CH397701A - Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfonamido-benzo-1,2,4-thiadiazin-1,1-dioxyden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfonamido-benzo-1,2,4-thiadiazin-1,1-dioxyden

Info

Publication number
CH397701A
CH397701A CH7335359A CH7335359A CH397701A CH 397701 A CH397701 A CH 397701A CH 7335359 A CH7335359 A CH 7335359A CH 7335359 A CH7335359 A CH 7335359A CH 397701 A CH397701 A CH 397701A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sulfonamido
benzo
thiadiazine
chloro
dioxide
Prior art date
Application number
CH7335359A
Other languages
English (en)
Inventor
Konig Rezso
Zoltan Dr Foldi
Original Assignee
Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet filed Critical Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
Publication of CH397701A publication Critical patent/CH397701A/de

Links

Landscapes

  • Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     6-Chlor-7-sulfonamido-benzo-1,2,4-thiadiazin-1,1-dioxyden       Es ist bekannt, dass     6-Chlor-7-sulfonamido-1,2,4-          benzo-thiadiazin-1,1-dioxyd    eine pharmazeutisch wert  volle Verbindung ist, die so hergestellt werden kann,  dass man     3-Chlor-4-6-disulfonamido-anilin    mit kon  zentrierter Ameisensäure     erwärmt.     



  Es wurde nun gefunden,     dass        6-Chlor-7-sulfon-          amido-1,2,4-benzo-thiadiazin-1,1-dioxyd    und seine  am     Kohlenstoffatom    3 substituierten Derivate vor  teilhaft hergestellt werden können, wenn man ein 6       Chlor-7-sulfonamido-1,2,4-benzo-dihydrothiadiazin-          1,1-dioxyd    oder dessen entsprechend substituiertes  Derivat einer     oxydativen    Einwirkung     unterwirft.    Man  kann ferner wirksame Verbindungen erhalten, wenn  man ein     6-Chlor-7-sulfonamido-1,2,4-benzo-dihydro-          thiadiazin-1,1-dioxyd    verwendet,

   das im     Benzolring     durch weiteres Chlor     substituiert    ist. Solch ein Aus  gangsstoff ist z. B. eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0018     
    Die Ausgangsstoffe, die aus der Literatur bisher  nicht bekannt     waren,    können, wie in der schweizeri  schen     Patentschrift    Nr. 388 971 beschrieben wurde,  hergestellt werden.  



  Es wurde gefunden,     dass    man wertvolle Produkte  erhält, wenn der     Substituent    am     Kohlenstoffatom    3  des     Dihydrothiadiazin-Ringes    eine     Alkylgruppe    von  höchstens 4     Kohlenstoffatomen    ist, wie z. B. eine     Me-          thylgruppe.    Man erhält besonders wirksame Verbin  dungen, wenn das     Kohlenstoffatom    3 des     Dihydro-          thiadiazin-Ringes    mit zwei Wasserstoffatomen sub  stituiert ist.    Die     oxydative    Einwirkung wird vorteilhaft mit       Permanganat    z.

   B. mit     Kaliumpermanganat    bewerk  stelligt, und zwar in einem für Oxydationen     mit    Per  manganat allgemein     gebräuchlichen    Medium. Es ist  vorteilhaft, die Oxydation mit wässerigem     Alkali     durchzuführen. Wenn man als     Alkali        Natriumhydro-          xyd    in einer Proportion von etwa 2     Mol    Natronlauge  auf 1     Mol    des Ausgangsstoffes verwendet, so bleibt  sowohl der Ausgangsstoff als auch das Endprodukt  in Lösung.  



  Die Ausführung des Verfahrens kann in verschie  dener     Hinsicht    variiert werden. Für die     Oxydation     kann man Temperaturen von Raumtemperatur bis zu  etwa 50-60  C wählen. Der Verbrauch des     Perman-          ganats    ist     ziemlich    schnell.  



