CH396082A - Vorrichtung für die Aufzeichnung von zu übertragender Information an der Sendestelle eines Telautographen - Google Patents

Vorrichtung für die Aufzeichnung von zu übertragender Information an der Sendestelle eines Telautographen

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CH396082A
CH396082A CH1156761A CH1156761A CH396082A CH 396082 A CH396082 A CH 396082A CH 1156761 A CH1156761 A CH 1156761A CH 1156761 A CH1156761 A CH 1156761A CH 396082 A CH396082 A CH 396082A
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Mero Peter G S
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    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C21/00Systems for transmitting the position of an object with respect to a predetermined reference system, e.g. tele-autographic system

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Description


  Vorrichtung für die     Aufzeichnung    von zu     übertragender        Information    an der  Sendestelle eines     Telautographen       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich  tung für die Aufzeichnung von zu übertragender  Information an der Sendestelle eines     Telautographen,     mit einer ebenen Schreibfläche und einem Griffel  für manuelle Betätigung, welcher ausgerüstet ist mit  einer Aufzeichnungsspitze am einen Ende für den       Eingriff    mit der Aufzeichnungsfläche, und welcher  Griffel     verschwenkbar    mit einem Stützarm verbun  den ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung ist dadurch  gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück des Grif  fels mit dem Stützarm am einen Ende mit dem  Stützarm so verbunden ist, dass es bezüglich des  Stützarmes um eine Achse parallel zur Schreibfläche  beweglich ist, und     eine    Gelenkverbindung das andere  Ende des     Verbindungstückes    mit dem     Griffel    nahe  bei dessen     Schreibspitze    verbindet, wobei das Ver  bindungsstück     eine    Abstützung für die Schreibspitze  des Griffels in seiner Ruhestellung bietet, in der der  Griffel ausser Kontakt mit der Schreibfläche ist.  



  Bei einer     Telautographenanlage        kann    eine Mit  teilung in der einen Station (Sendestation) von Hand  auf eine     Schreibfläche    niedergeschrieben und in einer  zweiten Station (Empfangsstation) automatisch repro  duziert werden. Um die     Information    für die Ein  leitung des     Reproduzierens    zu übertragen, muss der  Sender ein passendes Gerät zum Analysieren der  Bewegungen des     Übertragungsgriffels    umfassen. Die  ses Gerät entwickelt elektrische Steuersignale, die  die Bewegungen des Griffels darstellen.

   Das elek  tromechanische Übersetzungsgerät, das für diesen  Zweck verwendet wird, ist vorzugsweise von ge  ringem Gewicht, um     Trägheitswirkungen    der     An-          Iage    gering zu halten und ein bequemes Betätigen  zu ermöglichen. Ausserdem muss das     übertragungs-          gerät        verhältnismässig    empfindlich sein und erfor-         dert    daher den grösstmöglichen Schutz gegen falsche  Verwendung durch die Bedienungsperson.  



  Für das richtige Arbeiten einer solchen Auf  zeichnungsvorrichtung     einer        Telautographenanlage     ist es zweckmässig, eine Aufzeichnungsvorrichtung  zu verwenden, die gewisse charakteristische Eigen  schaften aufweist. Von diesen Eigenschaften schienen  sich einige gegenseitig zu widersprechen und führten  daher zu Kompromissen in der Konstruktion, so  dass eine beste Arbeitsweise schwer zu erreichen  war. Beispielsweise kann die Aufzeichnungsvorrich  tung durch die verschiedensten Bedienungspersonen  benutzt werden und die Art der Betätigung im  Einzelfall wesentlich verschieden sein. So mag die  eine Bedienungsperson den Griffel in einem spitzen  Winkel zur Schreibfläche halten, während eine andere  Bedienungsperson den Griffel senkrecht zur Schreib  fläche halten will.

