CH397364A - Membranventil - Google Patents

Membranventil

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CH397364A
CH397364A CH1198862A CH1198862A CH397364A CH 397364 A CH397364 A CH 397364A CH 1198862 A CH1198862 A CH 1198862A CH 1198862 A CH1198862 A CH 1198862A CH 397364 A CH397364 A CH 397364A
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CH1198862A
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Willy Dr Sigrist
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Willy Dr Sigrist
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/12Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm
    • F16K7/14Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm arranged to be deformed against a flat seat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Membranventil       Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf  fung eines     Absperr-    oder     Umschalteorgans    für flüs  sige oder gasförmige Medien mit stark korrodieren  den Eigenschaften,     insbesondere    zur Verwendung  in der chemischen     Industrie    und in Laboratorien.  Wegen ihrer guten Korrosionsbeständigkeit gegen  Säuren und Laugen hat man schon vielfach versucht,       Absperr-    und Umschaltorgane der genannten Gat  tung aus nichtmetallischen Kunststoffen, wie z. B.       Tetrafluoräthylen    oder Hartgummi, herzustellen.

   Da  bei ergaben sich jedoch Schwierigkeiten, weil die  Kunststoffe, anders als Metalle, nicht genügend form  fest sind, sondern sich wie ein      lebendiges     Mate  rial verhalten,     ähnlich    dem Holz.  



  Die der     Erfindung    zugrunde liegende Aufgabe  besteht nun darin, eine konstruktive Lösung zu fin  den, die sich ganz     besonders    für die Heranziehung  von säure- und     laugenfesten    Kunststoffen eignet. Bei  der Lösung dieser     Aufgabe    wurde ein Membran  ventil mit     einer    an ihrem Umfangsrand, fest     einge-          spannten    Membran gefunden, deren Mittelpartie  wahlweise an     einen        ringförmigen        Ventilsitz        anpress-          bar    ist oder sich vom Ventilsitz anheben lässt.

   Ge  genüber bekannten     Membranventilen    dieser Art un  terscheidet sich dasjenige gemäss der     Erfindung    da  durch, dass der Ventilsitz an einem     aus        säure-    und       laugenfestem    Kunststoff bestehenden Körper ausge  bildet ist, der mindestens eine zum     Zentrum    des  ringförmigen Ventilsitzes führende     Ausnehmung    und  mindestens eine aussen an den Ventilsitz führende       Ausnehmung    zum     Durchleiten    eines flüssigen oder  gasförmigen Mediums aufweist,

   und dass der Um  fangsrand der ebenfalls aus säure- und     laugenfestem     Kunststoff bestehenden Membran zwischen dem ge  nannten Körper und einem Teil eines den Körper  umgebenden Gehäuses dicht eingespannt ist.    Weitere Einzelheiten des     Membranventils        gemäss     der Erfindung folgen aus der nachfolgenden Be  schreibung und der zugehörigen Zeichnung, in wel  cher rein beispielsweise eine bevorzugt, Ausführungs  form und eine Variante des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht sind..  



       Fig.    1 zeigt ein     Dreiwegventil    für säure- oder       laugenhaltige    Medien im     Längsschnitt    nach der Linie       I-1    in     Fig.    2.  



       Fig.    2 stellt das Ventil in Draufsicht bei abge  schnittener Antriebsspindel dar.  



       Fig.    3 ist     eine    Unteransicht des gleichen Ventils.       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie     IV-IV     in     Fig.    2.  



       Fig.    5 veranschaulicht in Seitenansicht ein Dop  pel-Dreiwegventil als Ausführungsvariante.  



