CH397779A - Pulscodemodulations-Übertragungsanlage mit Störungssignalisierung - Google Patents
Pulscodemodulations-Übertragungsanlage mit StörungssignalisierungInfo
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Description
Pulscodemodulations-Übertragungsanlage mit Störungssignalisierung Die Erfindung bezieht sich auf eine Pulscode- modulations,Übertiragungsanlage, bei der zwischen bemannten Stationen unbemannte Stationen liegen, in denen eine Regenerierung der Codeimpulse statt findet.
Sie geht dabei von Regenerativ-Verstärkerstatio- nen aus, in denen die Frequenz eines Impulsgenera- tors auf Grund eines Phasenvergleiches mit der Frequenz der ankommenden Signalschrittfolge von dieser auf ihre doppelte Frequenz synchronisiert wird und bei denen die Signalschrittfolge und die vom Generator abgegebene Impulsfolge doppelter Frequenz einer Ausgangs-Und-Schaltung zugeführt werden,- die die Signalschrittfolge regeneriert abgibt, und es liegt ihr die Aufgabe zu Grunde,
in einem System mit derartigen Regenerativverstärker-Statio- nen in einfacher Weise eine Störungssignalisierung vorzusehen.
Diese Störungssignalisierung besteht vorteilhafter weise darin, dass bei Ausfall der Codeimpulsüber- tragung von derjenigen unbemannten Station, die auf die Quelle der Störung folgt, ein charakteristi sches Signal an die nächste bemannte Station geliefert wird.
Gemäss der Erfindung ist dies dadurch erreicht, dass die Impulsgeneratoren der einzelnen Regenerativ- verstärker-Stationen unterhalb der doppelten Signal schrittfrequenz liegende, charakteristische Frequen zen besitzen, die in Übertragungsrichtung von Station zu Station tiefer liegen und derart mit 90 -Phasen- verschiebung gegenüber der Signalschrittfolge von dieser auf deren doppelte Frequenz synchronisiert werden, dass im normalen Betriebsfalle stets eine aus dem Phasenvergleich hervorgegangene Regel spannung an den Impulsgeneratoren liegt, während die von ihnen erzeugte Frequenz bei Wegfall der Regelspannung, insbesondere zufolge fehlenden Ein gangssignals,
auf ihren charakteristischen Wert ab- sinkt, und dass Mittel vorgesehen sind, durch die bei Wegfall der Regelspannung an den einen Ein gang der Ausgangs-Und-Schaltung der Station eine vom Ausgang des Impulsgenerators hergeleitete Im pulsfolge der halben charakteristischen Frequenz des Generators gelegt wird, so dass in diesem Falle statt einer Signalschrittfolge eine Impulsfolge der halben charakteristischen Frequenz als Störsignal weiter übertragen wird.
Der Ausgangspunkt der Erfindung und ein Aus führungsbeispiel sollen nun an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt als Blockschaltbild eine Regenerativ- verstärker-Station, die nur mit den gestrichelt ein gezeichneten Schaltmitteln eine Station für das Puls codemodulations-übertragungssystem nach der Er findung darstellt; Fig. 2 gibt Impulsdiagramme zur Erläuterung der Funktionsweise der Station nach Fig. 1 wieder.
An Hand der Fig. 1 soll zunächst das Prinzip einer Regenerativverstärker-Station erläutert werden, die Ausgangspunkt der Erfindung ist. Zu diesem Zweck sind die gestrichelt eingezeichneten Schalt mittel zunächst wegzudenken, und vom Punkt B nach dem Eingang s1 der Ausgangs-Und-Schaltung S ist unter Weglassung des Kontaktes r eine direkte Verbindung zu denken.
An der Klemme A komme ein Codeimpulszug gemäss Fig.2a an. Dieser wird einem Begrenzer verstärker V aufgegeben, der den Impulszug formt, was gleichzeitig eine gewisse Amplituden-Regenera- tion bedeutet, indem Rechteckimpulse entstehen, deren Flanken zum Zeitpunkt der tatsächlichen Null durchgänge des Impulszuges a auftreten. Dieser ge- formte Impulszug sei mit b bezeichnet und ist in Fig.2b wiedergegeben und erscheint am Punkte B der Fig. 1.
