CH395847A - Kunststoff-Fass mit seitlichem Spundloch, insbesondere für Bier - Google Patents

Kunststoff-Fass mit seitlichem Spundloch, insbesondere für Bier

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CH395847A
CH395847A CH1418061A CH1418061A CH395847A CH 395847 A CH395847 A CH 395847A CH 1418061 A CH1418061 A CH 1418061A CH 1418061 A CH1418061 A CH 1418061A CH 395847 A CH395847 A CH 395847A
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CH
Switzerland
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bunghole
plastic
ring
bung
barrel according
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Application number
CH1418061A
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English (en)
Inventor
Loewer Helmut
Original Assignee
Agk Aktiengesellschaft Fuer Ku
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D11/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material
    • B65D11/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material of curved cross-section
    • B65D11/06Drums or barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description


  
 



  Kunststoff-Fass mit seitlichem Spundloch, insbesondere für Bier
Die Erfindung betrifft ein Kunststoff-Fass mit seitlichem Spundloch, insbesondere für Bier. Es ist bekannt, für die Herstellung von Fässern Thermoplaste zu verwenden weil ihre Verarbeitung besonders einfach und wirtschaftlich durchführbar ist Fässer lassen sich aus thermoplastischen Kunststoffen blasen oder drücken, wobei jedoch eine Fertigung von Fässern für Bier bisher noch nicht möglich war, da diese ein seitliches Spundloch haben müssen, welches bei einer Fertigung des Fasses aus thermoplastischem Kunststoff sehr leicht ausreissen und auch nicht die erforderliche Festigkeit aufbringen würde, um einem Einschlagen des Spundes standzuhalten.



   Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil. Sie besteht darin, dass das Spundloch einen Stutzen durchsetzt, der über die Aussenfläche des Kunststoff-Fasses vorsteht und von einem aussen aufgesetzten Verstärkungsring eingefasst ist. Ein solcher Verstärkungsring verhindert die sonst durch die Plastizität des Materials bedingte Verformung des Stutzens.



   Der Fassmantel kann um das Spundloch herum abgeflacht sein, wobei der Verstärkungsring in der Abflachung Platz findet. Um ein Vorstehen der Teile über den Fassumfang zu vermeiden, kann die Abflachung durch eine geeignete Beilage wieder ausgeglichen sein. Auf der Aussenseite des Stutzens lässt sich ein Gewinde anbringen, so dass die Beilage mittels eines nach Art einer Überwurfmutter ausgebildeten, auf den Stutzen aufgedrehten Verstärkungsringes gehalten und gesichert werden kann.



   Anderseits ist es auch möglich, den vorstehenden Stutzen durch nach aussen gedrückte Sicken einzuschliessen, die beim Transport des Fasses eine Beschädigung des Stutzens bzw. des Spundloches und Spundverschlusses verhüten.



   Zweckmässig ist in dem das Spundloch aufnehmenden Stutzen ein Spundring eingegossen, der auf seiner Aussenfläche eine Anzahl von Rippen oder Nuten aufweist.



   Beispielsweise lässt sich in den das Spundloch aufnehmenden Stutzen von aussen her ein metallener Spundring einsetzen, der sich gegen einen im Bereich der Fasswand gebildeten Bund anlegt, wobei sich das Innengewinde des Spundringes durch den aus Kunststoff gebildeten Bund hindurch fortsetzt.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch den das Spundloch aufnehmenden Teil des Fassmantels,
Fig. 2 einen ähnlichen Schnitt durch ein anders ausgeführtes Fass,
Fig. 3 einen Schnitt wie Fig. 1 oder 2, wobei in den Stutzen ein Spundring eingesetzt ist,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den das Spundloch aufnehmenden Teil des Fassmantels einer Ausführungsform, die der in Fig. 3 dargestellten ähnlich ist,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine weitere   Ausw    führungsform ähnlich der in Fig. 4 gezeigten.



