CH397824A - Federschaltwerk an einem elektrischen Hochspannungsschalter - Google Patents
Federschaltwerk an einem elektrischen HochspannungsschalterInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H3/22—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
- H01H3/30—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor
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Description
Federschaltwerk an einem elektrischen Hochspannungsschalter Der Gegenstand der Erfindung ist ein Feder schaltwerk an einem elektrischen Hochspannungs schalter mit einer einzigenKraftspeicherfederfürbeide Antriebsrichtungen der Schalterwelle, wobei an den Enden dieser Feder die das Spannen bewirkendeKraft wechselweise angreift, während jeweils das andere Ende dieser Feder mit der Schalterwelle bis zur Frei gabe der Schaltbewegung gekuppelt ist.
Derartige Schaltvorrichtungen sind zwar bei klei nen elektrischen Drehschaltern und Motorschutz schaltern, also bei elektrischen Niederspannungs- Schaltgeräten mit kleinen Abmessungen und gerin- gem Bedarf an Schaltenergie, bekannt. Sie eignen sich jedoch nicht für Schalter mit grösseren Ausmas sen, denn bei elektrischen Hochspannungsschaltern ist die erforderliche Schaltenergie viel zu gross, ganz abgesehen davon, dass auch das Ein- und Ausschal ten mit hoher Geschwindigkeit sicher und zuverlässig erfolgen muss.
Im Gegensatz zu den bekannten Schaltvorrichtun gen dieser Art besteht nun die Erfindung darin, dass das Federschaltwerk als in sich geschlossenes, auf die Schalterwelle aufgesetztes Bauelement in der Weise ausgebildet ist, dass die beiderseitigen Enden der Kraftspeicherfeder in auf der Schalterwelle drehba ren Spannscheiben mit Mitnehmern auf ihrem Um fang befestigt sind,
die einerseits in Aussparungen auf mit der Schalterwelle verbundenen Schaltscheiben und andererseits in Ausnehmungen einer die konzen trisch zu der Schalterwelle angeordnete Kraftspei- cherfeder überdeckenden und von aussen in beiden Drehrichtungen zu betätigenden Spannhülse eingrei fen.
Gemäss einer Weiterausbildung der Erfindung ist ferner eine der beiden Schaltscheiben mit einem Nok- ken versehen, an dem beiderseits wechselweise unter Federdruck stehende Sperrklinken anliegen, die mit parallel zu der Schalterwelle verlaufenden Auslöse- stiften versehen sind, die bis zu Anschlägen auf der mit einem Antriebshebel versehenen Spannhülse reichen und auf diesen auflaufen. Der Antriebshebel kann des weiteren fest oder verstellbar an der Spannhülse angebracht sein.
Das Federschaltwerk nach der Erfindung ist also als ein in sich geschlossenes Bauelement auf der Schalterwelle auf der einen oder auf der anderen Schalterseite aufgesetzt. Die Spannhülse ist durch den Antriebshebel in beiden Drehrichtungen zum Ein und Ausschalten um die Schalterwelle schwenkbar, wobei der Schwenkwinkel des Antriebshebels etwa dem Schaltwinkel des Schalters entspricht.
Da die Kraftspeicherfeder unmittelbar auf die Antriebswelle über die Spannscheiben und Schaltscheiben einwirkt, sind die äusseren Abmessungen klein, und die not wendigen Mindestabstände zu spannungsführenden Teilen des Schalters lassen sich einhalten. Des weite ren wird die Schalterwelle nicht auf Biegung bean sprucht, wodurch sich die Reibungsverluste verrin gern. Für Schalter mit hohem Energiebedarf kann, die Kraftspeicherfeder in zwei oder mehr ineinanderlie- gende Federn unterteilt werden.
Da der Antriebshe bel auf der Spannhülse zweckmässigerweise verstell bar angebracht ist, lässt sich das Federschaltwerk an jedem elektrischen Hochspannungsschalter ohne Schwierigkeiten anbringen und auch dem seitlichen Abstand des Bedienungsgestänges leicht anpassen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in perspektivischer Ansicht dargestellt, wobei der übersichtlichkeit halber die einzelnen Teile räumlich voneinander getrennt gezeichnet sind.
