CH397002A - Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tastwahl-Teilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Impulswahl - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tastwahl-Teilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Impulswahl

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CH397002A
CH397002A CH1355061A CH1355061A CH397002A CH 397002 A CH397002 A CH 397002A CH 1355061 A CH1355061 A CH 1355061A CH 1355061 A CH1355061 A CH 1355061A CH 397002 A CH397002 A CH 397002A
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Klein Wolfgang
Aumueller Hans
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description


  Schaltungsanordnung zur     Anschaltung    von     Tastwahl-Teilnehmern     an eine     Fernsprechnebenstellenanlage    mit     Impulswahl       Die     Erfindung    betrifft eine Schaltungsanordnung  zur     Anschaltung    von     Tastwahl-Teilnehmern    an eine       Fernsprechnebenstellenanlage        mit    Impulswahl.  



  Die Umstellung bzw. die     Erweiterung    einer       Impulswahlanlage    auf     Tastwahl    ist nur     sinnvoll,     wenn dabei der Hauptvorteil der     Tastwahl,    die  Schnelligkeit, auch entsprechend ausgenützt werden  kann, und wenn die erforderlichen Eingriffe in die  bestehende     Anlage    sowie der zusätzliche Aufwand in  vernünftigen Grenzen bleiben.  



       Tastwahl-Teilnehmer        erfordern    besondere Wahl  aufnahmeeinrichtungen, die diesen Teilnehmern in  allen Verkehrssituationen, in denen eine Wahl mög  lich ist, zugänglich sein müssen. Dies ist der Fall bei  abgehendem Amtsverkehr,     Rückfrageverkehr,    Quer  verbindungsverkehr usw. An den Stosstellen zum  Impulswahlsystem müssen diesen     Wahlaufnahmeein-          richtungen        Wahlumsetzer    zugeordnet werden, die die  codierten     Wahlzeichen    der     Tastwahl-Teilnehmer        in     Impulsserien umsetzen.  



  Die Umstellung einzelner     Teilnehmer    auf     Tast-          wahl    könnte nun so erfolgen, dass jedem     Tastwahl-          Teilnehmer    eine     Wahlaufnahmeeinrichtung    mit  einem     Wahlumsetzer    fest zugeordnet wird. Die co  dierten     Wahlzeichen    werden dann     direkt    an der Teil  nehmerschaltung in Impulsserien umgewandelt.

   Der  Teilnehmer hat zwar den Vorteil der angenehmen  Bedienung, der Verbindungsaufbau wird jedoch in  keiner Weise beschleunigt, da der Teilnehmer nach  dem Eintasten der     Wahlinformation    in jedem     Falle          warten    muss, bis der     Wahlumsetzer    alle Impulse aus  gesandt hat.     Eingriffe    in die bestehende     Impulswahl-          anlage    sind bei diesem Verfahren nicht erforderlich.

    Da die     Wahlaufnahmeeinrichtung    mit dem Wahlum-    Setzer sehr     aufwendig    ist, scheidet dieses     Verfahren     auch aus diesem     Grunde    für     eine    praktische Anwen  dung aus.  



  Die Umstellung einzelner     Teilnehmer    oder einer  Untergruppe von Teilnehmern     einer    im Betriebsab  lauf selbständigen Gruppe     erfordert    die Zuordnung  besonderer     Innen-Übertragungen.    So kann z. B.  jedem     Tastwahlteilnehmer    eine     Sonderinnenübertra-          gung    fest zugeordnet werden. Da diese Innenübertra  gungen sehr schlecht ausgenutzt werden, könnten  auch für die Untergruppe von     Teilnehmern    gemein  same Innenübertragungen vorgesehen werden. In  jedem Falle ist es aber erforderlich, die Markier  oder Einstellorgane der Verbindungsglieder in der  Gruppe abzuändern.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsan  ordnung zur     Anschaltung    von     Tastwahlteilnehmern     an eine     Fernsprechnebenstellenanlage        mit    Impuls  wahl anzugeben, die die Nachteile der anderen Mög  lichkeiten     vermeidet.    Dies wird dadurch erreicht,  dass die     TastwahIteilnehmer    in bezug auf die Be  triebsabwicklung eine selbständige Gruppe mit ge  trennten     Innen-Übertragungen    bilden, die bei der Be  legung ein Innenregister zur Wahlaufnahme anfor  dern,

