CH397429A - Umlaufpumpe mit schrägem Rotor, insbesondere zur Förderung von Abwässern, Schlämmen, Dickstoffen und anderen strömungsfähigen Massen bzw. Schüttgütern - Google Patents

Umlaufpumpe mit schrägem Rotor, insbesondere zur Förderung von Abwässern, Schlämmen, Dickstoffen und anderen strömungsfähigen Massen bzw. Schüttgütern

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CH397429A
CH397429A CH6882159A CH6882159A CH397429A CH 397429 A CH397429 A CH 397429A CH 6882159 A CH6882159 A CH 6882159A CH 6882159 A CH6882159 A CH 6882159A CH 397429 A CH397429 A CH 397429A
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CH6882159A
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Georg Dipl Ing Neidl
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Georg Dipl Ing Neidl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D11/00Other rotary non-positive-displacement pumps
    • F04D11/005Swash-type impeller pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Umlaufpumpe mit schrägem Rotor, insbesondere zur Förderung von Abwässern,  Schlämmen, Dickstoffen und anderen strömungsfähigen Massen bzw. Schüttgütern    Die Erfindung bezieht sich auf eine Umlauf  pumpe mit schrägem Rotor, insbesondere zur För  derung vorn Abwässern, Schlämmen, Dickstoffen und  anderen strömungsfähigen Massen bzw. Schüttgütern.  



  Nach der vorliegenden Erfindung ist eine Pumpen  scheibe schräg auf der Pumpenwelle     befestigt    und  bewegt sich derjenige Punkt, der sich auf der der       Befestigungsfläche    der Scheibe mit der Welle abge  kehrten     Arbeitsflächenbegrenzungskante    der Pum  penscheibe befindet, und zwar an der Stelle, die  sich am nächsten bei der Eintrittsöffnung des Pum  pengehäuses     befindet,        beim        Umlauf    der Pumpen  scheibe auf einem     Kreis,    dessen Durchmesser dem       Innendurchmesser    der     Eintrittsöffnung    entspricht.  



  Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Ver  fahren zur     Herstellung    der     erfindungsgemässen    Um  laufpumpe, nach welchem die Wölbungen der Rand  gebiete der Pumpenscheibe dadurch     hergestelltwerden,          da'ss    die Pumpenscheibe selbst oder     ein:    Modell der  selben entsprechend der Drehbewegung, während der  Pumpenbetrieb im Pumpengehäuse auf einer Werk  zeugmaschine in Drehung versetzt wird, wobei senk  recht zu der Drehachse auf dieser Maschine ein  Form- oder Druckwerkzeug angestellt wird..

   Das  Werkzeug ist in eine Halterung eingespannt und wird  auf denjenigen Längslinien an der Pumpenscheibe       vorbeibewegt,    die Mantellinien     parallel    zur Gehäuse  achse entsprechen, und wobei diese     Mantellinien    so  eingestellt sind, dass nach Fertigstellung der Pumpen  scheibe bei deren Umlaufbewegungen im zugehörigen  Gehäuse gegenüber diesem Gehäuse ein     konzentTi     sches Spiel verbleibt oder aber die Pumpenscheibe    im Gehäuse konzentrisch mit der Pumpenwelle an  der     Gehäuseinnenfläche    gleitet.  



       Ausführungsbeispiele    der Erfindung und eine be  kannte Pumpe sind an Hand der Zeichnung näher  erläutert. Es zeigen:       Fig.l    einen     Axialsehnitt    durch eine Umlauf  pumpe, bei welcher der scheibenförmige Pumpen  körper aus einer     Kreisscheibe    durch Abschneiden von       sichelförmigen        Segmentabschnitten    entstanden ist,       Fig.    2 eine Draufsicht auf die Pumpenscheibe in  Richtung des Pfeiles B der     Fig.    1,       Fig.    3 eine bekannte Umlaufpumpe,

   bei welcher  unterhalb des     Ansaugstutzens    Wirbelbildungen ent  stehen     können,          Fig.4    einen     Axialschnitt    durch eine Umlauf  pumpe mit grossem     Ansaugstutzen,          Fig.5    einen Querschnitt durch eine Umlauf  pumpe, die     unmittelbar    an die Wandung eines Be  hälters     angeschlossen    ist,       Fig.    6 eine Pumpe in     ähnlicher    Bauart wie die  jenige der     Fig.4,    die jedoch     aufbeidenStirnseiten     offen ist,

