CH395907A - Extrusionspresse - Google Patents

Extrusionspresse

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CH395907A
CH395907A CH825762A CH825762A CH395907A CH 395907 A CH395907 A CH 395907A CH 825762 A CH825762 A CH 825762A CH 825762 A CH825762 A CH 825762A CH 395907 A CH395907 A CH 395907A
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CH
Switzerland
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mandrel
diameter
section
press
parts
Prior art date
Application number
CH825762A
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English (en)
Inventor
Jeremiah Cullen Daniel
Anthony Merrill John
Original Assignee
Reynolds Metals Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH395907A publication Critical patent/CH395907A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C25/00Profiling tools for metal extruding
    • B21C25/08Dies or mandrels with section variable during extruding, e.g. for making tapered work; Controlling variation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


      Extrnsionspresse       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Extrusions-          presse    für die Herstellung von Metallrohren und ein  Verfahren zum Betrieb der     Extrusionspresse,    bei  welchem Metallrohre mit gleichmässigem innerem  Durchmesser und mit an beiden Enden aussen ver  dickten Wänden entstehen.  



  Wenn Rohrstücke zu einer. Rohrleitung zusammen  gefügt werden, dann sind die schwächsten Punkte  der Rohrleitung die Verbindungsstellen zwischen den  Rohrstücken. Sind die Wände der Rohrstücke an  den Verbindungsstellen so dick, dass eine genügende  Festigkeit an den Verbindungsstellen erzielt wird, und  haben die Rohrwände auf der ganzen Länge eine  gleichmässige Dicke, dann bedeutet dies eine Ver  schwendung von Material an den Mittelstücken der  Rohre, an welchen eine geringere Festigkeit erforder  lich ist.  



  Es sind bereits     Extrusionspressen    für die Herstel  lung von Rohren veränderlicher Wandstärke vor  geschlagen worden. Bei einigen von diesen ist ein  Dorn vorgesehen, der sich auf einen schwächeren  Mittelteil verjüngt. Solche Vorrichtungen eignen sich  im allgemeinen nicht zur Herstellung von Rohren mit  einem dünnen Mittelstück und verdickten Endstücken.  



  Die     Extrusionspresse    nach vorliegender Erfindung  für die Herstellung von Metallrohren mit veränder  lichem Durchmesser, mit einem zur Aufnahme eines  Metallbarrens dienenden     Behälter,    einem Pressstempel  zum Auspressen des Materials des Barrens durch  eine am vorderen Ende des Behälters angeordnete  Matrize und einem im Behälter angeordneten     Press-          dorn    mit veränderlichem Durchmesser, der beim Aus  pressen des Metallbarrens durch die Bohrung der  Matrize hindurchgeschoben wird, ist dadurch gekenn  zeichnet, dass der Pressdorn mit über seine Länge  verteilten Ringnuten versehen ist, deren gegenseitiger    Abstand grösser ist als die Ausdehnung der Nuten  in axialer Richtung,

   dass jede Nut in ihrem mittleren  Teil konstanten Querschnitt hat, und dass sich an  den mittleren Teil abgeschrägte Übergangsteile     an-          schliessen,    welche den mittleren Teil mit Teilen  grösseren Querschnitts des Pressdornes verbinden,  wobei diese Teile grösseren Querschnitts praktisch  gleiche Durchmesser aufweisen und die Nuten prak  tisch gleiche Tiefe haben.  



  Es ist ein besonderer Vorteil, dass jede Ringnut  einen mittleren Teil mit konstanter     Querschnittsfläche     hat, und dass der mittlere Teil durch abgeschrägte  Übergangsteile mit den der Ringnut benachbarten  Teilen des Dorns verbunden ist. Die von einer solchen  Presse erzeugten Rohre haben an ihren Enden eine  zur Herstellung fester Schweissverbindungen aus  reichende Festigkeit. Der dünne Mittelteil ist fest  genug, um den beim Gebrauch auftretenden Belastun  gen gewachsen zu sein. Man erreicht also einen  rationellen Materialeinsatz, indem die verschiedenen  Teile der Rohre mit Dicken und Durchmessern aus  gestattet werden, welche den Anforderungen beim  endgültigen Einsatz der Rohre entsprechen.  



