CH398208A - Fliehkraftkupplung und Verwendung derselben - Google Patents

Fliehkraftkupplung und Verwendung derselben

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CH398208A
CH398208A CH1192862A CH1192862A CH398208A CH 398208 A CH398208 A CH 398208A CH 1192862 A CH1192862 A CH 1192862A CH 1192862 A CH1192862 A CH 1192862A CH 398208 A CH398208 A CH 398208A
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brake
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CH1192862A
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Inventor
Gulz Alfred
Original Assignee
Staedeli Maschinenfabrik W
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/16Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description


      Fliebkraftkupplung    und Verwendung derselben    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine       Fliehkraftkupplung    und auf die Verwendung der  selben zur Betätigung, der Notbremse einer Seilbahn.  Die Erfindung will insbesondere eine     Fliehkraft-          kupplung    schaffen, die beim überschreiten einer  vorbestimmten Drehzahl einkuppelt, die sich aber  nicht wie bekannte Kupplungen dieser Art beim  Absinken der Drehzahl wieder löst. Die Kupplung  soll also, wenn einmal eingekuppelt, nur durch einen  Eingriff von aussen her wieder gelöst werden können.  



  Die erfindungsgemässe     Fliehkraftkupplung    mit  einem im Normalbetrieb stillstehenden, als Brems  trommel ausgebildeten Gehäuse und einem mit  Bremsbacken versehenen, sich drehenden Rotor, des  sen Bremsbacken sich beim überschreiten einer vor  bestimmten Drehzahl an das Gehäuse anlegen und  dieses treiben, zeichnet sich dadurch aus,     dass    Mittel  vorgesehen sind, die bewirken,     dass    die Bremsbacken,  nachdem sie einmal am als Bremstrommel aus  gebildeten Gehäuse anliegen, in dieser Lage ver  harren und weiterhin angedrückt werden, auch wenn  die Drehzahl des Rotors unter die normale Drehzahl  sinkt.  



  Die Erfindung betrifft auch die Verwendung  einer solchen     Fliehkraftkupplung    zur Betätigung einer  am Seilrad angreifenden Notbremse einer Seilbahn.  Die erfindungsgemässe Verwendung zeichnet sich da  durch aus,     dass    die     Fliehkraftkupplung    vom Seilrad  selber angetrieben wird, beim überschreiten einer  vorbestimmten Drehzahl einkuppelt und über ein       Vorgelege    die zum Anziehen der Bremse erforder  liche Energie liefert.  



  Eine solche Verwendung ist besonders vorteil  haft, weil die Bremse allmählich angezogen wird  und weil die Energie zum Anziehen der Bremse  vom bewegenden Seilrad selber geliefert wird und  daher im Notfall mit Sicherheit zur Verfügung steht.    Bei bekannten Notbremsen dieser Art ist die er  forderliche Energie meist in Gewichten oder in  Federn gespeichert, die von einem     Fliehkraftregler     ausgelöst wird. Eine solche Bremse wird entweder  sehr brüsk angreifen oder, wenn sie leichter ein  gestellt ist, wird die Bremskraft in Fällen starker       überlastung    nicht ausreichen.

      Es ist auch eine Notbremse bekannt, bei welcher  ein     Fliehkraftregler   <B>je</B> nach seiner Drehrichtung das  eine oder das andere von zwei Fallgewichten aus  löst, welches seinerseits einen     Drehrichtungswandler     einschaltet, der die     Betätigungsvorlichtung    einer     Seil-          radnotbremse    mit dem Seilrad kuppelt und unab  hängig von der Drehrichtung desselben die Bremse  immer im gleichen Sinne anzieht.  



  Demgegenüber ist eine Notbremse mit der neuen       Fliehkraftkupplung    sehr viel einfacher, insbesondere  bei Verwendung einer Bremse, deren Bremswirkung  unabhängig von der Betätigungsrichtung ist, weil  dann die     Fliehkraftkupplung    unter Zwischenschal  tung eines     Vorgeleges    direkt mit der Bremse ge  kuppelt werden kann.    In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand an Hand von Ausführungsbeispielen ver  einfacht dargestellt und seine Wirkungsweise erläu  tert.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine     Fhebkraftkupplung    im Schnitt,  zusammen mit einem Teil eines Seilrades,       Fig.    2 zeigt einen Schnitt längs der Linie     A-A     von     Fig.   <B>1</B> mit Fliehgewichten in der Ruhelage.  



