CH396472A - Pneumatisches Druckmittel-Steuergerät - Google Patents

Pneumatisches Druckmittel-Steuergerät

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CH396472A
CH396472A CH1115360A CH1115360A CH396472A CH 396472 A CH396472 A CH 396472A CH 1115360 A CH1115360 A CH 1115360A CH 1115360 A CH1115360 A CH 1115360A CH 396472 A CH396472 A CH 396472A
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CH
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bellows
pressure
chamber
nozzle
control device
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Application number
CH1115360A
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English (en)
Inventor
Albert Hallett Henry
Original Assignee
Cheltenham Auto Controls Limit
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/0616Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a bellow
    • G05D16/0619Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a bellow acting directly on the obturator

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


      Pneumatisches        Druckmittel-Steuergerät       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  pneumatisches     Druckmittel-Steuergerät,    das zusam  men mit einem pneumatischen Regler in einem auto  matischen Steuersystem verwendet werden kann.  



  In einem solchen System wird gewöhnlich ein       Messdruck    in der Form eines Luftdruckes (oder eines  Druckes eines anderen gasförmigen Mediums), der  ein Mass für eine physikalische Grösse wie beispiels  weise Temperatur, Druck,     Durchflussgeschwindigkeit,     Flüssigkeitsstand oder andere veränderliche Vorgänge  ist, ins Steuergerät geführt und darin mit einem ge  wünschten Wert verglichen, der ebenfalls ein     Luft-          oder    Gasdruck ist, wobei jeder Unterschied der  beiden Drücke eine Veränderung eines dem pneuma  tischen Regler zugeführten Druckes bewirkt, so     dass     dieser Regler einen Vorgang, in welchem die ge  nannte physikalische Grösse auftritt, reguliert,

   um  den     Messdruck    auf den gewünschten Wert steigen  oder absinken zu lassen. Normalerweise     wird    in  solchen Systemen der     Messdruck    von einem pneuma  tischen Signalgeber an das Steuergerät geliefert.  



  Bekannte     Druckmittel-Steuergeräte    der für diesen  Zweck geeigneten Art werden aus einer Druckluft  zufuhrquelle mit Druckluft     gespiesen,    die aus einer  Düse austritt, wobei die austretende Luftmenge       minim    ist. Bei den bekannten Geräten bläst die  Düse in einen Raum aus, in welchem ein Druck  herrscht, der gleich dem dem Regler zugeführten  Ausgangsdruck des Gerätes ist. Dabei wird voraus  gesetzt, dass der Druck in der Düse     immer    um  eine konstante Differenz über dem im genannten  Raum herrschenden Ausgangsdruck     gehalten    wird.

    In Wirklichkeit nimmt jedoch diese Differenz ab,  wenn der Ausgangsdruck des Gerätes steigt und  sich dem Lieferdruck der     Druckluftzufuhrquelle    nä  hert. Diese Schwierigkeit kann     überwunden    werden,  indem man einen Lieferdruck verwendet, der viel    höher ist als jeder im Betrieb auftretende Ausgangs  druck des Steuergerätes. Durch diese Massnahme  wird jedoch der Fehler, welcher die Empfindlichkeit  des Steuergerätes bei steigendem     Ausgangsdruck     herabsetzt, nur verringert und nicht behoben.  



  Der Zweck vorliegender Erfindung ist die Schaf  fung eines verbesserten     Druckmittel-Steuergerätes,     mit dem dieser Fehler und gewisse andere Nachteile  der bisher bekannten     Steuergeräte        vermieden    werden:  können.

      Das pneumatische     Druckmittel-Steuergerät    ge  mäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine       Fühlvorrichtung    mit einer Platte, auf deren gegen  überliegenden Seiten ein Gasdruck von gewünschtem  Wert und ein     Messd'ruck    einander entgegenwirken,  wobei diese     gegenüberliegenden    Seiten der Platte  gegeneinander durch einen Balg abgedichtet sind,  so dass eine Abweichung zwischen den zwei Drücken  eine Bewegung der Platte bewirkt, um einen Spalt  an der Mündung einer Düse zu verändern, die mit  komprimiertem Gas     gespiesen    ist und in die At  mosphäre ausbläst, wobei eine Veränderung des  Spaltes eine Veränderung des Düsendruckes bewirkt,

    und Relais- oder     Gegendruckventilmittel,    die auf  den Düsendruck ansprechen, um die Zufuhr von  Druckgas zu einem pneumatischen Regler     zu    steuern.  