  Das in den     Fig.    1 bis 4 dargestellte Ventil weist  ein Gehäuse 10, 11 auf, das aus einem durchbohrten  Grundteil 10 und einem in denselben eingeschraub  ten Gewindering 11 besteht. Im Gehäuse 10, 11     be-          find-en    sich. ein aus säure- und     laugenfestem    Kunst  stoff, vorzugsweise     Tetrafluoräthylen,        hergestellter     Körper 12 und zwei aus dem gleichen     Material    be  stehende Membranen 13 und 14, zwischen denen  der Körper 12 angeordnet ist. Durch Festziehen des  Gewinderinges 11 sind die Organe 12, 13 und 14 .im  Gehäuse 10, 11 geklemmt worden.

   Der     Umfangsrand     der Membran 13 ist dabei zwischen     einer    Schulter 15  ,des     Gehäuse-Grundteiles    10 und einer ebenen Rand  fläche des Körpers 12     eingespannt.    In völlig analo  ger Weise ist der Umfangsrand der andern Membran  14 zwischen dem     Gewindering    11 und einer gegen  überliegenden ebenen Randfläche des Körpers 12  eingespannt.  



  Der Körper 12 hat im wesentlichen zylindrische  Gestalt und weist eine durchgehende     Axialbohrung         16 auf. An jeder der beiden zueinander parallelen  Endflächen des Körpers 12 ist eine Ringnut 17 bzw.  18 vorhanden, welche die betreffende Mündung der       Axialnut    16 mit Abstand umgibt. Zwischen der  Ringnut 17 und der     Axialnut    16 befindet sich ein  erster ringförmiger Ventilsitz 19, der in der gleichen  Ebene liegt wie die an die Membran 13 anliegende  Randfläche des Körpers 12.

   Desgleichen ist zwischen  der andern Ringnut 18 und der     Axialbohrung    16     ein     zweiter     Ventilsitz    20 vorhanden, der in der gleichen  Ebene liegt wie die an die Membran 14 anliegende  Randfläche des Körpers 12.  



  In unbelastetem Ruhezustand ist die dem Körper  12 zugekehrte Seite jeder Membran 13 bzw. 14 eben.  Auf ihrer anderen Seite weist jede der Membranen  in ihrer Mittelpartie eine zapfenförmige Verdickung  21     bzw.    22 auf,     die    dem der     betreffenden    Membran  zugeordneten Ventilsitz 19 bzw. 20 gegenüberliegt.  Die     Axialbohrung    16 des Körpers 12 ist von einem  in seiner Längsrichtung beweglichen     Bolzen    23 ge  ringeren Durchmessers durchsetzt.

   Der Bolzen 23  besteht aus einem säure- und     laugenfesten    Material,  beispielsweise     Tetrafluoräthylen.    Die Enden des Bol  zens 23 greifen in     Ausnehmungen    der     Membranver-          dickungen    21 und 22 ein, und seine Länge ist derart  bemessen, dass die beiden Membranen 13 und 14  nie gleichzeitig an ihren Ventilsitzen 19 und 20 an  liegen können.  



  Der Körper 12 weist gemäss     Fig.    4 eine radial ver  laufende Bohrung 24, die in die     Axialbohrung    16  mündet und über letztere zu den Zentren der beiden  ringförmigen Ventilsitze 19 und 20 führt. Eine an  dere, teils radial und     teils        axparallel        verlaufende        Aus-          nehmung    25 im Körper 12 führt zur Ringnut 17,  während eine dritte ebenfalls teils radial und     teils          axparallel    verlaufende     Ausnehmung    26 im Körper  12 zur andern Ringnut 18 führt     (Fig.    1).

   An die Boh  rung 24 und die     Ausnehmungen    25 und 26 ist je     eine     Rohrleitung 27, 28 bzw. 29     angeschlossen,    die aus  säure- und     laugenfestem    Kunststoff, vorzugsweise       Tetrafluoräthylen,    besteht.

   Die Rohrleitungen 27,  28 und 29 haben je ein     kegelig        aufgeweitetes    Ende,  das mit     Hilfe    eines Gewindenippels 30, 31 bzw. 32,  welcher in den     Gehäuse-Grundbeil    10     eingeschraubt     ist, gegen eine kegelförmige     Sitzfläche    um die äussere  Mündung der Bohrung 24 bzw. der     Ausnehmungen     25 und 26 gepresst ist.  