       Fig.    2a zeigt eine Kupplung entsprechend     Fig.    2,  nachdem     sieeingekuppelt    ist.  



       Fig.   <B>3</B> und 3a zeigen eine andere Kupplung in  der Ruhelage     bzw.    nach dem Einkuppeln.  



       Fig.    4 und 4a zeigen eine Kupplung mit Halte  nocken in der Ruhelage     bzw.    nach dem Einkuppeln.           Fig.   <B>5</B> und 5a zeigen eine Kupplung mit einer       Kraftspeicherfeder    in der Ruhelage     bzw.    nach dem  Einkuppeln.  



       Fig.   <B>6</B> zeigt eine Verwendung einer     Fliehkraft-          kupplung    bei einer     Seilradnotbremse,    und       Fig.   <B>7</B> zeigt eine Variante von     Fig.   <B>6</B> mit einer  anderen Betätigungsvorrichtung.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist<B>1</B> eine     Fliehkraftkupplung,    die mittels  einer Gummirolle 2 vom Seilrad<B>3</B> getrieben wird.  Der obere Teil 4 des Seilrades ist als Bremskranz  ausgebildet, auf dessen Innenfläche die     Breinsbacken     einer in     Fig.   <B>1</B> nicht dargestellten     Seilradnotbremse     angreifen können. Auch die Gummirolle 2 der     Flieh-          kraftkupplung    läuft auf der Innenfläche dieses Brems  kranzes. Unterhalb des Bremskranzes befindet sich  eine Nute<B>5,</B> die mit Gummifütterung<B>6</B> ausgelegt  ist, auf der ein Seil<B>7</B> einer Seilbahn aufliegt.

   Mit  Haltern<B>8</B> ist schliesslich unten noch ein Ring<B>9</B>  am Seilrad befestigt, der beim Entgleisen des Seiles  aus der Nute dasselbe auffängt. Das gezeigte Aus  führungsbeispiel bezieht sich auf eine Einseilbahn,  bei welcher das Seil zugleich als Trag- und als  Zugseil dient.  



  Die     Fliehkraftkupplung   <B>1</B>     umfasst    einen Halter<B>10</B>  und ein als Bremstrommel ausgebildetes Gehäuse<B>11,</B>  das mit einem Deckel 12 versehen ist. Im Gehäuse  <B>11,</B> 12 befindet sich ein Rotor, der auf verschiedene  Art ausgebildet sein kann.  



  Gemeinsam ist allen Rotoren,     dass    deren wirk  same Teile auf einem Teller<B>13</B> aufgebaut sind, der  mittels eines Keils 14 auf der Welle<B>15</B> befestigt  ist. Die Welle<B>15</B> ist mittels Kugellagern<B>16</B> drehbar  im Halter<B>10</B> gelagert, der selber um eine nicht  gezeigte vertikale Achse schwenkbar ist, und eine  nicht gezeigte Feder drückt die Rolle 2 immer  an den Bremskranz 4. Da das Gehäuse<B>11,</B> 12  im Normalbetrieb auch stillsteht, ist dieses mittels  Kugellagern<B>17</B> auf der Welle<B>15</B> befestigt.  



  Die     Fig.    2 und 2a zeigen einen Rotor mit     Knie-          hebelsystem,    wie er beispielsweise in das Gehäuse  <B>11,</B> 12 der     Fliehkraftkupplung    eingebaut sein kann.  In den     Fig.    2 und 2a sind gleiche Teile mit gleichen  Bezugszahlen bezeichnet.

   Die auf dem Teller<B>13</B>  fest angeordneten Drehpunkte (Zapfen) sind der  Deutlichkeit halber mit schwarzen     Viertelskreisseg-          menten    angedeutet (wie auch in den     Fig.   <B>3</B> bis<B>5).</B>  Mit 20 sind vier solcher Zapfen angedeutet, an  welche Hebel 21-22     bzw.        2V-22'        angelenkt    sind.  Mittels Gelenkbolzen<B>23</B> sind Hebel 24-24' mit  den Hebeln 21-22     bzw.        21#-22'    gelenkig verbunden.

