CH396909A - Verfahren zur Herstellung neuer, einen Pyridinring enthaltender, heterocyclischer Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer, einen Pyridinring enthaltender, heterocyclischer Verbindungen

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CH396909A
CH396909A CH1096864A CH1096864A CH396909A CH 396909 A CH396909 A CH 396909A CH 1096864 A CH1096864 A CH 1096864A CH 1096864 A CH1096864 A CH 1096864A CH 396909 A CH396909 A CH 396909A
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CH
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acid
pyridine ring
methyl
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heterocyclic compounds
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CH1096864A
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Paul Dr Schmidt
Max Dr Wilhelm
Kurt Dr Eichenberger
Eduard Dr Schumacher
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Ciba Geigy
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  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung neuer, einen     Pyridinring    enthaltender,       heterocyclischer    Verbindungen    Gegenstand der     Erfindung    ist ein     Verfahren    zur  Herstellung von einen     Pyridinring        enthaltenden        he-          terocyclischen        Verbindungen,    die in     a-Stellung    zum       Pyridinstickstoffatom        einen        5-Nitrofuryl-(2)

          me-          thyliden-methylrest        enthalten.     



  Einen     Pyridinringenthaltende        heterocyclis.che     Verbindungen, im folgenden auch     Pyridinverbindu    ra  gen genannt, .sind z. B.     Pyridine,    die     in,    den weiteren  Stellungen     unsubstituiert    oder durch einen oder meh  rere     Substituenten        @s.ubstituieri    sein können.  



  Als     Substituenten    sind vor     allem    zu     nennen     niedere     Alkylreste,    wie     Methyl,    Äthyl,     Propyl,    ge  rade oder verzweigte, in     beliebiger    Stelle verbundene       B.utyl-,        Pentyl-    oder     Hexylreste,        Hydroxy-    oder nie  dere     Alkoxygruppen,    z.

   B.     .den        genannten        Alkylresten     entsprechende     Alkoxygruppen,    Halogenatome, wie  Fluor, Chlor oder Brom,     Halogenalkylreste,    wie     Tri-          fluo:rmethyl,        Nitro-        oder        Aminogruppen;,        wie    z. B.

    Mono- oder     Di-Niederalkyl-        oder        Alkylenaminogrup-          pen,    in denen die Kohlenwasserstoffreste auch durch       Heteroatome,    wie Stickstoff,     Sauerstoff    oder Schwe  fel,     unterbrochen    sein können, wie     Dimethylamino-,          Diäthylamino-,        Pyrrolidino-,        Piperidino-,        Morpho-          lino-    oder     gegebenenfalls        N;

  substituierte        Piperazino-          gruppen.    Als     Substituenten    kommen aber auch     an-          kondensierte    Ringe in Frage, wie z. B.     aromatische,     wie     Benzolringe.     



  Diese     ankondenslerten    Ringe     können        substituiert     sein,     z.13.    wie oben     .für    den     Pyridinring        angegeben.     Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle bio  logische     Eigenschaften.    So     zeichnen    sie     sich        durch     hohe     antibakterielle    Wirkung aus, vor allem gegen  über Krankheitserregern, wie z.

   B.     Staphylokokken,          Streptokokken,        Salmonelle,        Colibazillen,        Shigellen     und vor     allem    gegenüber Tuberkelbazillen. Daneben    sind sie     wirksam    gegen     pathogene        Pilze,        Protozen     und     Würmer,    z. B.     Schistosomen    und     Oxyuren.    Sie  können daher als Heil- oder     Desinfektionsmittel    in  der Human- oder     Veterinärmedizin    beiden entspre  chenden Krankheiten, wie z.

   B. bei Tuberkulose oder  Lepra,     oder    auch als     Zusätze        für    Tierfutter     verwen-          det    werden. Sie sind     auch        wertvolle        Zwischenpro-          dukte.     



