CH397596A - Verfahren zum Färben von Pelzleder - Google Patents

Verfahren zum Färben von Pelzleder

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CH397596A
CH397596A CH1112861A CH1112861A CH397596A CH 397596 A CH397596 A CH 397596A CH 1112861 A CH1112861 A CH 1112861A CH 1112861 A CH1112861 A CH 1112861A CH 397596 A CH397596 A CH 397596A
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CH
Switzerland
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dyeing
fur leather
dye
water
alcohol
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Application number
CH1112861A
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Inventor
Kleger Hans
Original Assignee
Sandoz Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/02Material containing basic nitrogen
    • D06P3/04Material containing basic nitrogen containing amide groups
    • D06P3/30Material containing basic nitrogen containing amide groups furs feathers, dead hair, furskins, pelts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Färben von Pelzleder    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum  Färben von Pelzleder, welches darin besteht, dass man  mit wasserlöslichen Farbstoffen in Gegenwart     eines     in Wasser schwer     löslichen        Alkohols    bei Tempera  turen von höchstens 50  C färbt. Unter den wasser  löslichen Farbstoffen sind vor     allem    die     Metallkom-          plexfarbstoffe,    die Säurefarbstoffe sowie die Direkt  farbstoffe zu nennen.  



  Das Färbeverfahren wird vorzugsweise unter Ver  wendung eines substituierten     Benzylalkohols    wie z. B.  von     p-Chlorbenzylalkohol    oder von     aliphatischen          Alkoholen    mit mindestens 5     Kohlenstoffatomen     durchgeführt. Es ist möglich, auf einfache Weise       dunkle    Farbtöne von hoher Egalität, sowie guten all  gemeinen     Echtheiten    zu erzielen. Die zu färbenden  Pelzfelle können in üblicher Weise mit Wasser von  etwa 40  C eventuell unter Zusatz eines Netzmittels  während etwa 2 Stunden im Haspel broschiert wer  den. Nach der Broschur können die Felle     gespült     werden. Die Färbung kann z.

   B. nach den folgenden       allgemeinen        Richtlinien        durchgeführt    werden, wobei  zu beachten ist, dass sich die Prozentangaben auf das  Trockengewicht von Pelzleder bezieht. Man bereitet  eine Färbeflotte von etwa 1500 bis<B>2500%</B> Wasser,  20 bis 40     g/1    eines aromatischen oder     aliphatischen          Alkohols,    1 bis 15 % Farbstoff, und eventuell höch  stens 0,05 % eines     Egalisiermittels.    Man geht dann  mit dem     Pelzleder        in    die so bereitete Flotte ein, und  färbt     während    60 Minuten bei höchstens 50  C, fügt  anschliessend 5,

  0 bis 50 % 10 %     ige    Essigsäure zu und  behandelt während 30 Minuten     ebenfalls    bei 50  C.       Anschliessend        wird    das     Pelzleder    aus der Flotte her  ausgenommen und gespült. Oft ist es     vorteilhaft,    die  ses Spülen in     Gegenwart        eines    Waschmittels durch  zuführen. Zum Schluss wird das Pelzleder getrocknet  und nach der Trocknung geläutert,     gestollt    und weiter  zugerichtet.    Im folgenden Beispiel bedeuten die Teile Ge  wichtsteile. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  Man bereitet eine Färbeflotte bestehend aus:  2000 Teilen Wasser  40 Teilen     p-Chlorbenzylalkohol    und  5 Teilen eines 1 : 1     Farbstoffgemisches,    beste  hend aus dem 1 :     2-Chromkomplex    des       sulfonsäuregruppenfreien    Farbstoffs  der Formel  
EMI0001.0039     
    und dem 1     :

  2-Chromkomplex    des     sulfonsäuregrup-          penfreien    Farbstoffs der     Formel     
EMI0001.0044     
    Bei     einer    Temperatur von 50  geht     man.    mit 100  Teilen gegerbtem     Schafpelzleder    in diese Flotte ein  und färbt während 60 Minuten bei dieser Tempera  tur. Anschliessend setzt man 10 Teile einer 10 %     igen              Essigsäurelösung    zu und behandelt das     Pelzleder    wäh  rend weiteren 30     Minuten    ebenfalls bei 50 .

   Das  gefärbte     Pelzleder        wird    aus der Flotte herausge  nommen, mit Wasser     gespült    und getrocknet. Nach  der Trocknung wird das     Pelzleder    geläutert,     gestollt     und weiter zugerichtet.

   Man     erhält    ein intensiv dun  kelbraun gefärbtes     Pelzhaar    von ausgezeichneter  Egalität, hoher Lichtechtheit und     allgemeinen    guten       Echtheiten.    Ersetzt man die 40 Teile     p-Chlorbenzyl-          alkohol    durch 40 Teile     Amylalkohol    so erhält man       ebenfalls    eine prachtvolle braune Färbung, die aber  um etwas weniger intensiv ist als bei     Verwendung     von     p-Chlorbenzylalkohol.     



  Ohne den Zusatz der obengenannten     Alkohole    ist  das Pelzhaar     praktisch    ungefärbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Färben von Pelzleder, dadurch gekennzeichnet, dass man mit wasserlöslichen Farb stoffen in Gegenwart eines in Wasser schwer löslichen Alkohols bei Temperaturen von höchstens<B>50'C</B> färbt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man mit einem Metallkomplex farbstoff färbt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man mit einem Säurefarbstoff färbt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man mit einem Direktfarbstoff färbt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man in Gegenwart eines aliphati- schen Alkohols mit mindestens 5 Kohlenstoffatomen färbt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da.ss man in Gegenwart eines substitu ierten Benzylalkohols färbt.
CH1112861A 1961-09-25 1961-09-25 Verfahren zum Färben von Pelzleder CH397596A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2070238A1 (de) * 1969-12-03 1971-09-10 Ciba Geigy Ag

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