         Fig.7    einen Querschnitt durch die Einrichtung  entsprechend der Linie     VII-VII    der     Fig.    6,       Fig.    8 einen     Axialschnitt    durch eine Pumpe mit  konkav gewölbter Pumpenscheibe,       Fig.    9 einen     Axialschnitt    durch eine Pumpe mit  im Querschnitt     S-förmig        gewölbter    Pumpenkörper  scheibe,       Fig.    10 einen     Axialschnitt    durch eine Umlauf  pumpe, bei welcher der Pumpenkörper mit einem  Schuh versehen ist.

             Fig.    11 einen     Axialschnitt    durch eine Umlauf  pumpe mit Umfangsrillen und Längsnuten,       Fig.    12 einen Querschnitt durch die Pumpe nach  der Linie     XII-XII    der     Fig.    11,       Fig.    13 eine Draufsicht auf einen Locheinsatz für  das Pumpengehäuse der     Fig.    11,       Fig.    14 einen der     Fig.    11 ähnlichen Querschnitt  durch eine Pumpe mit eingesetztem Locheinsatz,       Fig.    15 einen teilweise vergrösserten     Axialschnitt     durch die Pumpe an der Stelle des Locheinsatzes,

   ent  sprechend der Linie     XVI-XVI    der     Fig.    13,       Fig.    16 einen     Radialschnitt    durch eine Umlauf  pumpe mit verbreiterter     Öffnung    zum Druckstutzen,       Fig.    17 einen mit     Schlitzen    versehenen Einsatz  für die     Durchtrittsöffnung    zum Druckstutzen, ent  sprechend der Ausführungsform der     Fig.    14,       Fig.    18 eine Seitenansicht auf einen scheiben  förmigen Pumpenkörper, der auf einer Welle be  festigt ist,

         Fig.19    eine Draufsicht auf die Scheibe der       Fig.    18 in Richtung des Pfeiles C,       Fig.20    einen Querschnitt durch die Pumpen  scheibe entsprechend der Linie     XX-XX    der     Fig.    19,  nachdem diametral gegenüberliegende Kantenteile  umgewölbt sind,       Fig.21    einen     Axialschnitt    durch ein Pumpen  gehäuse mit eingebautem     Pumpenkörper,    der ent  sprechend der     Fig.    20 gestaltet ist,

         Fig.    22 einen mittleren Querschnitt durch einen  Pumpenkörper mit eingearbeiteten Zähnen und       Fig.    23 einen mittleren Querschnitt durch einen  Pumpenkörper, bei dem die     Unterschneidungen    der  gebildeten Wölbungen mit Material ausgefüllt sind.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist strichpunktiert eine be  kannte Umlaufpumpe     skizziert,    wobei die Pumpen  scheibe (Pumpenkörper) 2 eine kreisförmige Gestalt  hat, und zwar in Richtung der Projektion B. Die  Pumpenscheibe 3 des Erfindungsbeispiels ist dadurch  entstanden, dass sichelförmige Teile abgeschnitten  sind. Entsprechend ist das Gehäuse 7 aus dem Ge  häuse 4 durch Verschmälerung entstanden, wie     Fig.    1  zeigt.

   Wird die Pumpenscheibe 3 durch die Welle 1       in    Umlauf versetzt, dann wird der Punkt K, der sich  auf der der Befestigungsfläche der Scheibe mit der  Welle abgekehrten     Arbeitsflächenbegrenzungskante     (Arbeitsfläche 3') befindet, und zwar an der Stelle,  die der Eintrittsöffnung des Pumpengehäuses am  nächsten liegt, sich auf einem Kreis bewegen, dessen  Durchmesser<I>d</I> dem inneren Durchmesser<I>D</I> des       Eintrittstutzens    5 entspricht. Dadurch wird erreicht,  dass die in den Eintrittsstutzen 5 in     Pfleilrichtung    A  eintretende Flüssigkeit ohne     Wirbelungen,    entspre  chend den punktierten Linien in den Druckstutzen 6,  gefördert wird.