    Die Hebel 22, 24     bzw.    22',     24#    bilden ein Kniegelenk,  an dessen mittlerem Bolzen<B>23</B> als Fliehgewichte aus  gebildete Bremsbacken<B>25</B>     bzw.   <B>25'</B>     angelenkt    sind.  Sie werden von einer Feder<B>26</B> in der in     Fig.    2  gezeigten Ruhelage gehalten.  



  überschreitet die Drehzahl des Rotors einen vor  bestimmten Wert, der durch die Feder<B>26</B> gegeben  ist, so bewegen sich die Fliehgewichte<B>25</B> nach  aussen, wobei sie die in     Fig.    2a durch eine strich  punktierte Linie angedeutete     Totpunktlage    der Knie-         hebel    22, 24 überschreiten. Die Spannkraft der Feder  <B>26</B> entwickelt nun eine Kraftkomponente, welche  die Bremsbacken<B>25</B> an den als Bremstrommel aus  gebildeten Gehäuseteil<B>11</B> pressen. Die Kniehebel  ermöglichen also,     dass    dieselbe Feder, welche zuerst  die Fliehgewichte in der Ruhelage hielt, beim Über  schreiten einer vorbestimmten Drehzahl im entgegen  gesetzten Sinne auf diese Gewichte wirkt und die  Bremsbacken nun an die Bremstrommel drückt.

   Ein  Zurückstellen in die Ruhelage kann nur durch einen       Eingriff        g        von        aussen        her        erfolgen,        wozu        im        Deckel        12     Schlitze<B>18</B> angeordnet sind (siehe     Fig.   <B>1).</B>  



  Nach demselben Grundprinzip, nämlich mit Hilfe  eines     Kniehebelsystems,    arbeitet auch der in     Fig.   <B>3</B>  dargestellte Rotor. Als Bremsbacken ausgebildete       Schwunggewichte   <B>30-30'</B> bilden selber einen Teil  des Hebelsystems. Sie sind auf Zapfen<B>31-31',</B> die  fest mit dem Teller<B>13</B> verbunden sind, drehbar ge  lagert. Zwischen diesen beiden Bremsbacken ist eine  Druckfeder<B>32</B> angeordnet, die von einem     Fübrungs-          stift   <B>33</B> und einer Führungshülse 34 geführt ist.  Stift<B>33</B> und Hülse 34 können     ineinanderschieben,     so     dass.    die Feder     einfedern    kann.

   Stift<B>33</B> ist mittels  eines Bolzens<B>35</B> an das     Schwunggewicht   <B>30,</B> Hülse  34 mittels eines Bolzens<B>35'</B> an das als Bremsbacken  ausgebildete Gewicht<B>30'</B>     angelenkt.   <B>36</B> sind An  schlagzapfen, die fest im Teller<B>13</B> befestigt sind  und die die Ruhelage der Schwunggewichte bestim  men.  



  überschreitet die Drehzahl des Rotors einen vor  bestimmten Wert (der durch die     Vorspannkraft    der  Feder<B>32</B> gegeben ist), so bewirkt die auf die Ge  wichte wirkende Zentrifugalkraft,     dass    diese nach  aussen bewegt werden und die Bremsbacken sich  an die als Bremstrommel ausgebildete Gehäusewand  <B>11</B> anlegen. Dabei überschreitet das aus den Teilen  <B>30, 32, 33,</B> 34,<B>30'</B> bestehende doppelte     Kniehebel-          system    seine in     Fig.   <B>3</B> durch eine strichpunktierte  Linie angedeutete     Totpunktlage    und gelangt in die  in     Fig.    3a dargestellte Lage.

   Die     Resultante    der Kraft  der Feder<B>32</B> wirkt nun auf der anderen Seite der  Drehzapfen<B>31-31'</B> und drückt unabhängig von der  Drehzahl des Rotors die Bremsbacken an die Brems  trommel.  



  Der in den     Fig.    4 und 4a dargestellte Rotor  arbeitet nach einem anderen Prinzip. Die Brems  backen 40-40' sind um Zapfen 41-41' schwenkbar  mit dem Teller<B>13</B> verbunden. Die Bremsbacken  bilden zugleich die Schwunggewichte und sind zudem  mit Nocken 42-42' versehen. Auf diesen Nocken  liegt mit Druck eine Rolle 43 auf. Der Druck wird  von einer Feder 44 erzeugt und mittels Hebeln  45-45', die bei 46-46' gelagert sind, auf die Rollen  übertragen.  



