Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes, mit einem Gestell und einer Anzahl in Form von Rechenbalken ausgebildeter Rechenglieder, welche mit nachgiebigen Zinken versehen sind.
Die Erfindung bezweckt eine derartige Abfede- rung der Zinken zu schaffen, dal3 eine Zinke gleichmässig ausweichen kann und nach dem Ausweichen schnell in die Ausgangslage zurückkehrt.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erzielt, dass die Zinken mittels zweier Torsionsachsen an einem Rechenbalken befestigt sind, welche Torsionsachsen sich in einer annähernd waagrechten Richtung und nahezu parallel zu dem Rechenbalken erstrecken, und wobei die Zinken durch Drehung um diese Torsionsachsen nachgiebig ausweichen können.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Balkenrechen, der mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt ist, dessen Rechenbalken ein T-Profil aufweisen.
Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab eine Draufsicht auf den hinteren Teil des Balkenrechens nach Fig. 1, wobei die Rechenbalken ein gleichzeitiges Eckprofil aufweisen.
Fig. 3 zeigt schematisch im Schnitt die Rechenbalken nach den Fig. 1 und 2 in einer Lage, die der Draufsicht der Fig. 1 und 2 entspricht.
Fig. 4 zeigt schematisch im Schnitt die Rechenbalken in einer anderen Lage als in Fig. 3, wobei es ersichtlich ist, auf welche Weise sich die Zinken der Rechenbalken längs der über den Rechenbalken hervorragenden Ansätzen bewegen.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf zwei aus einem einzigen Stück Federstahldraht gebildeten Zinken, die den in Fig. 2 dargestellten Zinken entsprechen.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht der Zinken nach Fig. 5, in Richtung des Pfeiles VI gesehen.
Fig. 7 zeigt eine Ansicht der Zinken nach den Fig. 5 und 6, in Richtung des Pfeiles VII in Fig. 5 gesehen.
Fig. 8 zeigt eine Draufsicht auf zwei aus einem einzigen Stück Federstahldraht gebildete Zinken, welche denen der Fig. 5 bis 7 nahezu ähnlich sind, aber nahe den Löchern in dem Rechenbalken anders abgebogen sind.
Fig. 9 ist eine Ansicht der Zinken nach Fig. 8, in Richtung des Pfeiles IX in Fig. 8 gesehen.
Fig. 10 zeigt eine Ansicht der Zinken nach den Fig. 8 und 9, in Richtung des Pfeiles X in Fig. 9 gesehen.
Fig. 11 zeigt eine Draufsicht auf ein Paar andere Zinken, die an einem Rechenbalken mit T-Profil befestigt sind.
Fig. 12 zeigt eine Ansicht der Zinken nach Fig. 11, in Richtung des Pfeiles XII in Fig. 11 gesehen.
Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht der Zinken nach den Fig. 11 und 12, in Richtung des Pfeiles XIII in Fig. 12 gesehen.
Fig. 14 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt längs der Linie XIV-XIV in Fig. 11 des Befestigungsmittels für die Zinken nach den Fig. 11 bis 13.
Fig. 15 zeigt eine Draufsicht auf einige Zinken, die nicht durch Löcher in dem Rechenbalken geführt sind.
Fig. 16 zeigt eine Ansicht der Zinken nach Fig. 15, in Richtung des Pfeiles XVI in Fig. 15 gesehen.
Fig. 17 zeigt eine Seitenansicht der Zinken nach den Fig. 15 und 16, in Richtung des Pfeiles XVII in Fig. 16 gesehen.
Fig. 18 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt längs der Linie XVIII-XVIII in Fig. 15 durch das Befestigungsmittel für die Zinken nach den Fig. 15 bis 17.
Fig. 19 zeigt eine Draufsicht auf einige Zinken, deren Torsionsachsen innerhalb des Winkels zwischen den Schenkeln des gleichseitigen Eckprofils des Rechenbalkens liegen.
Fig. 20 zeigt eine Ansicht der Zinken nach Fig. 19, in Richtung des Pfeiles XX gesehen.
Fig. 21 zeigt eine Seitenansicht der Zinken nach den Fig. 19 und 20, in Richtung des Pfeiles XXI in Fig. 20 gesehen.
Fig. 22 zeigt eine Draufsicht auf eine anders gestaltete Doppelzinke der Vorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 23 zeigt eine Ansicht der Zinken nach Fig. 22, in Richtung des Pfeiles XXIII gesehen.
Fig. 24 zeigt eine Seitenansicht der Zinken der Fig. 22 und 23, in Richtung des Pfeiles XXIV in Fig. 23 gesehen.
Fig. 25 zeigt eine Draufsicht auf eine einzige Zinke, die in bezug auf den Rechenbalken um eine wenigstens nahezu senkrechte Drehachse drehbar ist, die relativ zur Bewegungsrichtung des Rechenbalkens längs des Bodens in einem Abstand vor der Zinke liegt.
Fig. 26 zeigt eine Ansicht der Zinke nach Fig. 25, in Richtung des Pfeiles XXVI gesehen.
Fig. 27 zeigt eine Seitenansicht der Zinke nach den Fig. 25 und 26, in Richtung des Pfeiles XXVII in Fig. 26 gesehen.
Fig. 28 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch das Befestigungsmittel für die Zinken der Fig. 25 bis 27, längs der Linie XXVIII-XXVIII in Fig. 27 gesehen.
Fig. 29 zeigt eine Draufsicht auf das Befestigungsmittel der Fig. 28, wobei der um den Balken angebrachte Ring und die Mutter weggelassen sind.
Fig. 30 zeigt eine Draufsicht auf eine einzige, um eine senkrechte Drehachse bewegliche Zinke, wobei eine Verdrehung um die Achse durch Anschläge begrenzt wird.
Fig. 31 zeigt eine Ansicht der Zinke nach Fig. 30, in Richtung des Pfeiles XXXI in Fig. 30 gesehen.
Fig. 32 zeigt eine Seitenansicht der Zinke nach den Fig. 30 und 31, in Richtung des Pfeiles XXXII in Fig. 31 gesehen.
Fig. 33 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch die Befestigung der Zinke an dem Rechenbalken, längs der Linie XXXIII-XXXIII in Fig. 30 gesehen.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel hat ein Gestell in Form eines Parallelogramms, innerhalb dessen Rechenglieder angeordnet sind. Dieses Parallelogramm hat zwei einander gegenüberliegende Seiten, die durch Balken 1 und 2 gebildet werden.