   Dies hängt damit zusammen, dass die  Stromlinien der Flüssigkeit insbesondere im unteren  Bereich des     Eintrittstutzens    ohne wesentliche Unter  brechung auf die schräg gerichtete obere Fläche 3'  der Pumpenscheibe auftreffen.  



  Zum Vergleich ist in     Fig.    3 eine bekannte Um  laufpumpe gezeigt, bei welcher der dem Eintrittsstut-         zen    am nächsten liegende Punkt     K-    sich bei den  Umlaufbewegungen auf einem Kreis bewegt, der  grösser ist als der Kreisquerschnitt des Eintrittsstut  zens 5. Dadurch entstehen zwischen dem Punkt     K,     in seiner     untersten    Stellung und dem Eintrittsstutzen  deckel     Wirbelungen    beim Eintreten der Flüssigkeit.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.    4 ist auf der  Saugseite des Gehäuses 1, kein Deckel angeordnet,  vielmehr ein Rohrstück 2', dessen Durchmesser 3'  dem Durchmesser 4' des Pumpengehäuses 1' ent  spricht. Da demnach diese Pumpe an der Ansaugseite  keine durch einen Saugstutzen verursachte Verengung  zeigt, ist die Pumpenscheibe kreisförmig oder nahezu  kreisförmig, d. h. elliptisch, ausgeführt. Sie braucht  also nicht die in den     Fig.    1 und 2 erläuterte besondere  Gestalt aufzuweisen, da an der unteren Kante der  Pumpenscheibe keine toten Räume und demzufolge  auch keine Wirbelbildungen entstehen.

   Dagegen be  wegt sich auch hier und bei allen nachfolgenden Aus  führungsformen der Punkt K, der sich auf der der  Befestigungsfläche abgekehrten     Arbeitsflächenbegren-          zungskante    der Scheibe befindet, und zwar an der  Stelle, die sich am nächsten bei der Eintrittsöffnung  des Pumpengehäuses befindet, beim Umlauf der  Pumpenscheibe auf einem Kreis, dessen Durchmesser  dem     Innendurchmesser    der Eintrittsöffnung ent  spricht. An das Rohrstück 2' kann ein Rohrkrümmer  5' angeschlossen werden, dessen Durchmesser 6'  dem Durchmesser 3' des Rohrstückes 2' entspricht.

    Durch diese Ausbildung der Pumpe wird selbst bei  zähflüssigen     Fördermitteln    eine ausgezeichnete     För-          derleistung    erzielt.  



  Man kann, entsprechend der     Fig.    5 das Gehäuse  10' der Pumpe mit seinem Flansch 11' unmittelbar  an die Wand 12' eines Behälters 13' anschliessen, so  dass die im Behälter 13' befindliche Flüssigkeit un  mittelbar über das Pumpengehäuse mittels des Pum  penkörpers 15 in den Druckstutzen 14' gefördert  wird. Innerhalb des Behälters 13' entsteht beim An  saugen ein Wirbelkegel 18'. Um insbesondere beim  Fördern von Flüssigkeiten, die mit faserigen Be  standteilen durchsetzt sind, keine nachteiligen Ver  filzungen,     sogenannte    Zopfbildungen, zu erhalten, ist  es zweckmässig, eine Trennwand 19' im Behälter so  anzuordnen, dass die Trennwand durch die Mittel  achse des Flüssigkeitskegels 18' geht.  



  Bei der Ausführungsform der     Fig.    6 und 7 ist  nicht nur der linke, sondern! auch der rechte Deckel  8' (vergleiche     Fig.4)    fortgelassen und der letztere  durch einen Aufsatzkörper mit Rippen 31 ersetzt,  der das Lager 32 für die Welle 9' trägt. Der Auf  satzkörper ist am Gehäuse 1' angeflanscht. Die  Scheibe hat eine ähnliche Form wie die     Scheibe    in  der     Fig.    4, d. h. sie kann kreisförmig, soll aber in  erster Linie elliptisch sein, damit das Spiel zwischen  der Aussenkante der Scheibe und der Innenfläche des  Gehäuses nach Möglichkeit überall fast gleich gross ist.

