Vorrichtung für die Aufzeichnung von zu übertragender Information an der Sendestelle eines Telautographen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich tung für die Aufzeichnung von zu übertragender Information an der Sendestelle eines Telautographen, mit einer ebenen Schreibfläche und einem Griffel für manuelle Betätigung, welcher ausgerüstet ist mit einer Aufzeichnungsspitze am einen Ende für den Eingriff mit der Aufzeichnungsfläche, und welcher Griffel verschwenkbar mit einem Stützarm verbun den ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück des Grif fels mit dem Stützarm am einen Ende mit dem Stützarm so verbunden ist, dass es bezüglich des Stützarmes um eine Achse parallel zur Schreibfläche beweglich ist, und eine Gelenkverbindung das andere Ende des Verbindungstückes mit dem Griffel nahe bei dessen Schreibspitze verbindet, wobei das Ver bindungsstück eine Abstützung für die Schreibspitze des Griffels in seiner Ruhestellung bietet, in der der Griffel ausser Kontakt mit der Schreibfläche ist.
Bei einer Telautographenanlage kann eine Mit teilung in der einen Station (Sendestation) von Hand auf eine Schreibfläche niedergeschrieben und in einer zweiten Station (Empfangsstation) automatisch repro duziert werden. Um die Information für die Ein leitung des Reproduzierens zu übertragen, muss der Sender ein passendes Gerät zum Analysieren der Bewegungen des Übertragungsgriffels umfassen. Die ses Gerät entwickelt elektrische Steuersignale, die die Bewegungen des Griffels darstellen.
Das elek tromechanische Übersetzungsgerät, das für diesen Zweck verwendet wird, ist vorzugsweise von ge ringem Gewicht, um Trägheitswirkungen der An- Iage gering zu halten und ein bequemes Betätigen zu ermöglichen. Ausserdem muss das übertragungs- gerät verhältnismässig empfindlich sein und erfor- dert daher den grösstmöglichen Schutz gegen falsche Verwendung durch die Bedienungsperson.
Für das richtige Arbeiten einer solchen Auf zeichnungsvorrichtung einer Telautographenanlage ist es zweckmässig, eine Aufzeichnungsvorrichtung zu verwenden, die gewisse charakteristische Eigen schaften aufweist. Von diesen Eigenschaften schienen sich einige gegenseitig zu widersprechen und führten daher zu Kompromissen in der Konstruktion, so dass eine beste Arbeitsweise schwer zu erreichen war. Beispielsweise kann die Aufzeichnungsvorrich tung durch die verschiedensten Bedienungspersonen benutzt werden und die Art der Betätigung im Einzelfall wesentlich verschieden sein. So mag die eine Bedienungsperson den Griffel in einem spitzen Winkel zur Schreibfläche halten, während eine andere Bedienungsperson den Griffel senkrecht zur Schreib fläche halten will.
Des weiteren kann eine Bedie nungsperson während des normalen Schreibvorgan ges normalerweise den Griffel nicht in konstantem Winkel zur Schreibfläche ausgerichtet halten. In folgedessen muss die Montiervorrichtung eine mög lichst allseitige Bewegung des Griffels gegenüber der Schreibfläche zulassen, so d:ass jede Bedienungsper son einen ihr passenden Schreibwinkel wählen kann. Da anderseits der Abstützpunkt des Griffels nicht genau bei der Schreibspitze liegen kann, bringt eine Montiervorrichtung, die eine Schwenkbewegung des Griffels nach allen Richtungen ermöglicht, für die Stellung des Griffels auf der Schreibfläche einen Unsicherheitsfaktor mit sich.
Bei bisher bekannten Vorrichtungen war es schwierig, das Ausmass der Unsicherheit hinsichtlich der Stellung des Griffels zu verringern und doch gleichzeitig die erforder liche allseitige Beweglichkeit hinsichtlich der Winkel stellung des Griffels aufrechtzuerhalten. Eine andere Schwierigkeit, die sich aus der For derung für eine praktisch allseitige Verschwenkbar- keit des Griffels gegenüber der Schreibfläche ergibt, betrifft die Lage des Griffels für den Fall, dass er nicht in Benutzung ist (Ruhestellung). Bisher be kannte Anordnungen bieten keine bequeme und si chere Ruhelage für den Griffel.
Ausserdem kann eine solche mechanische Stütze ausserordentlich starkes seitliches Spiel in die elektromechanische übertra- gungsverbindung bringen, wodurch die auf den Emp fänger übertragene Information in gewissem Um fange unklar werden kann.
