CH396079A - Anlage zur Geschwindigkeitsverminderung bewegter Schienenfahrzeuge - Google Patents

Anlage zur Geschwindigkeitsverminderung bewegter Schienenfahrzeuge

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CH396079A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L17/00Switching systems for classification yards
    • B61L17/02Details, e.g. indicating degree of track filling
    • B61L17/026Brake devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Anlage zur     Geschwindigkeitsverminderung    bewegter Schienenfahrzeuge    Die Eisenbahntechnik hat zum Zwecke der Zugs  bildung Rangierbahnhöfe geschaffen. Das Herz eines  solchen Bahnhofes besteht     in    der     Ablaufanlage,    welche  sich bei einem mit Schwerkraft arbeitenden System  aus dem Ablaufberg, der     Verteil-    oder Weichenzone  und den Richtungsgleisen zusammensetzt. Um bei  allen Witterungsverhältnissen gut und schlecht lau  fende Wagen verarbeiten zu können, so dass sie  mit höchstens Schrittgeschwindigkeit am Laufziel an  kommen, muss die dem Wagen mitgeteilte kinetische  Energie dosiert werden. Diese Aufgabe wird bis heute  vornehmlich vor oder in der Verteilzone angeordne  ten Gleisbremsen überbunden.

   Leider wird durch  diese Technik, da sie den Wagenfluss in der     Verteil-          zone    verlangsamt, die Anlageleistung reduziert. Zu  dem bietet sie auch bei noch so feinfühliger Dosie  rung der Bremsung wegen verschiedener Impondera  bilien des freien Wagenlaufes keine Gewähr dafür,  dass die Wagen am     Laufziel        wirklich    und  mit höchstens Schrittgeschwindigkeit ankommen.

    Zum Zwecke der Automatisierung solcher Anlagen  wurde deshalb bereits vorgeschlagen, unmittelbar hin  ter der Verteilzone in den Richtungsgleisen Bremsen  einzubauen, welche automatisch alle Wagen auf  Schrittgeschwindigkeit abbremsen, ferner daran an  schliessend ortsfeste Bewegungseinrichtungen einzu  bauen, um die auf     Schrittgeschwindigkeit    abgebrem  sten Wagen bis ans Laufziel weiterzuführen. Dadurch  kann die Hemmschuhleger- und Beidrückarbeit ein  gespart werden. Auch entsprechende Brems- und  Bewegungseinrichtungen auf elektrodynamischer Ba  sis, um diese Aufgaben wirtschaftlich zu lösen, wur  den bereits vorgeschlagen. Zur Erhöhung der Wirt  schaftlichkeit von Rangieranlagen muss aber nebst  der Automatisierung auch die Steigerung der Leistung  ins Auge gefasst werden.

   Diesem Ziel dient die vor  liegende     Erfindung.       Die Leistung einer Ablaufanlage ist bestimmt  durch die zulässige Abdrückgeschwindigkeit am Berg  und durch die Betriebspausen zufolge Ausrangierung  von Falschläufern und Reparaturwagen sowie zufolge  Beidrücken im Falle nicht automatisierter Anlagen.  Die zulässige Abdrückgeschwindigkeit ist gegeben  durch die Wagenfolgezeit von Gut- und Schlecht  läufern. Um nicht Schäden oder Falschläufer zu  riskieren, darf diese in keinem Punkt der     Verteil-          zone    kleiner als ein bestimmter, geschwindigkeits  abhängiger     Mindestwert    sein, welcher durch die Be  dingung des Nichteinholens und der Weichenum  stellzeit gegeben ist.

   Die Gefahr, dass ein Gutläufer  einen Schlechtläufer einholt, ist umso grösser, je  kleiner die Fahrgeschwindigkeit ist, da die Geschwin  digkeitsverluste dieser Wagen in der Verteilzone dann  um so grösser und unterschiedlicher sind. Die Er  fahrung zeigt, dass die zulässige     Abdrückgeschwindig-          keit    proportional der Austrittsgeschwindigkeit des  Schlechtläufers aus der Verteilzone ist. Daraus ergibt  sich aber, dass es vom     Leistungsstandpunkt    aus un  zweckmässig ist, die Wagen vor oder in der     Verteil-          zone    zu bremsen. Die grösste Bergleistung ist zu er  warten, wenn erst in den Richtungsgleisen gebremst  wird.

