CH397746A - Schienenstossverbindung - Google Patents
SchienenstossverbindungInfo
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- CH397746A CH397746A CH242863A CH242863A CH397746A CH 397746 A CH397746 A CH 397746A CH 242863 A CH242863 A CH 242863A CH 242863 A CH242863 A CH 242863A CH 397746 A CH397746 A CH 397746A
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/20—Dismountable rail joints with gap-bridging
- E01B11/28—Dismountable rail joints with gap-bridging by parts of the joining members
- E01B11/30—Fishplates with integral tread parts lying in the cross-section of the rail head
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Description
Schienenstossverbindung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schienenstossverbindung mit an der Stoss-Stelle an geordneten Laschen, von denen die auf der Schienen aussenseite liegende Lasche als Stossbrücke ausgebil det ist.
Von bekannten Schienenstossverbindungen die ser Art unterscheidet sich die erfindungsgemässe Schienenstossverbindung dadurch, dass die Schienen köpfe im Bereiche der Stoss-Stelle auf der Aussen seite je eine Abschrägung aufweisen, durch welche die Schienenköpfe nach den Enden hin in der Breite verjüngt sind, so dass an der Stoss-Stelle - von oben gesehen - eine stumpfwinklige Kerbe gebildet wird, deren Scheitel wenigstens angenähert bis zur Längs mitte der Schienenköpfe reicht,
wobei die genannten Abschrägungen an den Schienenköpfen je eine Schul ter bilden, und wobei die äussere Lasche mit einem Absatz versehen ist, mit welchem sie auf den genann ten Schultern der Schienenköpfe aufliegt.
Bei der erfindungsgemässen Ausbildung der Schienenstossverbindung wird der vom Rollmaterial auf die Stossbrücke ausgeübte Druck nicht erst am Schienenfuss, sondern schon am Schienenkopf auf die Schiene übertragen, wodurch für die Anlage prak tisch die Eliminierung von Stössen auf das Rollmate- rial und damit eine weitgehende Schonung sowohl der Geleiseanlagen wie auch des Rollmaterials, und für die Passagiere ein ruhiges, angenehmes Reisen auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten gewährleistet ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung die beiden Enden zweier Breitfuss-Schienen, die zusammen den Schienenstoss bilden, Fig. 2 die Schienenstossverbindung von der Ge- leiseaussenseite aus gesehen, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2, und Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnen 1 und 2 die stumpf zusammenstossenden Enden zweier Breit- fuss-Eisenbahnschienen. Mit 3 sind in den Stegen 4 an den Schienenenden angeordnete Langlöcher be zeichnet. Die Länge dieser Löcher 3 ist so bemessen, dass die diese durchsetzenden Schraubenbolzen genü gend Spiel besitzen, um die übliche Dilatation und Kontraktion der Schienen zu ermöglichen.
Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, sind die Schienenköpfe la und 1b auf der Geleiseaussenseite nach den Enden hin abgeschrägt, so dass sich die Schienenköpfe in der Breite nach der Stoss-Stelle hin verjüngen. Hierdurch wird an der Stoss-Stelle eine Kerbe gebildet, deren Flanken 5,6 - von oben gese hen - in einem stumpfen Winkel zusammenlaufen. Die Länge jeder dieser abgeschrägten Flanken 5,6 kann beispielsweise 250 mm betragen, während der Flankenwinkel so gewählt ist, dass der Scheitel 1c der Kerbe wenigstens angenähert bis zur Längsmitte des Schienenkopfes reicht.
Dabei bilden die genannten Abschrägungen bzw. Flanken an den Schienenenden je eine Schulter 1d.
Die auf der Geleiseaussenseite liegende Lasche 7 des Schienenstosses ist mit einem als Stossbrücke ausgebildeten Laschenkopf 7a versehen, der oben mit der Lauffläche der Schienenköpfe bündig ist. Auf der den Schienen zugekehrten Seite besitzt der Laschen kopf<I>7a</I> einen Vorsprung<I>7b</I> in Form eines stumpf winkligen Keiles, der in die durch die Abschrägungen 5,6 gebildete Kerbe der Schienenköpfe hineingreift, wie dies Fig. 3 erkennen lässt.
Die Lasche 7 ist dabei mit einem Absatz 7c verse hen, mit welchem sie auf den Schultern 1d der Schie nenenden aufliegt. Die Länge der Lasche 7 kann bei speilsweise 550 mm betragen, so dass sie an den bei den Längsenden etwas über die abgeschrägten Flan ken 5, 6 ausladet. An diesen Stellen verläuft die In nenfläche des Laschenkopfes auch nicht mehr keil förmig, sondern parallel zu den abgesehrägten Aus senseiten der anliegenden Schienenköpfe.