Es ist deswegen das Ziel der vorliegenden Er findung, eine neue und verbesserte Aufzeichnungs vorrichtung zu schaffen, die zumindest angenähert eine allseitige Bewegung des Griffels im Verhältnis zur Schreiboberfläche ermöglicht und doch weitge hend die oben auseinandergesetzten Probleme und Schwierigkeiten vermeidet, eine neue und verbes serte Montiervorrichtung für den Griffel einer Auf zeichnungsvorrichtung einer Telautographenanlage zu schaffen, bei der Ungenauigkeiten hinsichtlich der Bedeutung einer Information auf einem Minimum gehalten werden, eine neue und verbesserte Aufzeich nungsvorrichtung mit einem Griffel,
einer Halte vorrichtung für den Griffel und einer zumindest angenähert allseitig verschwenkbaren Verbindung zwischen Griffel und Stütze zu schaffen, die leicht und bequem lösbar und wieder herstellbar sein soll, eine neue und verbesserte Griffelstützvorrichtung mit einer (im Sinne der allseitigen Bewegung des Grif fels) universalen Verbindung mit dem Griffel zu schaffen, die in einem Aufzeichnungsgerät für Telau- tographenanlagen verwendbar ist, und eine bequeme Ruhestellung für den Griffel bietet und denselben dabei so trägt,
dass er ausser Kontakt mit der Schreib oberfläche ist, eine neue und verbesserte Verbin dungsanordnung zu schaffen, um den Griffel einer Telautographenanlage mit einem Stützarm zu ver binden, eine zumindest angenähert allseitige Beweg lichkeit des Griffels im Verhältnis zur Schreibfläche zu ermöglichen und das Spiel des Griffels gegen über dem Stützarm gering zu halten.
Diese und weitere Ziele der vorliegenden Er findung ergeben sich aus den nachfolgenden An sprüchen und der Beschreibung, die auf die beilie gende Zeichnung Bezug nimmt und bevorzugte Aus führungsbeispiele der Erfindung, deren Prinzipien und die beste Art und Weise, diese Prinzipien zu realisieren, zur Darstellung bringt.
Es zeigen: Fig. 1 schematisch einen vereinfachten Grund riss einer Telautographenanlage, in der die erfin dungsgemässe Aufzeichnungsvorrichtung verwendet werden kann, Fig. 2 teilweise im Schnitt und in grösserem Mass- stabe als Fig. 1 einen Grundriss einer Ausführungs form der Aufzeichnungsvorrichtung nach dieser Er findung, Fig.3 teilweise im Schnitt einen Aufriss der Aufzeichnungsvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 einen Teil eines Aufrisses ähnlich Fig. 3 einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Aufzeichnungsvorrichtung, Fig. 5 teilweise im Schnitt einen Grundriss längs der Linie 5-5 in Fig. 4 und Fig.6 teilweise im Schnitt einen Aufriss mit Angabe von Konstruktionsdetails der Ausführungs form nach Fig. 4 und 5.
Die in Fig. 1 dargestellte Telautographenanlage umfasst zwei Stationen 10 und 11, die elektrisch oder sonstwie miteinander verbunden sind.
Im vorliegenden Falle besteht die Verbindung aus einer Übertragungsleitung 12. Statt der Verbin dungsleitung 12 könnte eine Radioverbindung oder eine sonstige Kopplungsanordnung benutzt werden. Die Station 10 ist in Fig. 1 der Sender und die Sta tion 11 der Empfänger.
Die Station 10 weist eine Schreibfläche oder Platte 13 auf. Ein geeignetes Aufzeichnungsmittel 17, üblicherweise aus Papier, kann auf der Platte 13 an geordnet werden. Die Station 10 besitzt des weiteren ein Schreibgerät, bestehend aus einem Griffel 15 (d. h. Schreibkopf, Feder, Stift oder dergleichen), der auf einem Stützarm 16 abgestützt ist. Der Stützarm 16 stellt einen Teil des Senders dar und umfasst vorzugsweise ein Glied mit einer Parallelanord nung 14 in einem bekannten Übertragungsgerät.
Die Station 11 ist in vieler Hinsicht in ihrer Konstruktion zumindest angenähert gleich der Sta tion 10 und weist eine Schreiboberfläche 18 auf, die an einem Teil der Kammer 19 der Station 11 festgemacht ist. Wie im Falle des Senders 10 kann die Schreibfläche 18 ein geeignetes Aufzeichnungs mittel 22 in solcher Stellung tragen, dass sich ein Griffel 20 gegen das Aufzeichnungsmittel legen kann. Der Griffel 20 ist auf einem Stützarm 21 montiert, der ein Glied eines Übertragungsmechanismus ähn lich dem im Sender 10 besitzt. Der Sender weist ausserdem elektrische Kreise 24 zum Umsetzen der Bewegungen des Griffels 15 in elektrische Steuer signale auf, die über die Leitung 12 oder ein ande res Kopplungsglied auf den Empfänger 11 über tragen werden.
