CH398160A - Verteiler für flüssiges Ammoniak - Google Patents

Verteiler für flüssiges Ammoniak

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CH398160A
CH398160A CH1442662A CH1442662A CH398160A CH 398160 A CH398160 A CH 398160A CH 1442662 A CH1442662 A CH 1442662A CH 1442662 A CH1442662 A CH 1442662A CH 398160 A CH398160 A CH 398160A
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CH
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ammonia
liquid ammonia
liquid
inlet
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CH1442662A
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Otto Andersen Kaj
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Otto Andersen Kaj
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00—Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/02—Special arrangements for delivering the liquid directly into the soil
    • A01C23/023—Special arrangements for delivering the liquid directly into the soil for liquid or gas fertilisers
    • A01C23/024—Special arrangements for delivering the liquid directly into the soil for liquid or gas fertilisers for ammonia

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Description


  



  Verteiler für flüssiges Ammoniak
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verteiler   f#r    flüssiges Ammoniak, bestehend aus einer mit einem Einlauf von einer Quelle von flüssigem Ammoniak und einer Anzahl von Ausläufen nach Verbrauchsorten, z. B. Ausströmungsrohren an Eggen  zinken f#r    das Abfällen von flüssigem Ammoniak in den Erdboden, versehenen Kammer.



   Es sind Verteiler dieser Art bekannt, bei welchen der Einlauf und die Ausläufe als aussen an der Kammer angeordnete Rohrstutzen ausgebildet sind, die durch   #ffnungen    in die Kammer   einm#nden,    vor denen geeignete Abschirmungen verschiedener Art angeordnet sein können. Es hat sich indessen als sehr schwierig herausgestellt, bei diesen Verteilern eine gleichmässige Verteilung des flüssigen Ammo  niaks    auf die verschiedenen   Ausl#ufe    zu erzielen.



  Dies ist bei der Verwendung von Verteilern in einer Anlage für das Abfällen von Ammoniak in den Erdboden sehr nachteilig, weil eine   ungleich-    mässige Verteilung des Ammoniaks in der Erde erhalten wird, so dass im Feld Streifen erzeugt werden, die an der ungleichen Grösse des Pflanzenwuchses leicht erkennbar sind.



   Es liegt deshalb das Problem vor, eine gleichmässige Verteilung von Ammoniak auf eine ver  hältnismässig grosse Anzahl von Ausläufen    zu er  zeugen.    Die Schwierigkeit dieser Aufgabe hängt damit zusammen, dass der Verteiler aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen notgedrungen auf der Niederdruckseite der Anlage angebracht sein muss, wo schon in nicht unwesentlichem Umfang eine Verdampfung des Ammoniaks stattfindet.

   Der Umstand, dass das Ammoniak sowohl in flüssiger als auch in gasförmiger Phase auftritt, führt leicht zu einer Tendenz der flüssigen Phase, in bestimmte Bewegungsbahnen zusammenzulaufen, so dass an einige der Ausläufe ein verhältnismässig grosser Anteil von flüssigem Ammoniak strömt, während an andere Ausläufe überwiegend gasförmiges Ammo  niak strömt.    Die letztgenannten Ausläufe werden dadurch im Verhältnis zu den erstgenannten unterversorgt.



   Es ist Aufgabe der Erfindung, diesen Nachteil zu beheben, und zu diesem Zweck besteht die Haupt  eigentümlichkeit der Erfindung    darin, dass die Ausläufe als im   Kammerinneren    befindliche, im   wesent-    lichen parallele Rohre ausgebildet sind, die am einen Ende geschlossen und mit einer grossen Anzahl von   feinen Offnungen    versehen sind, während die   M#n-    dung d ! es Einlaufes im wesentlichen parallel zu den Rohren gegen den Kammerboden gerichtet ist.



   Hierdurch wird erreicht, dass eine sehr   gleich-    mässige Verteilung von sowohl flüssigem als auch gasförmigem Ammoniak auf die verschiedenen Aus  l#ufe    erzeugt wird. Dies   hängt mutmasslich damit    zusammen, dass das flüssige Ammoniak durch die feinen Öffnungen   daran verhindert wird, unmittel-    bar aus einem oder mehreren Ausläufen auszuströmen, wie es der Fall ist, falls diese einfach durch eine Öffnung in die Kammer einmünden.

   Die feinen   L#cher    lassen nur eine Durchströmung von flüssigem Ammoniak in beschränktem Umfange zu, so   da#    das flüssige Ammoniak sämtliche zu seiner Ver  f#gung    stehenden Auslauföffnungen benutzen muss, und gleichzeitig hindern die feinen Löcher das gas  f#rmige    Ammoniak daran, in den Auslaufrohren einen so kräftigen Strom zu erzeugen, dass das   flüs-    sige Ammoniak nicht in diese Rohre   hineindringen    kann.