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist der Fassmantel mit 1 bezeichnet und im Bereich 2   ab-    geflacht. Mitten in dieser Abflachung sitzt das Spundloch 4, welches in einem angeblasenen Stutzen 3 liegt. Der Stutzen 3 steht nach aussen um das Mass der Abflachung vor und ist mit Gewinde versehen, auf welches eine Überwurfmutter 5 aufschraubbar ist. Anderseits ist die Abflachung 6 durch eine zusätzliche Beilage wieder ausgeglichen, die mit der Überwurfmutter 5 gehalten und gesichert wird. Der Fassmantel ist im Bereich des Spundloches durch die Beilage 6, den Stutzen 3 und den darauf aufgeschraubten Verstärkungsring 5 ausreichend verstärkt und gefestigt, so dass auch bei einer robusten Behandlung des Fasses bzw. beim Einschlagen des   Spundes keine Verformung des Materials zu befürchten ist.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 weist der Fassmantel 1 keine Abflachung auf. Das Spundloch   4' liegt    in einem nach aussen gezogenen Stutzen 9 in einem abgeflachten Teil 8 der Fasswand, der beiderseits durch Sicken 7 begrenzt ist.



   Die Sicken 7 können rund um den Fassumfang herumlaufen oder lediglich nach Art eines Kreises das Spundloch einfassen. Sie sind so hoch, wie es der Höhe des Stutzens 9 entspricht. Wie bei der vorhergehenden Ausführungsform ist der Stutzen 9 wieder mit Gewinde versehen und auf das Gewinde ein Verstärkungsring 10 aufgedreht.



   Bei der Ausführungsform des Fasses gemäss Fig. 3 ist der Stutzen 3 auf seiner Innenseite so weit ausgedreht, dass in Höhe der Fasswand nur noch ein Bund 11 stehenbleibt. Von aussen her ist in den Stutzen 3 ein Spundring 12 eingeschraubt. Auf der Innenseite des Spundringes 12 befindet sich ein Gewinde, welches sich durch den Bund 11 hindurch fortsetzt. Bei einem gefüllten Fass wird der Spalt zwischen dem Kunststoffbund 11 und dem eingesetzten Metallring 12 durch den eingeschraubten Spund überdeckt, so dass das Füllgut nicht in den Spalt eindringen kann.



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 4 weist einen Spundring 13 auf, der anstelle eines Gewindes auf seiner äusseren Mantelfläche mit einer Anzahl von Rippen 15 versehen ist. Innen ist dieser Spundring
13 genau wie der in Fig. 3 dargestellte Spundring
12 mit einem Gewinde versehen, das sich bis durch den Bund 11 hindurch fortsetzt. Der Spundring 13 wird vor dem Blasen des Fassmantels 1 in die Form eingelegt, so dass er nach dem Blasen des Fassmantels in diesem unverrückbar festsitzt. Infolge der im Stutzen 3 fest verankerten Rippen 15 ist der Spundring 13 gegen ein Herausdrehen vollkommen gesichert. Anstelle der Rippen 15 kann der Spundring auch mit Nuten 16 versehen sein, wie dies bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform der Fall ist.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kunststoff-Fass mit seitlichem Spundloch, insbesondere für Bier, dadurch gekennzeichnet, dass das Spundloch einen Stutzen durchsetzt, der über die Aussenfläche des Kunststoff-Fasses vorsteht und von einem aussen aufgesetzten Verstärkungsring eingefasst ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kunststoff-Fass nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fassmantel um den das Spundloch aufnehmenden Stutzen herum abgeflacht ist.
    2. Kunststoff-Fass nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der das Spundloch aufnehmende Stutzen auf seiner Aussenseite mit Gewinde versehen und der Verstärkungsring nach Art einer Mutter auf den Stutzen aufgeschraubt ist.
    3. Kunststoff-Fass nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine die Abflachung des Fasskörpers wieder ausgleichende, auf den Stutzen aufgesetzte Beilage.
    4. Kunststoff-Fass nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsring als Überwurfmutter ausgebildet ist und die auf den Stutzen aufgesteckte Beilage sichert und hält.
    5. Kunststoff-Fass nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Fassmantel beiderseits des Stutzens Sicken vorgesehen sind oder der Stutzen durch eine kreisförmige Sicke, die in ihrer Höhe der Stützenhöhe entspricht, eingeschlossen ist.
    6. Kunststoff-Fass nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem das Spundloch aufnehmenden Stutzen ein Spundring eingegossen ist, der auf seiner Aussenfläche eine Anzahl von Rippen oder Nuten aufweist.
    7. Kunststoff-Fass nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den das Spundloch aufnehmenden Stutzen von aussen her ein metallener Spundring eingesetzt ist, der sich gegen einen in Höhe der Fasswand gebildeten Bund anlegt, wobei sich das Innengewinde des Spundringes durch den aus Kunststoff gebildeten Bund hindurch fortsetzt.
CH1418061A 1961-12-07 1961-12-07 Kunststoff-Fass mit seitlichem Spundloch, insbesondere für Bier CH395847A (de)

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