  Am     Gehäuse-Grundteil    10 sind zwei Tragsäulen  35 befestigt, die einander bezüglich des Körpers 12  diametral gegenüberliegend und parallel zur     Axe    des  Körpers 12 verlaufen. An ihrer vom Gehäuse 10, 11  entfernterem Endpartie sind die Säulen 35 durch ein  Joch 36 miteinander verbunden, das einen unver  änderlichen Abstand vom Gehäuse 10, 11 aufweist.  In der Mittelpartie des Joches 36 ist eine Spindel 37  drehbar gelagert, die an ihrem äusseren Ende ein  Handrad 38 trägt. In einer Querbohrung des Joches  36 sitzt ein Stift 39, der     tangential    in eine Umfangs  nut 40 der Spindel 37 eingreift und diese gegen Ver  schiebung in axialer Richtung sichert.

   Die Spindel    37 ist mit einem Gewindeteil 41 versehen, der in  einer passenden Gewindebohrung eines Schiebebal  kens 42 eingeschraubt ist. Der Schiebebalken 42 be  findet sich zwischen dem Joch 36 und einer Ring  scheibe 43, die in einer Umfangsnut der Spindel 37  festsitzt.  



  An jedem Ende des Schiebebalkens 42 ist eine  Gewindestange 44 befestigt, die von zwei Hülsen 46  und 47 umgeben ist. Die Gewindestangen 45 und  Hülsen 46 und 47 verlaufen parallel zu den Tragsäu  len 35 und sind derart angeordnet, dass der Schiebe  balken 42 rechtwinklig zum Joch 36 verläuft. Die  Hülsen 47 sind in passenden Bohrungen des     Ge-          häuse-Grundteiles    10 längsverschiebbar geführt. Der  Schiebebalken 42, die Gewindestangen 45 und die  Hülsen 46 und 47 bilden zusammen einen mit Hilfe  des Gewindeteiles 41 der Spindel 47 verschiebbaren  Rahmen, dessen in der Verschieberichtung     verlau-          fendie    Schenkel 45, 46, 47 durch zwei Blattfedern 48  und 49 quer miteinander verbunden sind.

   Die Enden  der Blattfedern 48 und 49 sind durch die Hülsen 46  und 47 in festen Abständen voneinander     und    vom  Schiebebalken 42 gehalten. Der Körper 12 und die  beiden Membranen 13 und 14 befinden sich zwi  schen den zwei Blattfedern 48 und 49. An der Mit  telpartie der einen Blattfeder 48 ist ein Drücker 50  festgenietet, welcher mit einer     kugelkalottenförmigen          Endfläche    gegen eine auf der zapfenförmigen Ver  dickung 21 der Membran 13 sitzenden Metallkappe  51 drückt.

   Die     kugelkalottenförmige    Endfläche des  Drückers 50 greift dabei unter dem     Einfluss    der  elastischen Spannung der Blattfeder 48 in eine     kege-          lige        Zentrierausnehmung    52 ein, die aussen an der  Kappe 51 vorhanden ist. In völlig analoger Weise  trägt die     andere    Blattfeder 49 einen     Drücker    53, der  mit einer     kugelkalottenförmigen    Endfläche in eine       kegelige        Zentrierausnehmung    einer Metallkappe 54  eingreift, welche auf der zapfenförmigen Verdickung  22 der Membran 14 sitzt.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des beschrie  benen     Membranventils    ist wie folgt:  In     Fig.l    nimmt der Schiebebalken 42 jene       Extremlage    ein, bei welcher er dem Gehäuse 10, 11  am stärksten genähert ist. In dieser Lage schlägt der  Schiebebalken 42 an der Ringscheibe 43 der Spindel  37 an. Die     Blattfeder    48 presst dabei mittels des  Drückers 50 und der Kappe 51 die Membran 13  auf den zugehörigen Ventilsitz 19, während gleich  zeitig mittels des     Bolzens    23 die andere Membran  14 vom zugehörigen Ventilsitz 20 abgehoben ist       (Fig.    1 und 4).

