CH397002A - Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tastwahl-Teilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Impulswahl - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tastwahl-Teilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenanlage mit ImpulswahlInfo
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Description
Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tastwahl-Teilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Impulswahl Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tastwahl-Teilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Impulswahl.
Die Umstellung bzw. die Erweiterung einer Impulswahlanlage auf Tastwahl ist nur sinnvoll, wenn dabei der Hauptvorteil der Tastwahl, die Schnelligkeit, auch entsprechend ausgenützt werden kann, und wenn die erforderlichen Eingriffe in die bestehende Anlage sowie der zusätzliche Aufwand in vernünftigen Grenzen bleiben.
Tastwahl-Teilnehmer erfordern besondere Wahl aufnahmeeinrichtungen, die diesen Teilnehmern in allen Verkehrssituationen, in denen eine Wahl mög lich ist, zugänglich sein müssen. Dies ist der Fall bei abgehendem Amtsverkehr, Rückfrageverkehr, Quer verbindungsverkehr usw. An den Stosstellen zum Impulswahlsystem müssen diesen Wahlaufnahmeein- richtungen Wahlumsetzer zugeordnet werden, die die codierten Wahlzeichen der Tastwahl-Teilnehmer in Impulsserien umsetzen.
Die Umstellung einzelner Teilnehmer auf Tast- wahl könnte nun so erfolgen, dass jedem Tastwahl- Teilnehmer eine Wahlaufnahmeeinrichtung mit einem Wahlumsetzer fest zugeordnet wird. Die co dierten Wahlzeichen werden dann direkt an der Teil nehmerschaltung in Impulsserien umgewandelt.
Der Teilnehmer hat zwar den Vorteil der angenehmen Bedienung, der Verbindungsaufbau wird jedoch in keiner Weise beschleunigt, da der Teilnehmer nach dem Eintasten der Wahlinformation in jedem Falle warten muss, bis der Wahlumsetzer alle Impulse aus gesandt hat. Eingriffe in die bestehende Impulswahl- anlage sind bei diesem Verfahren nicht erforderlich.
Da die Wahlaufnahmeeinrichtung mit dem Wahlum- Setzer sehr aufwendig ist, scheidet dieses Verfahren auch aus diesem Grunde für eine praktische Anwen dung aus.
Die Umstellung einzelner Teilnehmer oder einer Untergruppe von Teilnehmern einer im Betriebsab lauf selbständigen Gruppe erfordert die Zuordnung besonderer Innen-Übertragungen. So kann z. B. jedem Tastwahlteilnehmer eine Sonderinnenübertra- gung fest zugeordnet werden. Da diese Innenübertra gungen sehr schlecht ausgenutzt werden, könnten auch für die Untergruppe von Teilnehmern gemein same Innenübertragungen vorgesehen werden. In jedem Falle ist es aber erforderlich, die Markier oder Einstellorgane der Verbindungsglieder in der Gruppe abzuändern.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsan ordnung zur Anschaltung von Tastwahlteilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Impuls wahl anzugeben, die die Nachteile der anderen Mög lichkeiten vermeidet. Dies wird dadurch erreicht, dass die TastwahIteilnehmer in bezug auf die Be triebsabwicklung eine selbständige Gruppe mit ge trennten Innen-Übertragungen bilden, die bei der Be legung ein Innenregister zur Wahlaufnahme anfor dern,
und dass zur Einbeziehung dieser Teilnehmer in den Amtsverkehr die Ausgänge dieser Gruppe über Tastwahlübertragungen auf die allgemein ver wendeten Amtsübertragungen geführt sind, wobei diese Tastwahlübertragungen bei der Belegung ein Aussenregister zur Wahlumsetzung anfordern.
Eine beispielsweise zweckmässige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das an der Tastwahlin- nenübertragung angeschaltete Innenregister die Mar kier- oder Einstellinformationen derselben Form an die zugeordneten Verbindungsglieder abgibt, wie die Innenübertragungen der Impulswahlgruppen. Bei in ankommender Richtung in die Tastwahlgruppe führenden Verbindungen werden beispielsweise die ankommenden Rufsignale von dieser Tastwahlüber- tragung aufgenommen und zum Tastwahlteilnehmer weitergegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfin dung wird nun an Hand der Fig. 1 und 2 näher erläu tert. Es zeigen: Fig. 1 im Prinzip eine Impulswahlnebenstellenan- lage mit einer Gruppe von Tastwahlteilnehmern und Fig.2 die dazu erforderliche Tastwahlübertra- gung.
Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, werden die Tastwahlteilnehmer T-Tln über ihre Teilnehmer schaltung TS und die der Tastwahlgruppe zugeordne ten Verbindungsglieder<I>I AS,</I> 1I AS und EW mit den dieser Gruppe zugeordneten besonderen Tastwahlin- nenübertragungen T-JÜ verbunden. Da diese Geräte in bezug auf die Verkehrsabwicklung eine geschlos sene Einheit bilden und eigene Verbindungsglieder besitzen, ist eine Umstellung dieser Gesamtgruppe auf Tastwahl am einfachsten durchzuführen.
Diese Gruppe erhält eigene Innenübertragungen T-JÜ, die bei ihrer Belegung eine Wahlaufnahmeeinrichtung mit Wahlspeicher, das sogenannte Innenregister J-Reg anfordern, das über eine Koppelanordnung, der Innenregisteranschaltung JR-An, an die Tastwahl- innenübertragung angeschaltet wird.
Die Wahl-Code- zeichen werden im Innenregister gespeichert und in an sich bekannter Weise zum Verbindungsaufbau verwendet, so wie es bei der Impulswahlgruppe durch die Innenübertragung J-Ü der Fall ist. Da es sich vor zugsweise um eine Anlage in Markiertechnik handelt, werden die zugeordneten Markierer über die Sperr kettenrelais gesteuert.
Dadurch ist es möglich, dass bei Hausverkehr über den der Innenübertragung T-JÜ zugeordneten ZGW, einen FGW, sowie EW die Durchschaltung zum gerufenen Teilnehmer sofort nach der Beendigung der Eintastung der Wahlinfor mationen erfolgen kann. Dabei ist es gleichgültig, ob der gerufene Teilnehmer in der Tastwahl- oder Impulswahlgruppe liegt.
Ist bei der Belegung einer T-JÜ kein J-Reg mehr frei, dann erhält der T-Tln keinen Wählton und kann warten. Die Verkehrsab wicklung zwischen Teilnehmern der Tastwahlgruppe T-Tln und Teilnehmern der Impulswahlgruppe S-Tln erfordert bei diesem Verfahren keinen Eingriff in die Impulswahlstromkreise der Anlage.
Bei abgehendem Amtsverkehr und im Rückfrage verkehr werden die Verbindungswege der für die Impulswahl eingerichteten Anlage mitverwendet. Zu diesem Zwecke werden zwischen die FGW-Eingänge der Tastwahlgruppe und die ZGW-Ausgänge beson dere Tastwahlübertragungen T-Ü gelegt.
Wird in die sen Wegen eine Belegung durchgeführt, dann wird von der T-ü ein Aussenregister <I>A-Reg</I> angefordert und über die Aussenregisteranschaltung AR-An an die anfordernde T-Ua angeschaltet. Das Aussenregi ster dient in Verbindung mit der Tastwahlübertra- gung zur Umsetzung der codierten Wahlsignale in entsprechende Impulsserien.
In Fig. 2 ist gezeigt, wie eine derartige Tastwahl- übertragung aufgebaut ist. Es wird nun beschrieben, welche Funktionen diese Übertragung ausführen kön nen muss und wie dies im Einzelnen erreicht wird.
Wird die Tastwahlübertragung belegt, dann spricht in jedem Falle das in der c-Ader zwischen FGW und ZGW liegende Relais C an.
Handelt es sich um eine abgehende Amtsbelegung, erhält der Eingang<I>GA</I> vom zugeordneten Markierer Erdpoten- tial. Über den Kontakt cII wird das Relais<I>GA</I> ange worfen, das sich in einem zweiten Kreis über einen eigenen Kontakt hält, bevor durch den Kontakt kI der Anwurfkreis unterbrochen wird. Über den Kon takt gaI wird ein Aussenregister angefordert. Steht für die Tastwahlübertragung ein freies Register be reit, dann wird über den Eingang S das Relais S er regt.
Die vom Tastwahlteilnehmer kommenden Adern a1, b1 werden durch die Kontakte sII, s111 auf die Leitungen wa, wb zur Wahlaufnahmeeinrich- tung des Registers und die zur Amtsübertragung führenden Adern<I>a, b</I> über die Kontakte sIV, sV auf die Leitungen za, zb zum Impulsgeber des Registers umgeschaltet.