Die Vorderenden der Rahmenbalken I und 2 sind schwenkbar mit aneinander befestigten Balken 3 und 4 gekuppelt, von denen der Balken 3 eine Stütze 5 besitzt, an der das Vorderende des Balkens 1 mittels eines senkrechten Stiftes 6 befestigt ist, während das Vorderende des Balkens 2 mittels eines senkrechten Stiftes 7 an einem Ende des Balkens 4 befestigt ist.
Die hinteren Enden der Balken 1 und 2 sind mit aneinander befestigten Balken 8 und 9 mittels senkrechter Stifte 10 und 11 gekuppelt. An dem Balken 3 und der Stütze 5 ist eine mit mehreren Löchern 13 versehene, sektorförmige Platte 12 befestigt. Am Vorderende des Balkens 1 ist eine Schiene 14 befestigt, die über der Platte 12 liegt und mit der ein an sich bekannter Verriegelungsstift 15 gekuppelt ist. Der Verriegelungsstift 15 kann in eines der Löcher 13 gesteckt werden. Die Balken 3 und 4 sind mittels eines Lagers 16 aneinander befestigt, in dem eine Achse 17 angeordnet ist.
An der Achse 17 ist ein Träger 18 angebracht, der als Rad ausgebildet ist und ein Lager 19 aufweist, das die Achse 17 umgibt. Die Balken 8 und 9 sind mittels des Lagers 20 aneinander befestigt, in dem eine Achse 21 angebracht ist. Die Achse 21 wird von einem radförmigen Träger 22 umgeben, der mit einem die Achse 21 umgebenden Lager 23 versehen und gleich wie der Träger 18 ausgebildet ist. Zwischen den Trägern 18 und 22 sind sechs in Form von Rechenbalken ausgebildete Rechenglieder 24 parallel zu den Balken 1 und 2 angebracht.
Die Träger 18 und 22 sind mit je einer Felge 25 versehen, an der sechs Lager 26 befestigt sind. Die Mittellinien der Lager 26 liegen parallel zu den Drehachsen der radförmigen Träger und die Rechenbalken 24 sind in den Lagern gelenkig befestigt.
Jeder Rechenbalken ist an den Enden mit einem senkrechten Lager versehen, das innerhalb einer Gabel 27 angebracht und mit dieser durch eine senkrechte Achse 28 schwenkbar verbunden ist. Jede Gabel 27 ist an einer waagrechten Achse 29 befestigt, die in einem der Lager 26 gelagert ist und gegen Verschiebung darin gesichert ist. Zwischen den Balken 1 und 2 sind Stäbe 43 angebracht, die in Ebenen liegen, welche sich parallel zu den Radträgern 18 und 22 erstrecken : die Enden sind mit Achsen 44 und 45 versehen, die in den Balken 1 und 2 angebracht und in denen sie gegen Verschiebung gesichert sind. Die Zinken an den Rechenbalken haben eine solche Lage, dass sie sich bei der Bewegung der Rechenbalken zwischen den Käfigstäben 43 hindurchbewegen.
Das Gestell der Vorrichtung ist mit den Hebearmen 30,31 und 32 der Hebevorrichtung eines Schleppers 34 gekuppelt. Die Vorrichtung ist auf der Rückseite mit einem Laufrad 35 zur Abstützung auf dem Boden versehen. Um die Radträger 18 und 22 mit den Rechenbalken 24 in Richtung des Pfeiles 36 drehen zu können (siehe Fig. 3 und 4), ist das Lager 19 mit einem Kettenrad 37 versehen, das mittels einer Kette 38 mit einem Kettenrad 39 verbunden ist. Das Kettenrad 39 sitzt auf einer Achse 40, die in einem am Balken 3 befestigten Lager 41 gelagert ist. Die Achse 41 kann von der Zapfwelle des Schleppers 34 her angetrieben werden, mit dem die Vorrichtung zur Fortbewegung gekuppelt werden kann. Zur Kupplung der Vorrichtung mit einem Schlepper ist der Balken 3 mit einem Teil 42 verbunden, der mit Ankupplungspunkten versehen ist, die mit den Hebearmen 30 bis 32 gekuppelt werden können.
Die Rechenglieder 24 können nach Wahl ein T-oder ein anderes Profil haben. Die in Fig. 1 dargestellten Rechenbalken haben ein T-Profil, was in den Fig. 30 bis 33 aufgezeigt ist. Die an dem Rechenbalken angebrachten Zinken sind in Fig. 1 jedoch nicht dargestellt. In den Fig. 5 bis 33 sind verschiedene Arten von Zinken dargestellt, die sich erfolgreich mit einem Balkenrechen verwenden lassen.
Fig. 2 zeigt Teile von Rechenbalken mit einem gleichseitigen Eckprofil mit Zinken 45 und 46, die in den Fig. 5 bis 7 einzeln dargestellt sind.
Die aus einem einzigen Stück Federstahldraht hergestellten Zinken 45 und 46 sind an einem Rechenbalken 47 mit einem gleichseitigen Eckprofil mit Schenkeln 48 und 49 befestigt. Der Schenkel 48 erstreckt sich in waagrechter Richtung, der Schenkel 49 ist nach unten gerichtet. Die Zinken 45 und 46 sind durch Löcher 50 und 51 im Schenkel 48 des Rechenbalkens geführt, wobei diese Löcher Stützen für die Zinken bilden. Die Zinke 45 ist gerade und erstreckt sich senkrecht unterhalb des Rechenbalkens 47. Die ebenfalls gerade Verlängerung 52 der Zinke 45 erstreckt sich oberhalb des Lochs 51 senkrecht aufwärts. Die Verlängerung 52 geht durch eine Biegung 53 in einen Teil 54 über, der wieder in Richtung auf den Rechenbalken 47 führt und parallel zu dem Teil 52 liegt.
