CH397897A - Verfahren zum Stumpfschweissen aus Nichteisenmetall oder Nichteisenmetallegierung bestehender Werkstückteile - Google Patents

Verfahren zum Stumpfschweissen aus Nichteisenmetall oder Nichteisenmetallegierung bestehender Werkstückteile

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CH397897A
CH397897A CH665861A CH665861A CH397897A CH 397897 A CH397897 A CH 397897A CH 665861 A CH665861 A CH 665861A CH 665861 A CH665861 A CH 665861A CH 397897 A CH397897 A CH 397897A
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Neukomm Alfred
Suter Rolf
Widmer Josef
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Schlatter Ag
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding
    • B23K11/046Apparatus therefor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Wire Processing (AREA)

Description


  Verfahren zum Stumpfschweissen aus Nichteisenmetall oder Nichteisenmetallegierung  bestehender Werkstückteile    Das Patent     betrifft    ein Verfahren zum Stumpf  schweissen aus Nichteisenmetall oder Nichteisenme  tallegierung bestehender Werkstückteile, eine Stumpf  schweissmaschine zur Durchführung des Verfahrens  und ein Werkstück aus Nichteisenmetall, mit durch  Stumpfschweissung vereinigten Werkstückteilen.

   Bei  dem Verfahren werden beide Werkstückteile in die  Spannvorrichtung einer     Wideratandsstumpfschweiss-          maschine    eingespannt, durch Stromdurchgang an den  zu vereinigenden     Stirnflächen    auf     Schweisstemperatur     erhitzt, durch Vorschub einer     der        Spannvorrichtungen     zusammengestaucht und danach nachgestaucht. Da  bei kann die Stumpfschweissung eine reine Stumpf  schweissung oder eine Abbrennschweissung mit oder  ohne Vorwärmen sein.     Als    Nichteisenmetall und  Nichteisenmetahegierung kommen insbesondere Kup  fer und     Kupferlegierungen    in Frage.  



  Beim reinen Stumpfschweissen müssen die Stoss  flächen der Werkstückteile vorher genau aufeinander  passend bearbeitet werden. Beim Abbrennschweissen  werden die vorher nicht     bearbeiteten    Stossflächen der  Werkstückteile zuerst elektrisch abgebrannt. Zu die  sem Zwecke werden die Stossflächen zunächst     in.    lo  sen Kontakt     miteinander    gebracht. Dabei berühren  sie sich auf kleinen     Flächenteilen,    die von einem  hindurchgeleiteten Strom (Abbrennstrom) infolge der  bei den kleinen Kontaktflächen     grossen        Stromdichte     sehr schnell     erwärmt    werden.

   An dien:     Kontaktstehlen     entstehen; dann Strombrücken aus flüssigem Metell,  :die schliesslich unter Bildung eines Abschaltfeuers  zerstört     und    aus der     Stossfuge    herausgeschleudert  werden.

   Die     Stossflächen    überziehen sich dabei mit  einer Haut aus flüssigem     Metall.    Eines der Werk  stücke wird laufend nachgeschoben, bis die Stoss  flächen nach     einer        gewissen    Zeit gleichmässig er-         wärmt        sind.        Daraufhin    erfolgt das Zusammenstau  chen, wobei der     Schweissstrom    kurz nach dem Stauch  einsatz ausgeschaltet wird.

   Beim Schweissen mit     Vor-          wärmung    werden die Stossflächen vor dem Abbren  nen durch Vorwärmatromimpulse auf Rotglut er  hitzt, nach dem vorangehend beschriebenen Verfah  ren abgebrannt und dann zusammengestaucht.    Beim bekannten Nachsbauchen wurde davon aus  gegangen, dass     unmittelbar    nach dem     Zusammen-          stauchen        eine    schmale Zone der     Schweissstelle    eine  wesentlich oberhalb des Schmelz- bzw. Erweichungs  punktes liegende Temperatur hat und dass dann eine  Wärmeausbreitung erfolgt, so dass die Temperatur  einer breiteren Zone dien Schmelz- oder Erweichungs  punkt erreicht.