  Die Platte ist vorzugsweise steif, damit deren       Durchbiegung    im Betrieb     vernachlässigbar    ist, und  sie kann einen zentral angeordneten Bolzen tragen,  dessen eines Ende mit der Düse zusammenarbeiten  kann, um die Veränderung des Spaltes zu     bewirken,     wobei der Bolzen bei seinem anderen Ende durch  einen zweiten Balg gestützt sein kann. Ein     kolcher     zweiter Balg kann an den ersten Balg anschliessen und  mit diesem     koaxial    angeordnet, jedoch von ihm  durch eine Wand getrennt sein.

        In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus  führungsform des pneumatischen     Druckmittel-Steuer-          gerätes    gemäss der Erfindung im     Axialschnitt    und  zusammen mit einem Teil des     Druckgaszufuhrkreises     schematisch dargestellt.  



  Gemäss der Zeichnung weist das     gezeigte    Steuer  gerät 10 mehrere     aufeinandergestapelte    Abschnitte  auf und enthält einen hohlen Körper 11, dessen eines  Ende ein Gehäuse für eine     Fühlvorrichtung    12 bildet  und dessen entgegengesetztes Ende Relais- oder     Ge-          gendruckventilmittel    in Form einer Einheit 13 ent  hält. Die     Fühlvorrichtung    12 besteht im wesentlichen  aus einer steifen Platte 14, die das. freie Ende eines  Balges 15 abschliesst, dessen entgegengesetztes Ende  auf einer Querwand 16 befestigt ist, die das obere  Ende des Körpers 11 vom Rest abtrennt, um eine  Kammer 17 zu bilden.

   In einer Mittelöffnung 18  in der Platte 14 ist ein Bolzen 19 befestigt, wobei  das entgegengesetzte Ende des Bolzens in einer Öff  nung 20 gehalten ist, die in einer Platte 21 ausgebil  det ist, welche das freie Ende eines zweiten Balges  22 abschliesst, dessen anderes Ende auf der Quer  wand 16     befestigt    ist, so dass die Bälge 15 und  22 aneinander anschliessen und zueinander koaxial  sind. Eine Anzahl koaxial angeordneter Bälge 23, 24,  25 und 26 bilden einen Kanal 27, der am einen  Ende eine in die Atmosphäre offene Öffnung 28  aufweist und in dem der Bolzen 19 so angeordnet  ist, dass er sich in diesem axial bewegen kann.  



  Gasdruck von gewünschter Höhe aus einer Luft  lieferquelle 29 wird durch eine Verengung und einen  Kanal 30 ins Innere der Kammer 17     geliefert,    so  dass die Aussenseite der Platte 14 und des Balges 15  diesem Druck ausgesetzt ,sind. Ins Innere des Balges  15 wird, zum Beispiel von einem pneumatischen  Signalgeber, ein     Messdruck    durch einen Kanal 31  in der Querwand 16 eingeführt, so dass die andere  Seite der Platte 14 dem     Messdruck    ausgesetzt ist.

    Die     Fühlvorrichtung    12 weist auch eine Düse 32 auf,  die auf einer     Abschlusswand    33 des Körpers 11  abgestützt ist, wobei die Düse über eine Verengung  34 in einer Lieferleitung 35, 35a aus der     Luftliefer-          quelle    29 mit einem konstanten Druck von beispiels  weise 1,2     kg/cm2    beliefert wird. Ein abgesetztes  Ende 19a des     Bolzens    19 arbeitet mit der Düse  32 zusammen, um auf deren Austrittsseite einen  Luftspalt 36 zu begrenzen.

   Wenn der     Messdruck    im  Inneren des Balges 15 kleiner als der in der Kammer  17 herrschende     gewünschte    Druck ist, dann ver  schiebt sich der Bolzen 19, um den Balg 15 zusam  menzudrücken, und, dank der Stellung der Düse 32,  vergrössert die dadurch     erzeugte    Bewegung der Platte  14 und des Bolzens 19 den Spalt 36 an der Mündung  der Düse.  