    Dies ist dann der Fall, wenn die Projektion der  Umfangskante der Pumpenscheibe auf eine Ebene  senkrecht     zur    Pumpenwelle und damit senkrecht      zur Gehäuseachse ein Kreis ist.     Setzt    man eine solche  Pumpe in einen Behälter 33, aus welchem die Welle  9' durch eine in     Fig.    6 nur rein schematisch ange  deutete Stopfbuchse 34 zum nicht     gezeichneten    An  triebsmotor führt, so fördert die Pumpe durch den       Druckstutzen    35, wobei sie gleichzeitig von links und  rechts das     Fördergut    aus dem Behälter 33 ansaugt.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.    8 ist die  Pumpenscheibe R derart im     Axialschnitt    gewölbt aus  geführt, dass sie gegenüber der     Pumpenwelle    1 konvex  erscheint. Die Umfangskante der Scheibe stellt     eine     Kreislinie oder eine     Ellipsenlinie    dar, etwa entspre  chend der Umfangslinie der flachen Scheibe der       Fig.    4. Bei der Ausführungsform der     Fig.    9 ist eine  Pumpenscheibe 43 vorgesehen, die nach zwei Rich  tungen gekrümmt ist und daher im     Axialschnitt          S-förmig    erscheint.

   Die dem Deckel 44 des Saug  stutzens 45 zugekehrte Kante 46 der Pumpenscheibe  ist längs einer Sehne S abgeschnitten, wie die strich  punktierte Darstellung oberhalb des Pumpengehäuses  erkennen lässt. Man kann auch die Pumpenscheibe  nach einer anderen, in der     Fig.    9 punktiert einge  zeichneten Ausführungsform längs einer der Sehne  S gegenüberliegenden Sehne S' abschneiden. Über  haupt sind verschiedene Ausführungsformen möglich,  indem entweder nur auf der einen oder nur auf der  anderen Seite oder aber auf beiden Seiten Abschnitte  längs Sehnen an der Pumpenscheibe vorgesehen  werden.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.    10 ist fest  am Umfang eines kreisförmigen oder elliptisch  scheibenförmigen Pumpenkörpers 47 eine axial zur  Wellenachse 48     umlaufende        Schuhfläche    49 ange  bracht, die aus einem     ringförmigen    Flacheisen ge  bildet ist, die man sich dadurch aus einem Zylinder  herausgeschnitten denken     kann,    dass zwei parallele  Schnittflächen angeordnet sind, die nicht nur parallel  zueinander, sondern auch parallel zur Pumpen  scheibenfläche verlaufen. Dadurch erreicht man, dass  dieser Schuhring praktisch ohne Spiel am inneren  Umfang des Pumpengehäuses 1' umläuft, der eine  besonders gute Abdichtung wegen seiner Breite ge  währleistet.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.    11 und 12  weist der kreisförmig oder elliptisch scheibenförmige  Pumpenkörper 57 am     Umfang    Zähne 58 auf, die     in     Umfangsrillen 59 am inneren Umfang des Pumpen  gehäuses eingreifen. Quer zu diesen Umfangsrillen  59 sind am inneren Umfang des Pumpengehäuses  parallel zur Gehäuseachse verlaufende, dreieckig oder  anders profilierte Längsnuten 60 vorgesehen, die die  Umfangsrillen 59 kreuzen.  



  Es ist zweckmässig, entsprechend der Ausfüh  rungsform der     Fig.    11-14 in die Öffnung 61 des  Pumpengehäuses 1', die zum Druckstutzen 62     führt,     einen Locheinsatz 63 einzusetzen, der     mit    Löchern  64 versehen ist, die gleichmässig über die Fläche  verteilt sind. Der wie ein Sieb wirkende Locheinsatz  63 wird entsprechend der Krümmung des inneren  Umfangs des Pumpengehäuses 1' gewölbt und an    seiner Innenfläche mit Nuten 65 versehen, die den  Umfangsrillen 59 des Pumpengehäuses 1' entspre  chen. Es ist     vorteilhaft,    die Löcher 64 im Grunde  dieser     Nuten;    65 vorzusehen. Die Form der Löcher  kann kreisrund, elliptisch, viereckig oder anders ge  staltet sein.