   Das Material dieser Zone wurde dann  beim Nachstauchen herausgepresst. Nach einem neue  ren Stand der Technik wird das stark erweichte Ma  terial bereits beim Zusammenstauchen praktisch voll  ständig herausgepresst. Dabei erschien ein     Nachsbau-          chen    überflüssig.

      Der Zweck des erfindungsgemässen Verfahrens  besteht darin, nicht nur das beim     Schweissen    er  weichte,     sondern    das ganze beim Schweissen ther  misch veränderte Material aus der     Schweissstelle    her  auszupressen, um an der Vereinigungsstelle der Werk  stückteile :ein Gefüge (Struktur, Korngrösse) des Me  talls zu     erzielen,    welches vollständig oder     möglichst.     weitgehend mit     dem        ursprünglichen    Gefüge über  einstimmt.  



  Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren wer  den die Werkstückteile vor dem Nächstauchen in die  nach dem Zusammenstauchen gelösten und     ausein-          andergefährenen    Spannvorrichtungen erneut     einge-          spannt,    und beim     Nachstauchen        wird    das Material      der     Bindezone    aus der     Vereinigungsstelle    der Werk  stückteile herausgepresst.  



  Auf diese Weise kann das ganze an der Schwei  ssung beteiligt gewesene Material durch Kaltver  formung (plastische Verformung unterhalb der     Um-          wandlungstemperatur)    durch eine Art Fliesspressen  aus dem Werkstück herausgepresst (und in der Regel  danach     entfernt)    werden.  



  Indem vor dem Nachstauchen die Spannvor  richtungen gelöst, auseinandergefahren und die Werk  stückteile erneut eingespannt werden, können die  Werkstückteile beim Zusammenstauchen hinreichend  kurz     eingespannt    werden, und     trotzdem    wird beim  Nachstauchen der Stauchweg ermöglicht, welcher er  forderlich ist, um das     Material    der Bindezone aus der  Vereinigungsstelle der Werkstückteile herauszupres  sen.  



  Das nach dem erneuten     Einspannen    der Werk  stückteile durchzuführende Herauspressen des Ma  terials der     Bindezone    aus der Vereinigungsstelle kann  unmittelbar nach dem oben beschriebenen Zusam  menstauchen, während die Bindezone noch heiss ist,  oder nach     Abkühlung    der     Bindezone    in     kaltem    Zu  stand, oder nach nochmaliger Erwärmung der Binde  zone unter     Stromdurchgang    ausgeführt werden.

    Welche dieser Ausführungsformen des     erfindungsge-          mässen        Verfahrens    anzuwenden ist, hängt vom Ma  terial der Werkstücke und von dem     angestrebten     Gefüge ab und     kann    durch Versuche ermittelt wer  den. ,  Um auf Maschinen kleiner elektrischer Leistung  Werkstücke mit     verhältnismässig        grossem    Querschnitt  nach     diesem    Verfahren zu schweissen, können die  miteinander zu vereinigenden Enden der Werkstück  teile vor dem Schweissen     (gegebenenfalls    vor dem       Abbrennen    bzw. Vorwärmen) verjüngt werden.

   Da  bei     wird        Rundmaterial    zweckmässig zur     Bildung     eines abgestumpften Konus mit 'einem zylindrischen       Ansatz,    dessen Durchmesser und Länge ungefähr  das mindestens 0,4fache dies Durchmessers des Rund  materials beträgt, abgedreht. Beim Zusammenstau  chen der durch den Schweissstrom auf Schweisstem  peratur erhitzten Stossflächen der Werkstückteile  wird die     verjüngte    Stossstelle dann zweckmässig bis  nahezu auf den Durchmesser des Rundmaterials ver  grössert.

   Beim Herauspressen dies Materials der       Bindezone    entsteht dann     ein!    über den Umfang     des     Rundmaterials vorstehender Wulst, welcher schliess  lich entfernt werden     kann.     