Der Empfänger 11 seinerseits be sitzt elektrische Kreise und Vorrichtungen 25, um den Griffel 20 gegen das Aufzeichnungsmittel 22 auf der Schreibfläche 18 anzulegen, über die Schreib fläche zu bewegen, um in Abhängigkeit von den vom Sender übertragenen Steuersignalen Informa tionen aufzuzeichnen, d. h. zu reproduzieren, und vom Aufzeichnungsmittel 22 wieder abzuheben. Die elektrischen Kreise und die weiteren Betätigungsvor richtungen für Sender und Empfänger können von bekannter Konstruktion sein.
Die Fig.2 und 3 veranschaulichen eine Aus führungsform und eine Montieranordnung, durch die der Griffel 15 am Stützarm 16 befestigt ist. Nach diesen Figuren besitzt der Stützarm 16 vor zugsweise ein verhältnismässig dünnes Metallglied von geringem Gewicht, wobei dieses Metallglied sich über die Schreibfläche 13 und damit über das auf der Schreibfläche liegende Aufzeichnungsmittel er streckt. Am einen Ende ist der Hebelarm 16 mit Öffnungen oder anderen Mitteln 26 versehen, um den Stützarm, wie oben angegeben, an der über- tragungsverbindung 14 zu befestigen.
Am anderen Ende 27 des Stützarmes 16 ist ein Verbindungsstück 28 für den Griffel montiert, das eine freitragende Verlängerung des Stützarmes ist.
Das Verbindungsstück 28 zum Montieren des Griffels umfasst ein Paar gabelartig ausgebildeter freitragender Stützglieder 31 und 32, die sich kon struktiv gegenseitig ergänzen und mittels geeig neter Mittel, z. B. eines Niets 33, zusammengehalten werden. Am Ende sind die Stützglieder 31 und 32 bei dem Stützarm 16 so gebogen, dass sie eine Lager öffnung 34 (siehe Fig. 3) 'bilden. Der Stützarm 16 seinerseits ist mit einem Lagerteil 35 versehen, der sich quer zum Vorderende des Stützarmes zwischen einem Paar Ansätze oder Fahnen 36 und 37 er streckt.
Wie ersichlich, sind die Stützglieder 31 und 32 so gegenüber den Lagerteilen 35 am Stützarm 16 drehbeweglich. Anderseits ist die seitliche Be wegung der beiden Stützglieder 31 und 32 gegen über dem Stützarm durch das Anliegen an den An sätzen 36 und 37 wirksam verhindert.
Am Ende des Stützgliedes 31 gegenüber dem Stützarm 16 ist die Innenfläche jedes Gabelteiles 38 und 39 des Verbindungsstückes 28 mit einer bogenförmig verlaufenden Ausnehmung versehen. Gleiche Ausnehmungen sind im unteren Verbindungs stück 32 gebildet. Diese Ausnehmungen in den Gabelteilen bilden eine Art Einsetzöffnung für ein kugelförmiges Glied 41, das auf dem Endteil 42 des Griffels 15 sitzt. Die Kugel 41 wird vorzugsweise ganz nahe bei der Schreibspitze 43 des Griffels an geordnet.
Zum Montieren des Griffels in dem Ver bindungsstück 28 muss auf den Griffel nur ein ver hältnismässig geringer Druck ausgeübt werden, durch den die Kugel 41 von der Seite des offenen Endes der Verbindungsstücke 31 und 32 in die Einsatz öffnung hineingedrückt werden, die durch die Aus- nehmungen in den Verbindungsstücken gebildet wird.
Wenn der Griffel in der in Fig. 3 veranschau lichten Weise in dem Verbindungsstück 28 mon tiert ist, kann er gegenüber dem Stützarm 16 in einen beliebigen Schreibwinkel gebracht werden, da die Verbindung durch Einsatzöffnung und Kugel, die durch die Ausnehmungen in den Verbindungs stücken 31 und 32 und die Kugel 41 gebildet sind, es ermöglicht, den Griffel gegenüber den Verbin dungsstücken praktisch in einen beliebigen Winkel einzustellen oder zu bringen.