   Die Blattfeder 49 übt jetzt nur einen       verhältnismässig    schwachen Druck auf die Membran  14 aus. In der beschriebenen Ventilstellung kann ein  flüssiges oder gasförmiges Medium von der Rohrlei  tung 27 durch die radiale Bohrung 24, die Axial  bohrung 16, über den Ventilsitz 20 in die     Ringnut     18 und von da durch, die     Ausnehmung    26 zur Rohr  leitung 29 oder in umgekehrter Richtung strömen,  während zwischen den Rohrleitungen 27 und 28  keine Verbindung besteht, weil die an den Ventilsitz      19 angedrückte Membran 13 einen Durchgang von  der     Axialbohrunig    16 zur Ringnut 17 oder umgekehrt  sperrt.  



  Durch Drehen des Handrades 38 und der Spin  del 37     lässb    sich     mittels    des Gewindeteiles 41 der  Schiebebalken 42 in seine andere     Extremlage    bewe  gen, bei welcher er am Joch 36 anschlägt und die       grösstmögliche    Entfernung vom Gehäuse 10, 11 auf  weist. Zusammen mit dem Schiebebalken 42 werden  auch die beiden Blattfedern 48 und 49 verschoben,  so dass die Pressung der     Blattfeder    48 auf die Mem  bran 13 nachlässt und die andere Blattfeder 49 mit  tels des Drückers 53 und     :der    Kappe 54 einen stärke  ren elastischen Druck auf die Membran 14 ausübt.

    Dadurch wird die Membran 14 auf den Ventilsitz  20 gepresst, während mittels des     Bolzens    23 die an  dere Membran 13 vom Ventilsitz 19 abgehoben     wird.     In dieser Ventilstellung sind nun die beiden Rohr  leitungen 27 und 28     miteinander    verbunden, wo  gegen der     Durchfluss    zwischen den Rohrleitungen 27  und 29 jetzt unterbrochen ist.  



  Da das durch das Ventil strömende oder vom  Ventil abgesperrte Medium     ausschliesslich    mit Be  standteilen aus säure- und     laugernfestem    Kunststoff  in Berührung kommen     kann,    besteht Gewähr,     d'ass     keine Korrosion     auftritt    und die gute     Sperrwirkung     ,des Ventils auch bei langer Betriebszeit keinen Scha  den erleidet. Beim Betätigen des Ventils tritt auch  keine Abnützung der Kunststoffbestandteile auf,  weil diese keiner Reibung unterworfen sind.

   Die mit  den durchgeleiteten oder     abgesperrten    Medien     in     Berührung     tretenden    Bestandteile des Ventils be  dürfen daher auch keiner Schmierung. Ein weiterer  Vorteil des beschriebenen Ventils liegt in der Tat  sache,     d'ass    die aus säure- und     laugenfestem    Kunststoff  bestehenden Teile keine     besonders    genauen Abmes  sungen verlangen, so dass sie ohne     Schwierigkeiten     hergestellt und eingebaut werden können, wodurch  die Herstellungskosten verhältnismässig niedrig blei  ben.  



  Die gezeigte und, beschriebene Bauweise gestattet  auf einfache Weise die Bildung von     Mehrfach-Ven-          tilen,    wie in     Fig.    5 am Beispiel eines     Doppel-Dreiweg-          Ventils    gezeigt ist. Mit gleichen Bezugsziffern sind  jene Teile bezeichnet, die auch schon beim Ausfüh  rungsbeispiel nach den     Fig.    1 bis 4 zu finden sind.