Durch das Verrauschen der Flanken des Impuls zuges auf dem Übertragungswege durch Störspan nungen können nun die Nulldurchgänge des Kurven zuges a relativ gegeneinander verschoben sein, so dass auch die Längen der Impulse des Impulszuges b und die Pausen zwischen den Impulsen nicht gleich lang sind bzw. nicht genaue Vielfache einer Grund länge sind. Die Funktion der Station soll nun auch darin bestehen, eine Regenerierung der Relativlagen der Nulldurchgänge bzw. der Impulsflanken herbei zuführen.
Zu diesem Zweck ist ein Rechteckimpulsgenera- tor O vorgesehen, der im normalen Betriebsfall mit der doppelten Frequenz der ankommenden Signal schrittfolge schwingt. Die von ihm abgegebene Im pulsfolge ist in Fig. 2c dargestellt.
Diese Impulsfolge c und die geformte Signal schrittfolge b werden einer Phasenvergleichsschaltung Ph zugeführt. Die Phasenvergleichsschaltung liefert ein Regelkriterium, das den Generator O auf genau die doppelte Frequenz der Eingangsschrittfolge syn chronisiert.
Ferner wird die geformte Eingangsschrittfolge b und die im Falle des Synchronismus genau doppelte Impulsfolge c den Eingängen s1 bzw. s2 einer Aus gangs-Und-Schaltung S zugeführt, die an ihrer Aus gangsklemme D die nunmehr auch hinsichtlich der relativen Flankenlagen regenerierte Signalschrittfolge <I>d</I> (vergl. Fig. 2d) erscheinen lässt.
Im Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nun das charakteristische Signal, das eine Station weiter sendet, wenn vor oder in ihr eine Störungsquelle liegt, die die Signahmpulsfolge ausfallen lässt, eine für die betreffende Station charakteristische Ruhe -Fre- quenz des Impulsgenerators O. Dieser kann zweck mässig ein selbstschwingender Rechteckgenerator sein, dessen Ruhe -Frequenz oder charakteristische Frequenz durch seine Kreiskonstanten und gege benenfalls durch eine Vorspannung bestimmt ist und der durch die Regelspannung auf die doppelte Fre quenz der Signalschrittfolge regelbar ist.
Bei Wegfall einer Regelspannung sinkt die Fre quenz des Generators O auf ihren charakteristischen Wert ab. Als Beispiel hierfür dienen der Impulszug gemäss Fig. 2e. Aus Gründen, die später klar werden, müssen diese charakteristischen Frequenzen in über tragungsrichtung von Station zu Station tiefer liegen.
Mithin muss der Wegfall einer Regelspannung zum Kriterium dafür gemacht werden, dass die Signal- schrittfolge ausgefallen ist. Dies wird durch eine Phasenvergleichsschaltung Ph erreicht, die dann und nur dann eine Ausgangsspannung abgibt, wenn an ihrem einen Eingang die Signalschrittfolge liegt.
Sie kann zweckmässig eine als Schalter wirkende bistabile Kippeinrichtung aufweisen, die auf die an steigenden Flanken der geformten Signalimpulse b hin kippt und einen Impuls abgibt, bis sie von der nächsten eintreffenden abfallenden Flanke eines Im pulses der vom Generator an ihren anderen Eingang gelangenden Impulsreihe zurückgekippt wird und damit den Impuls beendet. Auf diesen Schalter kann eine Speicher- und Integrierungseinrichtung folgen.
Es können also nur dann Ausgangsimpulse gespeichert. und integriert werden, wenn an dem einen Eingang der Phasenvergleichsschaltung eine Impulsfolge, nämlich die Signalschrittfolge, liegt.
Die Synchronisierung des Generators O auf die doppelte Frequenz der Eingangsschrittfolge erfolgt dabei mit 90 Phasenverschiebung, d. h. eine auf steigende Flanke des Impulszuges c tritt - abgesehen von den Relativverschiebungen der Flanken der Schrittfolge b - um eine Impulsbreite der Folge c später auf als die zugehörige ansteigende Flanke der Signalschrittfolge b.
