CH396767A - Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut, insbesondere Beton - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut, insbesondere Beton

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CH396767A
CH396767A CH961562A CH961562A CH396767A CH 396767 A CH396767 A CH 396767A CH 961562 A CH961562 A CH 961562A CH 961562 A CH961562 A CH 961562A CH 396767 A CH396767 A CH 396767A
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CH
Switzerland
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point
conveyor
belt
suspension
axis
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Application number
CH961562A
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English (en)
Inventor
Fauerbach Anton
Original Assignee
Otto Mueller K G Dipl Ing
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    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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    • E04G21/02—Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
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  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut, insbesondere Beton    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum För  dern von Schüttgut, insbesondere Beton, mit     Hilfe     von mindestens zwei     hintereinandergeschalteten    und  über ein Lager mit senkrechter Achse an jeweils  einem ihrer Enden     miteinander    verbundenen Band  förderern, von denen einer an seinem anderen Ende  um eine senkrechte Drehachse schwenkbar und durch  ein die Schwenkbewegungen des Bandförderers er  möglichendes Stützorgan unterstützt ist und von denen  der andere an seinem freien Ende ein     Aufgabeglied     für das Schüttgut trägt.  



  Bei einer bekannten Vorrichtung ist an der Seite  eines Förderturmes eine heb- und senkbare     Förder-          vorrichtung    für Beton angebracht, die zwei Band  förderer aufweist, von denen der eine um eine im  Bereich des Turmes liegende senkrechte Achse  schwenkbar ist und an seinem vom Turm abgewandten  Ende ein Drehlager mit senkrechter Achse für einen  zweiten Bandförderer hat. Dieses Drehlager ist an  einem Ausleger     aufgehängt.    Der zweite Bandförderer  ist in seiner waagerechten Lage durch ein Gegen  gewicht ausgeglichen. Die Bandförderer sind um ihre  senkrechten Drehachsen durch Zug an daran befe  stigten Seilen oder unter     Zuhilfenahme    eines Elektro  motors     in    waagerechter Ebene zu schwenken.

   Auf  diese Weise kann ein von den Längen und den  Schwenklagen der beiden Bandförderer abhängiger  Bereich mit Beton versorgt werden, wobei die Höhen  lage der Bandförderer durch Ändern ihrer Lage am  Förderturm in senkrechter Richtung zu ändern ist.  



  Eine andere bekannte Ausführung weist anstelle  eines Auslegers eine geneigt angeordnete Strebe auf.  Auch ist hier der äussere Bandförderer gegenüber  dem am     Trum    angebrachten Bandförderer     abgestrebt.       An dem zweiten Bandförderer ist jedoch noch ein  Gegengewicht erforderlich.  



  Die Erfindung hat eine verbesserte Vorrichtung  zum Fördern von Schüttgut zum Ziel. Dieses Ziel  wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass  mindestens einer der Bandförderer zur Einnahme  unterschiedlich geneigter Lagen auch um eine waage  rechte Achse schwenkbar ist, dass der das Aufgabe  glied tragende Bandförderer an zwei in Richtung der       Längsachse    voneinander entfernten Unterstützungs  punkten unterstützt ist und dass mindestens einer der  Unterstützungspunkte des Bandförderers in seiner  Höhenlage einstellbar ist. Wegen der     Schwenkbarkeit     des Bandförderers um eine waagerechte Achse kann  dieser Förderer auch in geneigter Lage eingesetzt  sein, so dass Höhenunterschiede durch unterschied  liche Neigung des Bandförderers zu überwinden sind.

    Sind beide Bandförderer in entsprechender Weise  schwenkbar, so ist es möglich, eine zwischen dem       Aufgabepunkt    des Schüttgutes auf die Bandförderer  und der     Aufgabestelle    liegende Erhebung zu über  brücken. Hierbei bleibt die     Aufgabestelle    des Schütt  gutes auf die Bandförderer jeweils in gleicher Höhe.  Das     Aufgabeglied    kann durch Ändern der Lage der  Unterstützungspunkte in einem bestimmten Bereich  in jeder beliebigen Höhenlage und an jeder beliebigen  Stelle über den von ihm zu bestreichenden Bereich  gebracht werden.