   Des weiteren kann eine Bedie  nungsperson während des normalen Schreibvorgan  ges normalerweise den Griffel nicht in konstantem  Winkel zur Schreibfläche ausgerichtet halten. In  folgedessen muss die     Montiervorrichtung    eine mög  lichst allseitige Bewegung des Griffels gegenüber der  Schreibfläche zulassen, so     d:ass    jede Bedienungsper  son einen ihr passenden Schreibwinkel wählen kann.  Da anderseits der     Abstützpunkt    des     Griffels    nicht  genau bei der Schreibspitze liegen kann, bringt eine       Montiervorrichtung,    die eine Schwenkbewegung des  Griffels nach allen Richtungen ermöglicht, für die  Stellung des Griffels auf der Schreibfläche einen  Unsicherheitsfaktor mit sich.

   Bei bisher bekannten  Vorrichtungen war es schwierig, das Ausmass der  Unsicherheit hinsichtlich der Stellung des Griffels  zu     verringern    und doch gleichzeitig die erforder  liche allseitige Beweglichkeit     hinsichtlich    der Winkel  stellung des Griffels aufrechtzuerhalten.      Eine andere Schwierigkeit, die sich aus der For  derung für eine praktisch allseitige     Verschwenkbar-          keit    des     Griffels    gegenüber der     Schreibfläche    ergibt,  betrifft die Lage des Griffels für den Fall, dass er  nicht in Benutzung ist (Ruhestellung). Bisher be  kannte Anordnungen bieten keine bequeme und si  chere Ruhelage für den Griffel.

   Ausserdem kann eine  solche mechanische Stütze ausserordentlich starkes  seitliches Spiel in die elektromechanische     übertra-          gungsverbindung    bringen, wodurch die auf den Emp  fänger übertragene Information in gewissem Um  fange unklar werden kann.  



  Es ist deswegen das Ziel der vorliegenden Er  findung, eine neue und verbesserte Aufzeichnungs  vorrichtung zu schaffen, die zumindest angenähert  eine allseitige Bewegung des Griffels im Verhältnis  zur Schreiboberfläche ermöglicht und doch weitge  hend die oben auseinandergesetzten Probleme und  Schwierigkeiten vermeidet, eine neue und verbes  serte     Montiervorrichtung    für den Griffel einer Auf  zeichnungsvorrichtung einer     Telautographenanlage    zu  schaffen, bei der Ungenauigkeiten hinsichtlich der  Bedeutung einer Information auf einem Minimum  gehalten werden, eine neue und verbesserte Aufzeich  nungsvorrichtung mit einem     Griffel,

      einer Halte  vorrichtung für den     Griffel    und einer zumindest  angenähert allseitig     verschwenkbaren    Verbindung  zwischen Griffel und Stütze zu     schaffen,    die leicht  und bequem lösbar und wieder     herstellbar    sein soll,  eine neue und verbesserte     Griffelstützvorrichtung    mit  einer (im Sinne der allseitigen Bewegung des Grif  fels) universalen Verbindung mit dem Griffel zu  schaffen, die in einem Aufzeichnungsgerät für     Telau-          tographenanlagen    verwendbar ist, und eine bequeme  Ruhestellung für den     Griffel    bietet und denselben  dabei so trägt,

   dass er ausser Kontakt mit der Schreib  oberfläche ist, eine neue und verbesserte Verbin  dungsanordnung zu schaffen, um den Griffel einer       Telautographenanlage    mit einem Stützarm zu ver  binden, eine zumindest angenähert allseitige Beweg  lichkeit des Griffels im Verhältnis zur Schreibfläche  zu ermöglichen und das Spiel des     Griffels    gegen  über dem Stützarm gering zu halten.  



  Diese und weitere Ziele der vorliegenden Er  findung ergeben sich aus den nachfolgenden An  sprüchen und der Beschreibung, die auf die beilie  gende Zeichnung Bezug nimmt und bevorzugte Aus  führungsbeispiele der Erfindung, deren Prinzipien  und die beste Art und Weise, diese Prinzipien zu  realisieren, zur Darstellung bringt.

