CH398054A - Kartusche für Kunststoff-Spritzguss, insbesondere zur Herstellung von Zahnprothesen - Google Patents

Kartusche für Kunststoff-Spritzguss, insbesondere zur Herstellung von Zahnprothesen

Info

Publication number
CH398054A
CH398054A CH774862A CH774862A CH398054A CH 398054 A CH398054 A CH 398054A CH 774862 A CH774862 A CH 774862A CH 774862 A CH774862 A CH 774862A CH 398054 A CH398054 A CH 398054A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cartridge
plastic
injection molding
production
dental prostheses
Prior art date
Application number
CH774862A
Other languages
English (en)
Inventor
Dreve Wolfgang
Original Assignee
Dreve Wolfgang
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dreve Wolfgang filed Critical Dreve Wolfgang
Publication of CH398054A publication Critical patent/CH398054A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/462Injection of preformed charges of material
    • B29C45/463Injection of preformed charges of material using packaged or wrapped charges

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Kartusche für Kunststoff-Spritzguss, insbesondere zur Herstellung von Zahnprothesen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kartusche für Kunststoff-Spritzguss, insbesondere zur Herstellung von Zahnprothesen.



   Die Verwendung von Kartuschen zum Verspritzen von thermoplastischen Kunststoffen ist bekannt.



  Die Form der mit Kunststoff gefüllten Metallkartusche entspricht der Ausnehmung eines Heizzylinders einer entsprechenden Maschine. Nach Einführen der Kartusche in den Heizzylinder und nachdem das Kunststoffmaterial durch Aufheizen plastisch wurde, wird durch einen Kolben die Kartusche unter Druck gesetzt, bis sie an der freiliegenden Bodenfläche platzt und der plastische Kunststoff in die vorgespannte Form gespritzt ist.



   Besonders bei der Herstellung von Zahnprothesen wird dieser Kartuschen-Spritzguss oft angewandt.



  Man verwendet meist zylinderförmige Kartuschen mit einem Durchmesser von 18 bis 22 mm. Die aus Aluminium bestehenden Kartuschen sind mit Kunststoffgranulat gefüllt.



   Von Vorteil bei der Kartuschen-Spritzmethode ist, dass das Kunststoffmaterial nur einmal aufgeheizt und der jeweils verbleibende Rest mit der zusammengedrückten Kartusche fortgeworfen wird. Da zudem der Kunststoff vorgetrocknet verpackt ist, entfällt ein Trocknen vor der Verarbeitung. Da für jede Zahnprothese eine neue Kartusche eingesetzt wird, kann ohne Zylinderwechsel für jeden Spritzguss die entsprechende Kunststoffart und Kunststoffarbe verwendet werden.



   Von Nachteil ist, dass die Aufheizzeit bis zur erforderlichen Spritzgusstemperatur 25 bis 40 Minuten beträgt. Ein solcher Zeitverlust ist auch in der Zahnprothetik zu gross. Bei ungenügender Aufheizung können in der Mitte der Kartusche noch ungeschmolzene Granulatkörnchen vorhanden sein, die in die Spritzgussmasse gelangen. Wenn anstelle des Granulats z. B. ein kompakter Kunststoffstab verwendet wird, so wird die Aufheizzeit noch länger, da Kunststoff bekanntlich ein schlechter Wärmeleiter ist. Bei dieser langen Aufheizzeit ist eine Schädigung bzw. ein Abbau des Kunststoffmaterials festzustellen.



   Die Erfindung bezweckt, die beschriebenen Nachteile der Kartuschen-Spritzmethode zu verhindern und die erwähnten Vorteile noch zu erweitern.



   Die erfindungsgemässe Kartusche ist dadurch gekennzeichnet, dass in der Kunststoff-Füllung als Wärmeüberträger zwischen Kartusche und Kunststoff zu dienen bestimmte Metalleinlagen vorgesehen sind.



   Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.



   Fig. 1 zeigt eine Kartusche im Längsschnitt,
Fig. 2 zeigt eine Kunststofftablette in der Draufsicht,
Fig. 3 zeigt eine perforierte Metallscheibe in der Draufsicht,
Fig. 4 zeigt einen Schnitt der Kunststofftablette nach der Linie C-D in Fig. 2,
Fig. 5 zeigt einen Schnitt der Metallscheibe nach der Linie A-B in Fig. 3, und
Fig. 6 zeigt die Kartusche in zusammengedrücktem Zustand nach dem Auspressen des Kunststoffs.



   Die zylinderförmige Kartuschenhülse 1 ist mit ca 3 mm dicken Kunststofftabletten 2 gefüllt welche die gleiche Form und Grösse wie die Kartuschenbodenfläche besitzen. Die Tablettenränder legen sich also an die Kartuscheninnenwandung an. Zwischen die einzelnen Tabletten 2 sind gut wärmeleitende und perforierte kreisförmige Metallscheiben 3 gelegt, die den gleichen Durchmesser wie die Tabletten 2 besitzen, so dass sie sich ebenfalls mit ihrem Rand an die   Kartuscheninnenwandung anlegen.