   Die erfindungsgemäss ausgebildete  Vorrichtung bringt eine wesentliche Erleichterung der  Lageänderung der Bandförderer und eine beachtliche  Arbeitsersparnis gegenüber den bekannten     Fördervor-          richtungen    mit sich.  



  Bei der Herstellung von Wasserkraftwerken, Stau  becken und     dergl.,    wird die Verwendung eines     erd-          feuchten    Betons angestrebt, der seine Zusammen-      Setzung auf dem Transport vom Mischer zur Ver  wendungsstelle beibehalten soll. Diese Zusammen  setzung bleibt bei einer Bandförderung erhalten, da  etwa am Band haftende Betonbestandteile, wie z. B.       Schlempe,    vom Band durch Verwendung von Ab  streifern o. dgl.     abstreifbar    sind und weil mit Hilfe  der     erfindungsgemäss    ausgebildeten Fördervorrichtung  jede Stelle in dem mit Beton zu versehenden Raum  leicht erreicht werden kann.

   Die Schütthöhe am Ende  der Fördervorrichtung kann in einfacher Weise so  eingestellt werden, dass keine Entmischung des Betons  stattfindet.  



  In Weiterbildung der Erfindung greift an jedem  Unterstützungspunkt ein Aufhängeglied an, und die  Verlängerung der beiden Aufhängeglieder ist über  eine gemeinsame waagerechte     Umlenkachse    geführt,  ehe sie zu einem die Höhenlage beeinflussenden  Huborgan gelangt. Die Unterstützung des Bandför  derers durch ein von oben angreifendes Aufhängeglied  hat den Vorteil, dass der unterhalb des Bandförderers  liegende Raum frei bleibt und ein     ungestörteres    Ar  beiten mit der Vorrichtung möglich ist, als wenn die  Unterstützungsglieder für die Bandförderer unter die  sen liegen würden.

   Die Führung der möglicherweise  aus einem Teil bestehenden Verlängerungen der bei  den Aufhängeglieder um eine     gemeinsame    waagerechte       Umlenkachse    hat den Vorteil, dass die Vorrichtung  an ein bei Baustellen übliches Hebezeug angehängt  und durch Betätigen dessen Fördermittels in ihrer  Lage leicht verändert werden kann.  



  Die Aufhängeglieder können in einem Punkt zu  sammengeführt und mit einem Zugorgan eines Hebe  zeugs verbunden sein. Auch kann mindestens eines  der Aufhängeglieder in seiner Lage mittels eines  zwischen dem Zusammenführungspunkt und dem  Unterstützungspunkt angeordneten Zuggeräts willkür  lich veränderbar sein. Bei dieser Ausbildung ist die  Vorrichtung in einfacher Weise an ein Zugseil eines  Baukranes anzuhängen. Das zur Längenänderung  eines der     Aufhängeglieder    dienende Zuggerät kann  raumsparend untergebracht werden und nimmt am       Aufstellort    der Fördervorrichtung     keinen    besonderen  Raum ein.  



  Die Aufhängeglieder können auch mit zwei Zug  organen eines Baggers verbunden und über zwei  einander benachbart liegende Rollen an dessen Aus  leger geführt sein. Hierbei wird     zweckmässigerweise     ein Bagger mit zwei Windwerken vorgesehen, denen  je ein Windwerk für die Höhenverstellung eines der       Aufhängepunkte    vorgesehen ist.  



  In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zum För  dern von Schüttgut, insbesondere Beton, als Ausfüh  rungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung sche  matisch dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 einen Schnitt nach Linie     I-I    in     Fig.    2       Fig.    2 eine Draufsicht mit anderer Lage verschie  dener Teile       Fig.    3 einen Ausschnitt aus     Fig.    1 in grösserem  Massstab.  