  Die Verengung 34 in der Lieferleitung 35, 35a  zur Düse 32 erzeugt einen Druckabfall der an die  Düse gelieferten Luft, wenn sich die     Luftdurchfluss-          geschwindigkeit    erhöht. Wenn der Spalt 36 an der  Düsenmündung der Düse 32 vergrössert wird, nimmt  der     N@'iderstand    gegen den Luftstrom aus der Düse    ab, und entsprechend ergibt sich ein Druckabfall  in der Verengung 34, so dass der Druck im Teil 35a  der Lieferleitung, zwischen der Verengung und der  Düse, vermindert wird. In gleicher Weise steigt,  wenn der Düsenspalt 36 verkleinert wird, der Druck  in der Lieferleitung 35a zwischen der Verengung 34  und der Düse 32, und dieser veränderliche Druck  in diesem Teil der Lieferleitung soll in der Folge  als  Düsendruck  bezeichnet werden.  



  Die     Relaisventileinheit    13 weist eine Kammer 37  auf, die vom Rest des Körpers 11 durch eine untere  Querwand 38 abgetrennt ist. In der     gezeigten    Aus  führung weist die     Relaisventileinheit    auch einen Balg  39 auf, der in der Kammer 37 befestigt ist und  dessen eines Ende an der Querwand 38 angebracht  ist, während sein entgegengesetztes Ende an der  einen Seite einer Platte 40 befestigt ist, deren andere  Seite einen Ausdehnungsbalg 41 trägt, der mit dem  Balg 39 koaxial ist und sich zwischen dieser anderen  Seite der Platte und einer     Abschlusswand    42 des  Körpers 11 erstreckt.

   Die Innenräume der Bälge  39 und 41 sind über Öffnungen 40b miteinander ver  bunden, die in einem verdickten Teil 40a der Platte  40 angeordnet sind, so dass in beiden Innenräumen  der gleiche Druck herrscht. Der erwähnte Düsen  druck wird durch einen Kanal 43 in die Kammer 37  und daher auf die Aussenseite des grösseren Balges  39 geliefert. Wenn der Druck in der Kammer 37  steigt,     bewegt    sich die Platte 40 einwärts, um auf  ein     Einlassventil    44 zu drücken, das am inneren Ende  eines Kanals 45 in der Wand 38 angeordnet und mit  der     Luftlieferquelle    29 verbunden ist.

   Ein solcher  Druck bewirkt das Öffnen des Ventils 44 und ge  stattet den Eintritt von komprimierter Luft ins Innere  der zwei Bälge 39 und 41 und von dort in eine Lei  tung 46, die von der     Relaisventileinheit    13 ins  Innere des Balges 22 führt, der als     proportionierender     Balg dient. Wenn der Druck in der Kammer 37  und im Balg 39 ausgeglichen ist, schliesst sich das       Einlassventil    44.  



  Anderseits     bewegt    sich, wenn der Druck in der  Kammer 37 abnimmt, die Platte 40 nach aussen gegen  ein in der     Abschlusswand    42 befestigtes     Auslassventil     47, um dieses zu öffnen und durch einen Kanal 48  Luft aus dem Innern der Bälge 39 und 41 und einem  mit diesen verbundenen pneumatischen Regler 49  in die Atmosphäre abzulassen, bis die Drücke in  den Bälgen 39 und 41 und in der Kammer 37  wieder ausgeglichen sind.  



  Das Steuergerät arbeitet in folgender Weise:       Es    sei angenommen, dass es bei einer Erhöhung  des     Messdruckes    nötig wird, dem pneumatischen Reg  ler 49 einen erhöhten Druck zuzuführen. Der erhöhte       Messdruck    bewirkt eine Verkleinerung des Spaltes  36 an der Düse 32 der     Fühlvorrichtung    12, wodurch  der in die Kammer 37 der     Relaisventileinheit    13       gelieferte    Druck erhöht wird.

   Dadurch wird das       Einlassventil    44 geöffnet, um den Zutritt von Luft  ins Innere der Bälge 39 und 41 der     Relaisventilein-          heit    13 zu gestatten, bis der Druck auf beiden Seiten      der Bälge ausgeglichen ist. Luftdruck wird auch aus  dem Inneren des Balges 39 der     Relaisventileinheit     in die Leitung 46 geliefert, die letztere mit dem       proportionierenden    Balg 22 verbindet. Diese Leitung  46 weist eine Abzweigleitung 50 zum pneumatischen  Regler 49 auf, und der Druck in der Abzweigleitung  50 stellt den Ausgangsdruck des Steuergerätes dar.

