CH396187A - Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen - Google Patents

Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen

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CH396187A
CH396187A CH900462A CH900462A CH396187A CH 396187 A CH396187 A CH 396187A CH 900462 A CH900462 A CH 900462A CH 900462 A CH900462 A CH 900462A CH 396187 A CH396187 A CH 396187A
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CH
Switzerland
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bracket
damper ring
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Application number
CH900462A
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Inventor
Hoff Gerhard
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/18Windings for salient poles
    • H02K3/20Windings for salient poles for auxiliary purposes, e.g. damping or commutating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description


  Anordnung an     Schenkelpolläufern        elektrischer        Synchronmaschinen       Das inverse Drehfeld bei     Einphasen-    und unsym  metrisch belasteten     Mehrphasenmaschinen    der     Syn-          chronbauart    sowie deren     Polradpendelungen    bei Par  allelbetrieb werden bekanntlich durch besondere  Wicklungen gedämpft.

       Hierzu        sind    elektrische Leiter,  meist Kupferstäbe, in Nuten der Polschuhe eingelegt,  welche am Pol     stirnseitig    durch     Dämpferringe    oder       Dämpferringsegmente    verbunden sind.

   Die Verbin  dung der letzteren     in    den     Pollücken,    meist     mittels     Laschen, bereitet besonders bei grossen Maschinen  erhebliche Schwierigkeiten, da die hier     auftretenden     Kräfte elektrischer oder     mechanischer    Art ausser  ordentlich     grosse    Werte     annehmen.    Der Strombelag  der einzelnen     Dämpferstäbe    steigt     nämlich    gerade im  Randgebiet des Polschuhes,     also    etwa an der Stelle  der Verbindung der     Dämpferringsegmente    unterein  ander, bis zu einem Mehrfachen des Wertes an, der  an den in der Mitte des,

       Polschuhes    angeordneten       Därnpferstäben        vorhanden.    ist. Man muss also be  strebt sein, die     genannten    Kräfte durch besondere       konstruktive        Massnahmen    an den Laschen und/oder  Enden der     Dämpferringsegmente    zu mindern und/  oder aufzufangen.  



  Hierzu     wird    nun     gemäss    der     Erfindung    bei       Schenkelpolläufern    elektrischer     Synchronmaschinen,     bei denen die Enden der     Dämpferringsegmente    in  den Pollücken     mittels    biegsamer Laschen verbunden  sind, vorgeschlagen, die biegsamen, aus     dünnen    und  elektrisch gut     leitfähigen    Bändern geschichteten La  schen radial übereinander und mit Abstand vonein  ander anzuordnen und so auszubilden,     dass    ihre  Form der eines     beidseitig    eingespannten Trägers  entspricht,

   welcher durch eine     radial    nach     aussen     gerichtete Kraft durchgebogen ist.  



  Eine so geformte Lasche     wird    bei Rotation des  Läufers durch ihre Formgebung mechanisch wesent-    lieh weniger durch     Fliehkräfte        beansprucht,    als es  bei Laschen     in    bekannten     Ausführungen    der     Fall    ist.

    Da die Laschen aus. einzeln     geschichteten        Bändern     aufgebaut sind,     kann    das. axial strömende Kühl  medium praktisch ungehindert durchtreten, wodurch  eine     verbesserte        Kühlwirkung    erreicht     wird.       Eine Erhöhung der     Flexibilität    der Laschen     kann          zusätzlich        dadurch    erreicht werden,

   dass zwischen  die     einzelnen    Bänder im Bereich der     Schlitze    elek  trisch leitende     Zwischenlagen        geschichtet    sind, deren  Dicke in     radialer    Richtung kleiner als, die Dicke der  Bänder ist.

   Hierdurch besteht die     Möglichkeit,    dass  die Bänder     bei    den genannten     Beanspruchungen     praktisch reibungsfrei     ihre    Lage     zueinander        verän-          dern        können.    Diese Weiterbildung der     Erfindung          kann        dadurch        ergänzt    werden,     dass.    radial beiderseits.

    der Laschenenden je eine Deckplatte     angeordnet    ist  und diese mit den     Laschenenden        und/oder    den zwi  schen den     Bändern    geschichteten     Zwischenlagen    ge  meinsam und     vorwiegend    durch     Pressschweissen    ver  bunden wird.

   Die so aufgebauten Laschenenden mit  den     Deckplatten,        letztere        erforderlichenfalls    noch  nachbearbeitet, werden dann     mit    enger Toleranz in  die     Schlitze    eingeführt, die     in,    den Enden     der        Dämp-          ferringsegmente        angeordnet    sind.  



