CH396647A - Feuerlöschanlage, vorzugsweise für kleinere Räume - Google Patents
Feuerlöschanlage, vorzugsweise für kleinere RäumeInfo
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Description
Feuerlöschanlage, vorzugsweise für kleinere Räume Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerlösch- anlage mit Löschleitung, eingebauten Löschautomaten und Brausen.
Es ist bereits bekannt, das übliche temperatur empfindliche Auslöseorgan als Abstützung eines Ventilkegels zu verwenden, der den Zufluss des Löschmittels zur Löschleitung, die mit einer oder mehreren offenen Löschbrausen versehen ist, so lange sperrt, bis infolge einer Temperaturerhöhung im zu schützenden Raum das Auslöseorgan an spricht und die Lösemittelzufuhr freigegeben wird.
Der Löschautomat ist hierbei als Durchfluss- ventil ausgebildet, das normalerweise den Lösch- mittelzufluss zur Löschbrause unterbricht. Es gehört also praktisch gesehen zu jeder Löschbrause oder zu einigen an diese Leitung angeschlossenen Lösch- brausen je ein Löschautomat, in dessen Innerem das Löschmittel mehrfach umgelenkt wird, so dass diese Ventile einen erheblichen Durchflusswiderstand aufweisen, der die Anzahl der anzuschliessenden Löschbrausen begrenzt.
Es ist auch bereits vorgeschlagen, an den Ventil körper des Löschautomaten über je eine kurze Ver bindungsleitung mit je einer Löschbrause am Ende mehrere Anschlüsse derart vorzusehen, dass im Ventilkörper nur eine einmalige Umlenkung des Löschmittels um 90 erfolgt anstelle einer vierma ligen im Vergleich mit dem bekannten automatischen Ventil.
Reicht aber die Anordnung eines einzigen Auto maten dieser Art für die Sicherung des Raumes nicht aus, so müssen an die Löschmittelzuführungsleitung mehrere derartige Ventile in Parallelschaltung an geschlossen werden, etwa mittels Abzweigungen von der wasserführenden Leitung. In diesem Falle kann gemäss der Erfindung die Anlage vereinfacht werden, indem die Löschautoma- ten als Durchgangsventile ausgebildet und in der Löschleitung in Reihenschaltung angeordnet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Hierzu zeigen: Fig.l das Schema der Rohrleitung für eine Anlage mit zwei Automaten in Reihenschaltung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das automatische Ventil.
Gemäss Fig. 1 wird das Löschmittel durch die Leitung 4 über die Ventilanordnung 5 der Lösch- leitung 6 zugeführt, die ständig unter dem Druck des Löschmittels steht.
7 sind die Automaten, von denen die mit offenen Löschbrausen 8 versehenen Löschleitungen 9 aus gehen, denen beim Ansprechen einer der Automaten 7 das Löschmittel zufliesst.
Das Leitungssystem 9 steht mit dem Kontakt manometer 10 in Verbindung, das beim Ansprechen eines der Automaten Alarm gibt. Mit 11 ist die Handauslösung schematisch angedeutet.
In Fig. 2 ist der Automat im Längsschnitt dar gestellt. Er besteht im wesentlichen aus einem Kreuz stück 12 mit vier Anschlussstutzen 13, 14, 15, 16. Die Stutzen 13 und 14 dienen zum Anschluss und Weiterleitung des Löschmittels. Der Anschluss 15 dient zum Befestigen des temperaturempfindlichen Organs, und bei 16 ist die Löschleitung 9 ange schlossen, die die offenen Löschbrausen 8 enthält. Dieser Stutzen ist durch eine Ventilplatte 17 ab geschlossen, die über den Ventilschaft 18 mit einer Platte 19 verbunden ist, die mit geringem Spiel im Stutzen 15 gleitet.
Die Platte 19 ist von einer Feder 20 belastet, deren oberes Ende sich über ein Zwischenstück 21 gegen das temperaturempfind liche Organ 22 legt.
Der Durchmesser der Platte 19 ist grösser als der der Ventilplatte 17. Das Zwischenstück 21 ver. schliesst eine COffnung in der Abschlussplatte 23 und dichtet nach aussen gegen den im Stutzen 15 herr schenden Wasserdruck ab.
Gibt infolge einer Übertemperatur im zu schüt zenden Raum das Organ 22 nach, so wird durch den Druck der Feder 20 das Zwischenstück abgeworfen, die Feder kann sich nach oben entspannen und der Wasserinhalt des Stutzens 15 fliesst nach oben ab. Jetzt erhält der auf die Unterseite der Platte 19 wirkende Wasserdruck das Übergewicht, die Platte 19 und damit auch die Ventilplatte 17 werden so weit angehoben, bis die Platte 19 an einem Dicht ring 24 zur Anlage kommt, der zwischen dem Stutzen 15 und der überwurfmutter 25 angeordnet ist. Es tritt nunmehr das Löschmittel in den Stutzen 16 und gelangt in die angeschlossenen Löschbrausen 8 (Fig. 1).
Hat ein Automat angesprochen, so können durch Abschrauben der überwurfmutter 25 die Ven tilteile 17 bis 19 herausgenommen, überprüft, die Teile 21, 22 ersetzt und der Automat wieder an sprechbereit gemacht werden, ohne dass Rohrver bindungen gelöst zu werden brauchen.
Die Anzahl der in einem Rohrstrang liegenden Automaten ist nicht beschränkt, sie hängt von den jeweiligen örtlichen Bedingungen ab, auch können anstelle von im Raum verteilt angeordneten Lösch- brausen Regendüsen oder dergleichen angeschlossen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Feuerlöschanlage mit Löschleitung, eingebauten Löschautomaten und Brausen, dadurch gekennzeich net, dass die Löschautomaten als Durchgangsventile ausgebildet und in der Löschleitung in Reihenschal tung angeordnet sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Feuerläschanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper des Automaten etwa in Kreuzform mit vier Anschlüssen (13-16) versehen ist, von denen je zwei einander gegenüberliegenden und einerseits dem Durchfluss des Löschmittels, anderseits dem Anschluss der Löschmittelableitung und der Steuermittel dienen. 2.Feuerlöschanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ventil platte (17), die über einen Schaft (18) mit einer zweiten Platte (19) von grösserem Durchmesser fest verbunden ist, die mit geringem Spiel in dem dar überliegenden Stutzen (15) geführt ist, der aussen das temperaturempfindliche Organ trägt, das über eine Zwischenfeder (20) die Platte (19) belastet.3. Feuerlöschanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der unter dem Löschmitteldruck ste hende obere Stutzen (15) nach aussen durch ein Zwischenstück (21) abgedichtet ist, das aussen von dem temperaturempfindlichen Organ (22) und innen von der Druckfeder (20) belastet wird, wobei letz tere den Schliessdruck für die abdichtende Ventil platte (17) liefert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0028804 | 1960-10-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH396647A true CH396647A (de) | 1965-07-31 |
Family
ID=7599055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1215661A CH396647A (de) | 1960-10-28 | 1961-10-20 | Feuerlöschanlage, vorzugsweise für kleinere Räume |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH396647A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2248722A5 (en) * | 1973-10-17 | 1975-05-16 | Marois Jules | Fireproof wall system for strongbox - has sprinklers producing a flow of water through the hollow walls |
-
1961
- 1961-10-20 CH CH1215661A patent/CH396647A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2248722A5 (en) * | 1973-10-17 | 1975-05-16 | Marois Jules | Fireproof wall system for strongbox - has sprinklers producing a flow of water through the hollow walls |
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