Der Teil 54 geht durch eine Biegung von 90 in eine Torsionsachse 55 über, die gerade unterhalb der Biegung 53 liegt und auf der oberen Seite des Schenkels 48 des Rechenbalkens ruht. Die Mittellinien der Teile 52 und 54, der Biegung 53 und der Torsionsachse 55 liegen dabei in einer vertikalen Ebene, die zur Längsrichtung des Rechenbalkens 47 senkrecht ist. Die Torsionsachse 55 geht in eine Torsionsachse 56 über, die zur Achse 55 senkrecht ist und auch auf der oberen Seite des Schenkels 48 ruht. Die Zinke 46 bildet das Spiegelbild der Zinke 45 gegenüber der vertikalen, zum Rechenbalken 47 senkrechten Ebene halbwegs zwischen den Zinken 45 und 46. Die Zinke 46 hat eine Verlängerung 57, die über eine Biegung 58 in einen Teil 59 übergeht. Der Teil 59 geht in eine Torsionsachse 60 über, die ihrerseits in eine Torsionsachse 61 übergeht.
Die Torsionsachse 61 und die Torsionsachse 56 liegen in Flucht miteinander und sind durch einen gekrümmten Teil 62 miteinander verbunden, der mittels eines Bolzens 63 an dem Rechenbalken 47 festgeklemmt wird. Die Torsionsachse 55 hat eine Länge 64 und die Torsionsachse 56 hat eine Länge 65, die mehr als das Zweifache der Länge 64 ist. In bezug auf die Fortbewegungsrich- tung 47A des Rechenbalkens längs des Bodens sind. die Biegung 53, der Teil 54 und die Torsionsachse 56 hinter dem Teil 52-angeordnet (Fig. 7). Die Mittellinie 68 der Torsionsachse 55 und die Mittellinie 67 der Torsionsachse 56 liegen in einer waagrechten, zur Mittellinie 66 der Zinke 45 senkrechten Ebene. Die Mittellinien 68 und 67 schneiden sich dabei an einem Punkt, der auf der Mittellinie 66 der Zinke 45, gerade oberhalb des Lochs 50, liegt.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen Zinken 70 und 71, die an einem Rechenbalken befestigt sind, der auf gleiche Weise wie der Rechenbalken 47 ausgebildet ist, und daher werden hier die gleichen Bezugsziffern verwendet. Die Zinken 70 und 71 sind annähernd gleich ausgebildet wie die Zinken 45 und 46, aber unterscheiden sich darin, dass die Biegungen zwischen den Torsionsachsen dieser Zinken auf der anderen Seite der durch die Löcher geführten Verlängerungen der Zinken liegen als bei den Zinken 45 und 46. Die Zinke 70 bildet dabei oberhalb des Lochs 50 eine Verlängerung 72, die durch eine Biegung 73 in einen Teil 74 übergeht. Der Teil 74 geht durch einen gekrümmten Teil in eine Torsionsachse 75 und eine Torsionsachse 76 über.
Nach den Fig. 5 bis 7 liegt der gekrümmte Teil zwischen den Torsionsachsen 55 und 56 auf derjenigen Seite der Verlängerung 52, wo die andere Zinke 46 liegt, mit der die Zinke 45 ein Ganzes bildet. Bei der Ausführung gemäss den Fig. 8 bis 9 liegt der gekrümmte Teil zwischen den Torsionsachsen auf der anderen Seite der Verlängerung 72 der Zinke 70 als die Seite der Zinke 71, mit der die Zinke 70 ein Ganzes bildet. Die Zinke 71 ist auf gleiche Weise mit einer Verlängerung 77 versehen, die durch eine Biegung 78 in einen zu dem Rechenbalken zurückführenden Teil 79 übergeht, der seinerseits durch eine Biegung in eine Torsionsachse 80 übergeht, die wieder in eine Torsionsachse 81 übergeht. Die Torsionsachse 76 und die Torsionsachse 81 sind durch einen gekrümmten Teil 82 miteinander verbunden, der mittels eines Bolzens 63 an dem Rechenbalken 47 befestigt ist.
Die Länge 83 der Zinke 70 ist annähernd das Zweifache der Länge 84 des in Flucht zu der Zinke 70 liegenden Teiles 72 oberhalb des Lochs 50. Obgleich die Mittellinien der Torsionsachsen 75 und 76 die Mittellinie des im Loch 50 liegenden Teiles der Zinke 70 kreuzen, verlaufen die Mittellinien dieser Torsionsachsen dennoch nahe der Mittellinie des erwähnten Teiles der Zinke 70 in der Nähe des Lochs 50, das eine Stütze für die Zinke 70 bildet.
Die Fig. 11 bis 14 zeigen Zinken 86 und 87, die an einem Rechenbalken 88 mit T-Profil befestigt sind. Der Rechenbalken 88 ist derart angeordnet, dass sich der Mittelschenkel 89 dieses T-Profils waagrecht erstreckt, während die Seitenarme 90 und 91 vertikal liegen. Die Zinken 86 und 87 sind durch Locher 92 bzw. 93 in dem Schenkel 89 geführt. Die Zinken 86 und 87 haben gerade unterhalb der Löcher gekrümmte Teile zur Verhinderung einer Verschiebung der Zinken in Höhenrichtung in den Löchern. Die Zinke 86 setzt sich über das Loch 92 in dem Teil 94 hinaus fort, der mit der Zinke in Flucht liegt. Der Teil 94 geht durch eine Biegung 95 von 180 in einen geraden Teil 96 über, der seinerseits durch eine Biegung von 90 in einen Teil 97 übergeht, der eine Torsionsachse für die Zinke 86 bildet.
Die Torsionsachse 97 geht durch eine in einer waagrechten Ebene liegende Haarnadelbiegung in einen Teil 98 über, der parallel zur Torsionsachse 97 verläuft. Der Teil 98 geht durch eine Biegung von 90 in eine Torsionsachse 99 über, die oben auf dem waagrechten Schenkel 89 des Rechenbalkens 88 liegt. Die Zinke 86 mit ihrem gekrümm- ten Teil, der Teil 94, die Biegung 95, der Teil 96 und die Torsionsachse 97 sind derart gekrümmt, dass die Mittellinien dieser Teile in einer vertikalen, zum Rechenbalken 88 senkrechten Ebene liegen. Die Mittellinie der Torsionsachse 97 schneidet die Mittellinie der Zinke 86 und die Verlängerung 94 gerade oberhalb des Lochs 92 unter einem Winkel von 90 .
Die Zinke 87 bildet das Spiegelbild der Zinke 86 gegenüber der vertikalen, zum Rechenbalken 88 senkrechten Ebene halbwegs zwischen den Zinken 86 und 87. Die Zinke 87 hat eine Torsionsachse 100, welche der Torsionsachse 97 entspricht und eine Torsionsachse 101, die der Torsionsachse 99 entspricht. Die Torsionsachse 101 und die Torsionsachse 99 liegen in Flucht zueinander.