  Die mit der vorliegenden     Extrusionspresse    her  gestellten Rohre können einen im     wesentlichen    kon  stanten Innendurchmesser haben; in diesem Falle sind  die Rohrenden aussen verdickt, so dass der Aussen  durchmesser der Rohrenden grösser ist als der Aussen  durchmesser des dünnen Mittelteils der Rohre. Durch  Verwendung     abgeändeter    Ausführungsarten der     Extru-          sionspresse,    die ebenfalls im Rahmen der Erfindung  liegen, können auch Rohre hergestellt werden, deren  eines Ende aussen und deren anderes Ende sowohl  innen wie aussen oder auch nur innen verstärkt ist.  



  Mit     Hilfe    der     Extrusionspresse    nach der Erfindung  können also Rohre hergestellt werden, die über ihre      Länge verteilte verstärkte Abschnitte haben. Eine  solche     Extrusionspresse    kann auch zur Herstellung  von Rohren mit     abwechselnd    dickeren und dünneren  Teilen, die durch sich verjüngende Teile miteinander  verbunden sind, verwendet werden; hierbei werden  scharfe Ecken, welche die Rohre schwächen, ver  mieden. Die Verjüngungen der Rohre können gerade  ausgeführt werden, wobei der Winkel der     Schrägung     längs des sich verjüngenden Teils konstant ist. Die  sich verjüngenden Teile der Rohre können aber auch  konvex oder konkav gekrümmt sein.

   Das Mass der  Verjüngung kann von hohen bis zu niedrigen Werten  variieren; dadurch lassen sich Rohre gewinnen, die  den verschiedenartigsten Anforderungen     hinsichtlich     Belastung und Festigkeit, welchen die Rohre bei ihrer  endgültigen Verwendung unterworfen werden, ent  sprechen. Im Rahmen der Erfindung können auch  Rohre mit Verjüngungen gleicher Neigung hergestellt  werden.  



  Die Erfindung wird     im    folgenden durch eine  Ausführungsart der     Extrusionspresse    anhand der bei  gefügten Zeichnung erläutert.  



       Fig.    1 zeigt die     Extrusionspresse    in teilweisem  Schnitt, in einer Stellung im Anfangsstadium des       Extrusionshubes    dargestellt.  



       Fig.    2 zeigt die     Extrusionspresse    nach     Fig.    1,  ebenfalls teilweise geschnitten, in einem Zwischen  stadium des     Extrusionshubes.     



       Fig.    3 zeigt die     Extrusionspresse    nach     Fig.    1, teil  weise geschnitten, in einem späteren Stadium des       Extrusionshubes.     



       Fig.    4 zeigt einen vertikalen Schnitt durch ein  Metallrohr, das mittels der     in    den Figuren 1 bis 3  dargestellten     Extrusionspresse    hergestellt ist.  



       Fig.    5 zeigt, ebenfalls in teilweisem Schnitt, eine  andere Form einer     Extrusionspresse    nach vorliegender  Erfindung, welche zur Herstellung von Rohren mit  vier verstärkten Rohrabschnitten dienen kann.  



       Fig.    6 zeigt einen vertikalen Schnitt durch ein  mittels der     Extrusionspresse    nach     Fig.    5 hergestelltes  Metallrohr.  



       Fig.    7 zeigt eine andere Form einer     Extrusions-          presse    in teilweisem Schnitt, die zur Herstellung von  Rohren mit dünnem Mittelteil, mit einem sowohl innen  wie aussen verdickten Ende und dem anderen aussen  verdickten Ende dient.  



       Fig.    8 zeigt eine andere Form eines Pressdorns.       Fig.    9 zeigt noch eine Form eines Pressdorns.  



