CH396187A - Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen - Google Patents
Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer SynchronmaschinenInfo
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Description
Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen Das inverse Drehfeld bei Einphasen- und unsym metrisch belasteten Mehrphasenmaschinen der Syn- chronbauart sowie deren Polradpendelungen bei Par allelbetrieb werden bekanntlich durch besondere Wicklungen gedämpft.
Hierzu sind elektrische Leiter, meist Kupferstäbe, in Nuten der Polschuhe eingelegt, welche am Pol stirnseitig durch Dämpferringe oder Dämpferringsegmente verbunden sind.
Die Verbin dung der letzteren in den Pollücken, meist mittels Laschen, bereitet besonders bei grossen Maschinen erhebliche Schwierigkeiten, da die hier auftretenden Kräfte elektrischer oder mechanischer Art ausser ordentlich grosse Werte annehmen. Der Strombelag der einzelnen Dämpferstäbe steigt nämlich gerade im Randgebiet des Polschuhes, also etwa an der Stelle der Verbindung der Dämpferringsegmente unterein ander, bis zu einem Mehrfachen des Wertes an, der an den in der Mitte des,
Polschuhes angeordneten Därnpferstäben vorhanden. ist. Man muss also be strebt sein, die genannten Kräfte durch besondere konstruktive Massnahmen an den Laschen und/oder Enden der Dämpferringsegmente zu mindern und/ oder aufzufangen.
Hierzu wird nun gemäss der Erfindung bei Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen, bei denen die Enden der Dämpferringsegmente in den Pollücken mittels biegsamer Laschen verbunden sind, vorgeschlagen, die biegsamen, aus dünnen und elektrisch gut leitfähigen Bändern geschichteten La schen radial übereinander und mit Abstand vonein ander anzuordnen und so auszubilden, dass ihre Form der eines beidseitig eingespannten Trägers entspricht,
welcher durch eine radial nach aussen gerichtete Kraft durchgebogen ist.
Eine so geformte Lasche wird bei Rotation des Läufers durch ihre Formgebung mechanisch wesent- lieh weniger durch Fliehkräfte beansprucht, als es bei Laschen in bekannten Ausführungen der Fall ist.
Da die Laschen aus. einzeln geschichteten Bändern aufgebaut sind, kann das. axial strömende Kühl medium praktisch ungehindert durchtreten, wodurch eine verbesserte Kühlwirkung erreicht wird. Eine Erhöhung der Flexibilität der Laschen kann zusätzlich dadurch erreicht werden,
dass zwischen die einzelnen Bänder im Bereich der Schlitze elek trisch leitende Zwischenlagen geschichtet sind, deren Dicke in radialer Richtung kleiner als, die Dicke der Bänder ist.
Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass die Bänder bei den genannten Beanspruchungen praktisch reibungsfrei ihre Lage zueinander verän- dern können. Diese Weiterbildung der Erfindung kann dadurch ergänzt werden, dass. radial beiderseits.
der Laschenenden je eine Deckplatte angeordnet ist und diese mit den Laschenenden und/oder den zwi schen den Bändern geschichteten Zwischenlagen ge meinsam und vorwiegend durch Pressschweissen ver bunden wird.
Die so aufgebauten Laschenenden mit den Deckplatten, letztere erforderlichenfalls noch nachbearbeitet, werden dann mit enger Toleranz in die Schlitze eingeführt, die in, den Enden der Dämp- ferringsegmente angeordnet sind.
Reicht die aus Platzgründen höchstmögliche An zahl der einzelnen einzubauenden Laschen zur Be herrschung der zwischen den Enden der Dämpfer ringsegmente auftretenden Stromstärke nicht aus, so wird man in einer Weiterbildung des Erfindungsvor- schlages die axiale Breite der Laschen ganz oder teilweise vergrössern.