Die Zinken 86 und 87, die aus einem einzigen Stück Federstahldraht gekrümmt sind, sind an dem Rechenbalken 88 durch eine Platte 102 befestigt, die mittels eines Bolzens 103 an dem Schenkel 89 des Rechenbalkens festgeklemmt ist. Die Platte 102 ist mit einer Aussparung 104 versehen, in der die Torsionsachsen 99 und 101 liegen. Die Torsionsachsen 99 und 101 sind in der Aussparung 104 drehbar, jedoch gegen eine Bewegung senkrecht zu ihrer Mittellinie gesichert. Der Rechenbalken 88 liegt derart in dem Rechenglied, dass er bei Bewegung längs des Bodens in Richtung des Pfeiles 105 bewegt wird.
Gegenüber dieser Bewegungsrichtung liegt die Mittellinie der Torsionsachse 99 in einem Abstand vor der Stütze, die das Loch 92 für die Zinke 86 bildet, wobei dieser Abstand annähernd das Zweifache der Stärke des Schenkels 98 beträgt. Die Mittellinien der Torsionsachsen 97 und 99 liegen in der gleichen waagrechten Ebene und schneiden sich unter einem Winkel von 90 .
Die Fig. 15 bis 18 zeigen Zinken 106 und 107, die an einem Rechenbalken 108 mit einem gleichseitigen Eckprofil befestigt sind. Die Zinken 106 und 107 sind an dem Rechenbalken 108 durch eine Platte 109 befestigt, die mittels eines Bolzens 110 an dem Rechenbalken festgeklemmt ist. Der Rechenbalken 108 hat einen waagrechten Schenkel 111 und einen vertikalen Schenkel 112, der von dem Schenkel 111 her nach unten gerichtet ist. Die Zinke 106 erstreckt sich mit ihrem freien Ende gerade aufwärts und ist am oberen Ende abgebogen und bildet dort einen Teil 113, der oben auf dem Schenkel 111 liegt und senkrecht zur Längsrichtung des Rechenbalkens 108 ist.
Der Teil 113 bildet eine Torsionsachse für die Zinke 106 und geht durch einen sich schräg zum Rechenbalken 108 erstreckenden Teil 114 in eine Torsionsachse 115 über, die oben auf dem Schenkel 111 des Rechenbalkens 108 liegt und sich parallel zum Rechenbalken erstreckt. Die Zinke 107 erstreckt sich mit ihrem freien Ende vertikal nach oben und bildet eine Torsionsachse 116, die auf gleiche Weise ausgebildet ist wie die Torsionsachse 113. Die Torsionsachse 116 geht durch einen schräg zum Rechenbalken 108 liegenden Teil 117 in eine Torsionsachse 118 über, die mit der Torsionsachse 115 in Flucht liegt. Die Teile 114 und 117 kreuzen sich dabei.
Zwischen der Torsionsachse 115 und 118 ist ein gekrümmter Teil 119 gebildet, der in einer Aussparung 120 liegt, die durch die Platte 109 gebildet wird.
Der Teil 119 ist gerade ausserhalb der Platte 109 gekrümmt und mit Teilen 119A versehen, wodurch die Zinken 106 und 107 gegenüber dem Rechenbalken 108 an ihrer Stelle gehalten werden. Der Rechenbalken 108 ist derart in dem Rechenglied angeordnet, dass dieser sich nahe dem Boden in einer Richtung bewegt, die der Richtung des Pfeiles 121 entspricht. Dabei ist die Zinke 107 vor dem Rechenbalken, während die Seite 112 des Rechenbalkens sich auf der Rückseite befindet. Die Mittellinie der Torsionsachse 115 und die Mittellinie der Torsionsachse 113 liegen in einer waagrechten Ebene und schneiden sich unter einem Winkel von 90 nahe der Mittellinie der Zinke 106, dort, wo diese zur Bildung der Torsionsachse 113 abgebogen ist.
Die Fig. 19 bis 21 zeigen zwei aus einem einzigen Stück Federstahldraht gekrümmte Zinken 122 und 123, die an einem Rechenbalken 124 befestigt sind, der ein gleichseitiges Eckprofil mit Schenkeln 125 und 126 besitzt, von denen der Schenkel 125 waagrecht liegt und der Schenkel 126 nach unten gerichtet ist. Die Zinke 122 verläuft auf der Innenseite längs des Schenkels 126 des Rechenbalkens 124 und ist gegen die Innenseite des Schenkels 125 abgebogen, um einen Teil 127 zu bilden, der zur Längsrichtung des Rechenbalkens 124 senkrecht ist und eine Torsionsachse für die Zinke 122 bildet.
Die Torsionsachse 127 geht durch einen gekrümmten Teil in eine Torsionsachse 128 über, die ebenfalls auf der Innenseite des Schenkels 125 liegt, aber senkrecht zur Torsionsachse 127 ist und sich parallel zum Rechenbalken 124 erstreckt. Auf gleiche Weise ist die Zinke 123 mit einer Torsionsachse 129 und einer Torsionsachse 130 versehen. Die Torsionsachse 130 und die Torsionsachse 128 sind miteinander durch einen gekrümmten Teil 131 verbunden. Die Zinken sind durch einen Bolzen 132 an dem Rechenbalken befestigt, wobei der Teil 131 um den Bolzen angeordnet ist. Der Rechenbalken 124 wird derart in dem Gestell der Vorrichtung angeordnet, dal3 er sich nahe dem Boden in einer Richtung des Pfeiles
133 bewegt, bezüglich derer der Schenkel 126 auf der Vorderseite des Rechenbalkens liegt.
Die Torsionsachsen der Zinken 122 und 123 und die Befestigung derselben liegen dabei vollkommen hinter dem Schenkel 126 und innerhalb des Winkels zwischen den Schenkeln 125 und 126 des Rechenbalkens 124.
Die Fig. 22 bis 24 zeigen aus einem einzigen Stück Federstahldraht gebildete Zinken 134 und 135, die an einem Rechenbalken 136 mit einem gleichseitigen Eckprofil mit Schenkeln 137 und 138 befestigt sind, wobei der Schenkel 137 waagrecht liegt und der Schenkel 138 senkrecht nach unten gerichtet ist.
