CH396606A - Sack und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Sack und Verfahren zu dessen Herstellung

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CH396606A
CH396606A CH1049962A CH1049962A CH396606A CH 396606 A CH396606 A CH 396606A CH 1049962 A CH1049962 A CH 1049962A CH 1049962 A CH1049962 A CH 1049962A CH 396606 A CH396606 A CH 396606A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
sack
tube
filling
opening
edge
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Application number
CH1049962A
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English (en)
Inventor
Julius Evenblij Johan Carl
Original Assignee
Polypress N V
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/145Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being provided in a flat upper sealing-edge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description


  
 



  Sack und Verfahren zu dessen Herstellung
Die Erfindung betrifft einen Sack mit einem inwendigen biegsamen Füllrohr, das beim Füllen durch die Füllmasse zugedrückt wird und das derart am Sack befestigt ist, dass seine Austrittsöffnung nicht durch die Eintrittsöffnung hindurchgeführt werden kann.



   Bei einer bekannten Ausführungsform eines solchen Sackes ist das Füllrohr über seine ganze Länge am Oberrand des Sackes befestigt, wobei die beiden in gleicher Höhe liegenden Enden des Füllrohres die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung bilden. Die Eintrittsöffnung liegt in einem Teil des Seitenrandes des Sackes, der dem Oberrand benachbart ist.



   Mit dieser bekannten Konstruktion wird beabsichtigt, dass das Füllrohr, nachdem es während der Füllung von der aufsteigenden Füllmasse zugedrückt worden ist, in solcher Weise abgeschlossen ist, dass der Sack nur durch die Bildung eines Loches in der Wand geöffnet werden kann. Solange die Sackwand unbeschädigt ist, kann man dann sicher sein, dass dem gefüllten Sack kein Material entzogen worden ist. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass dieser Zweck in der Praxis nicht vollständig verwirklicht wird.



   Es ist allerdings beim bekannten Sack unmöglich, dass Unbefugte dem Sack Material entziehen, indem das Füllrohr, beispielsweise mit einem Haken, durch die Eintrittsöffnung aus dem Sack gezogen, zur Ma  terialentuahme    verwendet und daraufhin wieder in den Sack geschoben wird. Es hat sich jedoch als möglich herausgestellt, das zugedrückte Füllrohr ohne Beschädigung mit einem Stock oder dergleichen aufzuweiten, wobei auch die zugedrückte Austrittsöffnung geöffnet wird, und daraufhin dem Sack durch das Füllrohr Material zu entnehmen.



   Die Erfindung hat den Zweck, einen Sack zu   schaffen,    bei dem der letzterwähnte Nachteil in zweckmässiger Weise beseitigt worden ist.



   Gemäss der Erfindung ist ein am einen Ende geschlossenes Rohr ausschliesslich mit den beiden Enden an einem Rand des Sackes befestigt, wobei es durch eine Öffnung in seiner Seitenwand mit dem Innern des Sackes in Verbindung steht.



   Während das Füllrohr bei der bekannten Konstruktion über seine Gesamtlänge am oberen Sackrand befestigt ist, so dass nach seiner Verformung durch die Füllmasse die mit dem Seitenrand des Sackes verbundene und dadurch offen gebliebene Eintrittsöffnung mit dem zugedrückten Füllrohr und der gleichfalls zugedrückten Austrittsöffnung in gleicher Höhe liegt, wird somit gemäss der Erfindung ein Rohr benutzt, bei dem der gesamte zwischen den Enden liegende Teil in bezug auf die Sackwand beweglich ist. Der Teil dieses Rohres zwischen dem offenen Ende und der in der Seitenwand vorgesehenen Öffnung bildet dabei das eigentliche Füllrohr, während der restliche Teil des Rohres nur dazu dient, das Herausführen der seitlichen Austrittsöffnung durch die Eintrittsöffnung zu verhindern.



   Bevor die Füllmasse dem Sack zugeführt wird, befindet der zwischen den Enden liegende Teil des genannten Rohres sich zweckmässig in einigem   At-    stand zum Sackrand, an dem seine Enden befestigt sind. Während der Füllung wird der zwischen den Enden liegende Teil des Rohres   z.B.    nach diesem Sackrand hin bewegt und gegen denselben flachgedrückt, so dass die Eintrittsöffnung, das zugedrückte Füllrohr und die seitliche Austrittsöffnung nicht mehr in einer gemeinsamen Geraden liegen und von aussen hin auch nicht in eine solche Lage gebracht werden können.



   Bei einer günstigen Ausführungsform. der Erfindung hat das Rohr, bevor es durch die Füllmasse verformt wird, einen V-förmigen Verlauf, wobei die Öffnung in der Seitenwand sich ungefähr auf der Hälfte der Länge des Rohres befindet.  



   Die Herstellung des Sackes erfolgt gemäss der Erfindung dadurch, dass ein aus thermoplastischem Material hergestelltes Rohr gemäss einer schräg zur Längen achse   verlaufenden    Faltlinie   Vwförmig    gefaltet und daraufhin mit den beiden Enden an einen Rand des gleichfalls aus thermoplastischem Material hergestellten Sackes angeschweisst wird, wobei an einem der Enden zwischen die Rohrwände eine Trennungsfolie gelegt wird.