   Dabei sind sehr unterschiedliche Bremsleistun  gen erforderlich, je nachdem, ob es sich um einen  schweren Gutläufer oder um einen leichten Schlecht  läufer handelt. Die Bremsen sind für den schweren  Gutläufer zu bemessen, und es besteht die Gefahr,  dass der leichte     Schlechtläufer    zu wenig feinfühlig  behandelt wird und     beispielsweise    in der Bremse zum  Stillstand kommt. Oder es könnte vorkommen, dass  ein leichter     Schlechtläufer,    der schon am Anfang  der Bremse auf Schrittgeschwindigkeit kommt, von  einem nachfolgenden schweren Gutläufer in der  Bremse eingeholt und unzulässig gestossen wird.

   Um  auch bei     gesteigerter    Leistung solche     Vorfälle    zu      vermeiden, ist     erfindungsgemäss    eine Anlage zur Ge  schwindigkeitsverminderung bewegter Schienenfahr  zeuge mit einer ortsfesten Brems- und Bewegungs  einrichtung dadurch     gekennzeichnet,    dass die Brems  einrichtung durch Einschieben von Abschnitten der  Bewegungseinrichtung     unterteilt    ist zum Zwecke, dass  wenigstens ein Radsatz eines in der Anlage laufen  den Fahrzeuges nie mehr als die Auslaufwegdistanz,  welche der kleinsten vorkommenden Fahrgeschwin  digkeit bei ausgeschalteter Bremseinrichtung ent  spricht, vom folgenden Abschnitt der Bewegungs  einrichtung entfernt ist und durch die Bremseinrich  tung beeinflusst werden kann.

       Mit    einer solchen  Anlage wird die Steuerung zur rechtzeitigen Aus  schaltung der Bremse sehr einfach, da sie auf der  Kontrolle der Fahrgeschwindigkeit basieren kann.  



  In den Zeichnungen ist ein Beispiel einer er  findungsgemässen Anlage dargestellt. Die Fig. 1  zeigt den schematischen Grundrissplan einer Ablauf  anlage, wobei jedes Gleis durch einen Strich sym  bolisiert ist. Die Fig. 2 zeigt den Grundrissplan  einer Anlage zur Geschwindigkeitsverminderung, wie  sie im Anschluss an die Verteilzone in jedem Rich  tungsgleis vorgesehen ist. Die Fig. 3 zeigt einen  Querschnitt durch die Bremseinrichtung und die  Fig. 4 die Darstellung des Geschwindigkeitsverlaufes  verschiedener Wagen in einer solchen Anlage.  



  Die in Fig. 1 dargestellte Ablaufanlage ist eine  solche für hohe Leistung. Der Ablaufberg 1 ist  zweigleisig ausgerüstet. Die     Hauptfahrstrassen    der  Verteilzone 2 enthalten keine Bremsen. Als Beson  derheit enthält diese Anlage ein Reparaturgleis 3,  das über eine Bremse 4 an die Spitze der     Verteil-          zone    angeschlossen ist. In dieses Gleis sollen extreme  Schlechtläufer und schadhafte Wagen ausgeschieden  werden, um die übrigen Teile der Ablaufanlage von  diesen zu entlasten und sie möglichst direkt der       Reparatur    zuzuführen.  



  Die Anlage zur Geschwindigkeitsverminderung  der Wagen ist unmittelbar hinter der Verteilzone  in den Richtungsgleisen 5 eingebaut. Sie besteht  im vorliegenden Beispiel pro Gleis aus einem Brems  abschnitt 6, einem Abschnitt 7 der Bewegungsein  richtung, einem Bremsabschnitt 8, einem     Abschnitt     9 der Bewegungseinrichtung, einem Bremsabschnitt  10 und einem Abschnitt 11 der Bewegungseinrich  tung. Letzterer kann sich über eine mehr oder we  niger grosse Teillänge der ganzen     Richtungsgleise     ausdehnen. Selbstverständlich lässt sich diese Anlage  zur Geschwindigkeitsverminderung der Wagen,  welche in Fig. 2 noch besonders dargestellt ist, mit       Vorteil    auch in jeder üblichen Ablaufanlage mit  Vorbremsung anwenden.