    Gleichzeitig mit dem Vorstehenden wird der Druck  in der     Relaisventileinheit    13 durch die Leitung 46  ins Innere des     proportionierenden    Balges 22 der       Fühlvorrichtung    12 zurückgeleitet, wo er auf die  Platte 21 im Gegensinne zum anfänglich ansteigenden       Messdruck    einwirkt und den Spalt 36 an der Düse  32 der     Fühlvorrichtung    vergrössert. Immerhin kann  der Spalt 36 nicht auf sein ursprüngliches Mass zu  rückkehren, da dies bedeuten würde, dass der Druck  im     proportionierenden    Balg 22 nicht verändert  wurde.  



  Damit die Reaktion des Steuergerätes auf eine  bestimmte Veränderung des     Messdruckes    verändert  werden kann, wird auch ein veränderlicher Teil des  Druckes aus der     Relaisventileinheit    13 in eine Kam  mer 51 geliefert, die den     proportionierenden    Balg 22  umgibt und zwischen der Querwand 16 und einer  zentralen Querwand 52 ausgebildet ist.

   Dieser ver  änderliche Teil des Druckes wird auf die äussere  Oberfläche der Platte 21 und auf die Aussenseite des       proportionierenden    Balges 22 ausgeübt und wirkt in  derselben Richtung wie die ursprüngliche Änderung  des     Messdruckes.    Der genannte veränderliche Teil  des Druckes wird mittels einer festen Verengung 53  und einem veränderlichen Nadelventil 54 bestimmt,  die in einer Leitung 55 angeordnet sind, die das  Innere des     proportionierenden    Balges 22 mit einer  Leitung 56 verbindet, welche mit der     Luftlieferquelle     29 über eine Verengung 57 verbunden ist.

   Der Druck  in der Leitung 55 ist derselbe wie der Ausgangsdruck  der     Relaisventileinheit    13, während, für den vorlie  genden Zweck, der     Druck    in der Leitung 56 als  konstant angesehen werden kann. Eine zwischen der  Verengung 53 und dem Nadelventil 54 angeordnete  Leitung 58 verbindet die Kammer 51 mit der Leitung  55. Der Druck in der Kammer 51 ist somit zum       Auslassdruck    der     Relaisventileinheit    proportional, und  das     Proportionalitäts-Verhältnis    kann verändert wer  den, indem die Einstellung des Nadelventils 54 ge  ändert wird.

   Die Einstellung des Düsenspaltes 36  geht weiter, bis der Unterschied zwischen den zwei  auf die entgegengesetzten Seiten der Platte 21 des       proportionierenden    Balges 22 wirkenden Kräften  gleich gross wie der Unterschied zwischen den zwei  auf die Platte 14 wirkenden Kräften wird, wobei  diese Kräfte durch den gewünschten Druck und  den     Messdruck    erzeugt werden.  



  Diese Anordnung bewirkt eine praktisch sofortige  Änderung des Ausgangsdruckes bei einer gegebenen  Änderung des     Messdruckes.    Immerhin ist es oft  erwünscht, den Ausgangsdruck entsprechend der  Zeitdauer, während welcher der     Messdruck    vom ge  wünschten Wert abweicht, zu verändern. Dies wird    erreicht, indem der Ausgangsdruck aus der     Relais-          ventileinheit    13 durch eine Leitung 62, in der ein  Nadelventil 59 vorgesehen ist, in eine Kammer 60  mit vergleichsweise grosser Kapazität in einer Einheit  61 geliefert     wird,    die zwischen der     Fühlvorrichtung     12 und der     Relaisventileinheit    13 angeordnet ist.

   Der  Druck in der Kammer 60 steigt oder sinkt somit  allmählich, bis er gleich dem Ausgangsdruck der       Relaisventileinheit    13 wird.  



  Die Einheit 61 weist auch zwei     aneinanderlie-          gende    Kammern 63 und 64 auf, die im unteren  Ende der Querwand 52 angeordnet sind, wobei diese  Kammern durch eine biegsame Membran 65 von  einander getrennt sind. Eine zentrale Öffnung 66 ver  bindet die Kammer 63 mit der Kammer 60, so dass  der Druck in der letzteren auf die eine Seite der  Membran 65 ausgeübt wird. Die Kammer 64 wird  über die Verengung 57 und die Leitung 56 mittels  eines Kanals 67     mit    komprimierter Luft versorgt.

