CH397501A - Zündladung - Google Patents

Zündladung

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CH397501A
CH397501A CH486261A CH486261A CH397501A CH 397501 A CH397501 A CH 397501A CH 486261 A CH486261 A CH 486261A CH 486261 A CH486261 A CH 486261A CH 397501 A CH397501 A CH 397501A
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CH
Switzerland
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ignition charge
powder
nitro
ignition
cellulose powder
Prior art date
Application number
CH486261A
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English (en)
Inventor
Schaadt Franz Dipl-Math
Weber Theodor
Original Assignee
Rheinmetall Gmbh
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    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/10Percussion caps
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B25/00Compositions containing a nitrated organic compound
    • C06B25/18Compositions containing a nitrated organic compound the compound being nitrocellulose present as 10% or more by weight of the total composition
    • C06B25/24Compositions containing a nitrated organic compound the compound being nitrocellulose present as 10% or more by weight of the total composition with nitroglycerine
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06CDETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
    • C06C7/00Non-electric detonators; Blasting caps; Primers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
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Description


  Zündladung    Die Erfindung     betrifft    eine Zündladung aus  rauchschwachem     Nitro        Zellulose-Pulver    für die An  feuerung von Treibladungen, und zwar     insbesondere     eine Zündladung für Zündschrauben, wie sie bei  Patronen für automatische Waffen etwa der Kaliber  20-40 mm üblich     sind.     



  Bei der     Verwendung    derartiger     Zünd-.        bzw.    An"       feuerungsladungen        kann    man - und zwar     infolge          ungenügenden        Zünddruckes        und/oder    nicht aus  reichend heisser Flamme     der        Zündladung    -     beün     Abschuss gewisser     Treibladungen    vielfach eine über  raschend starke Rauchentwicklung beobachten,

   wo  bei meistens gleichzeitig auf der Verschlusseite der  Waffe     brennende    Gase     austreten,    ein Vorgang, der  sich in extremen Fällen     zurr        sogernannten      Steh  feuer   auswirken kann. Letzteres kann für die     Be-          dienun:gsmannsdhaft    der     betreffenden:        Waffe    recht ge  fährlich werden, insbesondere .dann, wenn     die        Waffen     in     geschlossenen    Räumen, wie     Kampfwagen,    Bun  kern oder dergleichen eingebaut     sind.     



  Dieses Verschluss- bzw.     Stehfeuerergibt    sich z. B.  bei     Gasdruckladern    in der Regel dann., wenn die  Verbrennung der Pulvergase     noch    nicht     abgeschlos-          sen    ist, wenn das voreilende     Geschoss    :die     Anzapf-          bohrung    im Lauf passiert     und    damit diese     Öffnung     freigibt, an der bekannt-lieh der     Gasdruck    für die       Entriegelung    des Verschlusses     entnommen    wird.

    Ähnliche Vorgänge zeigen sich auch bei     Rückstoss-          ladern,        und'    zwar insbesondere :dann, wenn     die    Ver  brennung der Pulvergase zu     Beginn    der Öffnungs  bewegung des Verschlusses noch nicht     beendet    ist.  



  Die Erfindung hat sich :die Aufgabe     gestellt,    diese  Mängel zu beseitigen. und eine Zündladung     aufzu-          zeigen,    mittels der     die        Voraussetzungen    für einen  zeitgerechten Verbrennungsablauf     geschaffen        werden,     d. h.     die    den     Anbrand    und :

  damit auch den Verlauf    dies     Abbre        nens    der     Treibladung    so     beeinflussen     kann, dass ein     bestimmter        maximaler    Druck zu .er  reichen ist und das Ende der     Verbrennung    zeitlich       und/oder        örtlich    an eine ganz     bestimmte        Stelle    der       Gasidruckkurve    zu liegen     kommt.        Die        Zündladung          muss    also so     

  aufgebaut    sein, dass     mit    ihr,     abge-          stimmt    auf die     jeweils        benutzte    Treibladung der Pa  trone, sowohl ein     ausreichend        hoher    Zünddruck     als     auch eine ausreichend     heisse        Zündflamme        erzeugt     werden kann.  



       Gemäss    der     Erfindung    wird     dieses    Problem da  durch gelöst, dass die Zündladung aus, Anteilen von  porösem     Nitro-Zellulose-Pulver    und von     Nitrogly-          zerin-Pulver    besteht.

   Das     optimale        Mengenverhält-          ns    dieser Anteile     muss    von Fall     zu        Fall        ermittelt     werden, und     zwar    u. a. unter     Berücksichtigung    der       chemischen        Zusammensetzung    und'     damit    der pyro  technischen     Eigenschaften    der als.

   Treibladung be  nutzten     Pulversorte    und der     Bauart    der Waffe     selbst,     weil ja von dieser Bauart der     Zeitpunkt    der     Ver-          schlu.ssentriegelung    weitgehend,     abhängt.     



  Das Nitroglyzerin,     das,        beispielsweise        schuppen-          förmige    Gestalt hat oder .aus     :kleinen,        schmalen    Strei  fen oder Blättchen besteht,     kann,    unter     d'as,    poröse       Nitro-Zellulose-Pulver    gemischt     .und        mit    diesem zu  einer     homogenen    Masse vermengt     sein.        Der        Nitro-          glyzerinpulver-Anbeil        kann,

  aber    euch     in    Form     einer     Folie     vorhanden    sein, die     im        Nitrozellulose    Pulver       eingebettet    ist. Die Folie     kann        .auch    eine     Abdeck-          scheibe        (Deckel)        für    die Zündladung     bilden.     



  An     Stelle    einer auf     mechanischem    Wege erzeug  ten     Mischung    von     Nitro        Zellulose-Pulver        und        Nitro-          gyzerin-Pulver    kann die     Zündladlung    auch aus     einem     chemischen     Verbundkörper        aus        diesen    beiden, Pul  versorten bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zündladung aus rauchschwachem Nitro-Zellu- losePulver für die Anfeuerung von Treibladungen, dadurch gekennzeichnet, dass :die Zündladung aus Anteilen von porösem NitrO-Zellulose-PUlver und von Nitroglyzerin Pulver besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zündladung nach dem Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass das. Nitroglyzerin-Pulver mit dem Nitro-Zellulose-Pulver zu einer homogenen Masse vermengt ist. 2. Zündladung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Nitroglyzerin-Pulver in Form einer Folie in die Zündladung eingefügt ist. 3.
    Zündladung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Folie im Nitro-Zellu- lose-Pulver eingebettet ist. 4. Zündladung nach .dem Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Folie eine Abd eck- scheibe für die Zündladung bildet.
CH486261A 1960-04-27 1961-04-24 Zündladung CH397501A (de)

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DER27843A DE1119743B (de) 1960-04-27 1960-04-27 Zuendladung

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CH397501A true CH397501A (de) 1965-08-15

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ID=7402566

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SE308079B (de) 1969-01-27
BE603099A (fr) 1961-08-16
GB988614A (en) 1965-04-07

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