  In der Ausführungsform der Presse gemäss den  Figuren 1 bis 4 -gehört zur Presse ein Behälter 10  mit einer sich über die ganze Länge des Behälters  erstreckenden zylindrischen Bohrung. Ein vorge  wärmter Barren 12 aus     extrudierbarem    Material, wie  Aluminium,     befindet    sich in dem Behälter 10. Am  vorderen Ende der zylindrischen Bohrung des Be  hälters 10 ist die Matrize 14 angeordnet. Die Matrize  hat eine kreisförmige Bohrung, durch welche das       extrudierte    Metall hindurchgeht. Die Bohrung der  Matrize kann auch anders geformt sein, z. B. qua-         dratisch,    sechseckig, achteckig, dreieckig oder ellip  tisch.  



  Um den Block 12 durch die Bohrung der     Matrize     14 zu pressen, ist im hinteren Teil der zylindrischen  Bohrung des Behälters 10 ein Pressstempel 16 ange  ordnet; dieser Stempel wird durch an sich bekannte  Mittel, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind,  in Richtung von links nach rechts bewegt, wie dies  in     Fig.    1 angegeben ist.  



  Der durchgehend mit 18 bezeichnete Pressdorn  ist fest an dem Stempel 16 und zentrisch zur Achse  der Bohrung der Matrize 14 montiert. Der Dorn 18  bewirkt, dass das     extrudierte    Metall hohl geformt  wird, und bestimmt zusammen mit der Matrize 14  die Wandstärke und den Durchmesser des     extrudierten     Metallrohrs. Der Dorn 18 hat eine Basis 20, die am  Stempel 16 befestigt ist, einen dicken Teil 22, einen  konischen Teil 24, einen dünnen Teil 26, einen koni  schen Teil 28, einen mittleren dicken Teil 30, einen  konischen Teil 32, einen dünnen Teil 34, einen koni  schen Teil 36 und ein dickes Endstück 38.  



  Der dargestellte Dorn hat kreisförmigen Quer  schnitt, jedoch können, wie oben angegeben, auch  andere Formen verwendet werden. Gemäss der Dar  stellung ist der Dorn mit dem Stempel 16 zu einem  Stück vereinigt, so dass beide sich mit derselben  Geschwindigkeit durch die zylindrische Bohrung des  Behälters 10 bewegen. Die Presse kann jedoch auch  so ausgebildet werden, dass sich der Dorn gegenüber  dem Stempel bewegt. Bei einer solchen Konstruktion  können der Stempel und der Dorn beim     Extrusionshub     mit verschiedener Geschwindigkeit bewegt werden.  



  Es ist auch möglich, den Stempel und den Dorn  während einer Periode des Hubes mit verschiedener  Geschwindigkeit und während einer anderen Periode  des Hubes mit derselben Geschwindigkeit zu bewegen.  



  Der Dorn 18 kann eine leichte Verjüngung auf  seiner ganzen Länge vom dicken Teil 22 bis zum  dicken Endstück 38 aufweisen. Dadurch entsteht eine  leichte Verjüngung auf der     Innenseite    des fertigen  Rohrs, wodurch eine Anpassung an die Abkühlung  und die Schrumpfung des Rohrs beim Austreten aus  der Bohrung der Matrize 14 erfolgt. Erfordert  jedoch der Verwendungszweck des Rohrs einen     gleich-          mässigen    Innendurchmesser mit engen Toleranzen,  dann wird keine solche Verjüngung angewendet.  



  Um ein     extrudiertes    Metallrohr herzustellen, dessen  verjüngte Teile gleiche Neigung haben, werden die  konischen Teile 28 und 36 steiler ausgebildet als die  konischen Teile 24 und 32.  



  Wenn ein     extrudiertes    Metallrohr mit konisch ver  jüngten Teilen hergestellt werden soll, dann müssen  die verjüngten Teile 24, 28, 32 und 36 leicht konkav  gekrümmt sein.  