       Besonders    wertvoll wegen ihrer     antibakteriellen          Wirkungen,    vor allem     gegenüber        Taberkelbuzillen,     sind     cz-(5        Nitro-furfuryliden        methyl)-pyridine    oder       -chinoline,    die     nodh    z.

   B. wie oben angegeben weiter       substituiert    sein     können,    und ihre     Salze,    vor     allem     das     a-(5-Nitro-furfuryliden-methyl)-chinolin    der  Formel  
EMI0001.0121     
    und seine Salze, und in erster     Linie    das     a-(5-Nitro-          furfu;ryliden-methyl)-pyridin    der Formel  
EMI0001.0125     
    und seine     Salze.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren     besteht        darin,     dass man     entsprechende        Verbindungen,    in: d     enen        der          Furylrest    in     5-Stellung        unsubstkuiert    ist, in z. B.       üblicher    Weise     nitriert.        Vorteilhaft        nimmt    man z. B.  die     Nitrieming    unter     schonenden        Bedingungen,    z. B.

    bei niederer Temperatur und     in    Lösungsmitteln, wie  Eisessig oder     Essigsäureanhydrid    oder     Gemischen     davon, vor.      Die     Erfindung    betrifft     auch        diejenigen    Ausfüh  rungsformen des     Verfahrens,    bei denen von in     situ          gebildeten    Ausgangsstoffen ausgegangen wird.  



  Die neuen Verbindungen     werden    je nach den     Re-          aktionsbedingungen    und Ausgangsstoffen     in    freier       Form    oder     in        Form        ihrer    Salze     erhalten.    Die     Salze     der neuen Verbindungen können in an sich bekann  ter Weise in die freien     Verbindungen        übergeführt    wer  den, z.

   B.     Säureadditionssalze        durch    Reaktion mit  einem basischen     Mittel.    Andererseits     können    gege  benenfalls     erhaltene    freie     Basen    je     nach        Basizität     Salze mit     anorganischen    oder organischen     Säuren          bilden.    Zur     Herstellung    von     Säureadditionssalzen     werden insbesondere therapeutisch verwendbare  Säuren verwendet, z.

   B.     Halogenwasserstoffsäuren,     beispielsweise     Salzsäure    oder     Bromwasserstoffsäure,          Perchlorsäure,    Salpetersäure oder     Thiocyansäure,     Schwefel- oder     Phosphorsäuren,    oder     organische    Säu  ren, wie     Ameisensäure,        Essigsäure,        Propionsäure,          Glykolsäure,        Milchsäure,        Brenztraubensäure,        Oxal-          säure,        Malonsäure,

          Bernsteinsäure,        Maleinsäure,        Fu-          marsäure,        Äpfedsäure,    Weinsäure,     Zitronensäure,     Ascorbinsäure,     Hydroxymaleinsäure,        Dihydroxy-          maleinsäure,        Benzoesäure,        Phenylessigsäure,        4-          Amino-benzoesäure,    4     Hydroxy-benzoesäure,        An-          thranilsäure,        Zimtsäure,

          Mandelsäure,        Salicylsäure,          4-Amino-sahcylsäure,        2-Phenoxy-benzoesäure,        2-          Acetoxy-benzoesäure,        Methansulfonsäure,        Äthan-          sulfonsäure,        Hydroxyäthansulfonsäure,        Benzolsulfon-          säure,        p-I'oluol-sulfons.äure,        Naphthalinsulfonsäure     oder     Sulfanilsäure,    oder     Mebhionn,        Tryptophan,

          Ly-          sin    oder     Arginin.     



  Die neuen     Verbindungen        können        als        Heilmittel          in    Form von     pharmazeutischen    Präparaten verwen  det werden, welche diese     Verbindungen        zusammen     mit     pharmazeutischen,        organischen    oder     anorgani     sehen, festen oder     filüs,sigen        Trägerstoffen,    die für       enterale,    z.