   Der Umfang der Löcher kann in     seinen     Konturen gewellt, spiralig, geschraubt,     gerauht    bzw.  gestachelt sein.  



  Durch die Anordnung des Locheinsatzes 63 wird  erreicht, dass     sämtliche    Verunreinigungen, wie K lum  pen und Ballen, die durch den     Saugstutzen    66 in das  Pumpengehäuse 1' eintreten, nicht mehr     ohne    wei  teres in den Druckstutzen 62 gelangen können,     son          dern    erst die Öffnungen 64 des Locheinsatzes 63  passieren müssen. Dies können sie aber erst     dann,          wenn    sie durch den Pumpenkörper 57 entsprechend  zerkleinert oder zerbröckelt worden sind, so dass sie  die Öffnungen 64 des Locheinsatzes 63 passieren  können.  



  Zwecks-     Erhöhung    der Förderleistung und des       Schnitzeleffektes    wird entsprechend der     Fig.    16 der  Schlitzeinsatz 67 nach unten wesentlich verbreitert,  wobei     gleichzeitig    auch die Eintrittsöffnung 68 in den       Druckstutzen    69 durch     entsprechende    Ausbauchung  70 der Gehäusewandung 71 an dieser Stelle ver  breitert wird. Dadurch wird die sonst manchmal  zu beobachtende Quetschung beim     Schnitzelvorgang     hintan gehalten.

   In die Schlitze 67 kann man ent  sprechend     Fig.    16 Messer 72 einsetzen, die     adler-          schnabelartig    entgegen der Drehrichtung des Pumpen  körpers gekrümmt sind und den     Schnitzeleffekt    er  höhen. In diesem Fall muss der Aussendurchmesser  des Pumpenkörpers entsprechend     kleiner    gewählt,  oder es müssen Rillen in ihm vorgesehen werden,  in die die Messer eingreifen. Die Messer können aus  wechselbar in den Schlitzen befestigt und gegebenen  falls als Doppelmesser ausgebildet sein.

   Der     Einsatz     73 kann in Abweichung von der     Fig.    13 entsprechend  der     Fig.    17 statt mit Löchern mit Schlitzen 74 ver  sehen sein.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.    18 bis 21  wird von einer     elliptischen    Scheibe 80 ausgegangen,  die auf der Welle 81 befestigt ist. Die Welle wird  in     ein    Dreibackenfutter 82 einer     Drehbank    einge  spannt,     während.        in    den Support     ein    Formeisen 83       eingespannt    ist, das in Richtung des Doppelpfeiles  84 an der umlaufenden Scheibe 80     hin    und her  bewegt wird.

   Das Formeisen wird zunächst im Ab  stand der kleinen Achse 85 an der Scheibe, welche  in gleichem Drehsinn gedreht wird wie nachher im  Betrieb hin und her     bewegt    und dann schrittweise  in Richtung des Pfeiles 86 mittels des Supports quer  zur Drehrichtung verschoben. Dadurch werden all  mählich die beiden diametral     gegenüberliegenden     Kanten, .die dem Formeisen 83 benachbart sind,  nach     hinten    umgebogen, wobei das     Heranstellen    des  Formeisens nur bis zu dem Radius 87 durchgeführt  wird. Auf diese Weise entstehen     Längslinien    88, 89.

    Die     Biegekanten    90, 91 sind aus     Fig.20    deutlich  erkennbar und aus     Fig.21    ersieht man den in ein      entsprechendes Pumpengehäuse etwa mit dem Radius  87 eingebauten Pumpenkörper. Die Figur zeigt ledig  lich die eine Biegekante 90. Auch ist erkennbar,     dass     der Pumpenkörper mit Spiel im Gehäuse umläuft,  und zwar über die ganze Länge des Pumpengehäuses.  



