CH396119A - Schaltungsanordnung mit mehreren elektrisch leitend zu verbindenden Bauteilen, die auf einer Trägerkonstruktion montiert sind - Google Patents
Schaltungsanordnung mit mehreren elektrisch leitend zu verbindenden Bauteilen, die auf einer Trägerkonstruktion montiert sindInfo
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Description
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Schaltungsanordnung mit mehreren elektrisch leitend zu verbindenden Bauteilen, die auf einer Trägerkonstruktion montiert sind Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit mehreren elektrisch leitend zu verbindenden Bauteilen, die auf einer Trägerkonstruktion montiert sind, insbesondere für die Schwachstromtechnik.
In Anordnungen der erwähnten Art erfolgte bisher die Verbindung von elektrischen Kreisen und der Anschluss der Bauteile durch selbständige, blanke oder isolierte, einzelne elektrische Leiter oder durch in Drahtformen verbundene Leiterbündel. Eine solche Verbindung z. B. einzelner Relais ist nicht nur langwierig und teuer, sondern verhindert auch eine Mechanisierung der Herstellung. Ausserdem kommt es dabei leicht zu Verwechslungen der einzelnen anzuschliessenden Leiter, was zu unangenehmen Schaltungsfehlern führt, deren Lokalisierung zeitraubend ist. Bei der Instandhaltung und Reinigung solcher Einrichtungen während des Betriebes kommt es häufig zu Störungen infolge Leiterbrüchen.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der erwähnten Nachteile.
Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung ist gekennzeichnet durch mindestens ein Plättchen mit einer gedruckten Schaltung, das mechanisch unabhängig von der Trägerkonstruktion selbsttragend auf die zu verbindenden Bauteile aufgesetzt ist. Im Falle von mehreren solchen Plättchen mit gedruckter Schaltung können die einzelnen Plättchen voneinander getrennt auf die zu verbindenden Bauteile aufgesetzt sein.
Die Erfindung soll nun mit Hilfe der beiliegenden Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erklärt werden. Die Zeichnung zeigt die Anwendung der Erfindung zur Verbindung von Relais in Einrichtungen der Fernmeldetechnik.
Fig. 1 zeigt die Verbindung der Relais im Seitenriss. Fig. 2 ist der entsprechende Grundriss, und Fig. 3 zeigt ein auf abgesetzte Enden der Löt- fahnen und einzelnen Relais aufgeschobenes Plättchen mit gedruckter Schaltung.
In Fig. 1 bezeichnet 1 die Trägerkonstruktion, an welcher verschiedene Relais 2 durch Befestigungsschrauben 3 angebracht sind. 4 bezeichnet ein Plättchen mit gedruckten Schaltungen, 5 sind die Löt- fahnen der einzelnen Relais, welche an dem durch das Plättchen durchgehenden und aus ihm herausragenden Ende z. B. durch Zuschneiden verengt sind, 6 deutet eine leitende Bahn zwischen den verengten Relais-Lötfahnen an, 7 sind die Lötstellen, und 8 bezeichnet die angeschlossene Drahtform.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht keine mechanische Verbindung zwischen dem Plättchen 4 mit den gedruckten Schaltungen und dem Rahmen oder der Basis-Trägerkonstruktion 1 der betreffenden Einrichtung. Das Plättchen 4 ist selbsttragend auf die Lötfahnen 5 der durchzuschaltenden Bauteile des Stromkreises aufgeschoben. Im dargestellten Falle sind es die Lötfahnen der einzelnen Relais 2. Das Plättchen ist an diese Lötfahnen 5 angelötet. Bei der gezeigten Anordnung bilden also die Plättchen mit den gedruckten Schaltungen nicht die Trägerplatte für die Bauteile des Stromkreises, wie dies z. B. bei elektronischen Einrichtungen mit gedruckten Schaltungen der Fall ist, sondern ersetzen hier die üblicherweise verwendete Drahtform.
Die Enden der Lötfahnen 5 der bekannten Relais können je nach Bedarf durch Verengung oder durch Zuschneiden in jedem einzelnen Falle den räumlichen Verhältnissen und Anforderungen einer zusammengedrängten Führung der leitenden Wege angepasst werden, wie in Fig. 3 angedeutet ist. Demnach eignet sich diese Anordnung, bei der gedruckte
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Schaltungen zur Verbindung von Bauteilen des Stromkreises verwendet werden, auch für Einrichtungen, bei denen die gedrängte Anordnung der verschiedenen Organe eine wichtige Rolle spielt, wie dies z. B. bei bekannten Einrichtungen der Fernmeldetechnik der Fall ist.
Die Anordnung bietet eine reine und übersichtliche Schaltung und beseitigt die Möglichkeit einer Verwechslung von Leitern sowohl bei der Herstellung der Einrichtung als auch bei ihrer Instandhaltung, wodurch auch Mängel beim Anschluss der Organe beseitigt werden. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist die wesentliche Vereinfachung der Instandhaltung und Reinigung der Einrichtung während des Betriebes. Da die Lötfahnen nicht mit Leitern verbunden werden müssen, die auf der Rückseite der Einrichtung hinderlich sein können, werden Störungen durch Leiterbruch an dieser Stelle vermieden.
Die beschriebene Anordnung ermöglicht eine besonders vorteilhafte Anwendung von gedruckten Schaltungen zur leitenden Verbindung von Relais, Widerständen und anderen Elementen üblicher Konstruktion in gewissen Schwachstromeinrichtungen, insbesondere in Einrichtungen mit einfachen Stromkreisen, z. B. in Vor- und Gruppenwählern von Fernmeldeeinrichtungen, oder in Stromkreisen von Rechenmaschinen. Die Anordnung kann also zweckmässig auch bei bisherigen Einrichtungen Verwendung'- wo die einzelnen Bauteile fest und räumlich gedrängt auf Trägerleisten, Platten und in Rahmen befestigt sind.
Wie bereits erwähnt, beseitigt die beschriebene Anordnung die Notwendigkeit, Bündel von Verbin- dungsleitern zu verwenden, was insbesondere bei sich häufig wiederholenden Stromkreisen in Einrichtungen der Fernmeldetechnik wichtig ist. Es ergeben sich daraus auf dem erwähnten Gebiet produktivere Herstellungsverfahren und auch einfacherer Betrieb und weniger anspruchsvolle Instandhaltung von Einrichtungen der erwähnten Art.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung mit mehreren elektrisch leitend zu verbindenden Bauteilen, die auf einer Trägerkonstruktion montiert sind, gekennzeichnet durch mindestens ein Plättchen (4) mit einer gedruckten Schaltung, das mechanisch unabhängig von der Trägerkonstruktion (1) selbsttragend auf die zu verbindenden Bauteile (2) aufgesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorhandensein von mehr als einem Plättchen (4) mit gedruckter Schaltung diese voneinander getrennt auf die zu verbindenden Bauteile aufgesetzt sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plättchen (4) auf Lötfahnen (5) der Bauteile aufgesetzt und an diese angelötet sind. 3.Anordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vergrösserung der freien Fläche zwischen den Lötfahnen diese an den durch die Plättchen (4) durchgehenden und aus ihnen herausragenden Enden abgesetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS229761 | 1961-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH396119A true CH396119A (de) | 1965-07-31 |
Family
ID=5359667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH341762A CH396119A (de) | 1961-04-14 | 1962-03-22 | Schaltungsanordnung mit mehreren elektrisch leitend zu verbindenden Bauteilen, die auf einer Trägerkonstruktion montiert sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH396119A (de) |
-
1962
- 1962-03-22 CH CH341762A patent/CH396119A/de unknown
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