CH396647A - Feuerlöschanlage, vorzugsweise für kleinere Räume - Google Patents

Feuerlöschanlage, vorzugsweise für kleinere Räume

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CH396647A
CH396647A CH1215661A CH1215661A CH396647A CH 396647 A CH396647 A CH 396647A CH 1215661 A CH1215661 A CH 1215661A CH 1215661 A CH1215661 A CH 1215661A CH 396647 A CH396647 A CH 396647A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
extinguishing
fire extinguishing
plate
extinguishing system
line
Prior art date
Application number
CH1215661A
Other languages
English (en)
Inventor
Becker Robert
Poehler Karl
Original Assignee
Walther & Cie Ag
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Publication date
Application filed by Walther & Cie Ag filed Critical Walther & Cie Ag
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C35/00Permanently-installed equipment
    • A62C35/58Pipe-line systems
    • A62C35/64Pipe-line systems pressurised
    • A62C35/645Pipe-line systems pressurised with compressed gas in pipework

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


      Feuerlöschanlage,        vorzugsweise        für        kleinere    Räume    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Feuerlösch-          anlage    mit Löschleitung, eingebauten Löschautomaten  und Brausen.  



  Es ist bereits bekannt, das übliche temperatur  empfindliche     Auslöseorgan    als Abstützung eines  Ventilkegels zu verwenden, der den     Zufluss    des  Löschmittels zur Löschleitung, die mit einer oder  mehreren offenen Löschbrausen versehen ist, so  lange sperrt, bis infolge einer Temperaturerhöhung  im zu schützenden Raum das     Auslöseorgan    an  spricht und die     Lösemittelzufuhr    freigegeben wird.  



  Der Löschautomat ist hierbei als     Durchfluss-          ventil    ausgebildet,     das    normalerweise den     Lösch-          mittelzufluss    zur Löschbrause unterbricht. Es gehört  also praktisch gesehen zu jeder Löschbrause oder  zu einigen an diese Leitung angeschlossenen     Lösch-          brausen    je ein     Löschautomat,    in dessen     Innerem     das Löschmittel mehrfach umgelenkt wird, so dass  diese Ventile einen erheblichen     Durchflusswiderstand     aufweisen, der die Anzahl der anzuschliessenden  Löschbrausen begrenzt.  



  Es ist auch bereits vorgeschlagen, an den Ventil  körper des Löschautomaten über je eine kurze Ver  bindungsleitung mit je einer Löschbrause am Ende  mehrere     Anschlüsse    derart vorzusehen,     dass    im  Ventilkörper nur eine     einmalige    Umlenkung des       Löschmittels    um 90  erfolgt anstelle einer vierma  ligen im Vergleich mit dem bekannten automatischen  Ventil.  



  Reicht aber die Anordnung eines einzigen Auto  maten dieser Art für die Sicherung des Raumes nicht  aus, so müssen an die     Löschmittelzuführungsleitung     mehrere derartige Ventile in     Parallelschaltung    an  geschlossen werden, etwa mittels Abzweigungen von  der wasserführenden Leitung.    In diesem Falle kann gemäss der Erfindung die  Anlage vereinfacht werden, indem die     Löschautoma-          ten    als Durchgangsventile ausgebildet und     in    der  Löschleitung in Reihenschaltung angeordnet werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung dargestellt.  



  Hierzu zeigen:       Fig.l    das Schema der Rohrleitung für eine  Anlage mit zwei Automaten in Reihenschaltung,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch das automatische  Ventil.  



  Gemäss     Fig.    1 wird das Löschmittel durch die  Leitung 4 über     die    Ventilanordnung 5 der     Lösch-          leitung    6 zugeführt, die ständig unter dem Druck  des Löschmittels steht.  



  7 sind die Automaten, von denen     die    mit offenen  Löschbrausen 8 versehenen Löschleitungen 9 aus  gehen, denen beim Ansprechen einer der Automaten  7 das Löschmittel zufliesst.  



  Das Leitungssystem 9 steht mit dem Kontakt  manometer 10 in Verbindung, das beim Ansprechen  eines der Automaten Alarm gibt. Mit 11 ist die  Handauslösung schematisch angedeutet.  