   Es zeigen:       Fig.    1 schematisch einen     vereinfachten    Grund  riss einer     Telautographenanlage,    in der die erfin  dungsgemässe Aufzeichnungsvorrichtung verwendet  werden kann,       Fig.    2 teilweise im Schnitt und in grösserem     Mass-          stabe    als     Fig.    1 einen Grundriss einer Ausführungs  form der Aufzeichnungsvorrichtung nach dieser Er  findung,       Fig.3    teilweise im Schnitt einen Aufriss der  Aufzeichnungsvorrichtung nach     Fig.    1,

           Fig.    4 einen Teil eines Aufrisses ähnlich     Fig.    3  einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der  Aufzeichnungsvorrichtung,       Fig.    5 teilweise im Schnitt einen Grundriss längs  der Linie 5-5 in     Fig.    4 und       Fig.6    teilweise im Schnitt einen Aufriss mit  Angabe von Konstruktionsdetails der Ausführungs  form nach     Fig.    4 und 5.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte     Telautographenanlage          umfasst    zwei Stationen 10 und 11, die elektrisch oder       sonstwie    miteinander verbunden sind.  



  Im vorliegenden Falle besteht die Verbindung  aus einer Übertragungsleitung 12. Statt der Verbin  dungsleitung 12 könnte eine Radioverbindung oder  eine sonstige Kopplungsanordnung benutzt werden.  Die Station 10 ist in     Fig.    1 der Sender und die Sta  tion 11 der Empfänger.  



  Die Station 10 weist eine Schreibfläche oder  Platte 13 auf. Ein geeignetes Aufzeichnungsmittel 17,  üblicherweise aus Papier, kann auf der Platte 13 an  geordnet werden. Die Station 10 besitzt des weiteren  ein Schreibgerät, bestehend aus einem Griffel 15  (d. h. Schreibkopf, Feder, Stift oder dergleichen), der  auf einem Stützarm 16 abgestützt ist. Der Stützarm  16 stellt einen Teil des Senders dar und umfasst  vorzugsweise ein Glied mit     einer    Parallelanord  nung 14 in einem bekannten     Übertragungsgerät.     



  Die Station 11 ist in vieler Hinsicht in ihrer  Konstruktion zumindest angenähert gleich der Sta  tion 10 und weist eine Schreiboberfläche 18 auf,  die an einem Teil der Kammer 19 der Station 11  festgemacht ist. Wie im Falle des Senders 10 kann  die Schreibfläche 18 ein geeignetes Aufzeichnungs  mittel 22 in solcher Stellung tragen, dass sich ein  Griffel 20 gegen das Aufzeichnungsmittel legen kann.  Der Griffel 20 ist auf     einem    Stützarm 21 montiert,  der ein Glied eines Übertragungsmechanismus ähn  lich dem im Sender 10 besitzt. Der Sender weist  ausserdem elektrische Kreise 24 zum Umsetzen der  Bewegungen des Griffels 15 in elektrische Steuer  signale auf, die über die Leitung 12 oder ein ande  res Kopplungsglied auf den Empfänger 11 über  tragen werden.

   Der Empfänger 11 seinerseits be  sitzt elektrische Kreise und Vorrichtungen 25, um  den Griffel 20 gegen das Aufzeichnungsmittel 22  auf der Schreibfläche 18 anzulegen, über die Schreib  fläche zu bewegen, um in Abhängigkeit von den  vom Sender übertragenen Steuersignalen Informa  tionen aufzuzeichnen, d. h. zu reproduzieren, und  vom Aufzeichnungsmittel 22 wieder abzuheben. Die  elektrischen Kreise und die weiteren Betätigungsvor  richtungen für Sender und Empfänger können von  bekannter Konstruktion sein.  



  Die     Fig.2    und 3 veranschaulichen eine Aus  führungsform und eine     Montieranordnung,    durch  die der Griffel 15 am Stützarm 16 befestigt ist.  Nach diesen Figuren besitzt der Stützarm 16 vor  zugsweise ein verhältnismässig dünnes     Metallglied     von geringem Gewicht, wobei dieses Metallglied sich  über die Schreibfläche 13 und damit über das auf      der Schreibfläche liegende     Aufzeichnungsmittel    er  streckt. Am einen Ende ist der     Hebelarm    16 mit  Öffnungen oder anderen Mitteln 26 versehen, um  den Stützarm, wie oben angegeben, an der     über-          tragungsverbindung    14 zu befestigen.