  Eine Baustelle ist für die Herstellung von drei    Fundamenten eingerichtet, für die drei Baugruben 1  bis 3 ausgehoben und eingeschalt sind. Am Rand der  Baustelle befindet sich eine auf Pfeilern liegende  Kranbrücke 4, auf der ein Turmdrehkran 5 unter  Verwendung von Schienen 6     verfahrbar    ist.     Innerhalb     der Schienen 6 liegen Schienen 7 für ein zum Fördern  von Beton dienendes Förderfahrzeug 8, das in einen       Einwurftrichter    9     entleerbar    ist. Dieser mündet auf  ein unterhalb der Schienen 6 und 7 liegendes Förder  band 10, das auf einem sich an der Kranbrücke 4 und  auf dem Boden abstützenden Rahmen 11 ruht.

   An  das Förderband 10 schliesst sich ein zwischen die  Baugruben 1 und 2 bzw. 2 und 3 führendes Förder  band 12 an, das auf einen Sockel 13 an einem Ende  aufgesetzt ist. Zwischen den Baugruben 1 und 2 ist  ein Sockel 13' vorgesehen, auf den ebenfalls das  Ende des Förderbandes 12 aufgesetzt werden kann.  



  An das Förderband 12 ist, wie in     Fig.    3 in     grösse-          rem    Massstab dargestellt ist, unter Verwendung eines  Drehgelenkes 14 ein Förderband 15 und an dieses  ist unter Verwendung eines dem Drehgelenk 14 ent  sprechenden Drehgelenkes 16 ein Förderband 17       angelenkt.     



  Das Drehgelenk 14 weist zwei gegeneinander     ver-          drehbare    Kränze auf, von denen der untere Kranz  über eine Strebe 18 und ein Lager 19 mit der Welle  oder Achse der     Umlenkwalze    des Förderbandes 12  und der obere Kranz über eine Strebe 20 mit dem  Rahmen des Förderbandes 15 verbunden sind. Zwi  schen den Kränzen sind ein     Einschütt-Trichter    21 und  ein Führungsrohr 22 vorgesehen. Am Rahmen des  Förderbandes 15 sind beidseitig des Rohres 22 Be  grenzungswände 23 angebracht. Die Streben 18, 20  sind in dem strichpunktiert angegebenen Winkelbe  reich um das Lager 19 schwenkbar. Das Drehgelenk  16 ist gleich ausgebildet wie das Drehgelenk 14.  



  Die     neigbaren    Förderbänder 15 und 17 weisen nicht  dargestellte, an sich bekannte Bremsvorrichtungen  auf, um den Schub des von ihnen geförderten Gutes  aufzunehmen. Am Ende des Förderbandes 17 ist ein  um eine Achse 24 schwenkbares Schüttrohr 25 vor  gesehen.  



  An die nach oben verlängerte Strebe 19' des Dreh  gelenkes 16 ist ein Seil 26 befestigt, das zum Seil 27  des     Turmdrehkranes    5 führt, an das noch ein Seil 28  angeschlossen ist. Zwischen diesem und einer am  Rahmen des Förderbandes 17 angeordneten Strebe 29  ist ein Zuggerät 30, z. B. ein fernsteuerbarer Elektro  flaschenzug, vorgesehen. Zwischen die Seile 26 und 28  ist ein Distanzbalken 31 eingesetzt. Das Zuggerät 30  ist an verschiedenen Punkten längs des Distanzbalkens  31     befestigbar.    Hierzu können Bohrungen längs des  Balkens oder eine darauf befestigte Zahnstange o. dgl.  dienen.  



  Die Lage des Schüttrohres 25 ist durch die Lage  des freien Endes des Auslegers des Turmdrehkrans 5  bestimmt und in seiner Lage durch Ändern der Lage  dieses freien Endes änderbar. Das Förderband 17  folgt dem Ausleger des Turmdrehkranes, indem sich  die beiden Förderbänder 15 und 17 um das Dreh-           gelenk    16 scherenartig bewegen und indem das För  derband 15 um das Drehgelenk 14 schwenkt. Durch  Verändern der Länge des Seiles 27 wird die Höhe des  Förderbandes 17 mindestens im Bereich     seines    Dreh  gelenkes 16 bestimmt und durch Betätigen des Zug  gerätes 30 die Höhe des Schüttrohres 25 zum Dreh  gelenk 16.  