  Beim überschreiten einer vorbestimmten Dreh  zahl des Rotors werden die Schwunggewichte 40-40'  infolge der Zentrifugalkraft nach aussen gedrängt,  wobei die Rollen 43-43' den höchsten Punkt der  Nocken 42-42' überschreiten. Sie liegen daher auf  einer anderen Flanke des Nockens auf (wie     Fig.   <I>4a</I>      zeigt), und die Feder drückt nun die als Brems  backen ausgebildeten Schwunggewichte unabhängig  von der Drehzahl des Rotors an das Gehäuse<B>11.</B>  



  Die     Fig.   <B>5</B> und 5a zeigen einen Rotor mit einer       Kraftspeicherfeder   <B>50.</B> Diese Feder hat das Be  streben, die Bremsbacken<B>51-51'</B> an den als Brems  trommel ausgebildeten Gehäuseteil<B>11</B> anzupressen.  Die Bremsbacken sind     n-ritteils    Zapfen<B>52-52'</B>  ,schwenkbar auf dem Teller<B>13</B> befestigt. Dem Be  streben der     Kraftspeicherfeder,    die Bremsbacken an  die Bremstrommel anzupressen, wirken die als Klin  ken ausgebildeten Schwunggewichte<B>53-53'</B> entgegen.  Sie werden von einer Feder 54 in ihrer in     Fig.   <B>5</B>  dargestellten Ruhelage gehalten.

   Die     Schwungge-          wichte    sind auf Zapfen<B>55-55'</B> schwenkbar auf dem  Teller<B>13</B> befestigt, und<B>56-56'</B> sind Anschlagzapfen.  Die Bremsbacken werden von Rollen<B>57-57,</B> die  auf den Klinken<B>53-53'</B> aufliegen, in der Ruhelage       (Fig.   <B>5)</B> gehalten, solange die Drehzahl des Rotors  ein vorbestimmtes Mass nicht überschreitet.  



  überschreitet der Rotor eine vorbestimmte Dreh  zahl, so wird die auf die als Klinken ausgebildeten  Schwunggewichte wirkende Fliehkraft dieselben ent  gegen der     Vorspannkraft    der Feder 54 nach aussen  gegen die Anschläge<B>56-56'</B> drängen     (Fig.    5a). Dabei  geben die Klinken<B>53-53'</B> die Rollen<B>57-57'</B> frei  und kann die     Kraftspeicherfeder   <B>50</B> die Bremsbacken  an die als Bremstrommel ausgebildete Gehäusewand  <B>11</B> drücken.  



  Nachdem nun der Aufbau und die Wirkungs  weise der     Fliehkraftkupplung    erläutert sind, wird  deren Verwendung an einer Notbremse für ein Seil  rad einer Seilbahn an Hand von zwei Beispielen in       Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> gezeigt und beschrieben. In     Fig.   <B>6</B> sei  <B>60</B> eine     Fliehkraftkupplung    entsprechend<B>1</B> bei     Fig.   <B>1</B>  mit einem Rotor nach     Fig.    2,<B>3,</B> 4 oder<B>5.</B>     Mit   <B>61</B>  ist strichpunktiert die Innenfläche eines Bremskranzes  (etwa wie 4 bei     Fig.   <B>1)</B> angedeutet.

   Innerhalb dieses  Bremskranzes befinden sich zwei Bremsbacken<B>62</B>  bis<B>62',</B> die mittels eines Bremsschlüssels<B>63</B> betätigt  werden können. Dieser Bremsschlüssel ist mittels  einer Welle 64 eines     Vorgeleges   <B>65,</B> einer Riemen  scheibe<B>66</B> und einem Keilriemen<B>67</B> mit dem Ge  häuse der     Fliehkraftkupplung    verbunden. Das Ge  häuse ist dazu mit einer Rille<B>19</B> (siehe     Fig.   <B>1)</B>  versehen.

   Das     Vorgelege   <B>65</B> hat eine relativ grosse       übersetzung,    beispielsweise<B>1<I>:</I> 500,</B> so     dass    die Rie  menscheibe etliche Umdrehungen machen     muss,    bis  der Bremsschlüssel<B>63</B> so weit gedreht ist,     dass     die Bremsbacken<B>62-62'</B> am Bremskranz anliegen.  Auf der Verlängerung der Welle, auf welcher die  Riemenscheibe<B>66</B> angebracht ist, befindet sich ein  Handrad<B>68,</B> mit welchem die Notbremse von Hand  betätigt werden kann.  