  <I>Beispiele</I>  1. 8,9 g     6-Chlor-7-sulfonamido-1,2,4-benzo-di-          hydrothiadiazin-1,1-dioxyd        (Schmp.    258  C) werden  in einem Gemisch von 50 ml n Natronlauge und  20 ml     Wasser    gelöst und 56 ml einer     6o/oigen    wässe  rigen     Kaliumpermanganatlösung    werden teilweise  oder eventuell auf einmal     hinzugefügt.    Die Tempera  tur steigt auf     40-4.5     C. Die Farbe des     Permanganats     verschwindet rasch.

   Nach einigen Stunden Stehen  lassen wird der braune Niederschlag filtriert,     mit     Wasser gewaschen und das gelbe     Filtrat        mit    etwa  4,7 ml     konzentrierter        Salzsäure    bis auf     pH    = 3 an  gesäuert. Ein kristalliner Niederschlag fällt aus. Das  Reaktionsgemisch wird 1 Stunde lang in Eiswasser  gekühlt, hierauf werden     die        Kristalle        abgenutscht    und  mit Wasser halogenfrei gewaschen. Das Produkt wird  getrocknet.

   Man erhält etwa 8,4 g 6     Chlor-7-sulfon-          amido-1,2,4-benzo-thiadiazin-1,1-dioxyd.        Schmp.     347  C (Zersetzung).      2. 6,2 g 6     Chlor-7-sulfonamido-3-methyl-1,    2,     4-          benzo-dihydro-thiadiazin-1,1-dioxyd        (Schmp.    246  C  unter Zersetzung) werden     in        einem    Gemisch von  40     ml    n Natronlauge und 60 ml Wasser gelöst.

   40 ml       einer        6o/oigen    wässerigen     Kaliumpermanganatlösung     werden kalt     hinzugefügt    und es wird etwa     1/2    Stunde  lang bei 40 C umgerührt. Die eventuell zurückgeblie  bene     Permanganatfarbe    wird mit einigen Tropfen  einer     Bisulfitlösung    entfernt. Der     Manganniederschlag     wird     filtriert    und     mit    30     ml    Wasser gewaschen.

   Nach  dem das gelbe     Filtrat    mit 1 g Tierkohle entfärbt und       filtriert    wurde,     wird    die fast farblose Lösung mit etwa  4     ml        konzentrierter    Salzsäure bis auf     pH    = 2-3 an  gesäuert, worauf gleichmässige Kristalle ausfallen.  Nach Kühlen in Eiswasser werden die Kristalle fil  triert, mit     Wasser    gewaschen und getrocknet. Es  werden 5,7 g 6     Chlor-7-sulfonamido-3-methyl-1,2,4-          benzo-thiadiazin-1,1-dioxyd    erhalten.     Schmp.    335  C  (unter Zersetzung); bereits bei 330  C färbt sich das  Produkt dunkel.  



  Das Produkt kann aus einer etwa 200fachen  Menge heissen Wassers praktisch ohne Verlust     um-          kristallisiert    werden.  



  3. 0,9 g der Verbindung der Formel  
EMI0002.0031     
         (Schmp.    298-299  C) werden kalt in 5,6     ml    einer  1 n     Natriumhydroxydlösung    gelöst, worauf 5,2     ml     einer     6o/oigen        Kaliumpermanganatlösung        hinzugefügt     werden. Das     Reaktionsgemisch        wird    1 Stunde lang bei       Zimmertemperatur    stehengelassen.

   Nach Absetzen  des     Mangandioxydschlammes        wird    das schwach rosa  farbene     Reaktionsgemisch    mit einigen Tropfen einer       Natriumbisulfitlösung        entfärbt.    Nachdem der     Man-          gandioxydschlanun    durch     Filtrieren    entfernt wurde,       wird    das Filtrat mit 0,6 ml konzentrierter     Salzsäure     angesäuert, worauf das Produkt     in    Form von gleich  mässig kurzen     Kristallnadeln    ausfällt.

