CH397919A - Verfahren zur Herstellung von Reaktivfarbstoffen der Anthrachinonreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Reaktivfarbstoffen der Anthrachinonreihe

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CH397919A
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Sandoz Ag
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      Verfahren    zur Herstellung von     Reaktivfarbstoffen    der     Anthrachinonreihe            Gegenstand        der        vorliegenden        Erfindung    ist     ein          Verfahren        Dur    Herstellung von     Reaktivfa@rbstoffen        der          Anthrach,inonireihe,        welsche        .mindestens        eine    Gruppe  der Formel  
EMI0001.0017     
         enthalten,

          worin        Hal        Chlor    oder Brom und X     -O-          oder        -NH-    bedeuten.  



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    besteht     darin;,     dass man     Anthrachinonabkdmml'ihge,        welche        A.ryl-          amino-        und/öder        Aryloxygruppen        enthalten,        mit        a-          Halogenacrylsäure-N-hydroxymethylamid@en    in     schwe-          felsaurem    Medium     umsetzt.     



  Als     Anthrachinonabkömmlinge        mf        Arylamino-          und/oder        Aryloxygruppen    kommen z. B. in     Betracht:          1-Amimo-4-arylamlho-anroWachwnone,    wie       1-Amnno-4-phenyl-amino-anithirachinon-2-          sulfonsäure        und        deren        im        Phenyl-amsnorest     durch     Methyl,        Äthyl,

          Methoxy    oder     Äthoxy          substitulerten        Derivate,    wie       1-Amino-4-(2',4        -dimethyl)-,        -4-(2',6'-dimethyl)-,          4-(2',4',6'-trimethyt)-phenylamino-          anthrachimon        2-sufousäure,          1,4-Diaryla#minoa#nth#rach#i'uone,    wie       1,4-Di        (4'-methyl)-phwnylaminoanthrach#inon,          1,4-Di-(2';

  4',6'-trimethyl)-phenylamino-          anthrachinon,          1-Amino-2-aryloxy-4-arylamino-          anthrachinone,    wie       1-Amino-2-(4'-octyl)-pliemoxy-4-(2",4",6"-          trünethyl)-phenylaminoandhrachinon,     wobei der     Anthrachinonkern        noch        weiter        substituiert          sein    kann.  



  Die     a-Halogeniacrylsäure-N-hydroxymethylamiide     sind z. B. a-     BromacryMure-    und     a-Chloracrylsäure-          N-(hydroxymethyl)-a@mid.       Die Umsetzung wird     in    schwefelsaurer Lösung,  z.

   B.     in    80- bis 100     %        iger    Schwefelsäure, vorzugs  weise bei     Temperaturen    von 0 bis etwa     60     C wäh  rend     mehrerer        Stunden        ausgeführt.    Geht man von       wasserunlöslichen        AnthTachinonabkömmhngen    aus,  so     können    die     Reaktionsprodukte    im     Reaktions=          medium    selbst oder nach     Isolierung    und Trocknung       in:

      100%iger     Schwefelsäure    oder     kn.    schwachen       Oleum        nachsulfoniert        werden.     



  Die     erhaltenen,        wasserlösUchen        Farbstoffe    färben       Wolle,    Seide,     synthetische        Polyamidfasern    und Leder  in licht-,     walk-    und waschechten,     Tönen:.     



  Man     kann    sie auch zum     Klotzen:    und Bedrucken  von Fasern aus     natürlicher    oder     regenerierter        Cellu-          lose    (Baumwolle,     Zellwolle,        Viscoserayon)    in     licht-,     wasch-,     wasser-,    schweiss- und reibechten     Tönen    ver  wenden, wobei     man;    den     K9;otzlösungen;

      oder     Druck-          pasten    alkalisch     reagierende        Mittel        zusetzt.     



  In den     folgenden    Beispielen bedeuten die Teile       Gewichtsteile,    die     Prozente        Gewichtsprozente,    und die       Temperaturen    sind     in        Celsiusgraden    angegeben.

      <I>Beispiel 1</I>       In.    140 Teile 96     %'ige        Schwefelsäure        werden    bei  15-20      6-,9    Teile     1-amino-4-(2',4',6'-trihn:e1Jhy2)-phe-          nylamino-anthrachmo@n-2-sulfon:sawres        Natrium:

          eia-          getragen.    und unter Rühren     gelöst.    Bei 10-15      trägt     man 2,5     Teile        a-Chlo.racrylsäure-N-(hydroxymethyl)-          am.id        ein        und-        rührt    während 24     Stunden;    bei 15-20 .