  Im normalen Betrieb, wenn die normale Dreh  zahl nicht überschritten wird und die     Fliehkraft-          kupplung    nicht eingekuppelt hat, steht das Gehäuse  <B>11</B> der Kupplung still, so     dass    die Notbremse nicht  betätigt wird.

   überschreitet aber das Seilrad eine  vorbestimmte Drehzahl, so kuppelt die Fliehkraft-         kupplung   <B>60</B>     (bzw.   <B>1</B> in     Fig.   <B>1)</B> ein und verdreht  mit Hilfe des     Vorgeleges   <B>65</B> den Bremsschlüssel<B>63.</B>  Der Bremsschlüssel ist in     bezug    auf die Welle 64  symmetrisch, so     dass    die Bremswirkung von der  Drehrichtung des Seilrades und der     Fliehkraftkupp-          lung    unabhängig ist.

   Dasselbe gilt auch bei Betätigung  der Bremse mit Hilfe des Handrades<B>68.</B> Im Deckel  der     FHehkraftkupplung    sind     Schauöffnungen    und  Führungsschlitze angeordnet, die eine, Kontrolle der  Stellung der Schwunggewichte und ein Rückstellen  derselben in die Ruhelage ermöglichen.  



  Die in     Fig.   <B>7</B> dargestellte     Seilradnotbremse    unter  scheidet sich von der in     Fig.   <B>6</B> gezeigten lediglich in  der Betätigungsvorrichtung. Eine     Fliehkraftkupplung     <B>70</B> ist mittels eines Keilriemens<B>71</B> und einer Riemen  scheibe<B>72</B> mit einem     Schneckeng-,triebe   <B>73</B> verbun  den. Dessen Schneckenrad ist mit einer     Schraubspin-          del    74 gekuppelt, die in eine Mutter<B>75</B> eingeschraubt  ist. Letztgenannte ist auf einem Schieber<B>76,</B> der mit  einem Schlitzloch<B>77</B> versehen ist, befestigt.

   Die  Bremsbacken<B>78-78'</B> haben bei<B>79-79'</B> einen festen  Drehpunkt und sind auf der andern Seite mittels  Druckstangen<B>80-81</B>     bzw.        80'-81'    und mittels das  Schlitzloch<B>77</B> durchsetzenden Bolzen<B>82-82'</B> mit dem  Schieber<B>76</B> verbunden. Schliesslich ist die Schnecken  welle nach unten verlängert und trägt an ihrem unteren  Ende ein Handrad<B>83,</B> mittels welchem die,     Seilrad-          notbremse    auch von Hand betätigt werden kann.  



  überschreitet die Drehzahl des Seilrades, von  dem nur die Innenfläche des Bremskranzes bei 84  strichpunktiert angedeutet ist, einen zulässigen Wert,  so kuppelt die     Fliehkraftkupplung   <B>70</B> wie vorher  beschrieben ein und treibt mittels des Keilriemens  <B>71</B> und der Riemenscheibe<B>72</B> die     Schneckenwelle.     Das Schneckengetriebe<B>73</B> dreht nun die     Schraub-          spindel    74 und zieht beispielsweise den Schieber<B>76</B>  in Richtung zum Getriebe<B>73</B> hin. Die beiden Druck  stangen<B>80-80'</B> wirken nun als Kniehebel und     drük-          ken    die Bremsbacken<B>78-78'</B> auseinander.

   Auch  die     Drackstangen   <B>81-81'</B> bewegen sich dabei, ihr  Kupplungsbolzen<B>82'</B> kann sich aber frei im Schlitz<B>77</B>  bewegen, so     dass    sie keine Kräfte aufnehmen. Be  wegt sich das Seilrad in der entgegengesetzten Dreh  richtung, so wird der Schieber<B>76</B> vom Schnecken  getriebe<B>73</B> weg bewegt und wirken die Druckstangen  <B>81-81'</B> als Kniehebel; die Druckstangen<B>80-80'</B> neh  men dann keine Kräfte auf.  