Die Zinke 134 erstreckt sich mit ihrem Ende gerade aufwärts und liegt längs der Aussenseite des Schenkels 138. Nahe der oberen Seite des Schenkels
138 ist die Zinke abgebogen und bildet einen Teil
139, der von der Zinke 134 her unter einem Winkel von etwa 20 schräg aufwärts verläuft. Der Teil 139 bildet eine Torsionsachse für die Zinke 134 und ist über eine Haarnadelbiegung zurückgebogen und verläuft über einen Teil 140 nach der unteren Seite des Schenkels 137 des Rechenbalkens 136. Auf der unteren Seite des Schenkels 137 ist der Teil 140 abgebogen und bildet eine Torsionsachse 141, die auf der unteren Seite des Schenkels 137 liegt und nahe dem Aussenrand des Schenkels 137 parallel zum Rechenbalken 136 verläuft.
Die Mittellinien der Zinke 134, der Teile 137 und 140 liegen in einer vertikalen Ebene senkrecht zur Längsrichtung des Rechenbalkens 136. Die Zinke 135 ist auf gleiche Weise mit einer Torsionsachse 142 und einer Torsionsachse 143 verbunden. Die Torsionsachsen 141 und 143 sind durch einen gekrümmten Teil 144 miteinander verbunden. Die Zinken sind dabei durch einen Bolzen an dem Rechenbalken 136 befestigt, wobei der gekrümmte Teil 144 den Bolzen 145 umgibt. Der Rechenbalken 136 wird derart im Gestell der Vorrichtung angeordnet, dass er nahe dem Boden in einer Richtung nach dem Pfeil 146 beweglich ist.
Gegenüber dieser Bewegungsrichtung liegt der Schenkel 138 auf der Vorderseite des Rechenbalkens, und die Zinken 134 und 135 liegen wieder vor dem Schenkel 138 des Rechenbalkens 136.
Die Fig. 25 bis 28 zeigen eine Zinke 148 aus Federstahldraht, der an einem Rechenbalken 149 mit einem gleichseitigen Eckprofil befestigt ist, wobei ein Schenkel 150 sich waagrecht erstreckt und ein Schenkel 151 nach oben verläuft. Die Zinke 148 ist in unbelastetem Zustand vertikal und ist am oberen Ende zur Bildung eines sich parallel zum Rechenbalken 149 erstreckenden Teiles 152 abgebogen. Dieser Teil geht durch eine Haarnadelbiegung in einen Teil 153 über, der etwas aufwärts verläuft und von oben her gesehen einen kleinen Winkel mit der Richtung des Rechenbalkens 149 einschliesst. Der Teil 153 geht durch einen gekrümmten Teil in einen Teil 154 über, der unter einem Winkel von etwa 40 zur Richtung des Rechenbalkens 149 steht und auf den Rechenbalken 149 zugerichtet ist.
Der Teil 154 ist wieder gekrümmt und bildet eine sich vertikal auf wärts erstreckende Torsionsachse 155, die mittels eines Bolzens 156 an dem Schenkel 150 des Rechenbalkens 149 befestigt ist. Der Bolzen 156 hat ein zentral in der Längsrichtung des Bolzens liegendes Loch 157, das sich in der oberen Hälfte des Bolzens an einen Schlitz 158 anschliesst. Die Torsionsachse 155 ist teilweise in dem Loch 157 angeordnet und ihr oberes Ende 159 ist abgebogen und erstreckt sich in d'en Schlitz 158. Der Bolzen 156 ist in eine viereckige Ausnehmung 160 im Schenkel 150 gesteckt und hat einen viereckigen Teil 161, der in das Loch 160 passt. Oberhalb des Schenkels 150 ist der Bolzen 156 von einem Ring 162 umgeben, der einen Schlitz aufweist, der dem Schlitz 158 entspricht und in dem das Ende 159 der Torsionsachse 155 liegt.
Oberhalb des Ringes 162 ist eine Mutter 163 an dem mit Schraubengewinde versehenen, oberen Ende des Bolzens 156 angebracht, so dass der Bolzen an dem Rechenbalken 149 befestigt werden kann. Der Rechenbalken 149 wird derart in dem Rechen angeordnet, dass er bei der Bewegung längs des Bodens in Richtung des Pfeiles 164 verläuft.
Bezüglich dieser Bewegungsrichtung liegt der aufrecht stehende Schenkel 151 auf der Vorderseite des Rechenbalkens 149. Die Zinke 148 liegt gegenüber der Bewegungsrichtung 164 hinter der Mittellinie 165 der Achse 155 ; die Mittellinie bildet eine Drehachse, um die die Zinke 148 infolge der Drehung der Achse 155 drehbar ist. Die Zinke kann sich weiter um die Teile 152 und 153 drehen, die sich annähernd parallel zum Rechenbalken 149 erstrecken und um den Teil 154, der schräg auf dem Rechenbalken 149 liegt, so dass diese Teile annähernd waagrechte Torsionsachsen für die Zinke bilden.
Die Fig. 30 bis 33 zeigen eine Zinke 166, die an einem Rechenbalken 167 mit einem T-Profil befestigt ist. Der Rechenbalken 167 ist derart angeordnet, dass sich der Steg 168 des T-Profils vertikal auf wärts erstreckt, während die Seitenbalken 169 und 170 waagrecht liegen. Das obere Ende der sich vertikal erstreckenden Zinke 166 ist abgebogen und bildet einen Teil 171, der durch eine Biegung in einen Teil 172 übergeht. Der Teil 172 setzt sich über eine Biegung in einem Teil 173 fort, der seinerseits in einen Teil 174 übergeht, der im wesentlichen senkrecht zum Rechenbalken 167 ist. Die Teile 171, 172 und 173 liegen annähernd waagrecht und parallel zur Längsrichtung des Rechenbalkens 167. Der Teil 174 erstreckt sich auch waagrecht und ist am Ende mit einer Ose 175 versehen, die einen Bolzen 176 umgibt, der an dem Rechenbalken 167 befestigt ist.