   Zur   Beschleunigung    der Herstellung kann das Anschweissen der Rohrenden dabei gleichzeitig mit dem Zuschweissen des betreffenden Sackrandes stattfinden.



   Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert.



   Die Zeichnung zeigt einen Sack gemäss der Erfindung in Vorderansicht, wobei ein Teil der Vorderwand fortgelassen ist.



   Der in der Zeichnung   dargestellte    Sack hat Aussenwände 1, die vorzugsweise aus einem thermoplastischerr Kunststoff hergestellt sind. Das Kunststoffmaterial kann eventuell verstärkt sein und z. B. aus Papier mit einer Kunststoffschicht bestehen. Naturgemäss können zur Herstellung der Sackwände auch andere geeignete Materialien verwendiet werden.



   Ein am einen Ende 3 geschlossenes biegsames Rohr, das vorzugsweise auch aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial hergestellt ist und das in seiner Gesamtheit mit 2 bezeichnet ist, ist mit den beiden Enden 3 und 4 am Oberrand 5 des Sackes befestigt.



   Das Rohr 2 ist gemäss einer schräg zur Längenachse verlaufenden Linie 6 V-förmig gefaltet und steht durch eine Öffnung 7 in der Seitenwand, die sich ungefähr in der Mitte der Faltlinie 6 befindet und auf beiden Seiten dieser Faltlinie einigermassen hufeisenförmig ist, mit dem Innern des Sackes in Verbindung. In der dargestellten Ausführung ist die Öffnung 7 auf der Unterseite des Rohres 2 an der Faltlinie 6 angeordnet. Als Alternative wäre es gleichfalls möglich, die Öffnung 7 auf der Oberseite des Rohres 2 an der Faltlinie 6 vorzusehen.



   Der Teil 8 des Rohres 2, der über das offene Ende 4 von aussen hin zugänglich ist, bildet das eigentliche Füllrohr, während der übrige Teil 9 des Rohres 2 den Teil 8 in einer solchen Lage zum Oberrand 5 hält, dass die Füllmasse während der Füllung eine seitliche Kraft auf den Teil 8 ausübt und diesen Teil gegen den Oberrand 5 zudrückt.



   Weil der Abstand zwischen   dem    geschlossenen Ende 3 und der Austrittsöffnung 7 kleiner als der Abstand zwischen den Enden 3 und 4 ist, verhindert der Rohrteil 9 gleichzeitig, dass die Austrittsöffnung 7 von Unbefugten durch die Eintrittsöffnung 4 aus dem Sack herausgeführt wird, um dem Sack Material zu entnehmen.



   Wenn sowohl die Sackwände 1 als auch das Rohr 2 aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial hergestellt sind, kann man gemäss der Erfindung das Rohr 2, nachdem es gemäss der schräg zur Längen achse verlaufenden Linie 6 umgefaltet worden ist, mit den Enden 3 und 4 an den Oberrand 5 des Sackes anschweissen. Dabei wird am Ende 4, das als Eintrittsöffnung wirken und daher offen bleiben soll, eine Trennungsfolie zwischen die Wände des Rohres 2 gelegt. Wenn der Sack und das Rohr 2 z. B. aus Polyvinylchlorid hergestellt sind, kann zu diesem Zweck eine Polyäthylenfolie verwendet werden. Das Anschweissen des Rohres 2 an den Sackrand 5 kann gleichzeitig mit dem Zuschweissen   dieses    Randes stattfinden.



   Eventuell kann im Rohrteil 8 eine (nicht gezeichnete) Vakuumöffnung vorgesehen werden, über welche während der Füllung im Sack ein Vakuum erzeugt wird, um die Füllung zu beschleunigen.



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, das im Rahmen der Erfindung noch in verschiedenen Weisen abgeändert werden kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Sack mit einem inwendigen biegsamen Füllrohr, das beim Füllen durch die Füllmasse zugedrückt wird und das derart am Sack befestigt ist, dass seine Austrittsöffnung nicht durch die Eintrittsöffnung hindurchgeführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass ein am einen Ende geschlossenes Rohr ausschliesslich mit den beiden Enden an einem Rand des Sackes befestigt ist und durch eine Öffnung in seiner Seitenwand mit dem Innern des Sackes in Verbindung steht.
    II. Verfahren zur Herstellung eines Sackes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus thermoplastischem Material hergestelltes Rohr gemäss einer schräg zur Längenachse verlaufenden Faltlinie V-förmig gefaltet und daraufhin mit den beiden Enden an einen Rand des gleichfalls aus thermoplastischem Material hergestellten Sackes angeschweisst wird, wobei an einem der Enden zwischen die Rohrwände eine Trennungsfolie gelegt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Sack nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr, bevor es durch die Füllmasse verformt wird, einen V-förmigen Verlauf hat, wobei die Öffnung in der Seitenwand sich ungefähr auf der Hälfte der Länge des Rohres befindet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschweissen der Rohrenden gleichzeitig mit dem Zuschweissen des betreffenden Sackrandes stattfindet.
CH1049962A 1961-09-07 1962-09-04 Sack und Verfahren zu dessen Herstellung CH396606A (de)

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NL269052 1961-09-07

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DE1894263U (de) 1964-06-04
GB965983A (en) 1964-08-06
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