  Weiterhin kann dadurch, dass die verjüngten Teile  mit konvexer oder mit konkaver Krümmung aus  gebildet werden, das Mass der Verjüngung an den  Teilen des Rohrs geändert werden; dadurch wird die  Herstellung von Rohren ermöglicht, die an den be  treffenden Stellen eine für die Anforderungen des      endgültigen Gebrauchs ausreichende Festigkeit haben,  obwohl aus wirtschaftlichen Gründen ein Minimum  an Material verwendet wird.  



  Beim Arbeiten der Presse befindet sich zu Beginn  des     Extrusionshubes    das dicke Endstück 38 des     Press-          dorns    in der Bohrung der Matrize 14. Wie in     Fig.    4  dargestellt, entsteht dann ein dünner Abschnitt 42  des Rohrs 40; die Dicke dieses Abschnittes wird  durch den Abstand des Umfanges des dicken End  stücks 38 von der Matrize 14 bestimmt. Der Innen  durchmesser des Rohrabschnitts 42 ist durch den  Durchmesser des dicken Endstückes 38 bestimmt.  



  Beim Vorschieben des Stempels 16 und des Dorns  18 gelangt der verjüngte Teil 36 in die Bohrung der  Matrize 14, wodurch am Rohr 40 ein verjüngter  Abschnitt 44 entsteht. Da die     Vorschubgeschwindig-          keit    des ausgestossenen Metallrohrs grösser ist als  die     Vorschubgeschwindigkeit    des Dorns 18, wird der  verjüngte Abschnitt 44 über dem dicken Endstück 38  des Dorns     aufgeweitet,    so dass der Innendurchmesser  des Abschnitts 44 durch den Durchmesser des Stücks  38 bestimmt wird.  



  Der dünne Teil 34 des Dorns liefert einen dickeren  Rohrabschnitt 46, wie in     Fig.    1 dargestellt; die Wand  stärke dieses     Abschnitts    wird im wesentlichen durch  den Abstand des Umfangs des Teils 34 von der  Matrize 14 bestimmt. Die Wandstärke des Rohrab  schnittes 46 nimmt jedoch ab, wenn er über dem  verjüngten Teil 36     aufgeweitet    wird. Darauf wird  durch die Wirkung der Teile 32, 30, 28, 26, 24 und  22 des Dorns     aufeinanderfolgend    ein verjüngter Rohr  abschnitt 48, ein langer dünner Abschnitt 50, ein  verjüngter Abschnitt 52, ein dickerer Abschnitt 54,  ein verjüngter Abschnitt 56 und ein dünner Abschnitt  58 erzeugt; das entstehende Rohr hat einen im wesent  lichen konstanten Innendurchmesser.  



  Das fertige Rohr 40 kann als solches für die  Herstellung von Rohrleitungen verwendet werden. An  den verdickten Teilen können     Haltervorrichtungen    und  andere Vorrichtungen an das Rohr angeschweisst  werden.  



  In     Fig.    5 ist eine weitere Ausführungsform dar  gestellt, wobei gleiche Teile der     Extrusionspresse    mit  denselben     Bezugsziffern    wie in     Fig.    1 bezeichnet sind.  Der mit der     Bezugsziffer    60 bezeichnete Dorn hat  eine abgeänderte Form. Er hat fünf dicke Teile 62,  64, 66, 68 und 70, die praktisch gleichen Durchmesser  haben, vier dünne Teile 72, 74, 76 und 78 und ver  jüngte Übergangsteile dazwischen.

   Durch Vorschieben  des Stempels 16 und des Dorns 60 von links nach  rechts gemäss     Fig.    5 wird der Block 12 durch die  Bohrung der Matrize 14 ausgestossen, wodurch ein       extrudiertes    Rohr entsteht, das in     Fig.    6 mit der  Bezugsziffer 80 bezeichnet ist. Das Rohr hat vier  verstärkte Abschnitte 82, 84, 86 und 88 und fünf  dünne Abschnitte 90, 92, 94, 96 und 98; sein Innen  durchmesser ist praktisch konstant.  



