CH396548A - Hydraulisches Überdruckorgan - Google Patents

Hydraulisches Überdruckorgan

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CH396548A
CH396548A CH1251362A CH1251362A CH396548A CH 396548 A CH396548 A CH 396548A CH 1251362 A CH1251362 A CH 1251362A CH 1251362 A CH1251362 A CH 1251362A CH 396548 A CH396548 A CH 396548A
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CH
Switzerland
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slide
overpressure device
hydraulic
pressure
throttle point
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Application number
CH1251362A
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English (en)
Inventor
Emil Dipl Ing Finsterwald
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/0433Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with vibration preventing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


      Hydraulisches        Überdruckorgan       Die Erfindung betrifft ein hydraulisches über  druckorgan mit einem federbelasteten Kolbenschie  ber, auf dessen Stirnfläche das hydraulische Mittel  mit seinem Druck einwirkt.  



  Die bisher bekannten Überdruckorgane geraten  leicht in Schwingungen, was ausser einer akustischen  Belästigung der Umgebung auch hydraulische Schläge  und Schwingungen in der ganzen Anlage zur Folge  hat und z. B. Rohrbrüche verursacht.  



  Es sind an Überdruckventilen     Dämpfungsanord-          nungen    bekannt, bei welchen der bewegliche Teil  mit einem     Fortsatz    mit zylindrischem oder kugeligem  Ende versehen ist, der mit Spiel in eine blinde Boh  rung eingreift. Bei der Bewegung des Teiles wird  Öl aus der Bohrung     herausgedrängt    bzw. in diese  hineingesaugt. Diese bekannte Anordnung hat jedoch  eine Reihe konstruktiver Nachteile, wie z..

   B. eine  bedeutende Vergrösserung der Ausmasse des Über  druckorgans in     Achsenrichtung    und Einengung des       Durchflussquerschnittes    der     überlaufströmung.    Am  schwerwiegendsten ist jedoch der Nachteil, dass der  Querschnitt des die Dämpfung bewirkenden zylin  drischen bzw. kugeligen Teiles bei der bekannten  Anordnung nicht unabhängig vom Querschnitt des       Abschlussteiles    gewählt werden und nur relativ klein  sein kann. Aus diesem Grunde ist es bei der be  kannten Anordnung nicht gut möglich, bei allen auf  tretenden Schwingungszuständen eine ausreichende  Dämpfung zu gewährleisten.  



  Die Erfindung bezweckt eine Anordnung, welche  das Entstehen von Schwingungen des beweglichen       Abschlussteiles    wirkungsvoller als die bekannte An  ordnung verhindert und dabei konstruktiv für ge  gebene     Durchflussquerschnitte    einen kleineren Raum  beansprucht. Das wird erfindungsgemäss dadurch er  zielt, dass der     Schieberkörper    einen     konzentrischen     Absatz mit grösserem Durchmesser und die Schieber-    Büchse eine entsprechend abgestufte Bohrung auf  weist, derart, dass der Schieber und die Büchse einen  Ringraum einschliessen, der über eine Drosselstelle  mit einem das hydraulische Mittel enthaltenden Raum  verbunden ist.  



  Die Erfindung wird anhand zweier in der Zeich  nung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele  erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine erste Ausführungsform der Erfindung,       Fig.    2 eine andere     Ausführungsform    der Er  findung.  



  In     Fig.    1 ist ein Maschinenteil 1, z. B. das Ge  häuse eines Getriebes, mit einer Bohrung 2 versehen,  in welcher sich das Druckmittel befindet, dessen  Druck konstant gehalten werden soll. In einem er  weiterten Teil der Bohrung 2 ist eine Schieber  büchse 3 angeordnet, welche über einen Zwischen  ring 4 durch eine Gewindebüchse 5 in ihren Sitz  gedrückt wird. In der     Schieberbüchse    3 ist ein Schie  ber 6 geführt, der unter der Einwirkung einer Feder 7  steht, welche sich gegen einen in der Gewinde  büchse 5 eingeschraubten Teil 8 stützt. Ein auf das  Aussengewinde der Gewindebüchse 5 aufgeschraubter  Deckel 10 schliesst     mit        Hilfe    einer Dichtung 11 die  ganze Anordnung nach aussen ab.  