    Durch Distanzstücke 135, die mit den Tragsäulen 35  gleichachsig angeordnet sind, ist das Gehäuse 10, 11  mit einem zweiten, völlig gleich ausgebildeten Ge  häuse 110, 111 verbunden, in welchem     ebenfalls    ein  mit den Ventilsitzen     versehener    Körper zwischen  zwei zugehörigen Membranen     angeordnet    ist.

   Die  mit dem Schiebebalken 42 verbundenen Gewinde  stangen 45 sind verlängert und von einer weiteren  Hülse 147 umgeben, die in passenden Bohrungen des       Gehäuse-Grundteiles   <B>110</B>     längsverschiebbar    geführt       sind.        Die    zwischen den beiden Gehäusen 10, 11 und  110, 111 angeordnete Blattfeder 49 weist anstelle  des Drückers 53 des ersten Beispieles nun einen in       Fig.    5 nicht sichtbaren, beidseitig vorstehenden Drük-         ker    auf, der einerseits auf die Membran 14 im Ge  häuse 10, 11 und anderseits auf die eine Membran im  Gehäuse 110, 111 presst.

       Eine    zusätzliche     Blattfeder     149 verbindet die freien Enden der Hülsen 147     mit-          einander    und presst mittels eines in     Fig.    5 nicht sicht  baren Drückers gegen die zweite Membran im Ge  häuse 110, 111. Auch im Gehäuse 110, 111 sind  Gewindenippel zum Festhalten von drei Rohrleitun  gen eingeschraubt.  



  Durch Drehen der Spindel 37 mit     Hilfe    des  Handrades 38 wird, in den beiden Gehäusen 10, 11  und 110, 111 gleichzeitig die eine Membran von  ihrem Ventilsitz abgehoben und die andere Membran  auf     ihren    Ventilsitz gepresst.  



  Es ist klar, dass in völlig analoger Bauweise auch  mehr als zwei     Dreiweg-Ventile        hintereinander    ange  ordnet und miteinander gekuppelt     werden    können.  Es ist selbstverständlich auch möglich, die Ventile       gewünschtenfalls    nicht als Dreiweg- oder Umschalt  ventile, sondern als einfache Absperrorgane zu be  nutzen, indem man nur zwei anstatt drei Rohrlei  tungen anschliesst.  



  Das in     Fig.    1 bis 4     veranschaulichte    Beispiel       könnte    zur Verwendung als einfaches Absperrorgan  :derart geändert sein, dass nur eine     einzige    Membran  vorhanden ist. In diesem Fall ist die zapfenförmige       Verdickung    21 oder 22 fest mit der Kappe 51 bzw.  54 verbunden und die letztere mit der Blattfeder 48  bzw. 49 auf Druck- und auf     Zugkraftübertragung     gekuppelt.