   Die Gesamtlänge der  Bremsabschnitte 6, 8 und 10 ist so bemessen, dass  der schwere Gutläufer noch sicher auf Schrittge  schwindigkeit abgebremst werden kann. Die Brems  abschnitte 8 und 10 sind so bemessen, dass jederzeit  möglichst mindestens ein Radsatz eines in der Anlage  laufenden Fahrzeuges durch die     Bremseinrichtung       beeinflussbar ist. Für die Grosszahl der Güterwagen  mit einer Achsdistanz von 5-6 m und einer Länge  über Puffer von 8-l0 m ist diese Forderung mit  einer Länge der Bremsabschnitte 8 und 10 von  etwa 6 m zu erfüllen.

   Die Länge der Abschnitte 7  und 9 der Bewegungseinrichtung (Beidrückabschnitte)  sind so zu bemessen, dass wenigstens ein Radsatz  eines in der Anlage laufenden Wagens nie mehr als  die Auslaufwegdistanz, welche der kleinsten vor  kommenden Fahrgeschwindigkeit bei ausgeschalteter  Bremseinrichtung entspricht, vom folgenden Ab  schnitt der Bewegungseinrichtung entfernt ist. Unter  Auslaufwegdistanz ist dabei die Distanz zu verstehen,  welche ein mit einer bestimmten Geschwindigkeit  abgestossener Wagen zurücklegt, bis er zum Still  stand kommt. Mindestens ein Radsatz eines Wagens  soll beim Ausschalten der Bremseinrichtung vor  Stillstand in einen Abschnitt der Bewegungseinrich  tung zu liegen kommen, so dass er durch letztere  weiterbefördert werden kann.

   Bei einer Länge der  Bremsabschnitte 8 und 10 von etwa 6 m und minde  stens Schrittgeschwindigkeit dürfte diese Bedingung  mit einer Abschnittlänge der Bewegungseinrichtung 7  und 9 von 6-8 m zu erfüllen sein. Mit einer solchen  Anlage besteht Gewähr, dass unabhängig vom Ort  in der Bremseinrichtung, wo die verlangte Austritts  geschwindigkeit erreicht wird, die Weiterbeförderung  bis zum Laufziel erfolgt. Dabei soll möglichst jeder  zeit, bis der Wagen die Anlage verlässt, eine Brems  möglichkeit bestehen. Analoges gilt auch für meh  rere gekuppelte Wagen.  



  Praktisch wird man nun mit Vorteil eine solche  Anlage in beispielsweise zwei Zonen einteilen. Die  erste Zone besteht aus dem Bremsabschnitt 6. Diese  Bremse soll eingeschaltet werden, wenn ein Wagen  mit einer Geschwindigkeit     einläuft,    welche grösser  ist als ein festgelegter Wert von beispielsweise 3 m/s,  und soll wieder ausgeschaltet werden, wenn diese  Fahrgeschwindigkeit erreicht ist und der vorderste  Radsatz den Kontakt 70 noch nicht betätigt hat.  Die Einlaufgeschwindigkeit kann dabei durch die  Schliesszeit des Kontaktes 60 beim Befahren durch  das Rad genügend genau gemessen werden.

   Die  Fahrgeschwindigkeit in der Bremse wird durch eine  über diese sich erstreckende     Geschwindigkeitsmess-          einrichtung    überwacht, welche bei Unterschreitung  des dem Kontakt 60 zugeordneten Geschwindigkeits  wertes die Bremseinrichtung 6 ausschaltet. Die     Ge-          schwindigkeitsmesseinrichtung    kann dabei mit Vorteil  auf der     Impulsgabe    einer Anzahl in regelmässigen Ab  ständen     längs    einer der Fahrschienen angeordneten  und vom Rad zu betätigenden Kontakten 61, 62,  63<B>...</B>     6m    beruhen.  