Die Ose 175 umgibt einen Teil 177 des Bolzens 176. Der Teil 177 liegt mit der einen Seite auf der unteren Seite des Schenkels 169 des Rechenbalkens 167, und auf der anderen Seite hat er einen Kopf 178, so dass die Ose 175 zwischen dem Kopf 178 und dem Schenkel 169 verschlossen ist, in der Weise, dass sie sich um den Teil 177 des Bolzens 176 dre hen kann. Der Bolzen 176 ist mit einem mit Schraubengewinde versehenen Ende 179 versehen, das durch ein Loch im Schenkel 169 geführt ist, wobei eine Mutter 180 den Bolzen 176 an dem Rechenbalken 167 festklemmt. Beiderseits des Teiles 174 sind am Rande des Schenkels 170 des Rechenbalkens
167 Stifte 181 und 182 vorgesehen, die Anschläge für den Teil 174 bilden. Eine Verdrehung des Teiles 174 und somit der Zinke 166 um die Mittellinie 183 des Bolzens 167 wird auf diese Weise begrenzt.
Die Zinke 166 und die Teile 171 bis 174 sind derart angeordnet, dass die Mittellinie 183, die eine Drehachse für die Zinke 166 bildet, in einem Abstand von der Zinke 166 liegt. Der Rechenbalken 167 ist derart im Gestell angeordnet, dal3 er während seiner Bewegungen längs des Bodens in Richtung des Pfeiles 184 beweglich ist, wobei die Drehachse 183 in bezug aus diese Richtung vor der Zinke 166 liegt.
In der in Fig. 1 dargestellten Arbeitslage bildet die Vorrichtung einen Seitenrechen, wobei das von den Zinken der Rechenbalken ergriffene Erntegut in Form eines Schwadens nach links abgeführt wird.
Bei der Bewegung der Rechenbalken bewegen sich die Zinken zwischen den Käfigstäben hindurch, so dal3 Erntegut oder dergleichen nicht an den Zinken hängenbleibt. Die Zinken bewegen sich dabei längs Bahnen, die zwischen den Käfigstäben parallel zu den Traggliedern 18 und 22 liegen. Bei Verwendung von Rechenbalken, deren Ansätze über diese vorstehen, wie z. B. die in den Fig. 2 bis 7 dargestellten Rechenbalken, können die Zinken und die Ansätze derart ausgebildet werden, dass die über den Rechenbalken vorstehenden Ansätze als Abstreicher für die Zinken dienen, so dass sich Käfigstäbe nach Fig. 1 erübrigen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei Lagen, welche die Rechenbalken bei der Bewegung durchlaufen können.
Aus diesen Figuren ist ersichtlich, dass die an einem Rechenbalken befestigten Zinken beim Beschreiben der Bahn (siehe Fig. 4) sich längs der über einem anderen Rechenbalken vorstehenden Ansätze bewegen, die durch Verlängerungen der an dem anderen Rechenbalken befestigten Zinken gebildet werden.
Auch wenn das Gestell der Vorrichtung derart gedreht ist, dass das Gestell auf der rechten Seite des Schleppers liegt, wobei mit einer gleichbleibenden Drehrichtung der Rechenbalken die Vorrichtung einen Wender bildet, bewegen sich die Zinken längs der über den Rechenbalken vorstehenden Ansätze.
Auf diese Weise wird etwaiges, an den Zinken haftendes Material durch die Ansätze abgestrichen, so dass diese als Abstreicher dienen. Gegenüber der Bewegungsrichtung der Rechenbalken bewegen sich die Zinken eines Rechenbalkens in der Arbeitslage eines Seitenrechens längs der Ansätze des darauffolgenden Rechenbalkens, während in der Arbeitslage eines Wenders die Zinken sich längs der Ansätze des vorausgehenden Rechenbalkens bewegen.
Durch Anordnung der Zinken der nebeneinanderliegenden Rechenbalken derart, dass sich die Zinken dieser Rechenbalken nicht in den gleichen Bahnen bewegen, werden sich die Zinken längs der Ansätze hin bewegen. Bei dem Ausführungsbeispiel liegen die Zinken des Rechenbalkens 47B in bezug auf die Zinken des Rechenbalkens 47C versetzt (Fig. 2).
Die Zinken 45 und 46 des Rechenbalkens 47B bewegen sich dabei längs Bahnen, bei denen die Mittellinien dieser Zinken in Ebenen 190 bzw. 191 beweglich sind, während die Mittellinien der Zinken 45B und 46B des Rechenbalkens 47C in Ebenen 192 und 193 beweglich sind, die halbwegs zwischen den Ebenen 190 und 191 liegen. Die Mittellinien der Zinken 45A und 46A des Balkens 47D bewegen sich längs der Bahnen 190 bzw. 191, während die Mittellinien der mit den Zinken 45B und 46B übereinstimmenden Zinken des Balkens 47E sich längs der Bahnen 192 bzw. 193 bewegen. Es ist jedoch auch möglich, die Zinken der Rechenbalken derart anzuordnen, dass sie die über den Rechenbalken vorstehenden Ansätze berühren.
Ob die Zinken sich längs der Ansätze hin bewegen oder ob sie diese berühren, kann unter anderem dadurch erreicht werden, dal3 die die Ansätze bildenden Teile 52,53 und 54 (siehe Fig. 7) derart angeordnet werden, dass die durch die Mittellinien dieser Teile gehende Ebene senkrecht oder nicht senkrecht zum betreffenden Rechenbalken ist. Die durch die erwähnten, einen Ansatz bildenden Teile gehende Ebene kann einen spitzen Winkel mit dem Rechenbalken bilden und sogar mit der Ebene zu, sammenfallen, in der sich die betreffenden Zinken bewegen.
Aus der Beschreibung geht hervor, dal3 die Länge des iiber dem Rechenbalken vorstehenden Ansatzes und die Länge der Zinke sowie der Durchmesser der Bahn 194, längs der sich die Rechenbalken bewegen, einen Einfluss auf die Bewegung der Zinken zwischen den Ansätzen hindurch oder auf die Berührung dieser Teile haben. In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 4 ist die Länge der Zinke zuzüglich der Länge des Ansatzes etwas grösser als die Hälfte des Durchmessers der Bahn 194. Die Zinken 45 und 46, die in den Fig. 5 bis 7 dargestellt sind, können beim Ergreifen des zu bearbeitenden Materials und/ oder beim Berühren des Bodens durch die Torsion der sich waagrecht erstreckenden Torsionsachsen 55 und 56 bzw. 60 und 61 gut nachgiebig ausweichen.