   und dass zur     Einbeziehung    dieser Teilnehmer  in den Amtsverkehr die Ausgänge dieser     Gruppe     über     Tastwahlübertragungen    auf die allgemein ver  wendeten Amtsübertragungen geführt sind, wobei  diese     Tastwahlübertragungen    bei der Belegung ein  Aussenregister zur Wahlumsetzung anfordern.  



  Eine beispielsweise zweckmässige Ausgestaltung  der Erfindung sieht vor, dass das an der     Tastwahlin-          nenübertragung    angeschaltete Innenregister die Mar  kier- oder     Einstellinformationen    derselben Form an      die zugeordneten Verbindungsglieder abgibt, wie die       Innenübertragungen    der     Impulswahlgruppen.    Bei in  ankommender Richtung in die     Tastwahlgruppe     führenden Verbindungen werden beispielsweise die  ankommenden     Rufsignale    von dieser     Tastwahlüber-          tragung    aufgenommen und zum     Tastwahlteilnehmer     weitergegeben.

   Ein Ausführungsbeispiel der Erfin  dung wird nun an Hand der     Fig.    1 und 2 näher erläu  tert. Es zeigen:       Fig.    1 im     Prinzip    eine     Impulswahlnebenstellenan-          lage    mit einer Gruppe von     Tastwahlteilnehmern    und       Fig.2    die     dazu    erforderliche     Tastwahlübertra-          gung.     



  Wie aus der     Fig.    1 zu ersehen ist, werden die       Tastwahlteilnehmer        T-Tln    über ihre Teilnehmer  schaltung     TS    und die der     Tastwahlgruppe    zugeordne  ten Verbindungsglieder<I>I AS,</I>     1I    AS und     EW    mit den  dieser Gruppe zugeordneten besonderen     Tastwahlin-          nenübertragungen        T-JÜ    verbunden. Da diese Geräte  in bezug auf die Verkehrsabwicklung eine geschlos  sene Einheit bilden und eigene Verbindungsglieder  besitzen, ist eine Umstellung dieser Gesamtgruppe  auf     Tastwahl    am einfachsten durchzuführen.

   Diese  Gruppe erhält eigene Innenübertragungen     T-JÜ,    die  bei     ihrer    Belegung eine     Wahlaufnahmeeinrichtung     mit Wahlspeicher, das sogenannte Innenregister       J-Reg    anfordern, das über eine Koppelanordnung,  der     Innenregisteranschaltung        JR-An,    an die     Tastwahl-          innenübertragung    angeschaltet wird.

   Die     Wahl-Code-          zeichen    werden im Innenregister gespeichert und in  an sich bekannter Weise zum     Verbindungsaufbau     verwendet, so wie es bei der     Impulswahlgruppe    durch  die     Innenübertragung        J-Ü    der Fall ist. Da es sich vor  zugsweise um eine Anlage in     Markiertechnik    handelt,  werden die zugeordneten     Markierer    über die Sperr  kettenrelais gesteuert.

   Dadurch ist es möglich, dass  bei Hausverkehr über den der     Innenübertragung          T-JÜ    zugeordneten     ZGW,    einen     FGW,    sowie     EW    die       Durchschaltung    zum gerufenen Teilnehmer sofort  nach der Beendigung der     Eintastung    der Wahlinfor  mationen erfolgen kann. Dabei ist es gleichgültig, ob  der gerufene Teilnehmer in der     Tastwahl-    oder       Impulswahlgruppe    liegt.