  Die Anzahl der verstärkten Abschnitte am     extru-          dierten    Rohr kann durch Erhöhung der     Anzahl    der  dicken und der dünnen Teile am Dorn erhöht werden.    Die verstärkten Teile können für den Fall erzeugt  werden, dass hohe Belastungen am Rohr auftreten  oder Schweissverbindungen hergestellt werden sollen.  



  In     Fig.    7 ist noch eine Ausführungsform dargestellt,  wobei gleiche Teile mit denselben Bezugsziffern wie in       Fig.    1 bezeichnet sind. Der Dorn hat eine abgeänderte  Form; er ist hier mit der     Bezugsziffer    100 bezeichnet.  Der Dorn hat eine Basis 102, einen dicken Teil 104,  einen verjüngten Teil 106, einen dünnen Teil 108,  einen verjüngten Teil 110, einen mittleren dicken  Teil 112, einen verjüngten Teil 114, einen dünnen  Teil<B>116,</B> einen verjüngten Teil<B>118</B> und ein dickes  Endstück 120. Der Durchmesser des dicken End  stückes 120 liegt etwa in der Mitte zwischen dem  Durchmesser des dünnen Teils 116 und des mittleren  dicken Teils 112.  



  Der Durchmesser des mittleren dicken Teils 112  liegt etwa in der Mitte zwischen dem Durchmesser  des dünnen Teils<B>116</B> und dem Durchmesser der  Bohrung der Matrize 14.  



  Beim Arbeiten der in     Fig.    7 dargestellten     Extru-          sionspresse    steht zu Beginn des     Extrusionshubes    das  Endstück 120 des Dornes in der Bohrung der Matrize  14.     In    diesem Zeitabschnitt wird ein dünner Rohr  abschnitt 122 erzeugt, dessen     Innendurchmesser    durch  den Durchmesser des dicken Endstücks 120 des Dorns  bestimmt ist.  



  Der     Innendurchmesser    des verjüngten Rohrab  schnitts 124 ist ebenfalls durch den Durchmesser des  dicken Endstücks 120 des Dorns bestimmt, desgleichen  der des verstärkten Abschnitts<B>126.</B>  



  Der verjüngte Teil 114 des Dorns liefert     einen     verjüngten Rohrabschnitt 128; der mittlere dicke Teil  112 erzeugt einen dünnen Rohrabschnitt 130, siehe       Fig.    7, dessen Innendurchmesser durch den Durch  messer des mittleren dicken Teils 112 bestimmt ist.  Da dieser grösser ist als der     Innendurchmesser    des  verstärkten Rohrabschnitts 126, stellt der verstärkte  Rohrabschnitt 126 ein Rohrende mit innerer und  äusserer Verstärkung dar.  



       Ensprechend    dem verjüngten Teil 110 und dem  dünnen Teil 108 werden verjüngte bzw. verstärkte  Rohrabschnitte erzeugt, deren Innendurchmesser  gleich dem Durchmesser des mittleren dicken Teils 112  des Dorns ist. Dieser verstärkte     Rohrabschnitt    bildet  ein Rohrende mit äusserer Verstärkung. Der verjüngte  Teil 106 und der dicke Teil 104 des Dorns liefern  einen verjüngten bzw. einen dünnen Rohrabschnitt,  entsprechend den in     Fig.    1 dargestellten Abschnitten.  



  Um ein     extrudiertes    Metallrohr zu erhalten, dessen  verjüngte Teile gleiche     Abschrägungen    haben, wird ein  Pressdorn 150 gemäss     Fig.    8 verwendet. Der Pressdorn  150 ist am Stempel 152 befestigt; im grossen und  ganzen ist er gleich dem Dorn 18, jedoch mit der  Abweichung, dass die verjüngten Teile 154 und 156  eine grössere Steilheit aufweisen als die verjüngten  Teile<B>158</B> und 160. In     Fig.    8 ist eine stark unter  schiedliche Steilheit dargestellt, um das Prinzip zu  erläutern. Es ist jedoch zu beachten, dass verschiedene  Neigungen angewendet werden können, und zwar je      nach den andern Variablen, die bei den betreffenden  Pressvorgängen auftreten.  