   Am anderen  Ende 27 des Stützarmes 16 ist ein Verbindungsstück  28 für den Griffel montiert, das eine freitragende  Verlängerung des Stützarmes ist.  



  Das Verbindungsstück 28 zum Montieren des  Griffels umfasst ein Paar gabelartig ausgebildeter  freitragender Stützglieder 31 und 32, die sich kon  struktiv gegenseitig ergänzen und mittels geeig  neter Mittel, z. B. eines Niets 33, zusammengehalten  werden. Am Ende     sind    die Stützglieder 31 und 32  bei dem Stützarm 16 so gebogen, dass sie eine Lager  öffnung 34 (siehe     Fig.    3) 'bilden. Der Stützarm 16  seinerseits ist mit einem Lagerteil 35 versehen, der  sich quer zum Vorderende des Stützarmes zwischen  einem Paar Ansätze oder Fahnen 36 und 37 er  streckt.

   Wie     ersichlich,    sind die Stützglieder 31 und  32 so gegenüber den Lagerteilen 35 am Stützarm  16     drehbeweglich.    Anderseits ist die seitliche Be  wegung der beiden Stützglieder 31 und 32 gegen  über dem Stützarm durch das Anliegen an den An  sätzen 36 und 37 wirksam verhindert.  



  Am Ende des Stützgliedes 31 gegenüber dem  Stützarm 16 ist die Innenfläche jedes     Gabelteiles     38 und 39 des Verbindungsstückes 28 mit einer  bogenförmig verlaufenden     Ausnehmung    versehen.  Gleiche     Ausnehmungen    sind im unteren Verbindungs  stück 32 gebildet. Diese     Ausnehmungen    in den  Gabelteilen bilden eine Art     Einsetzöffnung    für ein       kugelförmiges    Glied 41, das auf dem     Endteil    42 des  Griffels 15 sitzt. Die Kugel 41 wird vorzugsweise  ganz nahe bei der Schreibspitze 43 des     Griffels    an  geordnet.

   Zum Montieren des     Griffels    in dem Ver  bindungsstück 28 muss auf den     Griffel    nur ein ver  hältnismässig geringer Druck ausgeübt werden, durch  den die Kugel 41 von der Seite des offenen Endes  der Verbindungsstücke 31 und 32 in die Einsatz  öffnung hineingedrückt werden, die durch die     Aus-          nehmungen    in den Verbindungsstücken gebildet wird.  



  Wenn der Griffel in der in     Fig.    3 veranschau  lichten Weise in dem     Verbindungsstück    28 mon  tiert ist, kann er gegenüber dem Stützarm 16     in     einen beliebigen Schreibwinkel gebracht werden, da  die Verbindung durch Einsatzöffnung und Kugel,  die durch die     Ausnehmungen    in den Verbindungs  stücken 31 und 32 und die Kugel 41 gebildet sind,  es     ermöglicht,    den     Griffel    gegenüber den Verbin  dungsstücken praktisch in einen beliebigen Winkel  einzustellen oder zu bringen.

   Der Griffel kann durch  Drehen des Verbindungsstückes 28 um die Achse  35 des Stützarmes in Kontakt mit dem Papier oder  einem anderen     Aufzeichnungsmittel    17 auf der  Schreibfläche 13 gebracht oder von diesem wieder  abgehoben werden. Dadurch ist es nicht nötig, den  Stützarm     in:    vertikaler     Richtung    zu bewegen, wenn  der     Griffel    bei einem Abstand zwischen den ein  zelnen Worten einer geschriebenen     Information    oder    aus ähnlichen     Gründen    über der Schreibfläche ange  hoben wird.  



  Da die Kugel 41 nahe bei der Schreibspitze 43  des     Griffels    15 angeordnet ist, bewirkt eine Dreh  bewegung des Griffels gegenüber dem Stützarm 16  und der Schreibfläche 13 nur eine geringe Verschie  bung der Schreibspitze gegenüber dem Aufzeich  nungsmittel 17. Infolgedessen ist diese Verschiebung,  die eine mögliche     Quelle    für Unklarheit beim Be  trieb der     übertragungsanordnung    ist, wirksam     klein     gehalten.