Der Griffel kann durch Drehen des Verbindungsstückes 28 um die Achse 35 des Stützarmes in Kontakt mit dem Papier oder einem anderen Aufzeichnungsmittel 17 auf der Schreibfläche 13 gebracht oder von diesem wieder abgehoben werden. Dadurch ist es nicht nötig, den Stützarm in: vertikaler Richtung zu bewegen, wenn der Griffel bei einem Abstand zwischen den ein zelnen Worten einer geschriebenen Information oder aus ähnlichen Gründen über der Schreibfläche ange hoben wird.
Da die Kugel 41 nahe bei der Schreibspitze 43 des Griffels 15 angeordnet ist, bewirkt eine Dreh bewegung des Griffels gegenüber dem Stützarm 16 und der Schreibfläche 13 nur eine geringe Verschie bung der Schreibspitze gegenüber dem Aufzeich nungsmittel 17. Infolgedessen ist diese Verschiebung, die eine mögliche Quelle für Unklarheit beim Be trieb der übertragungsanordnung ist, wirksam klein gehalten.
Anderseits verhütet das Anliegen der Ver bindungsstücke 31 und 32 an die Ansätze 36 und 37 des Endes 27 des Stützarmes 16 beim Griffel 15 eine Drehbewegung der Stützverbindung gegen über dem Stützarm in horizontaler Richtung. Es besteht also, verglichen mit bisher bekannten An ordnungen, geringe Möglichkeit, dass an diesen Stel len Unklarheiten beim Betätigen der Anordnung ent stehen.
Wie bereits angegeben, ermöglicht die be schriebene Verbindung eine Bewegung der beiden gabelartigen Verbindungsstücke 31 und 32 in einer Richtung auf das Aufzeichnungsmittel hin oder von diesem weg, verhütet aber wirkungsvoll eine Bewe gung der Verbindungsstücke und damit des Griffels gegenüber dem Stützarm 16 in einer Richtung par allel zum Aufzeichnungsmittel.
Die Anordnung zum Montieren des Griffels er möglicht auch eine bequeme Ruhestellung für den Griffel 15, wenn dieser ausser Kontakt mit dem Papier oder sonstigen Aufzeichnungsmittel 17 ist. So kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, der Griffel 15 in eine Stellung gebracht werden, in der das obere Ende 44 des Griffels 15 auf einem Teil des Gehäuses 45 der übertragungseinheit 10 ruht, wie das in strichpunktierten Linien 44A in Fig. 3 ange geben ist.
Wenn der Griffel in diese Stellung ge senkt bzw. angehoben ist, ist das Verbindungsstück 28 um die Achse 34 in die in gestrichelten Linien 44A gezeichnete Stellung verschwenkt und hält den Griffel in der Ruhestellung 15A, wobei die Schreib spitze des Griffels, wie bei 43A ersichtlich ist, weit oberhalb der Schreibfläche 13 liegt. Trotz der all seitigen Beweglichkeit des Griffels in dem Verbin dungsstück besteht eine bequeme und wirksame Ruhe stellung für den Griffel.
Die Fig.4, 5 und 6 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform, bei der das Verbindungsstück zum Montieren des Griffels hinsichtlich seiner Konstruk tion etwas von der oben beschriebenen Form abweicht. Die in diesen Figuren dargestellte Auf zeichnungsvorrichtungen umfasst einen Stützarm 116, der dem Stützarm 16 ähnlich ist und in eine Bewe- gungsübertragungsverbindung ähnlich dem übertra- gungsstück 14 (siehe Fig. 1) eingefügt sein kann. Am,
vorderen oder rechtsseitigen Ende ist der Stütz arm 116 nach Fig. 5 und 6 mit einem Paar Lager elemente 130 und 135 versehen, die aus dem Stützarm 116 vorragen und benutzt werden, um für das Verbindungsstück 128 zum Montieren des Griffels eine das Schwenken des Griffels ermögli chende Abstützung zu bilden.
Das Verbindungsstück 128 zum Abstützen des Griffels umfasst ein Paar einander ergänzender Stütz glieder 131 und 132, die durch entsprechende Mit tel 133, z. B. Nieten, Schrauben oder dergleichen, aneinander befestigt sind. Die Enden der Glieder 131 und 132 sind, wie Fig.5 zeigt, gegabelt. Das eine Ende 134 eines jeden dieser Glieder 131 und 132 ist gebogen, um einen Lagerungsteil zum Er fassen der Lagerelemente 130 und 135 zu bieten. Das andere Ende eines jeden dieser Glieder 131 und 132 ist in ähnlicher Weise gebogen, um die Enden eines Drehstiftes 145 zu fassen.
