CH396059A - Anordnung bei Drehrohröfen - Google Patents

Anordnung bei Drehrohröfen

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CH396059A
CH396059A CH158562A CH158562A CH396059A CH 396059 A CH396059 A CH 396059A CH 158562 A CH158562 A CH 158562A CH 158562 A CH158562 A CH 158562A CH 396059 A CH396059 A CH 396059A
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rotary kiln
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rotary kilns
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CH158562A
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Elektrokemisk As
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/10Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in hearth-type furnaces
    • C21B13/105Rotary hearth-type furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
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    • C21B13/08Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in rotary furnaces

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Description


  Anordnung bei     Drehrohröfen       Aus dem     Hauptpatent    ist bekannt, dass man bei  der     Vorbehandlung    von     Oxyderzen    im     Drehrohrofen     Rohkohle, rohen     Lgnit    o. ä. direkt in den     mittleren     Teil des     Drehrohrofens    einführen kann.

   Hierdurch  erzielt man eine     Karbonisierung    der Kohlen im Dreh  rohrofen selbst, bei gleichzeitiger Ausnützung des  Brennwertes der flüchtigen Bestandteile der Kohlen  zur     Vorwärmung    der     Beschickung    in dem Teil des       Drehrohrofens,    der dem     Aufgabeende    am     nächsten     liegt. Die     Oxyderze    und eventuelle in     gewöhnlicher     Weise verkokte Reduktionsmittel werden wie üblich  am     Aufgabeend'e    des Ofens eingetragen.  



  Es wurde gefunden, dass man durch eine spezielle  Verteilung der Kohlen in der     Hochtemperaturzone     des     Drehrohrofens    sehr bedeutende Vorteile erzielen  kann.  



  Beim Erwärmen von z. B. Eisenerz zusammen  mit einem kohlenstoffhaltigen Reduktionsmittel im       Drehrohrofen    beginnt die Reduktion erst bei etwa       900     C. Die Reaktionsgeschwindigkeit steigt dann  rasch bei     steigender        Temperatur    ins Temperaturge  biet 900-1100  C. Die     Arbeitstemperatur    ist jedoch  durch den     Erweichungspunkt    des Erzes begrenzt, da  sich erweichendes Erz an der Ofenausfütterung an  klebt, wodurch Betriebsstörungen oder Unterbrechun  gen hervorgerufen werden.

   Bei eisenarmen,     gestein-          reichen    Erzen kann der     Erweichungspunkt    im Tem  peraturgebiet von 800-1000  C liegen.  



  Es wurde gefunden, dass man durch eine rich  tige Verteilung der rohen Kohle im     Drehrohrofen     mit Hilfe von besonderen     Aufgabeapparaten    die  Maximaltemperatur bis zu 100-200  erhöhen kann,  bevor die Beschickung beim     beginnenden        Erweichen     derselben an der Ausfütterung ankleben wird.

   Dieses  an und für sich überraschende Ergebnis ist ohne  Zweifel dem Umstand zuzuschreiben, dass die Ein  tragung von roher Kohle in die Hochtemperatur-         zone    des     Drehrohrofens    auf die Ausfütterung ab  kühlend wirkt, so     .dass    man eine hohe Temperatur       in    der Beschickung     aufrechterhalten.    kann, ohne dass  dieselbe anklebt.

      Um die beste Wirkung dieser Kohleneinführung  zu erzielen, müssen zwei oder mehr     Aufgabeapparate     verwendet werden, deren Abstand voneinander nicht  dreimal den inneren Durchmesser des     Drehrohrofens          übersteigen    darf; vorzugsweise soll der Abstand nicht  zweimal den inneren Ofendurchmesser übersteigen.  



  Die Erfindung ist in den     Fig.    1 und 2 der Zeich  nung schematisch     veranschaulicht.        Fig.    1 zeigt eine  Reduktionsanlage im Aufriss und     Fig.    2     einen        Schnitt     nach der     Linie        A-A    in     Fig.    1.

   In den Figuren be  zeichnen 1 den     Drehrohrofen,    2 einen Silo für die  Beschickung, 3 einen     regulierbaren        Aufgabeapparat     und 4     ein    Rohr zur     Einführung    der Beschickung  in den     Drehrohrofen.    5 ist eine Rauchkammer und  6 ein Gaskanal, der     in    einen Kamin oder in     eine     andere     Absauganlage    führt.