  Die     zweite    Zone     ;umfasst    die Abschnitte 7 und 9  der Bewegungseinrichtung sowie die Bremsabschnitte  8 und 10. Befahren die Radsätze eines Wagens den  Kontakt 70, so erfolgen Einschaltimpulse auf die  Abschnitte 6, 8 und 10 der Bremseinrichtung, so  fern die Fahrgeschwindigkeit den diesem Kontakt      zugeordneten Wert von beispielsweise 1     m/s    über  schreitet, respektive     Einschaltimpulse    auf die Ab  schnitte 7, 9 und 11 der Bewegungseinrichtung,  sofern die Fahrgeschwindigkeit diesen Wert unter  schreitet. Die Eintrittsgeschwindigkeit in diese Zone  wird mit genügender Genauigkeit durch die Schliess  zeit des Kontaktes 70 beim Befahren durch das Rad  festgelegt.

   Ist die Bremseinrichtung eingeschaltet wor  den, so wird die Fahrgeschwindigkeit durch über die  Bremsabschnitte 8 und 10 sich erstreckende Einrich  tungen überwacht. Diese können     ähnlich    wie in Ab  schnitt 6 auf der Impulsgabe der Kontakte 81, 82,  .. .8n respektive 101, 102<B>....</B> 10p beruhen. Unter  schreitet beim Befahren der Abschnitte 7 bis 10  die Fahrgeschwindigkeit den dem Kontakt 70 zuge  ordneten Geschwindigkeitswert, so erhalten die Ab  schnitte 6, 8 und 10 der Bremseinrichtung einen  Ausschaltimpuls und die Abschnitte 7, 9 und 11  der Bewegungseinrichtung einen Einschaltimpuls.  



  Die Fig. 4 zeigt den Geschwindigkeitsverlauf  zweiachsiger Wagen verschiedenen Gewichts und  Fahrwiderstandes in der Anlage bei konstanter Er  regung der Bremsabschnitte 6, 8 und 10.S bezeich  net den Verlauf eines leichten Schlechtläufers. Er  tritt mit mässiger Geschwindigkeit ein und wird  wegen seiner kleinen Masse im Abschnitt 6     relativ     rasch auf den zugeordneten Geschwindigkeitswert  abgebremst. Er läuft nach Abschaltung der Bremse  ungebremst weiter, bis der vordere Radsatz den       Kontakt    70 betätigt und wird noch vor Austritt  des hinteren Radsatzes aus dem Abschnitt 6 auf  den dem Kontakt 70 zugeordneten Geschwindigkeits  wert abgebremst, worauf er durch die Bewegungs  einrichtung aus der Anlage befördert wird.  



  Ein schwerer Gutläufer tritt mit grosser Ge  schwindigkeit ein und wird gemäss der Kurve G  abgebremst. Da bis zur Betätigung des Kontaktes 70  durch den vorderen Radsatz der dem Kontakt 60  zugeordnete Geschwindigkeitswert noch nicht er  reicht ist, wird die Bremsung nicht unterbrochen,  sondern weitergeführt, bis der dem Kontakt 70 zu  geordnete Geschwindigkeitswert erreicht ist. Die  Kurve M zeigt den Geschwindigkeitsverlauf eines  Mittelläufers.  



  Bei Ablaufanlagen mit genügender Vorbremsung  in der Verteilzone kann der Bremsabschnitt 6 weg  gelassen werden, so dass in diesem Fall die Anlage  zur Geschwindigkeitsverminderung direkt mit der  zweiten Zone beginnt.  



  Die Bremseinrichtung besteht mit Vorteil aus  einer an sich bekannten Anordnung gemäss Fig. 3  mit nach oben offenen Fahrschienen 20 von     U-förmi-          gem    Querschnitt, in welche die Radkränze der Rad  sätze 21 eintauchen und     mittels    denen sie bei Erre  gung durch die Leiter 22 von einem magnetischen  Fluss durchflutet werden können. Die Bremsung er  folgt durch eine Wirbelstrom sowie durch eine von  den beweglichen Bremsschienen 23     herrührenden     mechanischen Kraftkomponente. Als Impulsgeber    können in diesem Fall mit Vorteil Schaltampullen  241 angewendet werden.

   Diese bestehen aus zwei in  einer Ampulle     eingeschmolzenen    Kontaktfedern aus  ferromagnetischem Material, welche durch einen  magnetischen Fluss betätigt werden können. Werden  solche Ampullen in der dargestellten Weise an die  Fahrschiene 20 angebaut, so schalten sie bei erregter  Bremse, wenn ein Rad vorbeifährt,     ähnlich    wie ein  mechanisch betätigter Kontakt. Der Vorteil gegen  über letzterem besteht darin, dass keine Abnützung  und keine Verschmutzung zu befürchten ist.  