Der Mittelteil des Drehstiftes 145 ist mit Anschlägen versehen, die sich gegen die Lagerabschnitte der Verbindungs glieder 131- und 132 anlegen, um eine Drehbewe gung des Drehstiftes um eine vertikale Achse gegen über den Verbindungsgliedern 131 und 132 zu ver hüten. Doch ist der Drehstift 145 um eine horizon tale Achse gegenüber den beiden Verbindungsgliedern frei drehbar.
Das Schreibende 142 des Griffels<B>115</B> ist, wie am besten in Fig. 6 sichtbar ist, mit einer ringförmi gen Nut 141 versehen. Diese Nut 141 des Grif fels erfasst einen Ring 146 und setzt den Griffel an dem Ring fest, der mit einem Verlängerungsstück 147 versehen ist. Dieses Verlängerungsstück ist mit einer geeigneten Öffnung am Drehstift 145 gelagert; und ein Ende des Verlängerungsstückes ist bei 148 breiter ausgebildet, um den Ring 146 auf dem Dreh stift zu halten. Die Grösse des Ringes 146 ist nicht besonders kritisch, wenn dieser auch verhältnismä ssig eng und nach Grösse und Ausbildungsform der Nut 141 angepasst sein muss.
Der Ring 146 kann aus üblichem Drahtmaterial bestehen und so geformt sein, dass er den gewünschten Ringteil für das Er fassen der Nut 141 und eine entsprechende Ver längerung 147 bildet, die von dem Ringteil wegragt. Vorzugsweise ist die Nut 141 so nah wie möglich bei der Schreibspitze 143 des Griffels 115 vorge sehen.
Der Betrieb der Ausführungsform nach Fig.4 bis 6 ist zumindest angenähert gleich dem der Aus führungsform nach den Fig. 2 und 3. Wenn der Grif fel in der in Fig.4 bis 6 veranschaulichten Form montiert ist, kann er in einen beliebigen Schreib winkel gegenüber dem Verbindungsstück 128 ver- schwenkt werden, da die Verlängerung 147 am Ring 146 eine Drehbewegung des Griffels um eine Achse und der Drehstift 145 eine weitere Drehbewegung um eine rechtwinklig dazu angeordnete Achse ermög lichen.
Da diese Achsen sehr nahe bei der Schreib spitze 143 des Griffels 115 angeordnet sind, kann jeder Fehler, der beim Betrieb der Aufzeichnungs vorrichtung infolge dieser Drehbewegungen auftre ten kann, wirksam klein gehalten werden. Das Ver bindungsstück 128 ermöglicht auch eine Vertikal- bewegung des Griffels um eine Horizontalachse, die durch die beiden Lagerelemente 130 und 135 ge- bildet ist, so dass der Griffel in Kontakt mit der Schreibfläche der Aufzeichnungsvorrichtung des Sen ders gebracht werden kann, in dem der Griffel Verwendung findet, oder auch von der Schreib fläche abgehoben werden kann.
Anderseits ist der Griffel so an dem Verbindungsstück montiert, dass er nicht um eine vertikale Achse gegenüber dem Stützarm 116 verschwenkt werden kann, so dass Fehler, die sonst beim Betrieb der Vorrichtung für die Übertragung von Aufzeichnungen in Fernschreib anlagen entstehen würden, wirksam verhütet wer den.
Das Verbindungsstück 128 ermöglicht auch die Bewegung des Griffels 115 in eine Ruhestellung, in der der Griffel oberhalb der zugehörigen Schreib fläche abgestützt ist, wie das durch die strichpunk tierten Linien 115A in Fig.4 veranschaulicht ist. Wie bei den Fig. 2 und 3 ist so auch für die Aus- führungsform nach Fig. 4 bis 6 eine bequeme Ruhe stellung für den Griffel geschaffen, obwohl zwischen Griffel und Stützarm eine Universalkupplung besteht.
Die in den Fig. 4 bis 6 veranschaulichte Konstruk tion ist nicht kostspieliger als die Konstruktion der Fig. 2 und 3, bietet aber bessere Möglichkeiten für die Einhaltung von Toleranzen, da die Kugel 41 in Wegfall kommt. Ausserdem ist das Montieren des Griffels an, dem Verbindungsstück verhältnis mässig einfach und bequem, da nur eine verhältnis mässig kleine Kraft auf den Griffel ausgeübt werden rnuss, um ihn durch den Ring 146 einzuführen und den Ring in die Nut 141 zu drücken.