   7 ist eine     Austragkam-          mer,    wo die heisse Beschickung durch ein Rohr 8  direkt in den     Schmelzofen    oder     in    einen Transport  behälter, zur späteren Überführung in den     Schmelz-          ofen,    herabfällt. 9 ist ein Elektroofen.. 10 ist ein  Rohr zur     überführung    von CO-Gasen vom Elektro  ofen an den     Drehrohrofen.    11 bezeichnet 2 Silos für  Kohle oder sonstige     unverkokte    Brennstoffe, die mit  Hilfe der     Aufgabeapparate    12 und der Durchfall  rohre 13 direkt in den Behälter 14 aufgegeben wer  den.

   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, haben die  beiden     Aufgabestellen    einen     gegenseitigen    Zentrums  abstand von etwa zweimal dem     inneren    Ofendurch  messer. Die Kohlen werden dem     Drehrohrofen    durch  die Rohre 15 zugeleitet, die durch die     Ofenwandung     eingeführt sind. Während der Rotation des Ofens  wird durch diese Rohre auch Sekundärluft zur Ver  brennung der von den Kohlen bei der Erwärmung      abgegebenen     Kohlenwasserstoffe    eingesogen. Die  Rohre     sind    in     Fig.    2 veranschaulicht.  



  Ein     Drehrohrofen    zur kommerziellen Herstellung  von Eisenschwamm oder zur     Vorreduktion    von  Eisenerzen mit anschliessender     Verhüttung    im Elek  troofen hat einen inneren Durchmesser von 2-5 m  und eine -Länge von 50-150 m. Der Abstand zwi  schen den     Aufgabestellen    sollte in derartigen Öfen  4 bis 15 m betragen. Hat man z.

   B. einen Drehrohr  ofen zur     Vorwärmung    von     Roheisenbeschickung,    wo  bei     gleichzeitig    etwa     50ö        d'es    Sauerstoffgehaltes der  Erze durch     Vorreduktion    entfernt werden sollen,  können Rohkohlen mit     Hilfe    von fünf Aufgabe  apparaten, die sich über den     mittleren    Teil des  Ofens verteilen, aufgegeben werden. Falls der innere  Ofendurchmesser 3 m beträgt, soll der Abstand  zwischen den     Aufgabestellen    6 m betragen, so dass  die     Aufgabeapparate    6, 12, 18, 24 und 30 m vom  Austragende des Ofens angebracht werden.  



  Die Erfindung     kann    mit Vorteil zur Herstellung  von Metallschwamm durch     Reduktion    von.     Oxyderzen     verwendet werden. Besonders zweckdienlich ist sie    auch zur     Vorwärmung,        Kalzination    und     Vorreduk-          tion    bei anschliessender Fertigreduktion und Ver  hüttung im Elektroofen. Bei der Herstellung von  Karbid aus Kalkstein und Kohle kann die Tempera  tur im     Drehrohrofen    so hoch gehalten werden, dass  eine weitgehende     Kalzination    des Kalksteines erzielt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung bei Drehrohröfen zur Vorwärmung und eventuellen Reduktion von Oxyderzen, wobei uriverkokter Brennstoff dem mittleren Teil des Ofens in dessen Hochtemperaturzone separat zugeführt wird, während.
    Oxyderze und eventuelle verkokte Reduktionsmittel am Aufgabeende des Ofens ein getragen werden, nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, d'ass der mittlere Teil des Ofens mit zwei oder mehr Aufgabestellen ausgerüstet ist, die mit einem jeweiligen Abstand voneinander, von Mitte zu Mitte, von höchstens dreimal dem inneren Ofen durchmesser vorgesehen sind.
CH158562A 1960-03-22 1962-02-09 Anordnung bei Drehrohröfen CH396059A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH321060A CH382781A (de) 1959-04-02 1960-03-22 Verfahren zur Erwärmung der Beschickung im rotierenden Rohrofen
NO139223A NO118749B (de) 1961-02-24 1961-02-24

Publications (1)

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CH396059A true CH396059A (de) 1965-07-31

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CH158562A CH396059A (de) 1960-03-22 1962-02-09 Anordnung bei Drehrohröfen

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