   Anderseits verhütet das Anliegen der Ver  bindungsstücke 31 und 32 an die Ansätze 36 und  37 des Endes 27 des Stützarmes 16 beim Griffel  15 eine Drehbewegung der Stützverbindung gegen  über dem Stützarm in horizontaler     Richtung.    Es  besteht also,     verglichen    mit bisher bekannten An  ordnungen,     geringe    Möglichkeit, dass an diesen Stel  len Unklarheiten beim Betätigen der Anordnung ent  stehen.

   Wie bereits angegeben,     ermöglicht    die be  schriebene Verbindung eine Bewegung der beiden  gabelartigen     Verbindungsstücke    31 und 32     in        einer     Richtung auf das Aufzeichnungsmittel hin oder von  diesem weg, verhütet aber wirkungsvoll eine Bewe  gung der Verbindungsstücke und damit des Griffels  gegenüber dem Stützarm 16 in einer Richtung par  allel zum Aufzeichnungsmittel.  



  Die Anordnung zum Montieren des     Griffels    er  möglicht auch     eine    bequeme Ruhestellung für den       Griffel    15, wenn dieser ausser Kontakt mit dem  Papier oder sonstigen Aufzeichnungsmittel 17 ist.  So     kann,    wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist, der     Griffel     15 in eine Stellung gebracht werden, in der das  obere Ende 44 des Griffels 15 auf einem Teil des  Gehäuses 45 der     übertragungseinheit    10 ruht, wie  das in strichpunktierten Linien 44A in     Fig.    3 ange  geben ist.

   Wenn der Griffel in diese Stellung ge  senkt bzw. angehoben ist, ist das Verbindungsstück  28 um die Achse 34 in die in gestrichelten Linien  44A gezeichnete Stellung     verschwenkt    und hält den  Griffel in der Ruhestellung 15A, wobei die Schreib  spitze des Griffels, wie bei 43A ersichtlich ist, weit  oberhalb der Schreibfläche 13 liegt. Trotz der all  seitigen Beweglichkeit des Griffels in dem Verbin  dungsstück besteht eine bequeme und wirksame Ruhe  stellung für den Griffel.  



  Die     Fig.4,    5 und 6 zeigen eine bevorzugte  Ausführungsform, bei der das Verbindungsstück zum  Montieren des Griffels hinsichtlich seiner Konstruk  tion etwas von der oben beschriebenen Form  abweicht. Die in diesen Figuren dargestellte Auf  zeichnungsvorrichtungen     umfasst    einen Stützarm 116,  der dem Stützarm 16     ähnlich    ist und in eine     Bewe-          gungsübertragungsverbindung    ähnlich dem     übertra-          gungsstück    14 (siehe     Fig.    1) eingefügt sein     kann.     Am,

   vorderen oder rechtsseitigen Ende ist der Stütz  arm 116 nach     Fig.    5 und 6 mit einem Paar Lager  elemente 130 und 135 versehen, die aus dem  Stützarm 116 vorragen und benutzt werden, um  für das Verbindungsstück 128 zum Montieren des      Griffels eine das Schwenken des Griffels ermögli  chende Abstützung zu bilden.  



  Das Verbindungsstück 128 zum Abstützen des       Griffels    umfasst ein Paar einander ergänzender Stütz  glieder 131 und 132, die durch entsprechende Mit  tel 133, z. B. Nieten, Schrauben oder dergleichen,  aneinander befestigt sind. Die Enden der Glieder  131 und 132 sind, wie     Fig.5    zeigt, gegabelt. Das  eine Ende 134 eines jeden dieser Glieder 131 und  132 ist gebogen, um einen Lagerungsteil zum Er  fassen der Lagerelemente 130 und 135 zu bieten.  Das andere Ende eines jeden dieser Glieder 131  und 132 ist in     ähnlicher    Weise gebogen, um die Enden  eines Drehstiftes 145 zu fassen.