  Das Verfahren nach der     Erfindung    wird zweck  mässig     mittels    der     erfindungsgemässen        Stumpf-          schweissmaschine    ausgeführt, bei welcher die     Klemm-          oder    Spannbacken der     Spannvorrichtungen    in Rich  tung auf die     Schweissstelle    verjüngt sind.  



  Im folgenden     werden    zwei     Ausführungsbeispiele     des erfindungsgemässen Verfahrens unter Bezug  nahme auf die Zeichnung beschrieben. Im     Zusam-          menhang    damit wird auch das     erfindungsgemässe     Merkmal der Maschine zur Durchführung dieses Ver  fahrens erläutert. Es zeigen:. - -    Fig. 1 eine schematische teilweise Frontansicht  einer Widerstands-Stumpfschweissmaschine mit zwei  eingespannten Werkstückteilen,  Fig. 2 eine teilweise Ansicht eines Schnittes nach  der Linie II-II in Fig. 1, in grösserem Massstab,  Fig. 3 bis. 6 verschiedene Phasen des Schweiss  vorganges nach dem ersten Ausführungsbeispiel, und  zwar .

    Fig. 3 zwei zum Stumpfschweissern eingespannte  Werkstückteile,  Fig. 4 das durch Vereinigung dieser Werkstück  teile gebildete Werkstück nach dem Zusammenstau  chen derselben,  Fig. 5 das zum Herauspressen des Materials der       Bindezone    erneut eingespannte Werkstück,  Fig. 6 das Werkstück nach dem Herauspressen  des     Materials    der     Bindezone.     



  Fig. 7 bis 10 zeigen den Fig. 3 bis 6 entspre  chende Phasen des     Schweissvorgangs    nach dem zwei  ten Ausführungsbeispiel.  



  Die Widerstands-Stumpfschweissmaschine nach  Fig. 1 hat eine Spannrvorrichtung 1 mit Spannbacken  11, 12     und,    eine     Spannvorrichtung    2 mit Spannbacken  21, 22. Die     Spannvorrichtung-    1 ist feststehend. Die       Spannvorrichtung.    2 ist in Richtung des Doppel  pfeiles 3 verschiebbar und mit einem     hydraulischen          Antrieb    4 verbunden. Der     Schweisstransformator    ist       mit    5 bezeichnet. Die Spannbacken 11, 12 und 21,  22 sind Vierkantbacken mit einem auf die Schweiss  stelle gerichteten, abgestumpft konischen Ansatz. In  Fig. 2 und 3 sind die Ansätze der Spannbacken 11,  12 mit 111 und 121 bezeichnet.

   Die Spannbacken  dieser Art     dienen;    zum Einspannen von Rundmate  rial. Für anders geformte Werkstückteile sind na  türlich entsprechend anders geformte     Spannbacken     zu verwenden, wobei anstelle der abgestumpft     koni-          scheu    Ansätze der Form der Werkstückteile- ent  sprechend geformte, zur Schweissstelle hin verjüngte  Ansätze treten, beispielsweise     keilförmige        Ansätze     für Werkstückteile mit ebenen Oberflächen. Zwei       miteinander    zu verschweissende, aus     Rundmaterial     bestehende Werkstückteile sind mit 61 und 62 be  zeichnet.  



  Als erstes     Ausführungsbeispiel        dies    erfindungsge  mässen Verfahrens     wird    im folgenden     dias        Abbrenn-          schweissen    mit Vorwärmen von zwei runden     Stäben          mit;    19 mm Durchmesser aus Kupfer mit einer     Zer-          reissfestigkeit    von 24     kg/mm2    und einer Streck  grenze von 12,5     kg/mm2    (gemessen     in.    kaltem Zu  stand) beschrieben.  



  Die nicht vorbearbeiteten Stossflächen der nach       Fig.3    je in eine der Spannvorrichtungen 1, 2 der  Maschine nach     Fig.    1 eingespannten     Werkstückteile     61, 62 werden zusammengedrückt und durch einen  Strom vorgewärmt, welcher aus 10 Impulsen von je  0,3 Sekunden Dauer     mit    einem zeitlichen Abstand  von 0,15 Sekunden -besteht, wobei die Stromstärke  150     Ampere/mm2    bezogen auf dien     Querschnitt     der Stäbe     beträgt.        Anschliessend        erfolgt    das oben      beschriebene Abbrennen, wobei der Werkstückteil  62 in 0,5 Sekunden 20 mm Vorschub - erhält.