   Ist bei der Belegung einer       T-JÜ    kein     J-Reg    mehr frei,     dann    erhält der     T-Tln     keinen Wählton und kann warten. Die Verkehrsab  wicklung zwischen Teilnehmern der     Tastwahlgruppe          T-Tln    und Teilnehmern der     Impulswahlgruppe        S-Tln     erfordert bei diesem Verfahren keinen Eingriff in die       Impulswahlstromkreise    der     Anlage.     



  Bei abgehendem Amtsverkehr und im Rückfrage  verkehr werden die Verbindungswege der für die  Impulswahl eingerichteten Anlage     mitverwendet.    Zu  diesem Zwecke werden zwischen die     FGW-Eingänge     der     Tastwahlgruppe    und die     ZGW-Ausgänge    beson  dere     Tastwahlübertragungen        T-Ü    gelegt.

       Wird    in die  sen Wegen eine Belegung     durchgeführt,    dann wird  von der     T-ü    ein     Aussenregister   <I>A-Reg</I> angefordert  und über die     Aussenregisteranschaltung        AR-An    an  die anfordernde     T-Ua    angeschaltet. Das Aussenregi  ster dient in Verbindung mit der Tastwahlübertra-         gung    zur Umsetzung der codierten Wahlsignale in  entsprechende Impulsserien.  



  In     Fig.    2 ist gezeigt, wie eine derartige     Tastwahl-          übertragung    aufgebaut ist. Es wird nun beschrieben,  welche Funktionen diese Übertragung ausführen kön  nen muss und wie dies im Einzelnen erreicht wird.  



  Wird die     Tastwahlübertragung    belegt,     dann     spricht in jedem Falle das in der     c-Ader    zwischen       FGW    und     ZGW    liegende Relais C an.

   Handelt es  sich um eine abgehende Amtsbelegung, erhält der  Eingang<I>GA</I> vom zugeordneten     Markierer        Erdpoten-          tial.    Über den Kontakt     cII    wird das Relais<I>GA</I> ange  worfen, das sich in einem zweiten Kreis über einen  eigenen Kontakt hält, bevor durch den Kontakt     kI     der     Anwurfkreis    unterbrochen wird. Über den Kon  takt     gaI    wird ein Aussenregister angefordert. Steht  für die     Tastwahlübertragung    ein freies Register be  reit, dann wird über den Eingang S das Relais S er  regt.

   Die vom     Tastwahlteilnehmer    kommenden  Adern     a1,        b1    werden durch die Kontakte     sII,        s111     auf die Leitungen     wa,        wb    zur     Wahlaufnahmeeinrich-          tung    des Registers und die zur Amtsübertragung  führenden Adern<I>a, b</I> über die Kontakte     sIV,        sV    auf  die Leitungen     za,        zb    zum Impulsgeber des Registers  umgeschaltet.  



  Kontakt     sVI    hält dabei das Relais A im Speise  glied der     Tastwahlübertragung.    Die vom     Tastwahl-          teilnehmer    eintreffenden     Wahlcodezeichen    werden im       Aussenregister    aufgenommen, ausgewertet und als  entsprechende Impulsserien zur Amtsübertragung  weitergegeben, wo sie in bekannter Weise zum Auf  bau der Amtsverbindung verwendet werden. Ist die  Verbindung hergestellt, dann schaltet sich das Regi  ster ab.

   Das Relais S fällt wieder ab und die Sprech  leitungen     aj,        b1    und<I>a, b</I> werden auf die     Tastwahl-          übertragung    zurückgeschaltet.  



  Das Relais<I>Ga</I> ist beim Ansprechen des Relais S  abgefallen und damit durch Kontakte     gaII    der     Kurz-          schluss    der Sprechadern in der     Tastwahlübertragung     aufgehoben. Der Gesprächszustand ist damit herge  stellt und das im Speiseglied liegende X-Relais steht  für die Aufnahme des     Rückfragekriteriums    bereit,  das vom     Tastwahlteilnehmer    durch Anlegen von       Erdpotential    an die Adern gegeben wird. In diesem  Falle spricht das     Relais    X an und über den Kontakt       xII    wird das Kriterium zur Amtsübertragung weiter  gegeben.