   Der Mittelteil des  Drehstiftes 145 ist mit Anschlägen versehen, die  sich gegen die Lagerabschnitte der Verbindungs  glieder 131- und 132 anlegen, um eine Drehbewe  gung des Drehstiftes um eine     vertikale    Achse gegen  über den     Verbindungsgliedern    131 und 132 zu ver  hüten. Doch ist der Drehstift 145 um eine horizon  tale Achse gegenüber den beiden Verbindungsgliedern  frei drehbar.  



  Das Schreibende 142 des Griffels<B>115</B> ist, wie  am besten in     Fig.    6 sichtbar ist, mit einer ringförmi  gen Nut 141 versehen. Diese Nut 141 des Grif  fels erfasst einen Ring 146 und setzt den Griffel  an dem Ring fest, der mit einem Verlängerungsstück  147 versehen ist. Dieses Verlängerungsstück ist mit  einer geeigneten Öffnung am     Drehstift    145     gelagert;     und ein Ende des Verlängerungsstückes ist bei 148  breiter ausgebildet, um den Ring 146 auf dem Dreh  stift zu halten. Die Grösse des Ringes 146 ist nicht  besonders kritisch, wenn dieser auch verhältnismä  ssig eng und nach Grösse und Ausbildungsform der  Nut 141 angepasst sein muss.

   Der Ring 146 kann  aus üblichem Drahtmaterial bestehen und so geformt  sein, dass er den gewünschten Ringteil für das Er  fassen der Nut 141 und eine entsprechende Ver  längerung 147 bildet, die von dem     Ringteil        wegragt.     Vorzugsweise ist die Nut 141 so nah wie möglich  bei der Schreibspitze 143 des     Griffels    115 vorge  sehen.  



  Der     Betrieb    der Ausführungsform nach     Fig.4     bis 6 ist     zumindest        angenähert    gleich dem der Aus  führungsform nach den     Fig.    2 und 3. Wenn der Grif  fel in der in     Fig.4    bis 6     veranschaulichten    Form  montiert ist, kann er in einen beliebigen Schreib  winkel gegenüber dem Verbindungsstück 128     ver-          schwenkt    werden, da die Verlängerung 147 am Ring  146 eine Drehbewegung des     Griffels    um eine Achse  und der Drehstift 145 eine weitere Drehbewegung um  eine rechtwinklig dazu angeordnete Achse ermög  lichen.

   Da diese Achsen sehr nahe bei der Schreib  spitze 143 des     Griffels    115 angeordnet sind, kann  jeder Fehler, der beim Betrieb der Aufzeichnungs  vorrichtung     infolge    dieser Drehbewegungen auftre  ten kann, wirksam klein gehalten werden. Das Ver  bindungsstück 128 ermöglicht auch eine     Vertikal-          bewegung    des Griffels um eine     Horizontalachse,    die  durch die beiden Lagerelemente 130 und 135 ge-    bildet ist, so dass der Griffel in Kontakt mit der  Schreibfläche der Aufzeichnungsvorrichtung des Sen  ders gebracht werden kann, in dem der     Griffel     Verwendung findet, oder auch von der Schreib  fläche abgehoben werden kann.

   Anderseits ist der  Griffel so an dem Verbindungsstück montiert, dass  er nicht um eine vertikale Achse gegenüber dem  Stützarm 116     verschwenkt    werden kann, so dass  Fehler, die sonst beim Betrieb der Vorrichtung für  die     Übertragung    von Aufzeichnungen in Fernschreib  anlagen entstehen würden, wirksam verhütet wer  den.  



  Das Verbindungsstück 128 ermöglicht auch die  Bewegung des Griffels 115 in eine Ruhestellung,  in der der Griffel oberhalb der zugehörigen Schreib  fläche abgestützt ist, wie das durch die strichpunk  tierten Linien 115A in     Fig.4    veranschaulicht ist.  Wie bei den     Fig.    2 und 3 ist so auch für die     Aus-          führungsform    nach     Fig.    4 bis 6 eine bequeme Ruhe  stellung für den Griffel geschaffen, obwohl zwischen  Griffel und Stützarm eine Universalkupplung besteht.