  Soll der Pumpenkörper aus einer dickwandigen  Scheibe bestehen, dann werden die Biegekanten zu  nächst an einem Modell aus weichem, leicht ver  formbaren Modellmaterial, wie z. B. Blei, in der Ori  ginalgrösse hergestellt und das Modell wird dann  seinerzeit als Muttermodell für die Fabrikations  modelle verwendet, sei es, dass es zunächst in Gips  abgegossen und dann weiter aus einem anderen  Werkstoff geformt wird, sei es, dass man nach diesem  Modell     Holzmodelle    herstellt und     dann    danach Guss  formen     fertigt.    Die     Fig.    22     stellt    einen Querschnitt  durch die Pumpenscheibe entsprechend der     Fig.    19  dar, wobei der Anschluss an die Pumpenwelle fortge  dacht ist.

   Bei dieser Pumpenscheibe sind     in    die  Biegekanten 90, 91 Rillen oder Nuten 92 mittels  eines Schneid- oder Drehstahles eingeschnitten. Die  dadurch zwischen. den Nuten     entstehenden    Erhöhun  gen lässt man beim Einbau in das Gehäuse in ent  sprechende     Umfangsrillen    an der     Gehäuseinnenwan-          dung    eingreifen.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.    23 sind die  Biegekanten 90, 91 bei 93 unterschnitten, also- sozu  sagen hohl. Um nun zu vermeiden, dass sich in den       Unterschneidungen        Förderungsmaterial        absetzt,    wer  den die     Unterschneidungen    93 mit einem     raumfüllen-          den    Werkstoff ausgefüllt.  



  Die     Ausführungsformen    der     Pumpe    nach den       Fig.    11 bis 17 haben sich besonders     in.    der Papier  industrie bewährt und sind geeignet, die dort     in    der  Regel für die     Zerkleinerung    der     Holzteile    benutzten       Kollergänge        zu    ersetzen, wodurch nicht nur die An  schaffungskosten für die teuren     Kollergänge    ge  spart, sondern ausserdem auch in der     Zerkleinerung     der     Holzteile    bis zum     Holzfaserbrei    erheblich an  Zeit gespart wird,

   weil die     Zerkleinerung    in einem       Bruchteil    der Zeit erfolgt, die bei den     Kollergängen     normalerweise erforderlich ist.  



  Die dargestellten Maschinen sind geeignet,     För-          dergüter    zu zerkleinern und zu pumpen, die an sich  nicht strömungsfähig sind. Sind diese Güter aber erst       einmal    in die Maschine gelangt, so werden sie von  dieser verarbeitet. Wenn beispielsweise in den     Fig.    4  und 5 oder in den     Fig.    9 und 10 die Maschine um  90  im Rechtssinne gedreht ist, dann zeigt die Pum  penwelle lotrecht nach unten, und der Pumpenkör  per wird von unten her angetrieben.

   An der Ein  trittsmündung in das Gehäuse wird lotrecht -ein  Trichter aufgesetzt, so dass das     Fördergut    einfach  unter Wirkung der Schwerkraft auf den     umlaufenden     Pumpenkörper     heranfällt    und von ihm verarbeitet  wird.  



  Die Ausbildung der Pumpe mit derart     vertikal     angeordneter Pumpenwelle ist     überall    da von be  sonderem     Vorteil,    wo Körper     transportiert    werden  sollen, die     in    ihrem     Endstadium    in     zerkleinerter    Form    vorliegen sollen, wie dies beispielsweise bei Fischen  für     Fischmehlzwecke,    Zuckerrüben und dergleichen  der Fall ist.

   Diese in ihrem     Anlieferungsstadium     schwer strömungsfähigen Körper, die demnach auch  nicht innerhalb einer Pumpe ansaugfähig sind, werden  bei Vertikal-Anordnung der Pumpe unter der Schwer  kraft in die Pumpe fallen und nach     Zerkleinerung        in     der Pumpe in eine breiförmige Masse mit hohem  Feuchtigkeitsgehalt umgewandelt, so dass sie dann  durch die     Druckleitung    an den     Ort    der Weiterver  arbeitung gefördert werden kann.  



  Alle Pumpen können mit stufenlos regelbarem  Getriebe ausgerüstet werden, um die jeweils erforder  liche Pumpendrehzahl genau einstellen zu können.  