Kontakt sVI hält dabei das Relais A im Speise glied der Tastwahlübertragung. Die vom Tastwahl- teilnehmer eintreffenden Wahlcodezeichen werden im Aussenregister aufgenommen, ausgewertet und als entsprechende Impulsserien zur Amtsübertragung weitergegeben, wo sie in bekannter Weise zum Auf bau der Amtsverbindung verwendet werden. Ist die Verbindung hergestellt, dann schaltet sich das Regi ster ab.
Das Relais S fällt wieder ab und die Sprech leitungen aj, b1 und<I>a, b</I> werden auf die Tastwahl- übertragung zurückgeschaltet.
Das Relais<I>Ga</I> ist beim Ansprechen des Relais S abgefallen und damit durch Kontakte gaII der Kurz- schluss der Sprechadern in der Tastwahlübertragung aufgehoben. Der Gesprächszustand ist damit herge stellt und das im Speiseglied liegende X-Relais steht für die Aufnahme des Rückfragekriteriums bereit, das vom Tastwahlteilnehmer durch Anlegen von Erdpotential an die Adern gegeben wird. In diesem Falle spricht das Relais X an und über den Kontakt xII wird das Kriterium zur Amtsübertragung weiter gegeben.
Gleichzeitig wird über den Kontakt xI das Relais GA wieder gebracht und ein Aussenregister angefordert und angeschaltet, wie bereits oben be schrieben wurde. Das Aussenregister dient in diesem Falle zur Umsetzung der Wahlinformationen, die zum Aufbau der Rückfrageverbindung vom Tastwahlteil- nehmer gesendet werden.
Das Kriterium für die Aufhebung des Rückfrage zustandes, mittels erneutem Erdtastendruck des Tast- wahl-Teilnehmers, wird im Wahlzustand im Aussen register aufgenommen und von dort aus, vor der Ab schaltung des Aussenregisters, über die Tastwahl- übertragung zur Amtsübertragung weitergegeben. Mit der Abschaltung des Registers erfolgt die Zurück- Schaltung der Sprechadern a1, b1 und<I>a, b</I> auf die Tastwahlübertragung, wie bereits beschrieben wor den ist.
Die Gesprächsverbindung von Tastwahl- und Amtsteilnehmer führt wieder über die Tastwahlüber- tragung.
Bei ankommenden Verbindungen zu Tastwahl- teilnehmern werden grundsätzlich die Rufsignale in der Tastwahlübertragung umgesetzt. Zu diesem Zweck ist an die vom ZGW bzw. AZGW kommen den Adern<I>a, b</I> ein Anrufrelais AR angeschaltet. Bei jedem ankommenden Rufsignal spricht dieses Relais an und gibt den Ruf über den Kontakt arI und die Relais<I>A</I> und<I>X</I> zum Tastwahlteilnehmer weiter.
Bei Teilnehmermeldung spricht das Relais A an, da die Adern a1, b1 gleichstrommässig miteinander verbun den werden. über die Kontakte aI, <I>all</I> und aIV wird die Verbindung hergestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Tast- wahlteilnehmern an eine Fernsprechnebenstellenan- lage mit Impulswahl, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastwahlteilnehmer (T-Tln) in Bezug auf die Be triebsabwicklung eine selbständige Gruppe mit ge trennten Innen-Übertragungen (T-J0) bilden, die bei der Belegung ein Innenregister (J-Reg) zur Wahlauf nahme anfordern, und dass zur Einbeziehung dieser Teilnehmer in den Amtsverkehr die Ausgänge (FGW)dieser Gruppe über Tastwahlübertragungen (T-Ü) auf die allgemein verwendeten Amtsübertra gungen (A-Ü) geführt sind, wobei diese Tastwahl- übertragungen (T-Ü) bei der Belegung ein Aussen register (A-Reg) zur Wahlumsetzung anfordern.UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastwahlübertra- gung (T-Ü) die vom Tastwahlnebenstellenteilnehmer gegebenen Kriterien, z. B. Erdtastendruck, Auslösung usw. aufnimmt und zur Amtsübertragung weiterleitet. 2.Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastwahlübertra- gung (T-Ü) die von der Amtsübertragung kommen den Rufsignale aufnimmt und an den Tastwahlteil- nehmer weitergibt. 3.Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Tastwahlin- nenübertragung (T-Jü) angeschaltete Innenregister (J-Reg) die Markier- oder Einstellinformationen in derselben Form an die zugeordneten Verbindungs glieder abgibt, wie die Innenübertragungen (J-ü) der Impulswahlgruppen.
Applications Claiming Priority (2)
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Family Applications (1)
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