   Gleichzeitig wird über den Kontakt     xI    das  Relais GA wieder gebracht und ein Aussenregister  angefordert und angeschaltet, wie bereits oben be  schrieben wurde. Das Aussenregister dient in diesem  Falle zur Umsetzung der Wahlinformationen, die zum  Aufbau der     Rückfrageverbindung    vom     Tastwahlteil-          nehmer    gesendet werden.  



  Das Kriterium für die Aufhebung des Rückfrage  zustandes, mittels erneutem Erdtastendruck des     Tast-          wahl-Teilnehmers,    wird     im        Wahlzustand    im Aussen  register aufgenommen und von dort aus, vor der Ab  schaltung des Aussenregisters, über die     Tastwahl-          übertragung    zur Amtsübertragung weitergegeben. Mit  der Abschaltung des Registers erfolgt die Zurück-      Schaltung der Sprechadern     a1,        b1    und<I>a, b</I> auf die       Tastwahlübertragung,    wie bereits beschrieben wor  den ist.

   Die Gesprächsverbindung von     Tastwahl-    und  Amtsteilnehmer führt wieder über die     Tastwahlüber-          tragung.     



  Bei ankommenden Verbindungen zu     Tastwahl-          teilnehmern    werden grundsätzlich die Rufsignale in  der     Tastwahlübertragung    umgesetzt. Zu diesem  Zweck ist an die vom     ZGW    bzw.     AZGW    kommen  den Adern<I>a, b</I> ein Anrufrelais AR angeschaltet. Bei  jedem ankommenden Rufsignal spricht dieses Relais  an und gibt den Ruf über den Kontakt     arI    und die  Relais<I>A</I> und<I>X</I> zum     Tastwahlteilnehmer    weiter.

   Bei  Teilnehmermeldung spricht das Relais A an, da die  Adern     a1,        b1    gleichstrommässig miteinander verbun  den werden. über die Kontakte     aI,   <I>all</I> und     aIV    wird  die Verbindung hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tast- wahlteilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenan- lage mit Impulswahl, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastwahlteilnehmer (T-Tln) in Bezug auf die Be triebsabwicklung eine selbständige Gruppe mit ge trennten Innen-Übertragungen (T-J0) bilden, die bei der Belegung ein Innenregister (J-Reg) zur Wahlauf nahme anfordern, und dass zur Einbeziehung dieser Teilnehmer in den Amtsverkehr die Ausgänge (FGW)
    dieser Gruppe über Tastwahlübertragungen (T-Ü) auf die allgemein verwendeten Amtsübertra gungen (A-Ü) geführt sind, wobei diese Tastwahl- übertragungen (T-Ü) bei der Belegung ein Aussen register (A-Reg) zur Wahlumsetzung anfordern.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastwahlübertra- gung (T-Ü) die vom Tastwahlnebenstellenteilnehmer gegebenen Kriterien, z. B. Erdtastendruck, Auslösung usw. aufnimmt und zur Amtsübertragung weiterleitet. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastwahlübertra- gung (T-Ü) die von der Amtsübertragung kommen den Rufsignale aufnimmt und an den Tastwahlteil- nehmer weitergibt. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Tastwahlin- nenübertragung (T-Jü) angeschaltete Innenregister (J-Reg) die Markier- oder Einstellinformationen in derselben Form an die zugeordneten Verbindungs glieder abgibt, wie die Innenübertragungen (J-ü) der Impulswahlgruppen.
CH1355061A 1960-11-24 1961-11-21 Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tastwahl-Teilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Impulswahl CH397002A (de)

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DE1201422B (de) * 1963-12-12 1965-09-23 Telefonbau Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellen-anlagen mit Trennung der Einstell- und Sprechwege und Tastwahlstationen
DE1193560B (de) * 1964-02-01 1965-05-26 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer indirekt gesteuerte Fernsprechanlagen mit abgehendem Quer-verbindungsverkehr und Tastwahlstationen

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