  Die     Schieberbüchse    3 ist mit einer abgestuften  inneren Bohrung versehen und enthält     öffnungen    12,  13, welche die Innenseite der     Schieberbüchse    mit  deren Aussenseite verbinden und in einen die Zy  linderbüchse umfassenden Sammelraum 14, der mit  einer     Abflussöffnung    15 versehen ist, verbinden. Der  Schieber 6 ist ebenfalls abgestuft ausgeführt, derart,  dass seine beiden abgestuften Teile in der abgestuften  Bohrung der Büchse 3 beweglich geführt sind, je  doch gegen den     Durchfluss    hydraulischen Druckmit  tels ausreichend dichten. Der Teil 16 des Schiebers 6      mit grösserem Durchmesser ist zu diesem Zweck mit  einem Dichtungsring 17, z.

   B. in Form eines bekann  ten     geschlitzten    Kolbenringes versehen. Der Teil 18  des Schiebers, welcher den kleineren Durchmesser  aufweist, ist mit einer bis zum Teil 16 führenden  Bohrung 20 versehen, welche durch eine Drossel  bohrung 21 mit einer zwischen den Teilen 16 und 18  angeordneten Nut 22 verbunden ist.  



  Der einen Kolben bildende Teil 16 des Schie  bers 6 schliesst in der     Schieberbüchse    3 einen Ring  raum 23 ab, welcher durch die Nut 22 und die  Bohrung 21     mit    der Bohrung 20 und damit mit  der Druckleitung 2 verbunden ist.     Während    des Be  triebes bewegt sich der Schieber 6 durch das Kräfte  spiel des auf ihn einwirkenden     Druckes    der Druck  flüssigkeit und der Federkraft auf und ab und gibt  dabei den     Abfluss    durch die Öffnungen 12 mehr oder  weniger frei.

   Bei diesen Bewegungen wird das Volu  men des Ringraumes 23 verändert, und es wird das  in der Druckleitung 2 befindliche hydraulische Mittel  durch die Öffnung 21, je nach der Bewegungsrich  tung, in den Ringraum 23 eingeführt oder aus diesem       herausgedrängt.    Auf diese Weise kommt eine hydrau  lische     Dämpfungswirkung    zustande, welche eine in  tensive     Dämpfung    der Bewegungen des Schiebers  bewirkt und ein Schwingen des Schiebers und der  gesamten hydraulischen Anlage verhindert.  



  Die     Dämpfungswirkung    dieser Anordnung wird  noch dadurch unterstützt, dass infolge der Drossel  öffnung 21 Druckänderungen in der Leitung 2 auf  der Stirnfläche des Kolbens 16 mit Verzögerung  zur Wirkung kommen.  



  Die     Dämpfungswirkung    der     erfindungsgemässen     Anordnung wird weiter noch durch die in der     Fig.    1  dargestellte Ausbildung der     Stirnfläche    und der  Steuerkante des Schiebers unterstützt. Wie aus     Fig.    1       ersichlich    ist, wird die     Stirnfläche    des Schiebers  durch V-förmige Einschnitte 24 gebildet, welche  durch die     Schieberachse    verlaufen. Dadurch wird  ein im wesentlichen zur Steuerkante der Schieber  büchse schräger Verlauf der mit dieser zusammen  wirkenden Steuerkante des Schiebers erzielt.

   Das hat  zur Folge, dass bis zu einer gewissen Öffnungsstellung  der Zuwachs an Durchgangsquerschnitt langsamer  verläuft, als wenn die     Stirnfläche    des Schiebers eben  und senkrecht zur Achse wäre. Um im niedrigen  Hubbereich des Schiebers eine gewisse Querschnitts  änderung herzustellen, muss dieser eine relativ grössere  Hubbewegung ausführen, die anderseits durch die       erfindungsgemässe        Dämpfungsanordnung    wirksamer  gedämpft werden kann als kleine Bewegungen.  



  Die dämpfende Wirkung der erfindungsgemässen  Anordnung ist in den beiden Bewegungsrichtungen  des Schiebers insofern verschieden, als bei einer Auf  wärtsbewegung unter Umständen Vakuum im     Ring-          raum    zwischen dem Kolbenschieber und der     Sehieber-          büchse    entstehen kann. Da ein solches Vakuum eine  gewisse, jedoch nicht allzu grosse Erhöhung der auf  den Schieber wirkenden Kraft bewirkt, kann der    Schieber plötzlichen Druckanstiegen jederzeit folgen  und diese durch entsprechenden     ölabfluss    verhindern.

