polyvinylpropionatzusatz den Beton wasserfest bzw. wasserundurchlâssig macht.
Es ist bekannt, Polyvinylacetat als Haft- und Zusatzmittel für Beton zu verwenden. Das Polyvinyl- acetat wird jedoch ira alkalischen Betonmürtel leicht verseift, was überraschenderweise beim Polyvinylpro- pionat nicht der Fall ist. Deshalb wird durch den erfindungsgemâl3en Zusatz ein einheitlicher, d. h. nicht durch chemische Einflüsse veründerbarer Beton erhalten, bei welchem die guten Wirkungen des Zu- satzesfortdauern.
Das erfindungsgemâl3 verwendete Polyvinylpro- pionat unterscheidet sich vom Polyvinylacetat ins- besondere auch dadurch, dal3 es ohne Weichmacher eine aul3erordentlich hohe und bestündige Klebefâ- higkeit hat.
Das Polyvinylpropionat kann dem Betonmürtel in Form einer wül3rigen Dispersion zugegeben wer- den. Diese enthâlt etwa 50 % Festbestandteile, und es werden dem Martel davon 5 bis 10 %, also 2,5 bis 5 % Polyvinylpropionat, bezogen auf den Zement- anteil, zugegeben.
Es ist nicht notwendig, reines Polyvinylpropionat zu verwenden, sondern dieses kann in Mischung mit Polyvinylacetat sein, sollte aber vorzugsweise minde- stens 80 % Polyvinylpropionat enthalten; dadurch er- hâlt der Zusatz mehr KBrper, ohne daB die schâd- lichen Wirkungen des Polyvinylacetats auftreten.
Als zweckmi313ig hat sich z. B. eine Mischung aus 15-20 % Polyvinylacetat zu 85-80 % Polyvinylpro- pionat erwiesen. Beispiel Es wird eine Zement-Sand-Mischung hergestellt entsprechend der Sieblinie 0-7. Der Zementgehalt ist 240 kg pro m3 mit einem Wasser-Zement-Fak- tor 0,65.
Diëse Mischungen werden angesetzt mit einem Zusatz von 2,5 % und 5 % Polyvinylpropionat, RTI ID="0001.0265" WI="9" HE="4" LX="1819" LY="2007"> bezo- gen auf den Zementanteil. Diese Mengen werden gewichtsmliffig dem Wasser zugegeben, dergeatalt, daB die Gewichtsmenge des Propionats vom Wasser ab- gezogen wird. Die Mischung erfolgt in- einem Gegen- strommischer mit einer Mischungszeit von jeweils 5 Minuten.
Mit diesen so hergestellten Mdrteln wird die Plastizitât nach dem Ausbreitmaf3 geprüft, weiter- hin die Klebefâhigkeit des Betons durch das Haft- verm8gen und die Biegezugfestigkeit. Eine weitere Prüfung wird dans noch hinsichtlich der Wasserdich- tigkeit durchgeführt durch Aufsetzen einer Wasser- sâule auf eine mit den Zusâtzen hergestellten Beton- platte. Bei allen Prüfungen zeigen sich verbesserte Eigen- schaften im Vergleich mit Beton ohne den erfindungs- gemâf3en Zusatz.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verbessung der Plastizitâts-, Kle- befühigkeits- und Festigkeits-Eigenschaften von Be- ton, dadurch gekennzeichnet, daB dem Martel 2,5-5 % Polyvinylpropionat, bezogen auf den Ze- mentanteil, zugegeben werden.
CH993860A 1959-09-07 1960-09-02 Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Beton CH395839A (de)

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