  In Abwandlung des Erfindungsgedankens kann  unter Bezugnahme auf     Fig.    11     in    Abweichung von  der     dortigen    Darstellung zum Zwecke der Verwen  dung     als    Knetmaschine das Innere des Pumpen  gehäuses als glatte     Zylinderfläche    ausgebildet und  der Pumpenkörper als     elliptische    Scheibe hergestellt  sein, die an denjenigen Stellen, die den beiden  Gehäusedeckeln zugekehrt sind, längs parallel zu den  Deckeln verlaufenden Sehnen     segmentartig    abge  schnitten ist. Diese Sehnenkanten des Pumpenkörpers  können entweder mit geringem Spiel oder ohne Spiel  beim Umlauf längs den Deckelflächen sich bewegen.

    Die     ellipsenbogenförmigen    Wölbungen der Pumpen  körperscheibe können hierbei entweder glatt oder  verzahnt ausgeführt     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Umlaufpumpe mit schrägem Rotor, insbesondere zur Förderung von Abwässern, Schlämmen, Dick stoffen und anderen strömungsfähigen Massen bzw. Schüttgütern, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpenscheibe schräg auf der Pumpenwelle befestigt ist, und dass derjenige Punkt, der sich auf der Be festigungsfläche der Scheibe mit der Welle abgekehr ten Arbeitsflächenbegrenzungskante der Pumpen scheibe befindet, und zwar an der Stelle, die sich am nächsten bei der Eintrittsöffnung des Pumpen gehäuses befindet, beim Umlauf der Pumpenscheibe sich auf einem Kreis bewegt, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser der Eintrittsöffnung ent spricht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Pummpenscheibe ellip- senartig ist. 2. Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenscheibe Ellipsen form hat. 3. Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugstutzen (2') so gross gewählt ist, dass sein Innendurchmesser (3') dem Innendurchmesser (4') des Pumpengehäuses (1') ent spricht (Fig. 4). 4.
    Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenscheibe derart ge- staltet ist, dass Kanten entstehen,. die näher zur Wellenachse (1) gerückt sind als die dem vollen Durchmesser entsprechenden Kantenteile, die von der Wellenachse um den halben Kreisdurchmesser einer runden Pumpenscheibe liegen (Fig. 1). 5. Umlaufpumpe nach Patentanspruch I; dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Behälter (12') auf weist, der an das Pumpengehäuse (10') angeschlossen ist, dessen Wand (12') eine der Eintrittsstirnseite des Gehäuses (10') entsprechend grosse Öffnung aufweist (Fig. 5). 6.
    Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur der linke, sondern auch der rechte Deckel am Pumpengehäuse fortgelassen ist und an der rechten Seite an Stelle des Deckels ein Aufsatzkörper mit Rippen (31) vorgesehen ist, der ein Lager (32) für die Welle (9') trägt (Fig. 6 und 7). 7.
    Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenscheibe (R) im Axialschnitt derart gewölbt ausgeführt ist, dass sie gegenüber der Pumpenwelle (17) konvex oder konkav gekrümmt ist, wobei die Befestigungsstelle (Ml) mit der Pumpenwelle in einem Abstand (40) vom Mittel punkt (M) des Gehäuses (1') liegt (Fig. 8),. B. Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenscheibe nach zwei Richtungen gekrümmt ausgeführt ist (Fig. 9). 9.
    Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der Pumpenscheibe (47) eine ringförmige Schuhfläche (49) angebracht ist, die so als Ausschnitt eines Zylindermantels gestaltet ist, dass die Aussenfläche<B>des</B> Schuhringes parallel zur Mantelfläche des Pumpengehäuses liegt (Fig. 10). 10. Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zu den in Umfangsrich tung verlaufenden Umfangsrillen (59) am inneren Umfang des Pumpengehäuses (1') zusätzliche Rillen oder Nuten (60) angeordnet sind, die die Umfangs rillen kreuzen (Fig. 11, 12). 11. Umlaufpumpe nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzrillen bzw.