    In umgekehrter Bewegungsrichtung ist die     Dämp-          fungswirkung    insofern starrer, als dort unbedingt  durch die Federkraft das im Ringraum enthaltene  Öl verdrängt werden muss.  



  In     Fig.    2 ist eine abgeänderte Ausführungsform  eines erfindungsgemässen Überdruckschiebers darge  stellt. Die der     Fig.    1 entsprechenden Teile sind mit  gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Anordnung  unterscheidet sich von der nach     Fig.    1 hauptsächlich  dadurch, dass in der der Druckleitung 2 zugewandten  Seite des Schiebers 6 eine Drosselbohrung 30 an  geordnet ist, die in eine erweiterte Bohrung 31 mün  det, in welche ebenfalls die in den Ringraum 23  führende Drosselbohrung 21 mündet.  



  Während des Betriebes     fliesst    dauernd eine geringe  Menge der     Druckflüssigkeit    durch die Drosselboh  rung 30 von der Druckseite des Schiebers auf dessen  der Druckleitung 2 abgewandte Seite. Da bei der       gezeichneten    Anordnung diese der Druckleitung ab  gewandte Seite oben ist, sammelt sich in der Boh  rung 31 und in den übrigen Hohlräumen des Schie  bers die Flüssigkeit an, welche durch die Öffnungen  13     abfliesst    und im Schieber 6 einen Flüssigkeits  spiegel bildet. Die für das Zustandebringen der hy  draulischen     Dämpfungswirkung    benötigte Flüssigkeit  wird dieser in der Bohrung 31 angesammelten Flüs  sigkeitsmenge entnommen bzw. in diese Bohrung  ausgestossen.

   Die Wirkung ist im übrigen gleich wie  bei der Ausführungsform nach     Fig.    1.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Ausführung hat gegen  über der     Fig.    1 die unter Umständen als Vorteil       ausnützbare    Eigenschaft, dass sie eine weichere Feder  als diese benötigt. Der Druck des hydraulischen  Druckmittels wirkt bei der Ausführung nach     Fig.    2  nur auf die Stirnfläche des Schiebers 6 und nicht  auf den vergrösserten Teil 16, wie es bei der Aus  führung nach     Fig.    1 der Fall ist. Die     seitens    des  Druckmittels auf den Schieber wirkende Kraft ist  somit bei sonst gleichen Verhältnissen kleiner.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulisches überdruckorgan mit einem feder belasteten Kolbenschieber, auf dessen Stirnfläche das hydraulische Mittel mit seinem Druck einwirkt, da durch gekennzeichnet, dass der Schieberkörper einen konzentrischen Absatz mit grösserem Durchmesser und die Schieberbüchse eine entsprechend abgestufte Bohrung aufweist, derart, dass der Schieber und die Büchse einen Ringraum einschliessen, der über eine Drosselstelle mit einem das hydraulische Mittel ent haltenden Raum verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1.überdruckorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselstelle im Schieber körper untergebracht ist und den Ringraum mit der der Druckseite des Organs verbindet. 2. Überdruckorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselstelle den Zylinder raum mit der der Druckleitung abgewandten Seite des Schiebers verbindet und in einen Raum mündet, der die durch das Überdruckorgan strömende hydrau lische Flüssigkeit enthält.
    3. Überdruckorgan nach Unteranspruch 2, mit nach oben öffnendem Schieber, dadurch gekennzeich net, dass an der oberen Seite des Schieberkörpers eine Ausnehmung angeordnet ist, welche über eine zweite Drosselstelle mit der Druckseite des Organs und über die erste Drosselstelle mit dem Ringraum in Verbindung steht. 4.überdruckorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkante des Schiebers und die Steuerkante der Schieberbüchse schräg zu einander verlaufen.
    5. überdruckorgan nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche des Schie bers mit durch dessen Achse verlaufenden V-förmi- gen Einschnitten versehen ist.
CH1251362A 1962-10-24 1962-10-24 Hydraulisches Überdruckorgan CH396548A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3599398A1 (de) * 2018-07-23 2020-01-29 Pratt & Whitney Canada Corp. Dämpfungsmechanismus für ventile

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3599398A1 (de) * 2018-07-23 2020-01-29 Pratt & Whitney Canada Corp. Dämpfungsmechanismus für ventile
US11118698B2 (en) 2018-07-23 2021-09-14 Pratt & Whiiney Canada Corp. Damping mechanism for valves

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