Das Federschaltwerk ist auf der Schalterwelle als geschlossenes Bauelement aufgeschoben. Zu beiden Seiten sind symmetrisch angeordnete Schaltscheiben 2 und 3 mit der Schalterwelle 1 fest verbunden und schliessen die dazwischen liegende Spannhülse 12 beiderseits ab, die zugleich das Gehäuse des Feder schaltwerkes bildet. Die beiden Schaltscheiben 2 und 3 sind auf ihrem Umfang mit je einer ringsegmentför- migen Aussparung 4, bzw. 5 versehen, zwischen deren beiderseitigen Anschlagflächen sich Mitnehmer 6 und 7 bewegen. Die z.
B. keil- oder bolzenförmigen Mitnehmer 6 und 7 sind auf dem äusseren Umfang von beiderseits neben den Schaltscheiben 2 und 3 drehbar auf der Schalterwelle 1 gelagerten und von der Spannhülse 12 überdeckten Spannscheiben 8 und 9 fest angebracht und ragen ausserdem in ringseg- mentförmige Ausnehmungen 10 und 11 in der Spannhülse 12 hinein. Auf der Spannhülse 12 ist aus sen ein Antriebshebel 13 fest oder einstellbar ange bracht, der nach beiden Drehrichtungen schwenkbar ist.
Im Innern der Spannhülse 12 liegt zentrisch zu der Schalterwelle 1 als Kraftspeicherfeder eine räum lich gewundene Biegefeder 14, deren Enden in die beiden Spannscheiben 8 und 9 eingehängt sind.
Aussen am Schalterrahmen (nicht gezeichnet) ist ein Wellenzapfen 15 befestigt, auf dem zwei Sperr klinken 16 und 17 schwenkbar gelagert sind, die durch eine gemeinsame Feder 18 gegen die Schalt scheibe 2 gedrückt werden. Die Sperrklinken 16 und 17 greifen dabei abwechselnd in eine der beiden Ker ben ein, die durch eine vorstehende Nocke 21 auf der Schaltscheibe 2 zu beiden Seiten dieser Nocke 21 entstehen. In jeder der beiden Sperrklinken 16, bzw. 17 sitzt ein punktiert eingezeichneter Auslösestift 22, 23.
Des weiteren sind auf der Spannhülse 12 an ihrem der Spannscheibe 2 zugekehrten Ende zwei Anschläge vorgesehen, von denen der eine 19 sicht bar ist, während der andere auf der Rückseite der Spannhülse 12 nicht zu sehen ist.
Das für das Schalten eines elektrischen Hoch spannungsschalters erforderliche Spannen der räum lich gewundenen Biegefeder 14 wird durch Schwen ken des Antriebshebels 13 z. B. mittels eines Gestän ges oder einer Schaltstange erzielt. So nimmt bei einer Schwenkbewegung in der eingezeichneten Pfeil richtung die Spannhülse 12 durch Anschlag ihrer Aussparung 11 über den Mitnehmer 7 die Spann scheibe 9 mit, in die das eine Ende der Biegefeder 14 eingehängt ist. Die letztere wird dabei gespannt, da deren anderes in die Spannscheibe 8 eingehängtes Ende zurückgehalten wird.
Die auf der Schalterwelle 1 gelagerte Spannscheibe 8 kann sich nämlich nicht drehen, um dem Federzug zu folgen, weil sie durch Anliegen ihres Mitnehmers 6 an der oberen An schlagfläche der Aussparung 4 der Schaltscheibe 2 festgehalten wird und die letztere durch Eingriff der Sperrklinke 16 in die eine der beiden Kerben an der Nocke 21 gesperrt ist.
Wenn der Antriebshebel 13 einen ungefähr dem Schaltwinkel des Schalters gleichen Schwenkwinkel zurückgelegt hat, ist die maximale Spannung der Bie gefeder 14 erreicht. In dieser Lage wird nun durch den in der Zeichnung auf der Rückseite der Spannhülse 12 angebrachten, dem Anschlag 19 auf der Vorderseite entsprechenden, nicht gezeichneten Anschlag die Sperrklinke 16 mittels ihres punktiert angedeuteten Auslösestiftes 22 entgegen der Wirkung der Feder 18 angehoben.