    Die     in    den     Fig.    4 bis 6 veranschaulichte Konstruk  tion ist nicht kostspieliger als die Konstruktion  der     Fig.    2 und 3, bietet aber bessere Möglichkeiten  für die Einhaltung von Toleranzen, da die Kugel  41 in Wegfall kommt. Ausserdem ist das Montieren  des Griffels an, dem Verbindungsstück verhältnis  mässig einfach und bequem, da nur eine verhältnis  mässig kleine Kraft auf den Griffel ausgeübt werden       rnuss,    um ihn durch den Ring 146 einzuführen und  den Ring in die Nut 141 zu drücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung für die Aufzeichnung von zu übertragender Information an der Sendestelle eines Telautographen, mit einer ebenen Schreibfläche und einem Griffel für manuelle Betätigung, welcher aus gerüstet ist mit einer Aufzeichnungsspitze am einen Ende für den Eingriff mit der Aufzeichnungsfläche, und welcher Griffel verschwenkbar mit einem Stütz arm verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (28, 128) des Griffels (15) mit dem Stützarm (16, 116) am einen Ende mit dem Stütz arm so verbunden ist, dass es bezüglich des Stütz armes um eine Achse parallel zur Schreibfläche (17) beweglich ist und eine Gelenkverbindung (41, 141)
    das andere Ende des Verbindungsstückes mit dem Griffel nahe bei dessen. Schreibspitze verbindet, wobei das Verbindungsstück eine Abstützung für die Schreibspitze des Griffels in seiner Ruhestellung bie tet, in der der Griffel ausser Kontakt mit der Schreib fläche ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch Mittel zum Verhindern einer Schwenkbe wegung des Stützarmes um eine Achse senkrecht zur Schreibfläche. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung die Form eines Drahtringes zum Anliegen an den Griffel hat und in dem Griffel bei der Schreibspitze eine Um fangsnut für den Drahtring vorgesehen ist. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch ein Lagerglied am anderen Ende des Stützarmes und ein Verlängerungsstück an dem Drahtring, das sich durch eine öffnung in dem La gerglied (145) in einer Richtung erstreckt, die zur Achse des Lagergliedes zumindest angenähert senk recht ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (28) ein Paar gabelförmiger freitragender Verbindungsele mente umfasst, die auf dem Stützarm (16) montiert sind und zumindest angenähert senkrecht zu dem Aufzeichnungsmittel in Abstand voneinander ange ordnet sind,
    wobei die Innenflächen jedes der zinken- förmigen Teile der freitragenden Veibindungsele- mente eine bogenförmig ausgebildete Ausnehmung aufweisen und die Ausnehmungen eine Einsetzöff- nung für eine Kugel eines Einsatz-Kugelgelenkes bil den, der Griffel eine Kugel aufweist, die nahe bei der Schreibspitze angeordnet ist,
    und die Kugel ab- nehmbar in das offene Ende der zinkenförmigen Teile der freitragenden Verbindungselemente ein setzbar ist, um die Kugelgelenkverbindung herzu stellen, die den Griffel so abstützt, dass er univer sal gegenüber den Verbindungselementen ver- schwenkbar ist, und dass die freitragenden Ver bindungselemente auf dem Stützarm so montiert sind,
    dass sie gegenüber dem Stützarm in einer Ebene senkrecht zum Aufzeichnungsmittel von demselben weg verschwenkbar sind, wirkungsvoll aber eine Be wegung der freitragenden Verbindungselemente par allel zum Aufzeichnungsmittel verhüten. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, bei der der Stützarm (16) für den Griffel so abgestützt ist, dass er in einer Ebene parallel zu dem Aufzeich nungsmittel bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar gabelähnlicher freitragender Verbin dungselemente auf dem Stützarm so montiert ist, dass sich die Elemente zumindest angenähert par allel zu dem Aufzeichnungsmittel erstrecken.
CH1156761A 1961-10-05 1961-10-05 Vorrichtung für die Aufzeichnung von zu übertragender Information an der Sendestelle eines Telautographen CH396082A (de)

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