Auf der Geleiseinnenseite sind die Schienenenden durch eine weitere Lasche 8 zusammengehalten. Im Gegensatz zu der Lasche 7 besitzt die Lasche 8 kei nen Kopf. Sie unterfasst die Schienenköpfe der Stoss- Stelle und steht - von oben gesehen - etwas über die Schienenköpfe vor, wobei sich die Lasche 8 in ihrem oberen Teil in der Dicke bis auf die innere Ausladung der Schienenköpfe verjüngt, so dass die Flansche der Räder des Rollmaterials nicht behindert werden.
Bei dem gezeichneten Beispiel ist der Schienen steg 4 im Querschnitt nach der Schienen-Innenseite hin verstärkt, so dass Schienenkopf la und Schienen- fuss 1e asymmetrisch zum Schienensteg liegen. Der Schienenfuss liegt in üblicher Weise auf Hakenplat ten 10 auf und ist mittels durch Schrauben 11 festge haltener Haken 12 auf den Schwellen 13 befestigt.
Die vorstehend beschriebene Schienenstossver- bindung gewährleistet einen durchaus stossfreien Übergang der Wagenräder von dem einen zum ande ren Schienenende. Durch die die Lauffläche der Schiene an der Stoss-Stelle verbreitende Lasche 7 erfährt die Stossverbindung zugleich eine Verstär kung, welche die naturgemäss stärker gefährdeten Stoss-Stellen vor erhöhtem Verschleiss bewahren.
Durch die Schultern 1d der Schienenköpfe und den an der Lasche 7 angeordneten Absatz wird der vom Rollmaterial auf die Lauffläche der Schienen aus geübte Druck von der Lasche 7 nicht erst im Berei che des Schienenfusses, sondern schon im Bereiche des Schienenkopfes auf die Schiene übertragen, wodurch der Kraftfluss beträchtlich verbessert, und Stösse weitgehend eliminiert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schienenstossverbindung mit an der Stoss-Stelle angeordneten Laschen, von denen die auf der Schie nenaussenseite liegende Lasche als Stossbrücke aus gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die einan- der gegenüberliegenden Schienenköpfe (la bzw. 1b) auf der Schienenaussenseite je eine Abschrägung (5 bzw.6) besitzen, durch welche die Schienenköpfe nach den Schienenenden hin in der Breite verjüngt sind, so dass an der Stoss-Stelle - von oben gesehen - eine stumpfwinklige Kerbe gebildet wird, deren Scheitel (1c) wenigstens angenähert bis zur Längs mitte der Schienenköpfe reicht, wobei die genannten Abschrägungen (5,6) an den Schienenköpfen je eine Schulter (1d) bilden, und wobei die äussere Lasche (7) mit einem Absatz (7c) versehen ist, mit welchem sie auf den genannten Schultern (1d) der Schienen köpfe aufliegt.UNTERANSPRÜCHE 1. Schienenstossverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schienensteg (4) im Querschnitt nach der Schienen-Innenseite hin ver stärkt ist, so dass Schienenkopf und Schienenfuss (1e) asymmetrisch zum Schienensteg liegen. 2. Schienenstossverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Lasche (8) die Schienenköpfe (la und 1b) unterfasst, und - von oben gesehen - über die Schienenköpfe vorsteht, wobei sich die Lasche (8) in ihrem oberen Teil in der Dicke bis auf die innere Ausladung der Schienen köpfe verjüngt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH242863A CH397746A (de) | 1963-02-26 | 1963-02-26 | Schienenstossverbindung |
| DE1964M0047221 DE1898456U (de) | 1963-02-26 | 1964-01-30 | Schienenlasche. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH242863A CH397746A (de) | 1963-02-26 | 1963-02-26 | Schienenstossverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH397746A true CH397746A (de) | 1965-08-31 |
Family
ID=4233566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242863A CH397746A (de) | 1963-02-26 | 1963-02-26 | Schienenstossverbindung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH397746A (de) |
| DE (1) | DE1898456U (de) |
-
1963
- 1963-02-26 CH CH242863A patent/CH397746A/de unknown
-
1964
- 1964-01-30 DE DE1964M0047221 patent/DE1898456U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1898456U (de) | 1964-08-13 |
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