Bei Bewegung der Rechenbalken in Richtung des Pfeils 47A werden die Zinken in einer Richtung belastet, die der Richtung des Pfeiles entgegengesetzt ist. Die Löcher 50 und 51, in denen die Zinken angeordnet sind, sind derart geräumig bemessen, dass sich die Zinken in diesen Löchern verkanten kön- nen. Wird z. B. die Zinke 45 in einer dem Pfeil 47A entgegengesetzten Richtung belastet, so kann diese Zinke durch die Torsion der Torsionsachse 56 nachgiebig ausweichen. Bei dieser Belastung wird die Biegung 53 zwischen den Teilen 52 und 54 derart belastet, dass sie kleiner gemacht wird und nicht aufbiegt. Unter der Wirkung der Torsionsachse 56 kehrt die Zinke jedoch stets in ihre Ausgangslage zurück.
Die Zinke 45 kann durch die Torsion der Torsionsachse 55 in einer zum Rechenbalken 47 parallelen Richtung ausweichen. Da die Torsionsachse 55 jedoch kürzer ist als die Torsionsachse 56, ist ein Ausweichen der Zinke in diesen Richtungen schwieriger, so dass sie einen grösseren Widerstand gegen eine Ausweichung in einer zum Rechenbalken parallelen Richtung aufweist.
Auch die Biegung zwischen dem Teil 54 und der Torsionsachse 55 wird bei der üblichen Belastung der Zinke in einer zum Pfeil 47A entgegengesetzten Richtung zugebogen, so dass die Teile 52,53,54 und 55 trotz des Ausweichens der Zinke ihre Gestalt beibehalten. Da sich die Zinke 45 bei Belastung in einer zum Rechenbalken 47 parallelen Richtung um die Achse 55 biegt, werden sich auch die Teile 55, die Torsionsachse 56 und die Biegung zwischen den Torsionsachsen 55,56 durch ein Ausweichen der Zinke nicht verformen. Die Zinke 46, die in ihrer Ausbildung der Zinke 47 entspricht, kann aus demselben Grunde nachgiebig ausweichen.
Besonders wenn die Zinken bei einem Rechenbalken mit Käfig- stäben nach Fig. 1 verwendet werden, ist es günstig, dass die Zinken weniger leicht in einer zum Rechenbalken parallelen Richtung als in einer zu diesem Rechenbalken senkrechten Richtung ausweichen kön- nen.
Die in den Fig. 8 bis 10 dargestellten Zinken können auf gleiche Weise nachgiebig ausweichen wie die Zinken nach den Fig. 5 bis 7. Da die Biegung zwischen den Torsionsachsen 75 und 76 der Zinke 70 auf der anderen Seite der Zinke liegt als die Biegung zwischen den Torsionsachsen 55 und 56 der Zinke 45, sind die Torsionsachsen etwas länger, so dal3 sie sich leichter biegen können. Die Mittellinien der Torsionsachsen 75 und 76 schneiden die Mittellinien des Zinkens 70 jedoch nicht, sondern kreuzen diese. Das Ausweichen einer Zinke kann durch den Abstand, in dem die Torsionsachsen die Mittellinie der Zinke kreuzen, und durch den Abstand beeinflusst werden, in dem sie von der Stütze liegen, in der die Zinke kippen kann.
Die Zinken 86 und 87 der Fig. 11 bis 14 können auf gleiche Weise wie vorstehend beschrieben um die Torsionsachsen 97 und 99 bzw. 100 und 101 gedreht werden. Die Achsen 99 und 101 liegen in Flucht miteinander in der Weise, dass sie innerhalb der Aussparung 104 der Platte 102 um ihre eigenen Längsachsen drehbar sind. Eine Ver schiebung der Zinken mit ihren Torsionsachsen wird durch Lagerung der Zinken in Aussparungen ver mieden. Obgleich in den geschilderten Ausführungs- beispielen die Zinken durch Stützen geführt sind, die durch in den Rechenbalken angebrachte Löcher gebildet werden, können diese Stützen für die Zinken auch auf andere Weise gebildet werden, z. B. durch gesondert an den Rechenbalken angebrachte Blöcke oder dergleichen.
Die Lage der Mittellinien der Achsen 99 und
101 gegenüber der Bewegungsrichtung 105 ist derart, dass diese Linien die Mittellinien der Zinken 86 und 87 in einem Abstand kreuzen, der annähernd gleich der halben Länge des Schenkels 89 des Rechenbalkens 88 ist. Die Biegungen der Zinken 86 und 87 gerade unterhalb des Schenkels 89 verhindern, dass sich die Zinken durch die Löcher 93 und 92 aufwärts bewegen, wobei die Löcher Stützen für diese Zinken bilden. Durch Anordnung des aus der Platte 102 und dem Bolzen 103 bestehenden Be festigungsgliedes für die Zinken 86 und 87, hinter den Schenkeln 90 und 91 des Rechenbalkens 88 in der Fortbewegungsrichtung 105 gesehen, kann das zu bearbeitende Erntegut nicht hinter diesen Befesti gungsgliedern festhaken.
Obgleich sich in den geschilderten Ausführungs- beispielen die geraden Zinken an den Stützen vorbei in einer sich mit der Längsrichtung der Zinke dekkenden Richtung fortsetzen, können sich die Zinken auch an den Stützen vorbei in einer Richtung fortsetzen, die einen Winkel mit der Längsrichtung der Zinke einschliesst. Der Winkel zwischen einer jenseits der Stütze der Zinke vorgesehenen Verlängerung der Zinke und der Zinke an sich soll vorzugsweise grösser als 120 sein. Es ist auch möglich, jede Zinke einzeln aus einem Stück Federstahldraht herzustellen, wobei gegebenenfalls die durch die Stütze geführte Verlängerung einer Zinke in der Nähe der Stütze an dem Rechenbalken befestigt werden kann.
Indem man die Verlängerung einer Zinke über einen grösseren oder kleineren Abstand an dem Rechenbalken überstehen lässt, kann das Ausweichen einer Zinke beeinflusst werden.
Die Zinken 106 und 107, die in der Fig. 15 bis 18 dargestellt sind, können sich um die Torsionsachsen 113 und 115 bzw. 116 und 118 drehen. Die in diesen Figuren dargestellten Zinken haben keine über den Rechenbalken 108 herausragenden Verlän- gerungen. Das nachgiebige Ausweichen der Zinken kann auch auf folgende Weise beeinflusst werden : Die Länge der quer zum Rechenbalken stehenden Torsionsachsen 113 und 116 ist in diesem Ausführungs- beispiel grösser als in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen, so dass die Zinken 106 und 107 in einer zum Rechenbalken 108 parallelen Richtung leichter ausweichen können als bei den vorstehend geschilderten Ausführungsbeispielen. Das Ausweichen wird für diese Zinken weiter dadurch vereinfacht, dass, sie nicht durch Stützen geführt sind wie die anderen Zinken.
