Waschtisch für mindestens einen Wasserhahn und mit mindestens einem Beckenteil Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wasch tisch für mindestens einen Wasserhahn und mit min destens einem Beckenteil, bei welchem Tisch die wandnahe Oberseite als Abstellfläche ausgebildet ist.
Bei den bisher bekannten Modellen von Wasch tischen sind die Hahnen und ihre Spindeln entweder senkrecht auf der Abstellfläche des Waschtisches oder horizontal in der Wand befestigt, wie letzteres insbe sondere bei der Verwendung von Wandbatterien gebräuchlich ist. Bei der erstgenannten Ausführung entsteht dann der Nachteil, dass ein Teil der Abstell- fläche belegt ist und dass beim Betätigen der Griffe mit nassen und seifigen Händen das Seifenwasser auf die Abstellfläche tropft, so dass die anschliessend auf diese Fläche abgestellten Gegenstände, wie Zahn gläser, Seifen usw. entweder beschmutzt werden oder sich teilweise auflösen, was einen unerfreulichen Ein druck hinterlässt.
Auch bei Hahnen, welche in horizontaler Lage angeordnet sind, treten ähnliche Nachteile auf, da sich unter den Handgriffen normalerweise ebenfalls eine Abstellfläche befindet, auf der sich seifiges Tropf wasser ansammelt.
Sowohl die horizontale wie die vertikale Spindel anordnung der Wasserhahnen an Waschtischen tragen der normalen Handhaltung, die sich bei einem aus gestreckten Arm zum Betätigen der Griffe ergibt, nicht Rechnung, indem die Hand in diesem oder jenem Falle unnatürlich abgewinkelt werden muss.
Die vorliegende Erfindung umgeht die erwähnten Nachteile. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Montagefläche für den Wasserhahn bezüglich der Abstellfläche um einen von 90 abweichenden Winkel geneigt ist, derart, dass die Hahnspindel bei montier tem Tisch nach vorne- oben, gegen den Benützer hin gerichtet ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des wird anschliessend anhand von Figuren erläutert: Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Wasch tisches mit zwei Wasserhahnen und einem Beckenteil, Fig. 2 einen Schnitt durch den Waschtisch ge- mäss Fig 1 nach Linie 1I - II ohne Dreh- Ausflussrohr, Fig. 3 eine Ansicht des Waschtisches von hinten, ohne Armaturen.
Der dargestellte Waschtisch besitzt ein Becken 1, welches von einem vordern Beckenrand 2 und einem hintern Beckenrand 3 sowie den beiden seitlichen Rändern begrenzt ist. Eine Abstellfläche 4 bildet die Verbindungsfläche zwischen einer Schrägfläche 5, welche in die Fläche des Beckens 1 übergeht und einer Tischrückwand 16, deren Form aus Fig. 3 ersichtlich ist. Zum Teil in der Schrägfläche 5, z. T. in der Fläche des Beckens 1 ist ein Überlaufschlitz 6 vorgesehen.
Ein Kaltwasserhahnen 7 und ein Warmwasserhahnen 8 sind auf der Schrägfläche 5 montiert, wobei deren Anschlussstutzen 9 und 10 durch Öffnungen des Waschtisches in der in Fig. 2 ersichtlichen Weise durchgesteckt und durch eine Untermontagebatterie 11 miteinander verbunden sind. Die beiden Anschluss- stutzen 9 und 10 sind mittels je eines Anschlussnippels 12 und durch je ein Verbindungsrohr 13 mit je einem Regulierhahn 14 verbunden, welcher dazu dient, die Kalt/Warmwasserspeisung entsprechend den örtlichen Druckverhältnissen in den Netzen einzuregulieren. Der Regulierhahn 14 sitzt direkt auf der Zuspeiseleitung 18.
Die Tischrückwand 16 ist an der Montagewand 15 befestigt, wozu die beiden Montagerückwandöff- nungen 17 dienen.
Auf der Schrägfläche 5 können die beiden Hahnen 7 und 8 mit schräg gegen den Benützer nach vorn laufenden Spindeln befestigt werden, was diesem er- laubt, mit normaler Handhabung und ohne Abknicken der Handgelenke mühelos die beiden Hahnen zu betätigen. Werden die beiden Hahnen 7, 8 mit nassen und seifigen Fingern betätigt, so läuft das abtropfende Wasser entweder direkt in das Becken 1 oder über die Schrägfläche 5.
Auf der Abstellfläche 4 kann sich somit kein durch diese Betätigung abtropfendes Wasser ansam meln, so dass diese und mithin auch die auf ihr abgestellten Gegenstände, insbesondere Seifen, trocken bleiben.
Die Schrägfläche 5 wird bezüglich der Horizontal ebene bzw. der Abstellfläche 4 in einem Winkel von 45 geneigt angeordnet. Es ist jedoch grundsätzlich möglich, die erwähnten Vorteile auch bei Winkellagen in den Grenzen von ungefähr 30 bis 75 zu erreichen.
Die in den Figuren dargestellte Ausführung weist eine einzige durchgehende Schrägfläche für die beiden Hahnen 7 und 8 auf. Es ist aber auch möglich, für jeden Hahnen eine gesonderte Schrägfläche vorzu sehen und die Neigung der dazwischenliegenden Flä che beliebig zu wählen.
Bei Waschtischen mit mehreren Beckenteilen wer den vorteilhafterweise sämtliche Flächen, die der Hahnenmontage dienen, schräg angeordnet.
Diese Schräganordnung besitzt weiterhin den Vor teil, dass die Regulierhahnen 14 im Bereiche der Montagewand 15 direkt und ohne Zwischenrohr an die Zuspeiseleitungen 18 montiert werden können, was ein unnützes und unschönes Vorstehen der Re- gulierhahnen 14 verhütet.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist die Tischrückwand 16 als nach aussen konvexe Krümmungen aufweisende Fläche ausgebildet, welche in ihrer Symmetrieebene die grösste Höhe H besitzt und, entgegen der üblichen Bauart, somit keine Ausnehmungen aufweist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass beim Brennen infolge des verstärkten Biegewiderstandes ein Werfen der Abstellflächen 4 nicht zu befürchten ist.