    Eine     Auslassöffnung    68, die einen erhöhten Sitz 69  aufweist, ist in der Seitenwand der Kammer 64 aus  gebildet, wobei diese Öffnung durch einen     axialen     Kanal 70 im Bolzen 19     mit    der Atmosphäre verbun  den ist. Ist der Druck in den Kammern 60 und 63  grösser als der Druck in der Kammer 64 auf der  andern Seite der Membran 65, so wird sich letztere  nach oben bewegen, um die     Auslassöffnung    68 zu  schliessen, wodurch der Druck in der Kammer 64  steigt, bis die Drücke auf beiden Seiten der Membran  gleich sind.

   Wenn der Druck in der Kammer 60  und somit der Druck in der Leitung 56     allmählich     steigt, so steigt auch die proportionale Luftzufuhr in  die Kammer 51, wodurch der Spalt 36 an der Düse  32 verkleinert und somit der Ausgangsdruck der       Relaisventileinheit    13 gesteigert wird.    So steigt der Ausgangsdruck des Steuergerätes       stetig,    bis der     Messdruck    auf den Wert fällt, den  der gewünschte Druck angibt. So wird ein Zustand  erreicht, bei dem, dank dem gleichen Druck auf  beiden Seiten der Platte 14 der     Fühlvorrichtung    12,  ein Gleichgewicht entsteht und der Düsenspalt 36  unverändert bleibt.  



  Es ist     klar,    dass die Verbindungen zu den Kanälen  30 und 31, durch die der gewünschte Druck und  der     Messdruck    den entgegengesetzten Seiten der Platte  14 zugeführt werden, vertauscht werden können,  wenn eine solche Wirkungsweise des Steuergerätes  gewünscht ist, bei der es bei     einer    Steigerung des       Messdruckes    nötig wird, dem     pneumatischen    Regler  49 einen verminderten Druck zuzuführen.  



  Um ein leichtes Einstellen des     Luftspaltes    36 zu  ermöglichen und um die Düse 32 leicht reinigen  und ersetzen zu können, ist die letztere in einem  Block 72 befestigt, der an der     Abschlusswand    33  befestigt ist, wobei das äussere Ende 32a der Düse  massiv ist und ein Gewinde aufweist, das mit einer  mit Gewinde versehenen Bohrung 73 im Block zu  sammenarbeitet. Durch die Leitung 35a wird Druck  luft in eine Kammer 74 im Block 72 und von dort      durch eine Querbohrung 75 in die Düse 32 zur  Mündung der letzteren geliefert.  



  Die Ein- und     Auslassventile    der     Relaisventilein-          heit    13 sind auf den beiden Seiten des Mittelteils  40a der durch den Balg 39 gehaltenen Platte 40  koaxial zueinander angeordnet. Sie können normale,  federbelastete Ventilstifte und     -körper    der für     Motor-          fahrzeug-Luftreifen    üblichen Art aufweisen, wobei  jedes Ventil in einer mit Gewinde versehenen Boh  rung 71 befestigt ist, die in der Querwand 38 bzw.  in der     Abschlusswand    42 ausgebildet ist.

   Diese Anord  nung gestattet die unabhängige Einstellung der Ven  tile 44 und 47 bezüglich der Platte 40, so dass  sie auf Druckänderungen in der Kammer 37 und  im Inneren des Balges 39 scharf empfindlich sind.  



  Es ist klar, dass die Ausübung von Drücken auf  gegenüberliegenden Seiten eines und desselben     Balges     automatisch gewährleistet, dass die Flächen der wirk  samen Teile der Bälge, die einem solchen Druck aus  gesetzt werden, gleich sind, wohingegen bei Verwen  dung von getrennten Membranen oder Kapseln ein  sorgfältiges     Aufeinanderabstimmen    der den verschie  denen Drücken ausgesetzten Flächen notwendig ist.  