   Dabei  ist die Stromstärke infolge der Zufälligkeiten der  Strombrücken aus flüssigem Metall und des Ab  schaltfeuers sehr unregelmässig, sie ist ungefähr. halb  so gross wie beim Vorwärmen. Das     unmittelbar    an  schliessende Zusammenstauchen der     abgebrannten     Stossflächen erfolgt mit einer Kraft von 25 kg/mm2  längs eines Weges von 16 mm mit einem Schweiss  strom von, 200 Ampere/mm2. -Fis. 4 zeigt den Zu  stand nach dem Zusammenstauchen, wobei der ent  standene Schweissgrat mit 63 bezeichnet ist. - .  



  Da die Stäbe 61, 62 mit Rücksicht auf die  Knickbeanspruchung, welche der Druck von  25 kg/mm2 beim Zusammenstauchen hervorruft, so       eingespannt    werden müssen,- dass sie nur verhältnis  mässig kurz aus den Spannbackenpaaren 11, 12 und  21, 22 herausragen (Fig.3), und da der gesamte  Vorschubweg beim Abbrennen und beim Zusam  menstauchen der abgebrannten Stossflächen 36 mm  beträgt, sind die beiden Spannbackenpaare 11, 12  und 21, 22 nach dem Zusammenstauchen verhältnis  mässig dicht zusammengerückt, wie Fig. 4 zeigt.

   Um  das Material der Bindezone" durch     nochmaligen    Vor  schub der     Spannvorrichtung    2 aus der     Vereinigungs-          stelle    der Stäbe 61, 62 herauszupressen, werden     die          Spannvorrichtungen    1 und 2 zunächst gelöst, die ver  schiebbare     Spannvorrichtung    2 wird ca. 10 mm zu  rückgefahren, und     die    miteinander vereinigten Stäbe  61, 62 werden erneut in die     Spannvorrichtungen    1,  2 der Maschine (wie Fig. 5 zeigt) eingespannt, und  einem Strom von ca.

   200 Ampere/mm2 während  etwa 3,5 Sekunden aufgesetzt, wobei die     Spannvor-          richtung    2 etwa 10 bis 12 mm vorgeschoben wird.  Während dieses Vorschubes.     nimmt    der     Strom    (nicht  aber die Stromdichte) zu, weil der     Querschnitt    an. der  Vereinigungsstelle grösser und die Impedanz-der Ma  schine durch das Zusammenfahren der Spannvor  richtungen 1, 2 kleiner werden.

   Die Erwärmung  bleibt jedoch weit unterhalb der     Schweisstemperatur,     denn der elektrische Widerstand der Vereinigungs  stelle ist bedeutend kleiner als der Übergangswider  stand beim Zusammenstauchen." Durch den Vor  schub wird das Material der Bindezone aus der Ver  einigungsstelle der Stäbe herausgepresst, und es ent  steht eine neue Bindezone, deren     Material    nur -einer  plastischen     Verformung        und    der mit dieser verbun  denen Erwärmung,     nicht    aber     -dem    eigentlichen  Schweissvorgang unterworfen war und     deshalb    prak  tisch dasselbe Gefüge hat wie das ursprüngliche Ma  terial.

   Fig. 6 zeigt den Zustand des Werkstückes  nach diesem Herauspressen des Materials der Binde  zone. Der Wulst 64 an der     Vereinigungsstelle,    wel  cher teilweise beim Zusammenstauchen der abge  brannten Stossflächen und teilweise beim Heraus  pressen des Materials der Bindezone entstanden ist,  wird     schliesslich        entfernt,    beispielsweise abgedreht  oder abgeschert.  



