CH397611A - Verfahren und Einrichtung zur Entstaubung von verunreinigten Reaktionsgasen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Entstaubung von verunreinigten Reaktionsgasen

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CH397611A
CH397611A CH893860A CH893860A CH397611A CH 397611 A CH397611 A CH 397611A CH 893860 A CH893860 A CH 893860A CH 893860 A CH893860 A CH 893860A CH 397611 A CH397611 A CH 397611A
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CH
Switzerland
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condensation
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reaction gases
dedusting
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Application number
CH893860A
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Inventor
Heinz Dipl Ing List
Original Assignee
Buss Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C9/00Combinations with other devices, e.g. fans, expansion chambers, diffusors, water locks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Einrichtung zur Entstaubung von verunreinigten Reaktionsgasen
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Entstaubung der aus dem Reaktor einer Flussäure-Produktionsanlage entweichenden verunreinigten Reaktionsgase. Es ist bekannt, dass die bei der Herstellung von Flussäure im Reaktionsofen entwickelten Reaktionsgase mancherlei technologische Schwierigkeiten verursachen. Insbesondere treten im ersten Kondensationsapparat durch mitgerissenen Staub Verstopfungen auf, welche den Betrieb stören.



   Ferner ist bekannt, dass, bevor die störenden Verstopfungen auftreten, die durch Inertgase ohnehin schlechten Wärmedurchgänge weiter herabgesetzt werden.



   Es wurde nun gefunden, dass diese störenden Auswirkungen des Staub anfalls durch ein Verfahren verhindert werden, bei welchem die Staub enthaltenden Reaktionsgase vor dem Eintritt in einen ersten Kondensationsapparat in einen Nasszyklon geleitet werden, wo der Staub niedergeschlagen wird. Als flüssiges Arbeitsmedium kann die im Kondensationsapparat aufgefangene und durch eine Umwälzpumpe im Kreis geführte Kondensationsflüssigkeit dienen.



   Die Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens weist einen Kondensationsapparat auf, welchem eine Nasszyklonentstäubungsanlage vorgeschaltet ist, die durch umlaufende Kondensationsflüssigkeit aus dem   Kondens ations apparat    betrieben wird.



   Ferner kann die Einrichtung eine zwischen der Nasszyklonentstaubungs anlage und dem Kondens ationsapparat eingebaute Packungsschicht aufweisen, welche entweder aus umlaufender Kondensationsflüssigkeit aus dem Zirkulationskreislauf oder mit Kondensationsflüssigkeit aus dem   Kondens ationsapparat    oder mit beiden vorerwähnten zusammen beschickt wird.



   In dieser Weise werden die durch den Nasszyklon allfällig nicht erfassten und noch vorhandenen Staubreste, die den nachfolgenden Kondensationsapparat gefährden würden, in der Packungsschicht zurückgehalten, die vom Kondensationsapparat her gleichmässig mit Kondensationsflüssigkeit berieselt wird. Eine zusätzliche Berieselung der Packungsschicht kann ohne weiteres durch die umlaufende Kondensationsflüssigkeit erfolgen. Die so zurückgehaltenen Staubreste werden durch die Kondensationsflüssigkeit in den Apparatesumpf gespült.



   Des weitern wurde gefunden, dass es möglich ist, die zur Einleitung der Reaktion des   Flusspates    benötigte Schwefelsäure in den Kondensationsflüssigkeitsumlauf zu leiten. Sie wird alsdann als Reaktionsflüssigkeit benützt. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass ein die Reaktion begünstigendes Vorwärmen der Schwefelsäure ganz oder teilweise hinfällig wird.



   Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung dargestellt.



   In der Figur ist ein Kondensationsapparat A abgebildet, dem ein Nasszyklon B vorgeschaltet ist.



  Zwischen   Kondensations apparat    und Nasszyklon ist eine Packungsschicht C eingebaut. Durch eine Leitung a treten die Reaktionsgase mit Hilfe einer Tangentialdüse b in den Nasszyklon B ein. In die Tangentialdüse b wird zugleich durch eine Leitung c umlaufende Kondensationsflüssigkeit eingespritzt, welche durch eine Umwälzpumpe P im Leitungssystem L in Bewegung gehalten wird. Bei d läuft die Kondensationsflüssigkeit ab.



   Die eventuell noch Staub enthaltenden Reaktionsgase werden in der Packungsschicht C zurückgehalten, die teils durch Kondensationsflüssigkeit aus dem Kondensationsapparat A und teils durch die bei  f eintretende zirkulierende Kondensationsflüssigkeit aus dem Leitungssystem L benetzt wird. Frische Schwefelsäure wird der umlaufenden Kondensationsflüssigkeit durch eine Leitung g zugesetzt.



   Die gereinigten Gase durchziehen dann den Kondensationsapparat A und verlassen die Apparatur durch die Leitung h.



   Der Kondensationsapparat A wird durch Umlaufwasser gekühlt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Entstaubung der aus dem Reaktor einer Flussäure-Produktionsanlage entweichenden verunreinigten Reaktionsgase, dadurch gekennzeichnet, dass die Staub enthaltenden Reaktionsgase vor dem Eintritt in einen ersten Kondensationsapparat in einen Nasszyklon geleitet werden, wo der Staub niedergeschlagen wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen Kondensationsapparat aufweist, welchem eine Nasszyklonentstaubungsanlage vorgeschaltet ist, die durch umlaufende Kondensationsflüssig- keit aus dem Kondensationsapparat betrieben wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Arbeitsmedium die im Kreis geführte Kondensationsflüssigkeit dient.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufenden Kondensationsflüssigkeit frische Schwefelsäure zugegeben wird.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Nasszyklon-Entstaubungsanlage und dem Kondensationsapparat eine Packungsschicht eingebaut ist, die entweder aus umlaufender Kondensationsflüssigkeit aus dem Zirkulationskreislauf, oder mit Kondens ationsflüssigkeit aus dem Kondensationsapparat, oder mit beiden vorerwähnten zusammen beschickt wird.
CH893860A 1960-08-04 1960-08-04 Verfahren und Einrichtung zur Entstaubung von verunreinigten Reaktionsgasen CH397611A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2359646A1 (fr) * 1972-03-17 1978-02-24 Stratoflex Inc Appareil epurateur d'air comprime
CN114522516A (zh) * 2022-04-21 2022-05-24 天津市英格环保科技有限公司 一种循环型消除生物发酵尾气的处理装置

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