    Man     giesst    auf 300 Teile Eis,     filtriert    den     Farbstoff-          brei        a!b    und wäscht     ihn    mit 10     %        iger        Kochsalzlösung     neutral.

   Der     Farbstoff        wird        in    200     Teilen;    Wasser       verrührt,    mit 10 %     iger        Natriumhydroxydlösung        auf     den     pH-Wert    7,0     gestellt        und        mit        Natrium        hfiorid          wieder        ausgefällt.    Er     wird        abfiltriert;

      mit     15%iger          Natriumchloridlösung        gewaschen    und im Vakuum ge  trocknet.      <I>Beispiel 2</I>       Ersetzt        man    das     in        Beispiel    1     verwendete        a-Chlor-          acrylsäure-N-(hydxoxymefihyl)-anud        durch    3,2 Teile       a-Bromacrylsäure-N-(hydroxymethyl)-amid,

      so erhält  man     einen        ähnlichen        Farbstoff.       <I>Beispiel 3</I>  In 145     Teilen    96 %     iger        Schwefelsäume        werden    bei  1520  6,3 Teile     1,4-Di-(4'        methylphenylamino)-          anthrachinon    gelöst.

   Zu dieser     Lösung        gibt    man 4,5       Teile        a-Chloracrylsäure-N        (hydroxymethyl)-amid        zu          und        rührt    die Masse während 24 Stunden bei     10-20 .          Dann        giesst    man die     Lösung    auf 400     Teile    Eis,     rührt     <I>die</I> Suspension noch kurze Zeit,     filtriert    den erhalte  nen     Niederschlag    ab,

       wäscht        ihn    mit Wasser     neutral,          und        trocknet        ihn.    Durch     Sulfonieren        mit    20 %     i!gem          Oleum        während    mehrerer     Stunden    bei 15-20      erhält     man     einen        Farbstoff,

      der     WoRe        wasch        und        walkecht     grün     färbt.     



  <I>Färbevorschrift</I>  2     Teile    des obigen     Farbstoffes,    0,8     Teile    eines       oxäthylierten        Fettamins    und 0,5 Teile     eines        Oleyl-          poIyglykoläthers    werden     in    5000 Teilen Wasser     ge-          löst    und mit 2     Teilen    Eisessig     versetzt.    Diese     Färbe-          flotte        wird    auf     40--50         erwärmt,

      worauf man mit 100       Teilen    Wolle     eingeht    und das Bad.     innert    30     Minuten     zum Sieden     bringt.    Mau kocht     während    45     Minuten,     worauf das Material     gespült    und     getrocknet    wird.     Man          erhält    so     eine        egale,        -sehr        licht-    und     nassechte        grüne     Färbung.

   Wird     anschliessend    an den     Färbeprozess    die       Färbeflotte    mit     Ammoniak    neutralisiert und das     Färbe-          gut        während    20 Min. bei     9.0     darin     be'hande'lt,    so     erhält     man     eine    noch etwas     nässechtere    Färbung.

   Den     gleichen          Effekt    kann. man     auch    durch Behandlung des Färbe-         gutes        ih        einem        neuen;    Bade, aus. 5000     Teilen    Wasser  und 3     Teilen        Hexamethylentetram'n        bei        9095      während 20-30     Minuten    erzielen.  



  <I>Beispiel 4</I>       Ersetzt    man im     Beispiel    3 die 6,3 Teile 1,4     Di-          (4'-methylphenylamino)-anthrachnon        durch    7,1     Teile     1,4 -     Di    -     (2',4',6'-trimefhylphenylamino)-anthrachinon     oder durch 8,4     Teile        1-Amn'no-2-(4'-octy'lphenoxy),4-          (2",    4",     6"-trimethylphenylamino)-anthrachiuon@        und          verfährt    sonst in     gleicher    Weise,

   so     erhält    man     Farb-          stoffe,    welche Wolle     in    'blauen     bzw.        violetten        licht\,          walk-    und     waschechten    Tönen     färben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Reaktivfarbstoifen der Antbrachinonreihe, welche mindestens eine Gruppe der Formel EMI0002.0147 enthalten, worin Hal Chlor oder Brom und X -O- oder NH- bedeuten, dadurch gekennzeich- net, dass man Anthrachinonabkömmlinge,
    welche Arylamino- und/oder Aryloxygruppen enthalten, mit a - Halogenacrylsäure - N - hydroxymethylamiden in: schwefelsaurem Medium umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man die nicht wasserlöslichen Reak- tionsprodukte nach.sulfomert.
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