Die Erfindung sei anhand der Zeichnungen bei spielsweise näher erläutert, in welchen die Fig. 1 drei radial übereinander angeordnete La- sehen mit den ihnen zugehörigen Enden der Dämpfer ringsegmente und Fig. 2 einen vergrösserten Ausschnitt einer Ver bindung LascherDämpferringsegment veranschaulicht. Fig. 3 zeigt dann. einen Aufriss der Fig. 1.
Nach Fig. 1 sind die in den Pollücken angeord neten Enden der Dämpferringsegmente 1 mit Schlit zen 11 ausgebildet, in welchen die Laschen 2 mit ihren Enden 14 angeordnet sind. Die Laschen 2 sind im freitragenden Mittelteil im wesentlichen halbkreis förmig bzw. nach der Form eines beidseitig einge spannten Trägers, welcher nach aussen radial durch gebogen ist, ausgebildet.
Nach Fig. 2 ist eine Anzahl von Bändern 4 zu einer Lasche 2 zusammengeschichtet, wobei erstere durch elektrisch leitende Zwischenlagen 5 mit einem geringen Abstand voneinander gehalten werden. Die Lasche 2 ist zwischen zwei Deckplatten 3 in die Nut 11 eingeführt. Durch eine Schraubverbindung an der Stelle 9 sind alle genannten Teile so zusammenge- presst, dass ein guter Stromübergang zwischen ihnen gewährleistet ist.
Um die Flexibilität der Laschen 2 nicht störend zu beeinflussen, sind die Enden 12 der Deckplatten 3 entsprechend auf- oder abgebogen. Die Richtung der Fliehkraft wird durch den Pfeil 6 angezeigt.
In Fig. 3 bewirken die Verbreiterungsstellen 10 der Laschen 2, dass die Stromdichte in letzterer ge ringer und deren Kühlfläche vergrössert wird. Eine Minderung des Kontaktwiderstandes wird z. B. durch Silberplanierung der Kontaktstellen erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen, bei denen die in den Pollücken befindlichen Enden der Dämpferringsegmente mittels biegsamer Laschen verbunden sind, wobei die La schen in. Schlitzen - diese in den Enden der Dämpfer- ringsegmente angeordnet - befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen,aus dünnen und elektrisch gut leitfähigen Bändern. geschichteten La schen radial übereinander und mit Abstand vonein ander angeordnet und so ausgebildet sind, dass ihre Form der eines beidseitig eingespannten Trägers ent spricht, welcher durch eine radial nach aussen ge richtete Kraft durchgebogen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass radial beiderseits der Laschen zwischen diesen und den ihnen zugeordneten Innen flächen der Schlitze Deckplatten angeordnet sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Bändern elektrisch leitende Zwischen lagen geschichtet sind, wobei letztere nur im Bereich der Schlitze angeordnet und fest mit ersteren ver bunden sind. 3.Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in bzw. an einer Lasche angeordneten jeweiligen Bänder, Zwischenlagen und Deckplatten unterein ander und mit der Lasche durch Pressschweissen fest verbunden sind. 4. Anordnung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass, die in bzw. an einer Lasche angeordneten jeweiligen Bänder, Zwischenlagen und Deckplatten unterein ander oder mit der Lasche durch Pressschweissen fest verbunden sind.5. Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis. 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen in axialer Richtung ganz oder teilweise breiter ausgebildet sind als die durch sie verbundenen Dämpferringsegmente. 6.Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Laschen mit denen der Dämpferringseg- mente mittels Bolzen aus ummagnetischem Material verbunden sind. 7. Anordnung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Kontaktstellen versilbert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL39725A DE1230488B (de) | 1961-08-07 | 1961-08-07 | Daempferwicklung fuer Schenkelpollaeufer elektrischer Synchronmaschinen |
Publications (1)
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|---|---|
| CH396187A true CH396187A (de) | 1965-07-31 |
Family
ID=7268777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH900462A CH396187A (de) | 1961-08-07 | 1962-07-25 | Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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1962
- 1962-07-25 CH CH900462A patent/CH396187A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1230488B (de) | 1966-12-15 |
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