CH396848A - Verbindung zwischen einem zylindrischen Innenkörper aus Titan oder Zirkon oder deren Legierungen und einem zylindrischen Aussenkörper aus einem anderen Metall als Titan oder Zirkon bzw. deren Legierungen - Google Patents

Verbindung zwischen einem zylindrischen Innenkörper aus Titan oder Zirkon oder deren Legierungen und einem zylindrischen Aussenkörper aus einem anderen Metall als Titan oder Zirkon bzw. deren Legierungen

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CH396848A
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titanium
zirconium
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cylindrical
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CH269561A
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Goto Asahiko
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Kobe Steel Works
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/14Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams
    • B23K1/18Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams circumferential seams, e.g. of shells

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description


  Verbindung zwischen einem zylindrischen Innenkörper aus Titan oder Zirkon  oder deren Legierungen und einem     zylindrischen    Aussenkörper aus     einem    anderen  Metall als Titan oder Zirkon bzw. deren Legierungen    Die     Erfindung    betrifft eine Verbindung zwischen  einem zylindrischen Innenkörper aus Titan oder Zir  kon oder deren Legierungen und einem zylindrischen  Aussenkörper aus einem anderen Metall     als        Titan     oder Zirkon bzw. deren Legierungen.  



  Es versteht sich, dass in der Beschreibung und  den Ansprüchen die Ausdrücke  Titan  und  Zir  kon  nicht nur reines Titan bzw. reines Zirkon, son  dern auch Legierungen auf der Grundlage von Titan  bzw. Zirkon umfassen. Ferner sei darauf hingewie  sen, dass der Ausdruck  zylindrischer     Innenkörper      nicht nur relativ grosse zylindrische Körper wie ver  schiedene Reaktionsgefässe, Kolonnen, Türme, Ge  häuse oder     dergleichen    umfasst, sondern auch re  lativ kleine Rohre, Schläuche oder dergleichen.

   Als   zylindrischer Aussenkörper  wird ein     zylindrischer     Körper bezeichnet, der aus einem anderen Metall als  Titan oder Zirkonium, beispielsweise aus Stahl, ins  besondere     rostfreiem    Stahl usw. besteht, und dessen  Durchmesser     grösser    ist als der des zylindrischen In  nenkörpers und der mit einem Zwischenraum um den  zylindrischen Innenkörper herum angeordnet werden  kann.     Ein    typisches Beispiel des zylindrischen Aus  senkörpers ist ein Zylindermantel, der ein innen an  geordnetes Reaktionsgefäss oder eine Destillationsko  lonne mit einem Zwischenraum umgibt, in dem ein  Kühl- oder Heizmedium umgwälzt wird.  



  Es ist bekannt, dass Titan, Zirkon und ihre Legie  rungen verschiedene ausgezeichnete Eigenschaften  haben, zu denen Korrosions- und chemische Bestän  digkeit gehören, so dass sie sich besonders, zur Ver  wendung in Apparaten, Einrichtungen und Anlagen  wie Reaktionsgefässen, Kolonnen, Türmen, Behäl  tern, Gehäusen oder dergleichen eignen, die korro-    sionsbeständig sein sollen. Dagegen haben Titan,     Zir-          kon    und ihre Legierungen den Nachteil, dass sie nicht  leicht mit anderen Metallen verschweisst werden kön  nen.  



  Es ist in manchen Fällen schon vorgeschlagen  worden, einen Körper oder Bauteil aus Titan oder       Zirkon    an einem     Körper    oder Bauteil aus einem an  deren Metall mit     Hilfe    eines mechanischen Elements,  beispielsweise einer Schraube, einem     Bolzen,    Zapfen  oder dergleichen zu befestigen. Mit derartigen mecha  nischen Elementen ist jedoch eine starre,     hermetisch     dichte     Verbindung    zwischen den beiden Bauteilen  nicht     herstellbar,    weil unvermeidlich ein sehr     kleiner     Spalt oder dergleichen gebildet wird.

   Dies ist beson  ders bei Gefässen, Kolonnen, Rohren oder derglei  chen,     in    denen strömungsfähige Medien     manipuliert     oder behandelt werden sollen, ein Nachteil.  



  Die durch die vorliegende Erfindung     geschaffene     Verbindung ist     gekennzeichnet    durch einen aus dem  selben Material wie der zylindrische Innenkörper be  stehenden Ring, der sich um den zylindrischen Innen  körper erstreckt, und einen aus demselben     Material     wie der zylindrische Aussenkörper bestehenden Ring,  der sich längs des     Innenumfanges    des zylindrischen  Aussenkörpers erstreckt, wobei diese Ringe mecha  nisch miteinander verbunden sind und die Verbin  dungsstelle zwischen den Ringen hartgelötet ist.  



  Die Verbindung gemäss der     Erfindung    und das  Verfahren zu ihrer Herstellung gehen am besten aus  der nachstehenden ausführlichen Beschreibung an  Hand der     beigefügten    Zeichnungen hervor. In diesen  zeigt       Fig.    1 im Seitenriss, teilweise     im    Längsschnitt,  einen aus Titan oder     Zirkon    bestehenden Innenman-      tel eines Turms mit einem Aussenmantel für ein  Kühl- oder Heizmedium.  