  Das beschriebene Herauspressen des Materials       der    Bindezone kann auch mit einer kleineren Strom-    dichte,- beispielsweise- 100-Ampere/mm2 -erfolgen, er  fordert aber dann     :eine    entsprechend längere. -Zeit.  



       Wenn    die elektrische     Leistung    der Maschine  nicht ausreicht, um die angegebenen     Stromdichten        zu     erzielen,     könnten    die zu     verschweissenden        .Enden.    der  Werkstückteile .zuerst verjüngt, werden. -Fis. 7 -bis 10  zeigen den Fig. 3: bis  -6 entsprechende Zustände der  Werkstückteile 71., 72 und Stellungen der Spann  . backen 11, 12 und 21, 22 bei dieser Ausführungs  form des Verfahrens.

   Jedes der zu verschweissenden  Enden der Werkstückteile (runde Stäbe) 71, 72 wird  vor dem Einspannen zu .einem     abgestumpften.    -Konus       711,    721 mit     zylindrischem    Ansatz     -712;r    713-- abge  dreht. Bei. einem Stabdurchmesser. von 19 mm kön  nen beispielsweise der Winkel des Konus- 90  und   der Durchmesser und die Länge     dies    zylindrischen  Ansatzes je 8 bis 10 mm betregen. Das Zusammen=-,  schweissen der verjüngten Enden erfolgt dann ent  sprechend' dem oben im Zusammenhang mit Fig. 3  bis,. 6 beschriebenen Verfahren. Dabei     erreicht    der  -Durchmesser. der Vereinigungsstelle -nach dem Zu-.  sammenstauchen annähernd den Durchmesser der  Rundstäbe, wie Fig. 8 zeigt.

   Danach wird dm Ma  terial der Bindezone, wie oben     beschrieben,    nach  erneutem Einspannen aus -der- Vereinigungsstelle der  Werkstückteile herausgepresst und der dadurch. ge  bildete Wulst 74-     schliesslich        entfernt.    - - -   Der Vorschubweg, welcher erforderlich -ist, um  das Material der Bindezone aus der Vereinigungs  stelle herauszupressen, ist bei     kreisförmigem    Quer  schnitt der     zusammenzuschweissenden    Enden , der  Werkstückteile zweckmässig mindestens etwa das  0,4fache des Durchmessers.

   Wenn die Form des       Querschnitts    der- Werkstücke von der Kreisform     nicht     sehr erheblich abweicht, gibt das 1,6fache des-     Ver-          hältnisses    der Fläche -zu deren Umfang einen An  haltspunkt für den. erforderlichen . Vorschübweg.

    Durch Gefüge-Untersuchung von Probeschweissungen  kann     festgestellt    werden; welcher     Vorschubweg    von  Fall zu Fall     erforderlich    ist, damit das gesamte Ma  terial der     Bindezone    aus der     Vereinigungsstelle    der  Werkstücke     herausgepresst        wird.    Entsprechend!     kann     auch     festgestellt    werden, ob -es -bei     einem    gegebenen  Material günstiger ist,

   das Material der Bindezone  im     kalten    oder warmen     .Zustand    der     Vereinigungs-          stelle    herauszupressen., und- welche Temperatur bzw.  :welcher     Ström-und    welche Dauer     des_-Stromes    ge  gebenenfalls,     zum-'Wärmen    am     günsfiggen    ist.

     .-- Damit- beim Herauspressen des -Materials der  Bindezone im     erwärmten    ,Zustand     derselben    die Er  wärmung möglichst auf dien Teil der     miteinander     vereinigten     Werkstückteile    beschränkt bleibt, wel  cher an der zum Herauspressen des Materials der  Bindezone nötigen     Verformung        beteiligt    ist, ist     eine     gute     Wärmeableitung    durch die     Spannbacken    der Ma  schine vorteilhaft.

   Zu diesem Zwecke sind die Spann  backen und die in Wärmekontakt     mit        diesen    stehen  den Teile der     Maschine        zweckmässig    zu kühlen.  