  Reicht die aus     Platzgründen        höchstmögliche    An  zahl der     einzelnen        einzubauenden    Laschen     zur    Be  herrschung der zwischen den Enden der Dämpfer  ringsegmente auftretenden     Stromstärke    nicht     aus,    so       wird    man in einer Weiterbildung des     Erfindungsvor-          schlages    die axiale Breite der Laschen ganz oder       teilweise        vergrössern.     



  Die Erfindung sei     anhand    der     Zeichnungen    bei  spielsweise näher erläutert, in welchen die       Fig.    1 drei radial     übereinander    angeordnete La-      sehen mit den ihnen zugehörigen Enden der Dämpfer  ringsegmente und       Fig.    2 einen     vergrösserten        Ausschnitt    einer Ver  bindung     LascherDämpferringsegment        veranschaulicht.          Fig.    3 zeigt     dann.    einen     Aufriss    der     Fig.    1.  



  Nach     Fig.    1 sind die in den Pollücken angeord  neten Enden der     Dämpferringsegmente    1 mit Schlit  zen 11 ausgebildet, in welchen die Laschen 2 mit  ihren Enden 14 angeordnet sind. Die Laschen 2     sind     im freitragenden Mittelteil im wesentlichen halbkreis  förmig bzw. nach der Form eines beidseitig einge  spannten Trägers, welcher nach aussen radial durch  gebogen     ist,    ausgebildet.  



  Nach     Fig.    2 ist eine     Anzahl    von Bändern 4 zu  einer Lasche 2     zusammengeschichtet,    wobei erstere  durch elektrisch leitende Zwischenlagen 5 mit     einem     geringen Abstand voneinander gehalten werden. Die  Lasche 2 ist zwischen zwei     Deckplatten    3 in die Nut  11 eingeführt. Durch eine Schraubverbindung an der  Stelle 9 sind alle genannten Teile so     zusammenge-          presst,        dass    ein guter Stromübergang zwischen ihnen  gewährleistet ist.

   Um die     Flexibilität    der Laschen 2  nicht störend zu     beeinflussen,    sind die Enden 12 der       Deckplatten    3 entsprechend auf- oder abgebogen.  Die Richtung der     Fliehkraft    wird durch den Pfeil 6  angezeigt.  



  In     Fig.    3 bewirken die     Verbreiterungsstellen    10  der     Laschen    2,     dass    die Stromdichte in letzterer ge  ringer und deren     Kühlfläche        vergrössert    wird. Eine  Minderung des     Kontaktwiderstandes    wird z. B. durch       Silberplanierung    der     Kontaktstellen        erreicht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen, bei denen die in den Pollücken befindlichen Enden der Dämpferringsegmente mittels biegsamer Laschen verbunden sind, wobei die La schen in. Schlitzen - diese in den Enden der Dämpfer- ringsegmente angeordnet - befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen,
    aus dünnen und elektrisch gut leitfähigen Bändern. geschichteten La schen radial übereinander und mit Abstand vonein ander angeordnet und so ausgebildet sind, dass ihre Form der eines beidseitig eingespannten Trägers ent spricht, welcher durch eine radial nach aussen ge richtete Kraft durchgebogen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass radial beiderseits der Laschen zwischen diesen und den ihnen zugeordneten Innen flächen der Schlitze Deckplatten angeordnet sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Bändern elektrisch leitende Zwischen lagen geschichtet sind, wobei letztere nur im Bereich der Schlitze angeordnet und fest mit ersteren ver bunden sind. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in bzw. an einer Lasche angeordneten jeweiligen Bänder, Zwischenlagen und Deckplatten unterein ander und mit der Lasche durch Pressschweissen fest verbunden sind. 4. Anordnung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass, die in bzw. an einer Lasche angeordneten jeweiligen Bänder, Zwischenlagen und Deckplatten unterein ander oder mit der Lasche durch Pressschweissen fest verbunden sind.
    5. Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis. 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen in axialer Richtung ganz oder teilweise breiter ausgebildet sind als die durch sie verbundenen Dämpferringsegmente. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Laschen mit denen der Dämpferringseg- mente mittels Bolzen aus ummagnetischem Material verbunden sind. 7. Anordnung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Kontaktstellen versilbert sind.
CH900462A 1961-08-07 1962-07-25 Anordnung an Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen CH396187A (de)

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DEL39725A DE1230488B (de) 1961-08-07 1961-08-07 Daempferwicklung fuer Schenkelpollaeufer elektrischer Synchronmaschinen

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CH396187A true CH396187A (de) 1965-07-31

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE282738C (de) *
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Also Published As

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DE1230488B (de) 1966-12-15

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