Die Sperre der Schalt scheibe 2 und damit auch diejenige der Spannscheibe 8 ist nun aufgehoben, so dass sich die Biegefeder 14 entspannen kann und die Spannscheibe 8 in ihrer Drehbewegung der Spannscheibe 9 nacheilt. Über ihren Mitnehmer 6 nimmt dabei die Spannscheibe 8 die mit der Schalterwelle 1 fest verbundene Schalt scheibe 2 mit, wodurch die Schnellschaltung des Schalters bewirkt wird. Die Biegefeder 14 hat sich bei diesem Vorgange in demselben Drehsinne entspannt, in welchem sie vorher gespannt worden ist. Die Schnellschaltung durch das Entspannen der Biegefe der 14 wurde also im gleichen Sinne wie das Spannen der letzteren ausgeführt.
Durch den Ablauf des vorbeschriebenen Schnell schaltvorganges hat sich ferner die Sperrklinke 17 in die andere Kerbe an der Nocke 21 gelegt, so dass die Schaltscheibe 2 für den nächsten Schnellschaltvor- gang gesperrt ist, der genau so in entgegengesetztem Sinne durch Zurückschwenken des Antriebshebels 13 verläuft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Federschaltwerk an einem elektrischen Hoch spannungsschalter mit einer für beide Antriebsrich tungen der Schalterwelle einzigen Kraftspeicherfeder, an deren Enden die das Spannen bewirkende Kraft wechselweise angreift, während jeweils das andere Ende der Kraftspeicherfeder mit der Schalterwelle bis zur Freigabe der Schaltbewegung gekuppelt ist, da durch gekennzeichnet, dass das Federschaltwerk als in sich geschlossenes, auf die Schalterwelle (1) aufge setztes Bauelement in der Weise ausgebildet ist, dass die beiderseitigen Enden der Kraftspeicherfeder (14) in auf der Schalterwelle (1) drehbaren Spannscheiben (8, 9) mit Mitnehmern (6, 7)auf ihrem Umfang befe stigt sind, die einerseits in Aussparungen (4, 5) auf mit der Schalterwelle (1) verbundenen Schaltscheiben (2, 3) und andererseits in Ausnehmungen (9, 10) in einer die konzentrisch zu der Schalterwelle (1) ange ordnete Kraftspeicherfeder (14) überdeckenden, von aussen in beiden Drehrichtungen zu betätigenden Spannhülse (12) eingreifen.UNTERANSPRÜCHE 1. Federschaltwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltscheibe (2) mit einem Nocken (21) versehen ist, an dem beim Betätigen des Schaltwerkes beiderseits wechselweise unter Feder druck stehende Sperrklinken (16, 17) anliegen, die mit parallel zu der Schalterwelle (1) verlaufenden Auslösestiften 22, 23) versehen sind, die bis zu An schlägen (19) auf der mit einem Antriebshebel (13) versehenen Spannhülse (12) reichen und beim Betäti gen des Schaltwerkes auf diesen auflaufen. 2. Federschaltwerk nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der An- triebshebel (13) fest auf der Spannhülse (12) ange bracht ist.3. Federschaltwerk nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der An triebshebel (13) verstellbar an der Spannhülse (12) angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC0022669 | 1960-11-04 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH397824A true CH397824A (de) | 1965-08-31 |
Family
ID=7017267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1250461A CH397824A (de) | 1960-11-04 | 1961-10-30 | Federschaltwerk an einem elektrischen Hochspannungsschalter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH397824A (de) |
| NL (2) | NL120266C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2533067A1 (fr) * | 1982-09-09 | 1984-03-16 | Alsthom Cgee | Mecanisme de commande rotatif, a rupture brusque, pour commutateur electrique a plusieurs positions |
| EP0255855A3 (en) * | 1986-08-05 | 1989-04-26 | Concordia Sprecher Gmbh | Spring-loaded drive for electric switchgears |
-
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- NL NL270929D patent/NL270929A/xx unknown
- NL NL120266D patent/NL120266C/xx active
-
1961
- 1961-10-30 CH CH1250461A patent/CH397824A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2533067A1 (fr) * | 1982-09-09 | 1984-03-16 | Alsthom Cgee | Mecanisme de commande rotatif, a rupture brusque, pour commutateur electrique a plusieurs positions |
| EP0255855A3 (en) * | 1986-08-05 | 1989-04-26 | Concordia Sprecher Gmbh | Spring-loaded drive for electric switchgears |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL120266C (de) | |
| NL270929A (de) |
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