  Es ist     festzuhalten,        d'ass    bei der dargestellten An  ordnung die die     Fühlvorrichtung    12, die Relais  ventileinheit 13, die Einheit 61 und andere Be  standteile miteinander verbindenden Leitungen nicht  im     Körper    11 ausgebildet     sind),        sondern    durch äussere  Leitungen oder Kanäle gebildet werden. Dies er  möglicht, wenn gewünscht, die Verwendung des  Steuergerätes mit einer getrennten Blockeinheit,  welche die nötigen Verbindungsleitungen oder     -kanäle     enthält, um die gewünschte Schaltung zu erzeugen.

    Dank dieser Ausführungsform kann die Schaltung  durch Ersetzen des Blockes     gewünschtenfalls    anders  angeordnet werden, um eine gegebene Anwendung zu  ermöglichen. Zudem gestattet diese Ausführung auch  ein Anpassen des Steuergerätes an ein bestehendes       Aufzeichnungs-    oder Anzeigegerät oder an eine  andere Einheit.  



  Das beschriebene     Druckmittel-Steuergerät    ist  über den ganzen Bereich von Ausgangsdrücken  gleichmässig empfindlich und hat gegenüber bekann  ten Steuergeräten zudem den Vorteil, dass die Düse  32 für die Wartung oder     Ersetzung    leicht zugäng  lich ist. Weiter weist das Steuergerät eine bessere       Stabilität    auf als bekannte Geräte, da die     Balganord-          nungen    eine grössere Elastizität haben als Membrane  und gleichzeitig     weniger    zum Flattern neigen als  Kapseln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pneumatisches Druckmittel-Steuergerät, gekenn zeichnet durch eine Fühlvorrichtung (12) mit einer Platte (14), auf deren gegenüberliegenden Seiten ein Gasdruck von gewünschtem Wert und ein Messdruck einander entgegen wirken, wobei diese gegenüberlie genden Seiten der Platte (14) durch einen Balg (15) gegeneinander abgedichtet sind, so dass eine Ab weichung zwischen den zwei Drücken eine Bewegung der Platte (14) bewirkt, um einen Spalt (36) an der Mündung einer Düse (32) zu verändern, die mit komprimiertem Gas gespiesen ist und in die At mosphäre ausbläst, wobei eine Veränderung des Spaltes (36)
    eine Veränderung des Düsendruckes bewirkt, und Relais- oder Gegendruckventilmittel (13), die auf den Düsendruck ansprechen, um die Zufuhr von Druckgas zu einem pneumatischen Regler (49) zu steuern. UNTERANSPRÜCHE 1. Steuergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Platte (14) steif ist und einen zentral angeordneten Bolzen (19) trägt, dessen eines Ende (19a) mit der Düse (32) zusammenarbeitet, um die Veränderung des Spaltes (36) zu erzeugen, wobei das gegenüberliegende Ende des Bolzens (19) von einem zweiten Balg (22) getragen ist, der an den ersten Balg (15) anschliesst und mit diesem koaxial angeordnet, jedoch durch eine Trennwand (16) von ihm getrennt ist. 2.
    Steuergerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Balg (15) in einer Kammer (17) angeordnet ist, an deren einer Wand (16) ein Ende des Balges (15) befestigt ist, während das gegenüberliegende Ende des Balges (15) durch die genannte Platte (14) abgeschlossen ist, wobei der Messdruck und der Druck des gewünschten Wer tes ins Innere des Balges (15) und der Kammer (17) oder umgekehrt übertragen sind. 3.
    Steuergerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisventilmittel (13) die Form einer Einheit aufweisen, die eine zweite Kam mer (37) mit einer Wand (38) aufweist, an der ein Ende eines dritten Balges (39), der in der zweiten Kammer (37) enthalten ist, befestigt ist, wobei das gegenüberliegende Ende dieses Balges (39) durch eine Platte (40) abgeschlossen ist, deren Bewegung Ventilmittel (44, 47) betätigt, die den Zutritt von komprimiertem Gas ins Innere des dritten Balges (39) und den Austritt des Gases aus diesem steuern. 4.
    Steuergerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilmittel (44, 47) ein Einlassventil (44) ins Innere des Balges (39) der Relaisventileinheit (13) und ein Auslassventil (47) aufweisen, das ausserhalb dieses dritten Balges (39) angeordnet ist und durch einen Ausdehnungsbalg (41) gegen die zweite Kammer (37) abgedichtet ist, der mit dem Innern des dritten Balges (39) verbunden und zwischen der Platte (40) und einer gegenüber liegenden Wand (42) der zweiten Kammer (37) angeordnet ist, wobei Gas unter Düsendruck in die zweite Kammer (37) und Gas unter konstantem Druck zum Einlassventil (44) geführt sind,