  Fig. 2 in einer ähnlichen Darstellung wie Fig. 1  eine andere Ausführungsform der Erfindung.  



  Fig.3 zeigt im Längsschnitt einen Teil eines  Stahlgefässes mit einer Auskleidung aus Titan oder  Zirkon und einem aus Titan oder Zirkon bestehen  den Rohr, das an dem Gefäss befestigt ist und sich in  dessen Inneres erstreckt.  



  Um die Erläuterung zu vereinfachen, ist in der  nachstehenden Beschreibung     angegeben,    dass ein  zylindrischer Innenkörper und ein ihm     zugeordneter     Ring aus     Titan    bestehen. Es versteht sich jedoch,  dass die Erfindung auch auf aus einer Titanlegierung,  Zirkon oder einer Zirkonlegierung bestehende Bau  teile dieser Art anwendbar ist. Daher kann in der  nachstehenden Beschreibung der Ausdruck  Titan   durch den Ausdruck  Zirkon  oder  eine Titanlegie  rung  oder  eine Zirkonlegierung  ersetzt werden,  wenn diese Bauteile Organe aus den genannten Mate  rialien bestehen.  



  Gemäss Fig. 1 ist ein Mantel 1 aus Titan an sei  nem Umfang im Bereich des oberen Endes mit einem  ebenfalls aus Titan bestehenden Aussenring 2 verse  hen, der durch Schweissung einstückig mit dem  Mantel 1 verbunden ist. Ein     Aussenmantel    4. aus  Stahl, insbesondere rostfreiem Stahl, und mit einem  Durchmesser, der grösser ist als der des Mantels 1, ist  an seinem Innenumfang im Bereich seines oberen  Endes mit einem Ring 5 aus     Stahl,    insbesondere rost  freiem Stahl versehen, der ein Innengewinde aufweist.  Der Ring 5 ist durch Schweissung bei 6 einstückig       reit    dem Aussenmantel 4 verbunden.

   Diese Ringe 2  sind     miteinander    verschraubt und die Verbindungs  stellen sind durch Hartlöten, beispielsweise mit Silber  oder einer Legierung bei 7.7 miteinander verbunden.  Durch diese Anordnung ist der     Aussenmantel    4 unter  Bildung eines     Zwischenraumes    starr und hermetisch  dicht mit dem Mantel 1 verbunden. Es versteht sich,  dass die unteren Enden des     Aussenmantels    4 und des  Innenmantels 1 auf     ähnliche    Weise miteinander ver  bunden werden können.  



  Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform ähnelt  der nach Fig. 1 bis auf die Anordnung der Ringe und  ihre Verbindung miteinander.     Ein    Ring 12 aus Titan  ist bei 13, 13 mit dem Mantel 11 verschweisst. Der  Ring 12 hat an seinem unteren Ende einen nach aus  sen vorstehenden     ringförmigen    Flansch 12'. An  einem Aussenmantel 14 ist durch Schweissung bei 16       ein    Ring 15 aus Stahl,     insbesondere    rostfreiem Stahl  angebracht, dessen innere Seitenfläche sich passend  an die äussere Seitenfläche des Ringes 12 anlegen  kann. Ferner kann sich die Unterseite des Ringes 15  auf die Oberseite des Flansches 12' auflegen, wie in  der Zeichnung     dargestellt    ist.

   Die Unterseite des Rin  ges 15 ist bei 17 durch Hartlötung mit dem be  nachbarten Rand des     Flansches    12' verbunden.  Ebenso ist die obere Innenkante des Ringes 15 bei  17 durch Hartlötung mit dem oberen Aussenrand des  Ringes 12 verbunden.    Das Hartlöten erfolgt vorzugsweise mit Silber  oder einer Silberlegierung. In dieser Ausführungs  form sind die Ringe 12 und 15 nicht durch die in  Fig. 1 gezeigte Verschraubung, sondern durch eine  Halteschraube 18 miteinander verbunden. In der dar  gestellten Ausführung ist die Schraube 18 von der  Innenseite des Innenmantels 11 durch diesen und den  Ring 16 in den Ring 15 geschraubt. In diesem Fall  besteht die Schraube 18 aus Titan und ist ihr Kopf  durch Lichtbogenschweissung mit dem Mantel 11  verbunden.

   Man kann die Schraube 18 auch von der  Aussenseite des     Ringes    15 durch diesen und den  Ring 12 hindurch in die Innenmantelwand 11 ein  schrauben. Es ist natürlich eine entsprechende An  zahl     dieser    Schrauben 18 in Abständen voneinander  um den Umfang der Anordnung herum verteilt vorge  sehen.  



  In der in     Fig.    3 gezeigten     Ausführungsform    ist ein  zylindrischer Aussenkörper oder ein     zylindrisches     Aussengefäss 21 aus Stahl, das eine Innenausklei  dung 22 aus Titan aufweist, mit einem zylindrischen  Innenkörper oder einem Rohr 20 aus Titan verbun  den, das     einstückig    mit einem verdickten Teil in  Form eines Ringes 23 ausgebildet ist, der ein Aussen  gewinde besitzt.

