CH395909A - Werkzeug zum Einsatteln von Rohrenden - Google Patents

Werkzeug zum Einsatteln von Rohrenden

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Publication number
CH395909A
CH395909A CH894162A CH894162A CH395909A CH 395909 A CH395909 A CH 395909A CH 894162 A CH894162 A CH 894162A CH 894162 A CH894162 A CH 894162A CH 395909 A CH395909 A CH 395909A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tool
cutter
finishing
roughing
pipe
Prior art date
Application number
CH894162A
Other languages
English (en)
Inventor
Weber Kurt
Luebke Max
Original Assignee
Baehler & Cie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baehler & Cie Ag filed Critical Baehler & Cie Ag
Priority to CH894162A priority Critical patent/CH395909A/de
Publication of CH395909A publication Critical patent/CH395909A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/04Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes with tubes; of tubes with rods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C5/00Milling-cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Werkzeug zum Einsatteln von Rohrenden    Bei der Herstellung von Stahlrohrgestellen muss  vielfach das Ende eines Rohres mit dem Mantel eines  dazu senkrecht oder in einem spitzen Winkel ver  laufenden anderen Rohr verbunden werden. Damit  solche Verbindungen rasch, z. B. durch Löten, her  gestellt werden können und eine möglichst grosse  Belastbarkeit aufweisen, muss das erwähnte Rohrende  so eingesattelt werden, dass seine Stirnfläche genau auf  einem Zylindermantel mit dem gleichen Durchmesser  wie das andere Rohr liegt.  



  In Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung sind solche  Verbindungen 1, und auch ein zur Verbindung vor  bereitetes, mit einer Einsattelung 2 versehenes Rohr  ende dargestellt.  



  Bisher wurden solche Einsattelungen durch An  drücken der Stirnseite des Rohres gegen ein feilen  artiges, zylindrisches, sich drehendes Werkzeug her  gestellt, wobei das Rohr auch in axialer Richtung  des Feilwerkzeuges verschoben wurde. Bei dieser  Arbeitsweise entsteht aber immer ein Grat oder eine  Braue an den Rändern der erzeugten zylindrischen  Fläche. Dieser muss in einem besonderen Arbeitsgang  entfernt werden, da ein Grat die Güte der     Lötver-          bindung    stark beeinträchtigen würde.  



  Mittels des erfindungsgemässen Werkzeuges ist es  möglich, solche Einsattelungen in einem einzigen  Arbeitsgang herzustellen, wobei eine praktisch voll  kommene gratfreie, genau zylindrische Verbindungs  fläche entsteht.  



  Das     erfindungsgemässe    Werkzeug ist gekennzeich  net durch einen zylindrischen Schruppfräser, der auf  mindestens einer Stirnseite einen zu ihm koaxialen  zylindrischen Fertigfräser trägt.  



  Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des  Werkzeuges anhand der Fig. 2 - 4 der beiliegenden  Zeichnung erläutert.    Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Schnitt, respektiv  eine Ansicht dieses Werkzeuges, während  die Fig. 2 die Stellung des einzusattelnden Rohres  zum Werkzeug während des Arbeitens darstellt.  



  Das dargestellte Werkzeug ist dreiteilig. Der mittlere  Teil 3 ist in bekannter Weise als Schrupper ausge  bildet. An beiden Stirnseiten besitzt der Teil 3 Zapfen  4 und 5, auf welchen Fertigfräser 6 respektiv 7 auf  gekeilt sind. Der Schrupper 3 und die beiden Fertig  fräser 6 und 7 können aber auch zusammen aus einem  einzigen Metallstück hergestellt sein. Die Schneiden  des Schruppers 3 und des Fertigfräsers 6 haben  gleichen Drall, während der Drall der Schneiden des  Fräsers 7 dazu im Gegensinne verläuft. Wie aus den  Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, haben die seitlichen Fräser  6 und 7 einen etwas grösseren Durchmesser als der  Schruppfräser 3.  



       In    seiner Verwendung wird das beschriebene     Fräs-          werkzeug,    genau gleich wie die bekannten Feilwerk  zeuge in eine Einsattelmaschine eingespannt, wobei es  mittels der Nut 8 mit dem Antrieb gekuppelt wird.  Das Rohr wird so in die Maschine eingespannt, dass  die Achse des einzusattelnden Rohrendes die Werk  zeugachse schneidet. Die beiden Achsen können einen  rechten oder einen spitzen Winkel miteinander     ein-          schliessen.    Diese beiden Möglichkeiten sind in Fig. 2  in ausgezogenen, respektiv in punktierten Linien an  gedeutet. Nun wird das Rohrende senkrecht gegen das  Schruppwerkzeug angedrückt und gleichzeitig längs  desselben verschoben, bis die Einsattelung die ge  wünschte Tiefe erreicht hat.

   Zur Entfernung des  Grates, der sich während des     Schruppens    an der  bearbeiteten Stirnfläche des Rohres gebildet hat, wird  nun das Werkstück parallel zur Achse des Fräs  werkzeuges so verschoben, dass seine Stirnfläche ganz  in den     Eingriffsbereich    eines     Fertigfräsers    6 oder 7  gelangt. Da diese     Fertigfräser    einen etwas grösseren      Durchmesser besitzen, als der Schrupper, entfernen  sie von den parallel zur Werkzeugachse gegen sie  vorgeschobenen Rohrenden einen Span mitsamt dem  Grat; sie wirken also als Gratbrecher.  



  Das senkrecht zum Werkzeug stehende Rohrende  9 (Fig. 2) kann zur Gratentfernung gegen den Fertig  fräser 6 oder 7 geschoben werden. Das schräg zum  Werkzeug stehende Rohr 10 hingegen, wird     zweck-          mässig    mit der Spitze voran gegen den Fertigfräser  6 geschoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Werkzeug zum Einsatteln von Rohrenden, ge kennzeichnet durch einen zylindrischen Schruppfräser, der auf mindestens einer Stirnseite einen zu ihm koaxialen zylindrischen Fertigfräser trägt. UNTERANSPRÜCHE 1. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fertigfräser einen etwas grös- seren Durchmesser besitzt als der Schruppfräser. 2. Werkzeug nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass auf jeder Stirnseite des Schrupp- fräsers ein Fertigfräser angeordnet ist. 3. Werkzeug nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fertigfräser auf seitlichen Zäpfen des Schruppfräsers aufgekeilt sind. 4.
    Werkzeug nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schruppfräser und die beiden Fertigfräser aus einem einzigen Metallstück hergestellt sind.
CH894162A 1962-07-25 1962-07-25 Werkzeug zum Einsatteln von Rohrenden CH395909A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111842996A (zh) * 2019-04-30 2020-10-30 江门顺鸿装备制造有限公司 一种大型金属基板的精加工方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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