   Am Körper 12 ist dann     selbstverständlich     nur ein einziger     ringförmiger    Ventilsitz ausgebildet,  und die beiden angeschlossenen Rohrleitungen stehen  über     Ausnehmungen    im Körper 12 einerseits mit  dem Zentrum des Ventilsitzes und anderseits mit der  Ringnut um den Ventilsitz herum in     Verbindung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Membranventil mit einer an ihrem Umfangsrand fest eingespannten Membran, deren Mittelpartie wahlweise an einen ringförmigen Ventilsitz anpressbar ist oder sich vom Ventilsitz abheben lässt, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz an einem aus säure- und' laugenfestem Kunststoff bestehenden Kör per ausgebildet ist,
    der mindestens eine zum Zentrum des ringförmigen Ventilsitzes führende Ausnehmung und mindestens eine aussen an den Ventilsitz führende Ausnehmung zum Durchleiten eines flüssigen oder gasförmigen Mediums aufweist, und dass der Um fangsrand der ebenfalls aus säure- und laugenfestem Kunststoff bestehenden Membran zwischen dem ge nannten Körper und einem Teil eines den Körper um gebenden Gehäuses dicht eingespannt ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der ringförmige Ventilsitz (19 bzw. 20) und eine ringförmige Randfläche des Körpers (12) in einer gemeinsamen Ebene liegen, und dass der Um fangsrand der Membran (13 bzw. 14) gegen die Randfläche des Körpers (12) gepresst ist. 2.
    Ventil nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Körper (12) zugekehrte Seite der Membran (13 bzw. 14) in ihrer unbelasteten Ruhelage eben ist, während auf der anderen Seite die Membran eine zapfenförmige Verdickung (21 bzw. 22) aufweist, die dem Ventilsitz (19 bzw. 20) gegenüberliegt und an welcher mechanische Mittel zum Anpressen der Membran (13 bzw. 14) an den Ventilsitz (19 bzw. 20) und zum Abheben der Mem bran vom Ventilsitz angreifen. 3.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, d'ass der Körper (12)- zwei einander gegen überliegendb Ventilsitze (19 und 20) aufweist und zwischen zwei zugehörigen Membranen (13 und 14) angeordnet ist. 4.
    Ventil nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zentren der beiden ringförmigen Ventilsitze (19 und- 20) durch eine Ve@bind'ungsboh- rung (16) miteinander verbunden sind, in der ein aus säure- und laugenfestem Material bestehender Bol zen (23) mit radialem Zwischenraum angeordnet ist, welcher Bolzen (23) mit seinen Enden gegen die bei den Membranen (13 und 14) anliegt und solche Länge hat, dass immer eine der Membranen vom.zu- gehörigen Ventilsitz zwangläufig abgehoben ist, wenn die andere Membran an dem ihr zugehörigen Ventil sitz anliegt. 5.
    Ventil nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindungsbohrung (16) der Zen tren beider Ventilsitze (19 und 20) mittels einer Ausnehmung (24) des Körpers (12) mit einem er sten Leitungsanschluss (27, 30) verbunden ist, und dass ein zweiter und dritter Leitungsanschluss (28, 31 bzw. 29, 32) je über eine Ausnehmung (25 bzw. 26) im Körper mit einer Ringnut (17 bzw. 18) in Verbindung steht, welche den einen (19) bzw. den anderen Ventilsitz (20) umgibt. 6.
    Ventil nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Betätigen der Membranen (13 und 14) ein bezüglich des Gehäuses (10, 11) ver schiebbarer Rahmen vorhanden ist, der zueinander parallele, längsbewegliche Schenkel (45, 46, 47) auf weist, welche durch zwei Blattfedern (48 und 49) quer miteinander verbunden sind,, zwischen denen sich die beiden Membranen (13 und 14) und der Körper (12) befinden, und d'ass jede der Blattfedern (48 und 49) in ihrer Mittelpartie einen Drücker (50 bzw. 53) mit kugelkalottenförmiger Endfläche trägt, welche unter dem Einfluss der elastischen Spannung der Blattfeder gegen die benachbarte Mem bran (13 bzw. 14) drückt. 7.
    Ventil nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Membran (13 bzw. 14) auf ihrer vom zugehörigen Ventilsitz (19 bzw. 20) abgekehrten Seite eine zapfenförmige Verdickung (21 bzw. 22) aufweist, die dem Ventilsitz gegenüberliegt und eine Kappe (51 bzw. 54) mit einer aussenliegenden Zen- trierausnehmung (52) trägt, in welche die kugelka- lottenförmige Endfläche des betreffenden Drückers (50 bzw. 53) eingreift.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4345990A (en) 1979-04-12 1982-08-24 Boliden Aktiebolag Method for recovering oil and/or gas from carbonaceous materials
EP0230150A3 (en) * 1986-01-13 1988-03-30 Spraying Systems Co. Diaphragm-type antidrip valve
DE3720738A1 (de) * 1987-06-23 1989-01-05 Spuehl Ag Ventil

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