   Ein eigener Ring 24, der aus Stahl  besteht und eine mit einem Innengewinde versehene  Öffnung aufweist, welche die     ringförmige        Verdik-          kung    23 satt passend aufnehmen kann, ist in eine  Öffnung eingesetzt, die in der Wand des     Gefässes    21  mit Ausnahme der Auskleidung 22 ausgebildet ist.  Die Unterseite des Ringes 24 sitzt daher fest gegen  die Auskleidung 22. Der Ring 24 ist längs seinem der       Gefässwandfläche    benachbarten Umfang bei 25     mit     dem Gefäss 21 verschweisst. Die Auskleidung 22 ist       mit    einer Öffnung ausgebildet, durch welche sich  das Rohr 20 in das Innere des Gefässes 21 erstreckt.

    Das Rohr 20 ist an der ringförmigen Verdickung 23  in die Gewindeöffnung des Ringes 24 eingeschraubt.  Die ringförmige Verbindung zwischen dem Ring 24  und dem Ring 23 ist vorzugsweise bei 26' mit Silber  oder einer Silberlegierung hartgelötet. Längs der un  teren kreisförmigen Verbindungslinie zwischen dem  Ring 23 und der Auskleidung 22 wird die     Schweis-          sung    26 durchgeführt. Durch diese Anordnung ist das  rohrförmige Organ 20 starr und hermetisch dicht mit  dem Gefäss 21 verbunden.  



  Wie aus der     vorliegenden    Beschreibung hervor  geht, ist ein zylindrischer Innenkörper aus Titan oder       Zirkon        in    einem gewünschten     Teil    des     Umfangs    mit  einem Ring oder einer Ringleiste aus Titan oder     Zir-          kon    versehen. Der Ring ist     derart    an den Umfang des  zylindrischen Innenkörpers angeschweisst, dass sie  über die Verbindungsstelle weg aus einem Stück be  stehen.

   Ein aus einem anderen Metall bestehender       zylindrischer        Aussenkörper        ist    an seinem dem ge  nannten Ring oder einer Ringleiste entsprechenden  Innenumfang mit einem Ring oder einer Ringleiste  aus demselben     Metall    wie der zylindrische Aussen  körper versehen. Diese beiden Ringe oder Ringlei  sten werden durch Verschraubung miteinander tiefe-      stigt, und die Verbindungsstelle zwischen diesen bei  den Ringen wird hartgelötet. Diese Ringe dienen fer  ner als Abstandhalter zwischen dem     zylindrischen     Innen- und Aussenkörper, so dass zwischen ihnen ein  Zwischenraum vorhanden ist.

   Da die Ringe mit den  entsprechenden Zylinderkörpern im     wesentlichen     einstückig ausgebildet und an ihrer Verbindungsstelle  mechanisch miteinander verbunden sind und die Ver  bindungsstelle hartgelötet ist, erhält man eine fertige       Konstruktion,    die insgesamt starr und völlig herme  tisch dicht ist.  



  Es sind einige Ausführungsformen der Erfindung  dargestellt und beschrieben worden, doch versteht es  sich,     dass    im Rahmen des Schutzumfanges der An  sprüche mehrere Abänderungen     möglich    sind, die im  Bereich fachmännischer Massnahmen liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verbindung zwischen einem zylindrischen Innen körper aus Titan oder Zirkon oder deren Legierun gen und einem zylindrischen Aussenkörper aus einem anderen Metall als Titan oder Zirkon bzw.
    deren Legierungen, gekennzeichnet durch einen aus demsel ben Material wie der zylindrische Innenkörper beste henden Ring, der sich um den zylindrischen Innen- körper erstreckt, und einen aus demselben Material wie der zylindrische Aussenkörper bestehenden Ring, der sich längs des Innenumfanges des zylindrischen Aussenkörpers erstreckt, wobei diese Ringe mecha nisch miteinander verbunden sind und die Verbin dungsstelle zwischen den Ringen hartgelötet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ringe miteinander ver schraubt sind. 2.
    Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ringe durch Halteschrauben miteinander verbunden sind. 3. Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der zylindrische Innenkörper ein rohrförmiges Organ und der zylindrische Aussenkör per ein Gefäss ist, das in seinem Kopfteil eine öff- nung hat, wobei das rohrförmige Organ mit einem ein Aussengewinde aufweisenden Ringteil versehen und ein mit einer Gewindeöffnung versehener Ring in die Gefässwand eingesetzt und mit ihr verschweisst ist,
    der Ringteil des rohrförmigen Organ an dem Ring des Gefässes angreift und die Verbindungsstelle zwi- schen diesen Ringen hartgelötet ist.
CH269561A 1960-06-10 1961-03-07 Verbindung zwischen einem zylindrischen Innenkörper aus Titan oder Zirkon oder deren Legierungen und einem zylindrischen Aussenkörper aus einem anderen Metall als Titan oder Zirkon bzw. deren Legierungen CH396848A (de)

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