   Es hat sich gezeigt, dass die beschriebene Kartusche bei einem Durchmesser von 25 mm innerhalb von 2 Minuten vollkommen aufgeheizt ist. Durch die Metallscheiben 3 wird eine ideale Wärmeverteilung in der Kunststoffmasse bzw. Füllung erreicht. Beim Zusammenpressen der Kartusche wird die durch das Erwärmen plastisch gewordene Kunststoffmasse in Pfeilrichtung der Fig. 6 in die Form gespritzt. Die Metallscheiben 3 werden dabei gegeneinander   ge    drückt, wobei sich das Kunststoffmaterial durch die Perforierung der Scheiben hindurchdrückt. Somit ist es ausgeschlossen, dass ungeschmolzene Kunststoffteile in die Spritzgussform gelangen.

   Durch die Füllung mit kompakten Kunststofftabletten wird im Vergleich zu einer mit Kunststoffgranulat gefüllten Kartusche für das gleiche Kunststoffquantum eine wesentlich kürzere Kartusche benötigt, so dass durch den damit verbundenen kürzeren Kolbenhub die Spritzgussform schneller gefüllt wird. Da man Kartuschen mit grösserem Durchmesser verwenden kann, ohne dass sich die Aufheizzeit verlängert, kann die Höhe der Kartusche und damit der Kolbenhub und die Auspresszeit noch weiter verringert werden. Es wurde festgestellt, dass der Kunststoff an keiner Stelle überhitzt wird. Der Mehrkostenaufwand steht in keinem Verhältnis zum Erfolg; z. B. kosten die Metallscheiben für eine Zahnprothesen-Kartusche nur ca. 2 Rappen.



   Die Kartuschen-Aussenseite wird zweckmässig mit einem Lack, z. B. Silicon-Lack, überzogen. Der Lacküberzug soll die starke Reibung der Kartusche an der Heizzylinderwand vermindern. Ein Einfetten der Kartusche vor der Einführung in den Heizzylinder wird dadurch überflüssig.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kartusche für Kunststoff-Spritzguss, insbesondere zur Herstellung von Zahnprothesen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kunststoff-Füllung als Wärme überträger zwischen Kartusche und Kunststoff zu dienen bestimmte Metalleinlagen vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kartusche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der rohrförmigen Kartuschenhülse als Kunststoff-Füllung Kunststofftabletten (2) angeordnet sind, deren Grösse und Form dem Innendurchmesser der Kartuschenhülse entspricht, wobei zwischen den einzelnen Kunststofftabletten (2) als Metalleinlagen perforierte Metallscheiben (3) liegen, die ebenfalls in Grösse und Form dem Innendurchmesser der Kartuschenhülse (1) entsprechen.
    2. Kartusche nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kartuschenhülse aussenseitig mit einem Lack, z. B. Silicon Lack, überzogen ist, zwecks Minderung der Reibung zwischen Kartusche und Heizzylinderwandung wäh- rend der Zusammenpressung der Kartusche.
CH774862A 1961-07-18 1962-06-27 Kartusche für Kunststoff-Spritzguss, insbesondere zur Herstellung von Zahnprothesen CH398054A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0036596 1961-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH398054A true CH398054A (de) 1965-08-31

Family

ID=7043183

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH774862A CH398054A (de) 1961-07-18 1962-06-27 Kartusche für Kunststoff-Spritzguss, insbesondere zur Herstellung von Zahnprothesen

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT241682B (de)
CH (1) CH398054A (de)
GB (1) GB973586A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT241682B (de) 1965-08-10
GB973586A (en) 1964-10-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1464224B2 (de) Spritzgussform zum einbetten einer wicklung in ein syntheti sches thermoplastisches material
CH398054A (de) Kartusche für Kunststoff-Spritzguss, insbesondere zur Herstellung von Zahnprothesen
AT201373B (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung von thermoplastischen Kunststoffrohren
DE1504773B1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Ventilkoerpers aus Fluorkohlenstoff-Polymer
DE1957700C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen und Verdichten eines elektrischen Heizkörpers
DE2111893A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Pinsels mit geschlossenem Pinselkopf aus geraden Borsten
DE2509295C2 (de) Vorrichtung für Dochtrohr
DE958261C (de) Vorrichtung zum Pressen pulverfoermiger Stoffe
DE763527C (de) Kunstharzgleitlager
CH628548A5 (en) Method for manufacturing a sintered product having at least one cavity, and sintered product manufactured according to this method
DE1291891B (de) Verfahren zum Herstellen einer Schrotpatronenhuelse
DE747434C (de) Verfahren zum Herstellen von Formkoerpern aus thermoplastischer haertbarer Masse, insbesondere Kunstharz
DE877953C (de) Pressspritzform
AT208362B (de) Verfahren zur Herstellung von mit einem Bund versehenen Filterkerzen
DE651487C (de) Vorrichtung zum Herstellen von beliebig langen Gegenstaenden aus gehaertetem Kunstharz
DE580331C (de) Gewehrschaft und Kolben
AT247493B (de) Formteil zum Stanzen von Seife und Verfahren zur Herstellung
DE703797C (de)
DE912523C (de) Verfahren zum Pressen schwierig geformter Koerper aus Metallpulver
DE751116C (de) Spritzgussmaschine fuer waermebildsame Massen
DE1504773C (de)
DE939925C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pinseln
DE914674C (de) Vorrichtung zum Spritzpressen Waermehaertender Kunststoffe
AT110317B (de) Beheizter Preßzylinder für Spritzguß.
DE52072C (de) Vorrichtung zum Formen und Vulkanisiren der Gaumenplatten für künstliche Gebisse