CH396693A - Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffüberzuges auf Damenschuhabsätzen aus nichtledernem Material - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffüberzuges auf Damenschuhabsätzen aus nichtledernem MaterialInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffüberzuges auf Damenschuhabsätzen aus nichtledernem Material Es sind schon Damenschuhabsätze aus anderen Materialien als Leder, z. B. Holz oder Kunststoff, vorgeschlagen worden, an denen ein aus tiefgezogener Kunststoffolie hergestellter Bezug angebracht ist. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffüberzuges auf Damenschuhabsätzen aus nichtledernem Material durch Tiefziehen mindestens einer Kunststoffolie am Absatz, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man mindestens eine Kunststoffolie verarbeitet, die mindestens einseitig eine Heisssiegelschicht trägt. Dies hat den Vorteil, dass der Arbeitsgang eingespart wird, jeden einzelnen Absatz mit einem Kleber zu bestreichen, ehe der Folienbezug aufgebracht wird. Die Heisssiegelschichten gewährleisten eine einfache, rasche und sehr zuverlässige und haltbare Verklebung der Folie, die sie trägt, mit der gewünschten anderen Fläche - hier dem aus Holz oder Kunststoff bestehenden Schuhabsatz. Aus geschmacklichen Gründen müssen die Bezüge der Damenschuhabsätze mit verschiedenen Farben oder farbigen Mustern versehen werden. Zu diesem Zweck kann bei den Absätzen ein entsprechender Farb- oder Farbmusteraufdruck auf die Heisssiegelschicht der Bezugfolie aufgebracht werden, so dass am fertigen Absatz der Farbaufdruck sicher und unverkratzbar zwischen der Bezugfolie und dem Absatzumfang angebracht ist. In einer weiteren Ausführungsform wird der Bezug aus zwei übereinandergelegten, einseitig Heisssiegelschichten tragenden Kunststoffolien hergestellt. In diesem Fall kann der Farb- oder Farbmusterauftrag auf die nicht beschichtete Seite der inneren Kunststoffolie aufgebracht sein und wird mit der äusseren Kunststoffolie bedeckt, deren Heisssiegelschicht dem Farbaufdruck der inneren Folie zugekehrt ist. Auf diese Weise wird der Farbaufdruck sandwichartig zwischen den beiden Folien eingeschlossen. Schliesslich ist es auch möglich, den Farb- oder Farbmusteraufdiuck auf einem besonderen Träger, nämlich einem weichen, nachgiebigen Papier, anzubringen und diese Papierlage mit der Druckseite nach aussen zwischen den beiden Bezugfolien anzuordnen. In der Zeichnung ist beispielsweise ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellter Damenschuhabsatz wiedergegeben. Sie zeigt im senkrechten Schnitt einen Absatz, wobei zur Verdeutlichung des Gegenstandes die massstäblichen Verhältnisse der Natur etwas verändert werden mussten. Die Kunststoffolie 1 trägt eine Heisssiegelschicht 2. Sie kann auf der Heisssiegelschicht oder unterhalb derselben, auf der Folie selbst, mit einer Farbe oder einem farbigen Muster bedruckt sein. Sie wird mit der Heisssiegelschicht an dem Absatz 3 tiefgezogen und an ihm festgelegt, so dass im fertigen Stück der Absatz mit der tiefgezogenen Heisssiegelfolie belegt ist. In einer weiteren Ausführungsform können zwei Heisssiegelfolien, jede bestehend aus Folie 1 und Heisssiegelschicht 2, übereinandergelegt werden, wobei der farbige Musterdruck zweckmässig auf die Rückseite der innen liegenden Folie 1 aufgebracht ist und von der zweiten Heisssiegelfolie abgedeckt wird, die mit ihrer Heisssiegelschicht auf die innen liegende Folie aufgelegt wird. Die innen liegende Folie kann aber auch auf ihren beiden Seiten je eine Heisssiegelschicht 2 tragen, während der farbige Druck unterhalb der innen liegenden Heisssiegelschicht bzw. unterhalb oder auf der aussen liegenden Heisssiegelschicht angebracht ist und eine einfache, keine Heisssiegelschicht tragende Kunststoffolie als Aussenfolie dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffüberzuges auf Damenschuhabsätzen aus nichtledernem Material durch Tiefziehen mindestens einer Kunststoffolie am Absatz, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens eine Kunststoffolie verarbeitet, die mindestens einseitig eine Heisssiegelschicht trägt.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mehrere Kunststoffolien verarbeitet.2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Kunststoffolie mit beidseitig einer Heisssiegelschicht verwendet.3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Kunststoffolie verarbeitet, die auf der oder unter der Heisssiegelschicht in einer Farbe oder einem farbigen Muster bedruckt ist.4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zwei übereinanderkaschierte Kunststoffolien verarbeitet, zwischen denen sich ein Farbmuster- oder Farbdruck befindet.5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Paar aufeinandergelegter Kunststoffolien verarbeitet, von denen die innere Folie auf ihrer nicht beschichteten Aussenseite einen Farbaufdruck und die äussere Folie auf ihrer der inneren Folie zugekehrten Seite eine Heisssiegelschicht tragen.6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Paar aufeinanderliegender Kunststoffolien verarbeitet, von denen die innere Folie beiderseitig eine Heisssiegelschicht trägt, während die äussere Folie keine solche Schicht besitzt.7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Paar aufeinanderliegender Kunststoffolien verarbeitet, zwischen denen eine dünne Lage aus weichem, dehnbarem Papier angeordnet ist, welches einen Farbmuster- oder Farbdruck trägt.
Applications Claiming Priority (1)
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1962
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1017934A (en) | 1966-01-26 |
| AT254743B (de) | 1967-06-12 |
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