Bezüglich der Bewegungsrichtung
121 liegen die ausserhalb des Rechenbalkens 108 liegenden Teile, z. B. die Teile 113,116,117 und
114, hinter dem Rechenbalken, was günstig sein kann, um zu vermeiden, dass das zu bearbeitende
Erntegut diese Teile berührt und an ihnen hängen- bleibt. In diesem ähnlich wie in den anderen geschil derten Ausführungsbeispielen liegen die Torsionsach sen, um welche sich die linken drehen können, ein ander stets unter einem Winkel von 90 in einer waagrechten Ebene gegenüber, wobei die Torsions achsen sich schneiden. Es ist jedoch auch möglich, den Winkel zwischen den Torsionsachsen kleiner oder grösser als 90 zu wählen, und die Torsionsachsen nicht in der gleichen waagrechten Ebene anzuord" nen, sondern in übereinanderliegenden Ebenen.
Die in den Fig. 19 bis 21 dargestellten Zinken 122 und 123 können durch Torsion um die Achsen 127 und 128 bzw. 129 und 130 nachgiebig ausweichen. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel, bei dem die Torsionsachsen und die Befestigung der Zinken hinter dem Schenkel 126 liegen, in der Fortbewegungsrichtung 133 gesehen, wird, das Erntegut nicht leicht hinter diesen gekrümmten Teilen hängenbleiben.
Wenn nämlich die Zinken mit dem Boden oder mit auf dem Boden liegendem Erntegut in Berüh- rung sind, werden sie in einer dem Pfeil 133 ent gegengesetzten Richtung ausweichen. Sobald die Zinken frei von dem Boden oder vom auf dem Boden liegenden Material sind, bewegen sie sich federnd nach vorn. Diese federnde Bewegung der Zinken wird durch die einen Anschlag bildenden Schenkel 126 gestoppt. Dies ist vorteilhaft, um das an der Zinke haftende Erntegut abzuschütteln.
Die in den Fig. 22 bis 24 dargestellten Zinken 134 und 135 können um die Torsionsachsen 139 und 141 bzw. die Torsionsachsen 142 und 143 drehen. Die Torsionsachsen 139 und 142 erstrecken sich im wesentlichen in waagrechter Richtung, senkrecht zum Rechenbalken 136, während die Torsionsachsen 141 und 143 sich parallel zum Rechenbalken erstrecken. Die Torsionsachsen 139 und 141 der Zinke 134 kreuzen sich in einem kleinen Abstand. Um eine Bewegung in einer zur Längsrich- tung des Rechenbalkens 136 parallelen Richtung auszuführen, kann die Zinke sich um die Torsionsachse 139 drehen. Wird die Zinke in einer der Richtung des Pfeiles 146 entgegengesetzten.
Richtung gedreht, so wird die Zinke um das untere Ende des Schenkels 138 des Rechenbalkens-136 verkanten, wobei die auf die Zinke 134 ausgeübten Kräfteüber die Teile 139 und 140 auf die Torsionsachse 141 übertragen werden, die sich dabei dreht und die Zinke nachgiebig ausweichen lässt.
Die Zinke 148 der Fig. 25 bis 28 kann sich um die in waagrechter Richtung liegenden Torsionsachsen 152,153 und 154 drehen, von denen sich die Torsionsachsen 152 und 153 annähernd parallel zueinander erstrecken und parallel zum Rechenbalken 149 angeordnet sind. Die Torsionsachse 154 schliesst mit dem Rechenbalken 149 und den Torsionsachsen 152 und 153 einen Winkel von etwa 45 ein. Die Zinke 148 kann sich weiter noch um eine dritte Achse verwinden, die sich vertikal erstreckt. Eine Torsion in der Achse 155 kann auftreten, wenn die Zinke in einer Richtung parallel zum Rechenbalken 149 oder in einer Richtung belastet wird, die eine Komponente parallel zum Rechenbalken 149 besitzt.
Der Abstand zwischen der Torsionsachse 155. und der Zinke 148 ist in diesem Ausführungsbeispiel etwa ein Drittel der Länge der Zinke. Indem eine Zinke auf diese Weise mit einem Rechenbalken verbunden wird, kann die Zinke gegenüber dem Rechenbalken in vertikaler Richtung ausweichen, was z. B. mit grossem Erfolg bei der Bearbeitung eines Erntegutes auf unebenem Boden angewendet werden kann.
Da sich die Zinke 148 infolge der Torsion der Achse 155 um die senkrechte Drehachse dreht, die durch die Mittellinie 156A des Bolzens 156 gebildet wird, wird sie stets in die Ausgangslage zurückkehren.
Die Zinke 166, die in den Fig. 30 bis 33 dargestellt ist, kann sich auch um eine senkrechte Achse drehen, aber diese Drehung erfolgt nicht durch eine Drehung um eine Torsionsachse, sondern durch Drehung der Ose 175 um den Bolzen 176. Die Zinke 166 wird sich somit nicht nachgiebig in seine Ausgangslage zurückbewegen. Da die Zinke 166 jedoch hinter der Drehachse 183 liegt, die durch die Mittellinie des Bolzens 176 gebildet wird, und sich bei Bearbeitung des Materials in Richtung des Pfeiles 184 bewegt, nimmt die Zinke dennoch nach wie vor eine vorteilhafte Lage in bezug auf die Achse 183 ein. Ein zu grosses Ausweichen der Zinke kann, wie dies in diesem Ausführungsbeispiel angedeutet ist, durch Anschläge 181 und 182 vermieden werden.
Auch diese Zinke kann um Torsionsachsen ausweichen, die sich in nahezu waagrechter Richtung erstrecken. Beim Belasten der Zinke 166 in einer dem Pfeil 184 entgegengesetzten Richtung kann sie sich um die Achsen 171,172 und 173 drehen. Der Teil 174 bildet eine Torsionsachse für die Zinke annähernd senkrecht zu den erstgenannten Torsionsachsen, um die sich die Zinke drehen kann, wenn sie in einer Richtung mit einer Komponente parallel zum Rechenbalken 167 belastet wird.