Solange also an der Phasenvergleichsschaltung Ph eine Signalschrittfolge liegt, liefert diese Schaltung eine Regelspannung an den Generator O. Fällt die Signalschrittfolge fort, so gibt es keine Regelspan nung, und die Frequenz des Generators O sinkt auf ihre charakteristische Frequenz e ab.
Im Zuführungswege der Regelspannung zum Generator O liegt nun ein Schaltmittel R, beispiels halber die Erregerwicklung eines Relais, das bei vorhandener Regelspannung den Kontakt r in der ausgezogen gezeichneten Stellung hält. Ist keine Regelspannung vorhanden, so spricht das Schalt mittel R an und lässt den Kontakt r in die gestrichelt eingezeichnete Lage fallen.
Vom Ausgang des Generators O, also vom Punkt C, wird die Ausgangsspannung des Generators an einen Frequenzteiler T gelegt, der die ankom mende Impulsfrequenz halbiert. Diese halbierte Im pulsfrequenz wird bei der gestrichelt eingezeichneten Stellung des Kontaktes r an den Eingang s1 der Ausgangs-Und-Schaltung S angelegt.
Die gestrichelt eingezeichneten Teile in der ge strichelt eingezeichneten Stellung des Kontaktes r werden mithin wirksam, wenn die Eingangssehritt- folge und damit die Regelspannung wegfallen. Der Generator O schwingt dann mit seiner charakteristi schen Frequenz und liefert die Impulsfolge e an den Eingang s2 der Und-Schaltung S und an die Teilstufe T. Von dieser wird die Hälfte dieser charak teristischen Frequenz, die in Fig.2f dargestellt ist, an den Eingang s1 der Und-Schaltung S abgegeben.
Durch Koinzidenz in S entsteht dann die Impuls folge g (vgl. Fig. 2g), die wiederum die halbe charak teristische Frequenz des Impulsgenerators O ist.
Die Teilung der charakteristischen Frequenz des Generators O und die Zuführung einerseits der charakteristischen Frequenz selbst und anderseits ihrer halben Frequenz zur Und'-Schaltung S ist notwendig, um ein und dieselbe Und-Schaltung S sowohl für die Weiterübertragung der Signalschritt folge als auch für die Aussendung der charak teristischen Frequenz oder, genauer gesagt, der Hälfte der charakteristischen Frequenz, verwenden zu können.
Die Ausgangs-Und-Schaltung S kann eine bi- stabile Flip-Flop-Schaltung sein, an deren einem Eingang s2 eine Impulsfolge liegt, deren Frequenz jeweils das Doppelte derjenigen Impulsfolge beträgt, die am anderen Eingang s1 liegt.
Die Schaltung kippt und beginnt die Erzeugung eines Ausgangs impulses mit jeder ersten ansteigenden Flanke der höherfrequenten Impulsfolge, die in ein Impulsinter vall der niederfrequenten fällt, und kippt zurück, wenn nach Absinken der Impulsspannung unter eine festgelegte Schwelle, also nach Beginn einer Pause, die erste ansteigende Flanke der höherfrequenten Impulsfolge auftritt.