  Die Bewegungseinrichtung besteht gemäss Fig. 2       mit    Vorteil, wie bereits bekannt, aus zwei voneinan  der isolierten Fahrschienen 16, 17, welche mit den       Klemmen    ,so leistungsfähiger elektrischer Stromquel  len 14, 15 leitend verbunden sind, dass beim Befah  ren der Schienen durch einen Radsatz eines Wagens  in diesem ein Strom von mehreren tausend Ampere       fliesst.     



  Die Speisung des Bremsabschnitts 6 erfolgt aus  einem Speiseaggregat 12, vorzugsweise mit Gleich  strom,     während    die Bremsabschnitte 8 und 10 aus  einem ebensolchen aber von 12 unabhängigen Speise  aggregat 13 gespeist werden. Diese Trennung ist vor  gesehen, um bei dichten und ungünstigen Wagenfol  gen     Kollisionen    möglichst zu vermeiden. Die Spei  sung der Abschnitte 7, 9 und 11 der Bewegungs  einrichtung erfolgt mit Vorteil aus sekundär parallel  geschalteten Transformatoren 14, 15 usw. mit  Wechselstrom.

Claims (1)

  1. ,PATENTANSPRUCH Anlage zur Geschwindigkeitsverminderung be wegter Schienenfahrzeuge, mit einer ortsfesten Brems- und Bewegungseinrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bremseinrichtung durch Einschie ben von Abschnitten der Bewegungseinrichtung unterteilt ist zum Zwecke, dass wenigstens ein Radsatz eines in der Anlage laufenden Fahrzeuges nie mehr als die Auslaufwegdistanz, welche der kleinsten vor kommenden Fahrgeschwindigkeit bei ausgeschalteter Bremseinrichtung entspricht, vom folgenden Ab schnitt der Bewegungseinrichtung entfernt ist und durch die Bremseinrichtung becinflusst werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sie eine oder mehrere Zonen aufweist, an deren bergseitigem Ende sich je ein Schienen kontakt befindet, dem ein bestimmter Geschwindig keitswert zugeordnet ist und bei dessen Betätigung die Bremsenspeisung einen Einschaltimpuls erhält, sofern die momentane Fahrgeschwindigkeit höher ist als der kleinste Geschwindigkeitswert, der einem der vorher betätigten Schienenkontakte entspricht. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fahrgeschwindigkeit durch eine Geschwindigkeitsmesseinrichtung überwacht wird, welche bei Unterschreitung des kleinsten Geschwin digkeitswertes, welcher einem der vorher betätigten Schienenkontakte zugeordnet ist, die Bremseinrich tung selbsttätig ausschaltet. 3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Ausschalten der Bremsein richtung die Bewegungseinrichtung eingeschaltet wird. 4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bremseinrichtung mindestens zwei Zonen aufweist, deren Bremsabschnitte aus je einer, voneinander unabhängigen Stromquelle gespeist wer den. 5.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bremseinrichtung nach oben offene Fahrschienen von U-förmigem Querschnitt besitzt, um die Radkränze des Fahrzeuges eintauchen zu lassen und mittels denen sie beim Bremsen von einem magnetischen Fluss durchflutet werden, dass die Be- wegungseinrichtung zwei voneinander isolierte Fahr schienen besitzt, welche mit den Klemmen einer elektrischen Stromquelle leitend verbunden sind, um beim Befahren durch einen Radsatz eines Fahrzeuges in diesem Radsatz einen Strom von mehreren tau send Ampere fliessen zu lassen,
    und dass die Ge- schwindigkeitsmesseinrichtung auf der Impulsgabe einer Anzahl in regelmässigen Abständen längs einer der Fahrschienen angeordneten und vom Rad zu betätigenden Kontakten beruht. 6. Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Impulsgeber der Geschwin- digkeitsmesseinrichtung in den Bremsabschnitten aus an den Fahrschienen angebauten, durch magnetischen Fluss zu betätigende Schaltampullen bestehen.
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