    Zu satznuten spiralig am inneren Umfang des Pumpen gehäuses verlaufen. 12. Umlaufpumpe nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzrillen bzw. Zu satznuten (60) parallel zur Gehäuseachse verlaufen (Fig. 11). 13. Umlaufpumpe nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass in der grossen Öffnung (61) der Zylinderwandung des Pumpengehäuses (1') nach dem Druckstutzen (62) zu ein mit verteilt an geordneten Öffnungen (64) versehener Einsatz (63) vorgesehen ist (Fig. 11 bis 13). 14.
    Umlaufpumpe nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatz (63) ent sprechend der Innenwölbung des Gehäuses (1) ge wölbt ausgeführt ist und Umfangsrillen (65) auf weist, die den Umfangsrillen (59) des Gehäuses entsprechen (Fig. 15). 15. Umlaufpumpe nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass im Einsatz (73) Schlitze (74) vorgesehen sind (Fig. 17). 16.
    Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Schlitzeinsatz (67) nach unten wesentlich verbreitert ist, wobei gleich zeitig auch die Eintrittsöffnung (68) in den Druck stutzen (69) durch entsprechende Ausbauchung (70) der Gehäusewandung (71) an dieser Stelle verbreitert ist (Fig. 16). 17.
    Umlaufpumpe nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass in die Schlitze (67), Mes ser (72) oder Doppelmesser derart eingesetzt sind, dass die Schneiden der Messer etwas über den inneren Umfang des Pumpengehäuses in das Innere hinein ragen, wobei der Durchmesser der Pumpenscheibe kleiner ist als der Innendurchmesser des Pumpen gehäuses (Fig. 16). 18. Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass diametral gegenüberlie gende Randgebiete der Pumpenscheibe (80) ent gegen der Drehrichtung der Scheibe nach hinten gewölbt ausgeführt sind (Fig. 20, 22, 23). 19.
    Umlaufpumpe nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Pumpenscheibe an der bzw. den Seiten, die dem bzw. den zugehörigen Deckeln zugewendet sind, längs parallel zur Deckel fläche verlaufenden Sehnen abgeschnitten sind. PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zur Herstellung der Umlaufpumpe nach Patentanspruch I und Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, dass die Wölbungen (90, 91) der Randgebiete der Pumpenscheibe dadurch herge stellt werden, dass die Pumpenscheibe (80) selbst oder ein Modell derselben entsprechend der Dreh bewegung während des Pumpenbetriebes im Pum pengehäuse auf einer Werkzeugmaschine in Drehung versetzt wird,
    und dass senkrecht zu der Drehachse auf dieser Maschine ein Form- oder Druckwerkzeug (83) angestellt wird, wobei dieses Werkzeug in eine Halterung eingespannt und auf denjenigen Längs linien (88, 89) an der Pumpenscheibe (80) vorbei bewegt wird, die Mantellinien parallel zur Gehäuse achse entsprechen und wobei diese Mantellinien so eingestellt sind',
    dass nach Ferti'gstell'ung der Pumpen scheibe bei deren Umlaufbewegungen im zugehörigen Gehäuse zu diesem Gehäuse ein konzentrisches Spiel verbleibt oder aber die Pumpenscheibe im Gehäuse konzentrisch mit der Pumpenwelle an der Gehäuse innenfläche gleitet (Fig. 19). UNTERANSPRÜCHE 20.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass nach Herstellung der Umwöl bung das Form- oder Druckwerkzeug durch einen Profilstahl ersetzt wird, durch den absatzweise in die Wölbungen (90, 91) des Pumpenkörpers (80) konzen trische Vertiefungen (92) eingedreht werden, wobei die durch die hierdurch auf den Wölbungen des Pumpenkörpers entstehenden Erhöhungen bestimmt sind, in entsprechenden rillenarbigen Vertiefungen einer in das Gehäuse eingebauten Buchse umzu laufen (Fig. 22).
    21. Verfahren nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Hinterwölbungen (90, 91) entstandenen Hohlräume (93) mit einem raumfüllenden Werkstoff ausgefüllt werden (Fig. 23).
CH6882159A 1958-02-14 1959-01-28 Umlaufpumpe mit schrägem Rotor, insbesondere zur Förderung von Abwässern, Schlämmen, Dickstoffen und anderen strömungsfähigen Massen bzw. Schüttgütern CH397429A (de)

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