   Ferner hat der Umstand, dass die Mündung des   Einlaufes    im wesentlichen parallel zu den Rohren gegen den   Kammerboden    gerichteb ist, zur Folge, dass die einströmende Mischung von gasförmigem und flüssigem Ammoniak auf den Boden auftrifft, wobei zu vermuten ist, dass der flüssige Teil des Ammoniaks vorzugsweise am Boden   vefbleibt,    während das gas  f#rmige    Ammoniak sich oben in der Kammer   sam-    melt, wodurch die gleichmässige Zuströmung zu den einzelnen Auslaufrohren zusätzlich gefördert wird.



   Um einen einströmenden Strahl zu erhalten, der nicht nach dem Eintritt in die Kammer sofort gesplittert wird, kann die Mündung des Einlaufes zweckmässig konvergierend ausgebildet sein, wodurch die Mündung auf den   einstr#menden    Strahl eine sammelnde Wirkung ausübt.



   Ferner kann die Anordnung so getroffen werden, dass die Auslaufrohre sich vom   Kammerboden    gegen das obere Ende der Kammer erstrecken und in ihren unteren Teilen ohne   Offnungen      ausgebil-    det sind. Diese Anordnung   tr#gt    zur gleichmässigen Verteilung des flüssigen Anteiles des Ammoniaks wesentlich bei, indem dieses erst durch die feinen   #ffnungen    ausströmen kann, nachdem in der Kammer ein gewisses Niveau von flüssigem Ammoniak aufgearbeitet ist, und zwar ein Niveau, das bis zu den untersten der feinen   #ffnungen    reicht.

   Wenn hier der Ausdruck     Niveau   verwendìet    ist, muss dieser in seinem weitesten Sinne aufgefasst werden, indem es sich versteht,   da#    das Ammoniak sich infolge seiner Verdampfung in   lebhafter    Bewegung befindet, so dass sich zwischen der flüssigen und der gasförmigen Phase kein eigentlicher Flüssigkeitsspiegel bildet.



   Eine praktische Ausbildung des Verteilers kann dadurch erreicht werden, dass die Kammer   zylin-    drisch ist und dass die Auslaufrohre sich an der zylindrischen Wand der Kammer befinden, während die Mündung des   Einlaufes    sich in der Zylinderachse befindet. Dadurch kommen sämtliche Auslaufrohre im gleichen Abstand von der Mündung des   Einlauf-    rohres zu liegen, so   da#    der Strömungswiderstand   f#r    sämtliche Auslaufrohre im wesentlichen der gleiche ist, was zur gleichmässigen Verteilung   zusätz-    lich beiträgt.



   Die Verteilungskammer kann jedoch auch anders ausgebildet werden, z. B.   kugelf#rmig    oder eierförmig.



   Eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Verteilers soll im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden. Auf dieser zeigt.



   Fig.   1    einen senkrechten Schnitt durch den Verteiler,
Fig. 2 einen waagrechten Schnitt durch denselben in grösserem Massstab und
Fig. 3 einen Axialschnitt durch die Mündung eines Einlaufrohres des Verteilers, ebenfalls in   gr#-    Berem Massstab.



   Auf der Zeichnung bezeichnet 1 eine zylindrische Kammer, die von einem Zylindermantel 2 gebildet wird, der an den Enden mit zwei Endplatten 3 und 4 abgeschlossen ist, die durch Bolzen 5   an den Zylin-      dermantel    2 gespannt werden. Durch die Endwand 3 hindurch erstreckt sich in axialer Lage ein Rohr 6, das ausserhalb der Endwand 3 als ein   Gewinde-    stutzen 7 ausgebildet ist, der zum Anschliessen eines   Zufuhrrohres    oder eines Zufuhrschlauches für flüssiges Ammoniak von einer Ammoniakflasche durch ein   Reduktionsvenül und    gegebenenfalls   gebräuch-    liche   Schutzorgane bestimmt    ist.



   Die Mündung des Rohres 6 ist wie in Fig. 3 dargestellt konvergierend ausgebildet und erstreckt sich in axialer Lage in die Kammer 1 hinein, wo sie gegen den Boden derselben gerichtet ist.