  Sollen     extrudierte    Metallrohre mit geradlinig ver  jüngten Abschnitten hergestellt werden, dann muss  ein Dorn 170, wie er in     Fig.    9 dargestellt ist, ver  wendet werden, wobei die verjüngten Teile 172, 174,  176 und<B>178</B> leicht konkav gekrümmt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Extrusionspresse für die Herstellung von Metall rohren mit veränderlichem Durchmesser, mit einem zur Aufnahme eines Metallbarrens dienenden Be hälter, einem Pressstempel zum Auspressen des Ma terials des Barrens durch eine am vorderen Ende des Behälters angeordnete Matrize und einem im Be hälter angeordneten Pressdorn mit veränderlichem Durchmesser, der beim Auspressen des Metallbarrens durch die Bohrung der Matrize hindurchgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressdorn mit über seine Länge verteilten Ringnuten versehen ist, deren gegenseitiger Abstand grösser ist als die Ausdehnung der Nuten in axialer Richtung, dass jede Nut in ihrem mittleren Teil konstanten Quer schnitt hat, und dass sich an den mittleren Teil ab geschrägte Übergangsteile anschliessen,
    welche den mittleren Teil mit Teilen grösseren Querschnitts des Pressdornes verbinden, wobei diese Teile grösseren Querschnitts praktisch gleiche Durchmesser aufweisen und die Nuten praktisch gleiche Tiefe haben. UNTERANSPRÜCHE 1. Presse nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Übergangsteile konkav ge krümmt sind, derart, dass am extrudierten Produkt ein gerader kegeliger Teil entsteht. 2. Presse nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass im Pressdorn mehr als zwei Nuten vor gesehen sind. 3. Presse nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Pressdorn mit einer ersten Nut dicht an seinem vorderen Ende und mit einer weiteren Nut dicht an seinem rückwärtigen Ende versehen ist. 4.
    Presse nach Patentanpruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Nut vom vorderen Ende des Pressdorns durch ein Endstück getrennt ist, welches einen kleineren Querschnitt hat als der zwischen benachbarten Nuten befindliche Teil. 5. Presse nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück einen Querschnitt aufweist, der einen grösseren Durchmesser hat als der mittlere Teil der ersten Nut und einen kleineren Durchmesser als der zwischen zwei Nuten befindliche Teil. 6. Presse nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die nach hinten gerichteten Übergangs teile stärker zur Achse des Pressdorns hin geneigt sind als die nach vorn gerichteten Übergangsteile.
    PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zum Betrieb der Extrusionspresse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Extrusion so geleitet wird, dass der Querschnitt der Ausstossöffnung zwischen dem Innendurchmesser der Matrize und dem Aussendurchmesser des Pressdorns sukzessiv grösser wird, derart, dass eine immer gleich- mässig verdickte Rohrwand entsteht, darauf sukzessiv kleiner wird, derart, dass eine sich verjüngende Wand abnehmender Dicke entsteht, darauf konstant gehalten wird, so dass ein langer, dünnwandiger, rohrförmiger Körper entsteht, dann wieder sukzessiv grösser wird, so dass eine Wand mit zunehmender Dicke entsteht, und endlicht konstant gehalten wird,
    so dass eine zweite, immer gleichmässig verdickte Wand entsteht, wobei der rohrförmige Presskörper gegenüber dem Pressdorn vorgeschoben und in radialer Richtung über dessen einen grösseren Durchmesser aufweisen den Teilen so aufgeweitet wird, dass ein Rohr mit gleichmässigem inneren Durchmesser und mit an beiden Enden aussen verdickten Wänden entsteht.
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