    so dass eine Kompression des dritten Balges (39) unter Düsendruck die Platte (40) veranlasst, das Einlass- ventil (44) zu öffnen, um den Zutritt von kompri miertem Gas ins Innere des Balges (39) zu gestatten, um die Platte (40) in ihre ursprüngliche Stellung zurückzuführen, und dass eine Expansion des dritten Balges (39) das Öffnen des Auslassventiles (47) und das Entweichen des komprimierten Gases aus dem Inneren des Balges (39) bewirkt, bis auf beiden Seiten der Platte (40) derselbe Druck herrscht.
    5. Steuergeärt nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckgas aus dem Inneren des Balges (39) der Relaisventileinheit (13) einem pneumatischen Regler (49) und dem Inneren des zweiten Balges (22) zugeführt ist, der in einer dritten Kammer (51) enthalten ist, deren eine Seite aus der Trennwand (16) besteht, wobei ein Teil des Druckgases aus der Relaisventileinheit (13) dieser Kammer (51) zugeführt ist, um entgegen dem Druck gas zu wirken, das dem Inneren des zweiten Balges (22) zugeführt ist. 6.
    Steuergerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine veränderbare Verengung (54) und eine feste Verengung (53) zwischen dem Inneren des zweiten Balges (22) und einer Quelle konstanten Gasdruckes angeordnet sind, wobei eine Einstellung der veränderbaren Verengung (54) diesen Druck verändert. 7.
    Steuergerät nach Unteranspruch 6, mit einer Einheit (61) zur Veränderung des Ausgangsdruckes der Relaisventileinheit (13) entsprechend der Zeit dauer, während welcher der Messdruck vom Druck des gewünschten Wertes abweicht, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einheit (61) eine weitere Kammer (60) aufweist, die auf der einen Seite eines beweg lichen Gliedes (65) angeordnet ist und in die das Ausgangsdruckgas über eine veränderbare Verengung (59) geliefert wird, wobei die gegenüberliegende Seite des beweglichen Gliedes (65) dem konstanten Druck einer Quelle ausgesetzt ist und einen Auslass (69) in die Atmosphäre steuert, so dass, wenn der Druck in der Kammer (60) der Einheit (61)
    grösser ist als derjenige der Quelle konstanten Druckes, das Glied (65) sich bewegt, um den Auslass (69) zu schliessen und somit ein Ansteigen des Druckes auf der gegenüberliegenden Seite ermöglicht, bis die Drücke auf beiden Seiten des Gliedes (65) gleich sind, wobei das genannte Ansteigen des Druckes die proportionale Zufuhr in die dritte Kammer (51) erhöht, die den proportionierenden Balg (22) enthält und somit den Spalt (36) an der Düse (32) ver kleinert und den Ausgangsdruck erhöht. B. Steuergerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Balg (15), der zweite Balg (22) und der Balg (39) der Relaisventileinheit (13) koaxial angeordnet sind. 9.
    Steuergerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl weiterer, koaxial angeordneter Bälge (23, 24,'25 und 26) vorgesehen sind, um einen Kanal zu bilden, der den ersten Balg (15) und den zweiten Balg (22) und die erste Kammer (17) und die dritte Kammer (51) axial durchsetzt, wobei der Bolzen (19) im Kanal ange ordnet ist, dessen eines Ende gegen die Atmosphäre offen ist.
    10 Steuergerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Auslassventile (44 und 47) federbelastete Stifte und Körper aufweisen, wobei jedes Ventil in einer mit Gewinde versehenen Bohrung (71) befestigt ist, um ein unabhängiges Einstellen der Ventile zu erlauben. 11. Steuergerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (32) die Form eines aussen mit Aussengewinde versehenen Gliedes auf weist, das in eine mit Gewinde versehene Bohrung (73) in einem Block (72) eingeschraubt ist, nm eine Einstellung der Düse (32) bezüglich des Endes (19a) des Bolzens (19) zu erlauben und auch um ein leichtes Entfernen und Ersetzen der Düse (32) zu ermöglichen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN116336028A (zh) * 2023-03-22 2023-06-27 中国航天空气动力技术研究院 一种气囊力发生器

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