   Im Inneren der zylindrischen Kammer ist eine Anzahl von Rohren 8 angeordnet, die sich der   Zy-    linderwand 2 entlang erstrecken und durch den Zylinderboden 4 hinausgeführt sind. Ausserhalb des Bodens sind die Rohre 8 im dargestellten   Ausf#h-      rungsbeispiel    mit je einem Knie 9 ausgebildet, so dass sie als waagrechte   Robrstutzen    10 enden, an welche z. B. Schlauchverbindungen nach Ausströ  mungsrohreD an den Zinken    eines Ammoniakabfällgerätes angeschlossen werden können. Die Rohre 8 enden in der   N#he    der Oberwand 3 des Zylinders und sind an diesem Ende mittels je eines Pfropfens 12 abgeschlossen.

   Jedes Rohr ist mit einer   grossen An-    zahl von gleichmässig verteilten feinen versenkten   L#chern    11 versehen, deren Durchmesser etwa 1 mm beträgt. Die Löcher 8 beginnen erst oberhalb des Bodens 4.



   Beim Gebrauch des Verteilers strömt das Ammo  niak durch das    Rohr 6 ein   und durch dessen M#n-    dung   aus, so da# es gegen den Zylinderboden    4 gerichtet wird. Da das Ammoniak vor seiner   Ein-    strömung in die Kammer   1    ein   Reduktionsventil    passiert hat, besteht der einströmende Strahl aus einer Mischung von flüssigem und gasförmigem Am  moniak.    Wegen der besonderen Zustandsform des Ammoniaks entsteht eine kräftige Bewegung in der Kammer, es ist jedoch anzunehmen, dass die flüssige Phase die Neigung hat, sich am   Kammerboden    zu sammeln, und dass die gasförmige Phase sich vor  wiegend    im oberen Teil der Kammer sammelt.

   Infolge der feinen Löcher der Auslaufrohre wird ein verhältnismässig grosser Widerstand zum Einströmen des flüssigen Ammoniaks durch die einzelnen Löcher erzeugt, so dass das flüssige Ammoniak nach sämtlichen zu seiner Verfügung stehenden Ausläufen, d. h.   s#mtlichen    unteren   L#chern    von sämtlichen Rohren streben muss. Die gasförmige Phase, die sich wie genannt mutmasslich   vorwiegen    oben sammelt, benimmt sich ähnlich, so dass aus sämtlichen Rohren im wesentlichen die gleichen Mengen von flüssigem und gasförmigem Ammoniak hinausströmen. Diese   gleichmässtige    Verteilung wird von der Grösse des Bereiches, über welchen die Offnungen jedes einzelnen Auslaufrohres verteilt sind, weiter unterstützt.

   Da die Offnungen erst etwas oberhalb des Bodens   anfangen,    muss sich am Boden eine gewisse Menge flüssiges   Ammoniak sammeln, be-    vor die Ausströmung des flüssigen Ammoniaks wirksam einsetzt, und da die flüssige Phase die Neigung hat, sich waagrecht zu stellen, sind sämtliche Rohre gleich viel in die flüssige Phase eingetaucht. Wegen der kräftigen Bewegung des Ammoniaks stellt sich zwar kein eigentlicher Flüssigkeitsspiegel ein, trotzdem besteht aber eine Neigung zu der oben erwähnten Verteilung der gasförmigen und der flüssigen Phase.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verteiler f#r flüssiges Ammoniak, bestehend aus einer Kammer mit einem Einlauf von einer Quelle von flüssigem Ammoniak und einer Anzahl von Ausläufen nach Verbrauchsorten, z. B. Ausströmungsrohren an Eggenzinken f#r das Abfällen von flüssigem Ammoniak in den Erdboden, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausläufe als im Kammerinneren befindliche, im wesentlichen parallele Rohre ausgebildet sind, die am einen Ende geschlossen und mit einer grossen Anzahl von feinen Offnungen versehen sind, und dass die Mündung des Einlaufes im wesentlichen parallel zu den Rohren gegen den Kammerboden gerichtet ist.
    UNTERANSPRtJCHE 1. Verteiler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da# die M#ndung des Einlaufes kon vergierend ausgebildet ist.
    2. Verteiler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufrohre sich vom Kam merboden gegen das obere Ende der Kammer erstrecken und in ihren unteren Teilen ohne Offnungen ausgebildet sind.
    3. Verteiler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer zylindrisch ist und dass die Auslaufrohre sich an der zylindrischen Wand der Kammer befinden, während das Einlaufrohr sich in der Zylinderachse befindet.
CH1442662A 1961-12-22 1962-12-07 Verteiler für flüssiges Ammoniak CH398160A (de)

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LU42902A1 (de) 1963-02-20
GB951910A (en) 1964-03-11
FR1346560A (fr) 1963-12-20
DK95450C (da) 1963-02-25

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