  Mit     Hilfe    der     erfindungsgemäss    ausgebildeten  Fördervorrichtung kann z. B. in die Baugruppe 3,  an einem Ende der Baugrube und unten beginnend,  fortlaufend und unter günstigen     Abwurfbedingungen     vom Band 17 Beton eingefüllt werden, indem z. B.  zuerst eine Bodenschicht eingebracht wird, auf die  nach Anheben des Schüttrohres 25 eine zweite Schicht  aufgeschüttet wird und so fort, bis die Baugrube ohne  notwendige Unterbrechung für die Verlegung des  Schüttrohres 25 unter Einschaltung einer günstigen  Schütthöhe für den Beton aufgefüllt ist. Von dem  Festpunkt 13 aus lassen sich auch ein Teil der Bau  grube 2 und von dem Festpunkt 13' aus nach erfolgter  Umrüstung der Fördervorrichtung der Rest der Bau  grube 2 und die Baugrube 1 beschicken.  



  Anstelle des Turmdrehkranes 5 kann ein Bagger  mit zwei Windwerken oder ein anderes Stützorgan  treten. Bei Verwendung eines Baggers kann die Kran  brücke entfallen, und der Beton müsste dann z. B.  ebenfalls durch Förderbänder oder     sonstwie    zum För  derband 10 gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut, insbe sondere Beton, mit Hilfe von mindestens zwei hinter einander geschalteten und über ein Lager mit senk rechter Achse an jeweils einem ihrer Enden mitein ander verbundenen Bandförderern, von denen einer an seinem anderen Ende um eine senkrechte Dreh achse schwenkbar und durch ein die Schwenkbewe- gungen des Bandförderers ermöglichendes Stützorgan unterstützt ist und von denen der andere an seinem freien Ende ein Aufgabeglied für das Schüttgut trägt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Bandförderer (12, 17) zur Einnahme unterschiedlich geneigter Lagen auch um eine waagerechte Achse (19) schwenkbar ist, dass der das Aufgabeglied (25) tra gende Bandförderer (17)
    an zwei in Richtung der Längsachse voneinander entfernten Unterstützungs punkten (19', 29) unterstützt ist und dass mindestens einer der Unterstützungspunkte des Bandförderers in seiner Höhenlage einstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an jedem Unterstützungspunkt (19', 29) ein Aufhängeglied (26, 28) angreift und dass die Verlängerung (27) der beiden Aufhängeglieder über eine gemeinsame Waagerechte Umlenkachse geführt ist, ehe sie zu einem die Höhenlage beeinflussenden Huborgan gelangt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufhängeglieder (26, 28) in einem Punkt zusammengeführt und mit einem Zug organ eines Hebezeugs (5) verbunden sind und dass mindestens eines der Aufhängeglieder in seiner Länge mittels eines zwischen dem Zusammenführungspunkt und dem Unterstützungspunkt angeordneten Zuggeräts (30) willkürlich veränderbar ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufhängeglieder (26, 28) mit zwei Zugorganen eines Baggers verbunden und über zwei einander benachbart liegende Rollen an dessen Ausleger geführt sind.
CH961562A 1961-08-23 1962-08-10 Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut, insbesondere Beton CH396767A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITTO20111031A1 (it) * 2011-11-08 2013-05-09 Agudio S P A Con Socio Unico Impianto per il convogliamento e la distribuzione di calcestruzzo

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITTO20111031A1 (it) * 2011-11-08 2013-05-09 Agudio S P A Con Socio Unico Impianto per il convogliamento e la distribuzione di calcestruzzo
WO2013068963A1 (en) * 2011-11-08 2013-05-16 Agudio S.P.A. Con Socio Unico Concrete transport and delivery plant

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