       Beim        Herauspressen    des Materials der     Binde-          zone        sind    die miteinander     vereinigten        Werkstücke         zur Begrenzung der Knickbeanspruchung in kleinem  Abstand beiderseits der Vereinigungsstelle     einzu-          spannen.    Dieser     Abstand    muss jedoch so gross     sein,     dass der erforderliche Vorschubweg der Spannvor  richtung 2     ausgeführt    werden kann, ohne dass das  herausgepresste Material den Vorschub des verschieb  baren Spannbackenpaares hindert oder übermässig  erschwert.

   Deshalb     sind    die     Spannbacken    an     ihrer     der     Schweissstelle    zugewandten Seite zweckmässig  verjüngt (z. B.     keilförmig    oder konisch), so dass sie  bis dicht an die     Bindestelle    heranreichen können  und     trotzdem    Raum für den     im    Querschnitt     pilz-          förmigen    Wulst 64 bzw. 74     bieten.    Das gilt für das  Herauspressen des     Materials    der     Bindezone,        sowohl     im kalten als auch im warmen Zustand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Stumpfschweissen aus Nichteisen metall oder Nichteisenmetallegierung bestehender Werkstückteile, bei dem beide Werkstückteile in die Spannvorrichtungen einer Widerstandsstumpf- schweissmaschine eingespannt, durch Stromdurchgang an den zu vereinigenden Stirnflächen auf Schweiss temperatur.
    erhitzt, durch Vorschub einer der Spann vorrichtungen zusammengestaucht und danach nach gestaucht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückteile vor dem Nachstauchen in die nach dem Zusammenstauchen gelösten und auseinander- gefahrenen Spannvorrichtungen erneut eingespannt und beim Nachstauchen das Material der Bindezone aus der Vereinigungsstelle der Werkstückteile her ausgepresst wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Bindezone aus der noch nicht abgekühlten Vereinigungsstelle herausgepresst wird-. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Bindezone nach dem Abkühlen der Vereinigungsstelle aus die ser herausgepresst wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Bindezone aus der unter erneutem Stromdurchgang erwärmten Ver einigungsstelle der Werkstücke herausgepresst wird. 4.
    Verfahren mach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zu vereinigenden Enden der Werkstückteile vor dem Schweissen verjüngt geformt werden, so dass die Stossflächen kleiner sind als der Querschnitt der endgültigen Schweissstelle, und dass beim Zusammenstauchen der an den Stossflächen er hitzten Enden der Werkstückteile die Schweissstelle wenigstens bis annähernd auf den endgültigen Quer schnitt vergrössert wird.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, zum Stumpfschweissen von Werkstücken mit rundem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Werkstückteile je als abgestumpfter Konus mit zylindrischem Ansatz geformt werden, wobei der Konus etwa rechtwinklig ist, und der Durchmesser und die Länge des Ansatzes ungeführ dem halben Radius des Querschnitts der Werkstückteile ent sprechen. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zum Schwei ssen von Werkstücken mit rundem Querschnitt, da durch gekennzeichnet, dass der Nachstauchweg min destens ungefähr gleich dem 0,4fachen des Durch messers des Querschnitts der zu vereinigenden Enden der Werkstückteile bemessen wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Nachstauchweg annähernd gleich dem 1,6fachen dies Verhältnisses der Fläche zum Umfang des Querschnitts der zu vereinigenden Endren der Werkstückteile bemessen wird.
    PATENTANSPRUCH II Stumpfschweissmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn, zeichnet, dass .die Spannbacken der Spannvorrich tungen in Richtung auf die Schweissstelle verjüngt sind. UNTERANSPRÜCHE B.
    Maschine nach Patentanspruch II, gekenn- zeichnet durch zum Einspannen zylindrischer Werk stücke dienender, in Richtung auf die Schweissstelle konisch verjüngte Spannbackenpaare. 9. Maschine nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch in Richtung auf die Schweissstelle keilförmig verjüngte Spannbacken.
    PATENTANSPRUCH III Werkstück aus Nichteisenmetall oder Nichteisen metallegierung, stumpfgeschweisst nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I.
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