  Die Zeichnungen sind stark vereinfachte Dar  stellungen des Erfindungsgegenstandes, und viele für  die Ausführung wichtige, für das Verständnis der  Wirkungsweise jedoch unwesentliche Details, wie zu  sätzliche Lagerungen (z. B. für die Welle des Hand  rades), flexible Kupplungen (z. B. zwischen dem       Scbneckengetriebe    und der Spindel 74) und Füh  rungen (z. B. für den Schieber<B>76)</B> sind weggelassen.  



  Die Bremsung der Seilräder im normalen Betrieb  findet mittels einer Betriebsbremse, die z. B. auf  der Motorwelle angreift, statt. Wenn die     Seilradnot-          bremse    in Funktion kommt,     muss    auch der Antriebs  motor abgeschaltet werden, wobei automatisch auch      die Betriebsbremse einfällt. Zu diesem Zweck sind  am Betätigungsmechanismus der     Seilradnotbremse     nicht dargestellte elektrische Schalter angebracht, die  den Antriebsmotor abschalten, wenn die     Seilradnot-          bremse    in Funktion tritt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I Fliehkraftkupplung mit einem im Normalbetrieb stillstehenden, als Bremstrommel ausgebildeten Ge häuse und einem mit Bremsbacken versehenen, sich drehenden Rotor, dessen Bremsbacken sich beim überschreiten einer vorbestimmten Drehzahl an das Gehäuse anlegen und dieses treiben, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die be wirken, dass die Bremsbacken, nachdem sie einmal am als Bremstrommel ausgebildeten Gehäuse an liegen, in dieser Lage verharren und weiterhin an gedrückt werden, auch wenn die Drehzahl des Rotors unter die normale Drehzahl sinkt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Fliehkraftkupplung nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Bremsbacken als Schwunggewichte ausgebildet sind. 2. Fliehkraftkupplung nach Patentanspruch<B>1</B> und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel, welche ein Zurückkehren der Bremsbacken in die Ruhelage verhüten, ein Kniehebelsystem um fassen, das beim überschreiten der vorbestimmten Drehzahl eine Totpunktlage überschreitet und dass demzufolge eine Feder, welche im Normalbetrieb die Schw-unggewichte in ihrer Ruhelage hält,
    nun in entgegengesetzter Richtung wirkt und die Brems backen an die Bremstrommel presst. <B>3.</B> Fliehkraftkupplung nach Patentanspruch<B>1</B> und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel, welche ein Zurückkehren der Bremsbacken in die Ruhelage verhüten, einen Nocken und eine auf diesem anfliegende, unter Federspannung ste- hende Rolle umfassen, wobei der Nocken so geformt ist, dass die Kraft der Feder in der Ruhelage der Bremsbacken der Fliehkraft entgegenwirkt, beim überschreiten der vorbestimmten Drehzahl aber er laubt, dass die Rolle einen höchsten Punkt des Nockens überschreitet,
    so dass nun die Kraft der Feder im Sinne eines Anpressens der Bremsbacken an die Trommel wirkt. 4. Fliehkraftkupplung nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Mittel, welche ein Zurückstellen der Bremsbacken in die Ruhelage ver hüten, eine von -einer Klinke gehaltene vorgespannte Kraftspeicherfeder umfassen, die die Bremsbacken an die Bremstrommel drücken will, welche Klinke beim überschreiten einer vorbestimmten Drehzahl von den Schwunggewichten gelöst wird.
    <B>PATENTANSPRUCH</B> II Verwendung einer Fliehkraftkupplung nach Pa tentanspruch<B>1</B> zur Betätigung einer am Seilrad angreifenden Notbremse einer Seilbahn, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fliehkraftkupplung vom Seil rad selber angetrieben wird, beim überschreiten einer vorbestimmten Drehzahl einkuppelt und über ein Vorgelege die zum Anziehen der Bremse erforder liche Energie liefert.
    UNTERANSPROCHE <B>5.</B> Verwendung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsorgane der Not bremse so ausgebildet und angeordnet sind, dass die Bremswirkung unabhängig von der Betätigungs richtung dieser Organe und daher unabhängig von der Drehrichtung des Seilrades eintritt. <B>6.</B> Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle des Vorgeleges zu sätzlich mit einem Handrad verbunden ist, mit dessen Hilfe die Notbremse gegebenenfalls von Hand be- tätigbar ist.
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