  In     Fig.    2     ist    der Automat im Längsschnitt dar  gestellt. Er besteht im wesentlichen aus einem Kreuz  stück 12 mit vier     Anschlussstutzen    13, 14, 15, 16.  Die Stutzen 13 und 14 dienen zum Anschluss und  Weiterleitung des Löschmittels. Der Anschluss 15  dient zum Befestigen des temperaturempfindlichen  Organs, und bei 16 ist die Löschleitung 9 ange  schlossen, die die offenen     Löschbrausen    8     enthält.     Dieser Stutzen ist durch eine Ventilplatte 17 ab  geschlossen, die über den     Ventilschaft    18 mit  einer Platte 19 verbunden ist, die mit geringem  Spiel     im    Stutzen 15 gleitet.

   Die Platte 19 ist von  einer Feder 20 belastet, deren oberes Ende sich über      ein Zwischenstück 21 gegen das temperaturempfind  liche Organ 22 legt.  



  Der Durchmesser der Platte 19 ist grösser als  der der Ventilplatte 17. Das     Zwischenstück    21     ver.     schliesst eine     COffnung    in der     Abschlussplatte    23 und  dichtet nach aussen gegen den im Stutzen 15 herr  schenden Wasserdruck ab.  



  Gibt infolge einer     Übertemperatur    im zu schüt  zenden Raum das Organ 22 nach, so wird durch den  Druck der Feder 20 das Zwischenstück abgeworfen,  die Feder kann sich nach oben entspannen und der  Wasserinhalt des Stutzens 15     fliesst    nach oben ab.  Jetzt     erhält    der auf die Unterseite der Platte 19  wirkende Wasserdruck das Übergewicht, die Platte  19 und damit auch die Ventilplatte 17 werden so  weit angehoben, bis die Platte 19 an einem Dicht  ring 24 zur Anlage kommt, der zwischen dem  Stutzen 15 und der     überwurfmutter    25 angeordnet  ist. Es tritt nunmehr das Löschmittel in den Stutzen  16 und gelangt in die angeschlossenen Löschbrausen  8     (Fig.    1).

   Hat ein Automat angesprochen, so können  durch Abschrauben der     überwurfmutter    25 die Ven  tilteile 17 bis 19 herausgenommen,     überprüft,    die  Teile 21, 22 ersetzt und der Automat     wieder    an  sprechbereit gemacht werden, ohne dass Rohrver  bindungen gelöst zu werden brauchen.  



  Die Anzahl der in     einem    Rohrstrang liegenden  Automaten ist nicht beschränkt, sie hängt von den       jeweiligen    örtlichen Bedingungen ab, auch können  anstelle von im Raum     verteilt    angeordneten     Lösch-          brausen    Regendüsen oder dergleichen angeschlossen  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Feuerlöschanlage mit Löschleitung, eingebauten Löschautomaten und Brausen, dadurch gekennzeich net, dass die Löschautomaten als Durchgangsventile ausgebildet und in der Löschleitung in Reihenschal tung angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Feuerläschanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper des Automaten etwa in Kreuzform mit vier Anschlüssen (13-16) versehen ist, von denen je zwei einander gegenüberliegenden und einerseits dem Durchfluss des Löschmittels, anderseits dem Anschluss der Löschmittelableitung und der Steuermittel dienen. 2.
    Feuerlöschanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ventil platte (17), die über einen Schaft (18) mit einer zweiten Platte (19) von grösserem Durchmesser fest verbunden ist, die mit geringem Spiel in dem dar überliegenden Stutzen (15) geführt ist, der aussen das temperaturempfindliche Organ trägt, das über eine Zwischenfeder (20) die Platte (19) belastet.
    3. Feuerlöschanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der unter dem Löschmitteldruck ste hende obere Stutzen (15) nach aussen durch ein Zwischenstück (21) abgedichtet ist, das aussen von dem temperaturempfindlichen Organ (22) und innen von der Druckfeder (20) belastet wird, wobei letz tere den Schliessdruck für die abdichtende Ventil platte (17) liefert.
CH1215661A 1960-10-28 1961-10-20 Feuerlöschanlage, vorzugsweise für kleinere Räume CH396647A (de)

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DEW0028804 1960-10-28

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ID=7599055

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CH1215661A CH396647A (de) 1960-10-28 1961-10-20 Feuerlöschanlage, vorzugsweise für kleinere Räume

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CH (1) CH396647A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2248722A5 (en) * 1973-10-17 1975-05-16 Marois Jules Fireproof wall system for strongbox - has sprinklers producing a flow of water through the hollow walls

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2248722A5 (en) * 1973-10-17 1975-05-16 Marois Jules Fireproof wall system for strongbox - has sprinklers producing a flow of water through the hollow walls

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