   Das Produkt  wird     filtriert,    mit 1     ml        Wasser    gewaschen und unter       vermindertem    Druck bei 40  C     bis    zum     konstanten     Gewicht getrocknet.     Es    werden 0,9 g 7-Sulfonamido-         dichlor-benzo-1,2,4-thiadiazin-1,1-dioxyd    erhalten.  Schmu. 333  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von gegebenenfalls im Benzohing durch weiteres Chlor oder am C- Atom 3 substituiertem 6-Chlor-7-sulfonamido-1,2,4- benzo-thiadiazin-1,1-dioxyd, dadurch gekennzeichnet, dass ein entsprechendes 6-Chlor-7-sulfonamido-1,2,4- benzo-dihydro-thiadiazin-1,1-dioxyd einer oxydativen Einwirkung unterworfen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Oxydation mit einem Perman- ganat durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Oxydation in wässerigem al kalischem Medium durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kohlenstoffatom 3 des Dihydrothiadiazin-Rings mit einer solchen Alkyl- gruppe substituiert ist, welche nicht mehr als 4 Koh- lenstoffatome enthält. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dihydrothiadiazin-Ring am Kohlenstoffatom 3 mit einer Methylgruppe substi tuiert ist. 5. Verfahren nach Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kohlenstoffatom 3 des Dihydrothiadiazin-Rings unsubstituiert ist. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 6-Chlor-7-sulfonamido- 1,2,4-benzo-dihydro-thiadiazin-1,1-dioxyd als Aus gangsstoff verwendet, in welchem der Benzolring mit einem weiteren Chloratom substituiert ist. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Verbindung der Formel EMI0002.0097 einer oxydativen Einwirkung unterwirft.
CH7335359A 1958-05-21 1959-05-19 Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfonamido-benzo-1,2,4-thiadiazin-1,1-dioxyden CH397701A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HUKO001294 1958-05-21
HUKO000292 1959-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH397701A true CH397701A (de) 1965-08-31

Family

ID=26318494

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7335359A CH397701A (de) 1958-05-21 1959-05-19 Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfonamido-benzo-1,2,4-thiadiazin-1,1-dioxyden

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH397701A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2752287B2 (de) Verfahren zur Gewinnung von Salzen der Asparaginsäure
CH397701A (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfonamido-benzo-1,2,4-thiadiazin-1,1-dioxyden
AT216000B (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfonamido-1,2,4-benzothiadiazin-1,1-dioxyden
DE955684C (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Amino-1, 2, 4-thiodiazolen
AT238212B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Aryl-4-halogen-pyridazonen-(6)
AT228190B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazinderivaten und ihren Salzen
AT206444B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridazinderivaten
AT206897B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen]
DE702829C (de) Verfahren zur Herstellung von Pyridinabkoemmlingen
AT218527B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Hydrazone
DE1135918B (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfamyl-1, 2, 4-benzothiadiazin-1, 1-dioxyden
AT233010B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzo-dihydro-1, 2, 4-thiadiazin-1, 1-dioxyden
AT258910B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzo-dihydro-thiadiazin-Derivaten
AT227696B (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-oxazolen
DE1493619C (de) Verfahren zur Herstellung von 3-(3,4-Dihydroxyphenyl)-2-methylalanin
DE910654C (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Halogenarylamino-4-amino-1,3, 5-triazinderivaten
AT226719B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridazinabkömmlingen
AT236958B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 5-Phenyl-2-hydroxy-6-amino-pyrimidinderivaten
AT206899B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, substituierten 3,5-Dioxo-tetrahydro-1,2,6-thiadiazin-1,1-dioxyden
DE1595911C (de) IH 2,3 Benzoxazin 4(3H) one und Ver fahren zu ihrer Herstellung
AT239228B (de) Verfahren zur Herstellung von 7-Sulfamyl-3, 4-dihydro-1, 2, 4-benzothiadiazin-1, 1-dioxyden
AT239243B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 3-Dicyan-1, 4-dithia-anthrahydrochinon und -anthrachinon
DE1493854C (de) Benzanilide und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2247008A1 (de) Verfahren zur herstellung von alkalisalzen 3,5-disubstituierten 4-hydroxybenzoesaeuren und deren freien saeuren
DE1047788B (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 4-Oxycumarins