   B. orale,     parenterale    oder     topicale    An  wendung     geeignet    sind,     entihalten.    Für die     Bildung     derselben kommen solche     Stoffe    in Frage, die mit  den neuen Verbindungen     nicht        reagieren,    wie z. B.

    Wasser,     Gelatine,        Milchzucker,    Stärke,     Magnesium-          stearat,        Talk,        pflanzliche    Öle,     Benzylalkohole,     Gummi,     Polyalkylenglykole,        Vaseline,        Cholesterin     oder andere     bekannte        Arzneimittelträger.    Die     phar-          mazeutischen.    Präparate können z.

   B. als Tabletten,  Dragees, Kapseln, Cremen, Salben oder in flüssiger  Form als Lösungen,     Suspensionen    oder     Emulsionen          vorliegen.        Gegebenenfalls    sind     sie        sterilisiert    und  bzw.

   oder     entihalten        Hilfsstoffe,    wie     Konsarvierungs-,          Stabilisierungs-,    Netz- oder     Emulgiermittel,    Salze zur  Veränderung des     osmotisehen        Druckes    oder     Puffer.     Sie können     auch    noch     andere        therapeutisch    wert  volle Stoffe     enthalten.     



  Die Temperaturen     sind    im folgenden     Beispiel    in  Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel</I>  In eine Lösung von 32g     rauchender    Salpeter  säure     in    50g     Essigsäureanhydrid    werden     langsam     unter guter     Kühlung    10g     a@(Furfuryliden-methyl)-          pyridin        eingetragen,    so     dass        die    Temperatur     0     nicht  übersteigt. Nach 4 Stunden gibt man 70     cm3    2-n.

         Salzsäure    zu und     filtriert.    Das Filtrat wird durch Zu  gabe von     Natriumhydrogencarbonatlösung    neutral  gestellt. Man erhält     a-(5        Nitro-furfuryliden-methyl)-          pyridin    der Formel  
EMI0002.0159     
         dass    nach     Umkristallisation    aus     Butanol    bei 170-172  schmilzt.  



  In analoger Weise kann     man    das  2-(5'     Nitro-afurfuryliden-methyl)-5-ehlor-8-oxy-          dhinoün    vom F. 244-2450 (aus     Eisessig)    ;       2-(5'-Nitro-.furfuryli;den-#methyl)-5,8,dichlor-chinolin     vom F.     135-136o    (aus Eisessig) ;       2-(5'-Nitro-furfuryliden@methyl)-dhinolin    vom  F. 177-1780 (aus Eisessig) ;       2-(5'-Nitro-furfurylvden-melhyl)-8,acetoxy-chinolin     vom F.     167-1681)    (aus Eisessig) ;       2-(5'-Nitro-furfuryhden-methyl)-6-methyl-Ipyridin     vom F. 149-150 (aus     Butanol)    ;

         2-(5'-Nitro-furfurylid:en-methyl)-6-nitro-ehnolin    vom  F.     253-254o    (aus     Dünethylformamid),    und       2-w-(5'-Nitro        furfuryliden)-benzyll-,pyridin    vom  F. 94-950     (aus    wenig Äthanol)  erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Pyridinderivate der Formel EMI0002.0181 weiche an den Pyridinrinig an;kondensierte Ringe ent halten können, dadurch gekennzeichnet, dass man entsprechende Verbindungen, in denen der Furylrest in 5-Stellung umsubstituiert ist, nitriert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von a-(Fu,rfuryliden-methyl)- chinolin ausgeiht. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von a.-(Furfuryliden methyl)- pyridin ausgeht.
CH1096864A 1961-02-08 1961-02-08 Verfahren zur Herstellung neuer, einen Pyridinring enthaltender, heterocyclischer Verbindungen CH396909A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025132831A1 (en) * 2023-12-19 2025-06-26 Universite D'aix-Marseille N-heteroaryl derivatives and uses thereof for treating cancer

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