Wenn nun irgendeine vorangehende Station im Störungsfalle anstelle der regenerierten Signalschritt folge als Störsignal die charakteristische Frequenz bzw. die Hälfte davon an die nachfolgenden Statio nen weitergibt, so müssen diese nachfolgenden Statio nen in der Lage sein, diese charakteristische Fre quenz in derselben Weise zu verarbeiten, wie die Signalschrittfolge. Das bedeutet aber, dass die charak teristische Frequenz ihrer Impulsgeneratoren jeweils tiefer liegen muss als die charakteristische Frequenz der jeweils vorangehenden Station, weil die jeweilige Station nur dann in der Lage ist, auf die empfangene charakteristische Frequenz anzusprechen, sie aus zuregeln und weiterzuübertragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Pulscodemodulations - Übertragungsanlage mit Störungssignalisierung für eine Anzahl zwischen be mannten Stationen liegender, unbemannter Regenera- tivverstärker-Stationen, in denen die Frequenz eines Impulsgenerators auf Grund eines Phasenvergleichs mit der Frequenz der Signal-Schrittfolge von dieser auf ihre doppelte Frequenz synchronisiert wird, und bei denen die Signalschrittfolge und die vom Gene rator abgegebene Impulsfolge doppelter Frequenz einer Ausgangs-Und-Schaltung zugeführt werden, die die Signalschrittfolge regeneriert abgibt, dadurch ge kennzeichnet,dass die Impulsgeneratoren der einzel nen Regenerativverstärker-Stationen unterhalb der doppelten Signalschrittfrequenz liegende, charakteri stische Frequenzen besitzen, die in übertragungs- richtung von Station zu Station tiefer liegen, und derart mit 90 -Phasenverschiebung gegenüber der Signalschrittfolge von dieser auf deren doppelte Fre quenz synchronisiert werden, dass im normalen Be triebsfalle stets eine aus dem Phasenvergleich hervor gegangene Regelspannung an den Impulsgeneratoren liegt, während die von ihnen erzeugte Frequenz bei Wegfall der Regelspannung auf ihren charakteri stischen Wert absinkt, ferner dadurch gekennzeichnet,dass Mittel vorgesehen sind, durch die bei Wegfall der Regelspannung an den einen Eingang der Aus gangs-Und-Schaltung der Station eine vom Ausgang des Impulsgenerators hergeleitete Impulsfolge der halben charakteristischen Frequenz des Generators gelegt wird, so dass in diesem Falle statt einer Signal schrittfolge eine Impulsfolge der halben, charakteri stischen Frequenz als Störsignal weiterübertragen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mittel zur Aufschaltung der halben charakteristischen Frequenz an den Signaleingang (s1) der Ausgangs-Und'-Schaltung (S) aus einem dem Impulsgenerator (O) nachgeschalteten Frequenzteiler 2: 1 (T) bestehen sowie aus einer Schalteinrichtung (R), die auf den Ausfall der Regelspannung hin anspricht und einen Kontakt (r) betätigt, über den der Ausgang des Frequenzteilers an den Signalein gang der Und-Schaltung gelegt wird. 2.Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausgangs-Und-Schaltung (S) eine bistabile Flip-Flop-Schaltung ;ist, an deren einen Eingang (s1) die geformte Signalschrittfolge (Fig. 2b) oder die über den Frequenzteiler mit halber charak teristischer Frequenz gelieferte Impulsfolge (Fig.2f) des Generators liegt, während am anderen Eingang (s2) die ungeteilte Impulsfolge (Fig. 2c bzw.Fig. 2e) des Generators unmittelbar liegt, und die bei jeder ersten ansteigenden Flanke der ungeteilten Impuls folge des Generators die in ein Impulsintervall oder in eine Pause der am erstgenannten Eingang liegenden Impulsfolge fällt, kippt. 3.Anlage nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgenerator (O) ein selbstschwingender Rechteckgener ator ist, dessen charakteristische Frequenz (Fig.2e) durch seine Kreiskonstanten und gegebenenfalls durch eine Vorspannung bestimmt ist, und der durch die Regel spannung auf die doppelte Frequenz der Signal- schrittfolge regelbar ist. 4.Anlage nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Regelspannung für den Impulsgenerator eine Phasen vergleichsstufe (Ph) vorgesehen ist, der die Signal schrittfolge (Fig. 2a) über einen Begrenzerverstärker (V) und die vom Impulsgenerator (O) erzeugte Impulsfolge (Fig. 2c) zugeführt werden, und die eine einer Speicher- und Integriereinrichtung vorgeord nete, als Schalter wirkende bistabile Kippeinrichtung aufweist,die auf die ansteigenden Flanken der ge formten Signalimpulse (Fig. 2b) hin kippt und einen Impuls abgibt, bis sie von der nächsten eintreffenden abfallenden Flanke eines Impulses der vom Gene rator kommenden Impulsreihe zurückkippt und da mit den Impuls beendet.
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