CH398225A - Hahn - Google Patents
HahnInfo
- Publication number
- CH398225A CH398225A CH776461A CH776461A CH398225A CH 398225 A CH398225 A CH 398225A CH 776461 A CH776461 A CH 776461A CH 776461 A CH776461 A CH 776461A CH 398225 A CH398225 A CH 398225A
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- CH
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- sleeve
- tap
- opening
- container
- faucet
- Prior art date
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K27/00—Construction of housing; Use of materials therefor
- F16K27/06—Construction of housing; Use of materials therefor of taps or cocks
- F16K27/065—Construction of housing; Use of materials therefor of taps or cocks with cylindrical plugs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Hahn Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Hahn zur Verwendung in flexiblen Behältern. Solche be stehen meist aus einem, flüssigkeitad!ichwn Sack aus flexiblem Material, z. B. Kunststoffolie, der in einem Schutzgehäuse aus Karton oder dergleichen unter gebracht ist.
Die Behälterdieser Art sind ausgesprochen billig, jedoch ist die Anordnung eines befriedigen-den Ver schlusses ohne übermässige Verteuerung, wie auch die Schliessung der Auslassöffnung des Sackes eine nicht leicht zu lösende Aufgabe. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Verschluss als Hahn aus gebildet werden soll.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf fung eines Hahnes, der im Gebrauch-, praktisch, lecksicher und trotzdem von einfacher Konstruktion ist.
Ein solcher Hahns für einen flexiblen Behälter ist erfindungsgemäss gekennzeichnet durch ein aus thermoplastischem Material gegossenes Element, das einen hohlen Stopfen zum Abschluss eines Stutzens im Behälter sowie eine beidseitig offene Hülse auf weist, die im Bereich ihrer Länge eine öffnung be sitzt, welche mit der öffnung des Stopfens kommu niziert,
durch einen einenends geschlossenen hohlen Hahnkörper, der drehbar in der Hülse angeordnet ist und eine seitliche öffnung aufweist, welche so verdreht werden kann, dass sie mit der genannten Öffnung kommuniziert, um Flüssigkeit aus.
dem Behäl- ter auszugiessen, oder mit einer kleinen öffnung in der Hülse für den Lufteintritt, durch welche Luft in der Nähe des geschlossenen Endes des Hahn körpers eintreten und die Entleerung erleichtern kann, wobei der genannte Halmkörper so dimen sioniert ist, dass er in die Hülse eingesetzt deren Bohrung um einen solchen Betrag dehnt,
dass- die Hülse unter einer Umfangsspannung steht, die je doch nicht genügt, um eine Drehung des Halm körpers in der Hülse zu hindern, die jedoch genügt, um einen flüssigkeitsdichten Abschluss zwi schen dem Hahnkörper und der Hülse zu ge währleisten sowie eine unerwünschte relative Ver drehung des Halmkörpers bezüglich der Hülse zu verhindern, wenn der Halmkörper durch Flüssig keit aus dem Behälter geschmiert ist,
und wobei ferner axiale Verschiebungen des Halmkörpers bezüg lich der Hülse durch peripher verlaufende Organe am Hahnkörper, die mit komplementären Teilen in der Hülse zusammenwirken, verhindert wird.
In der beiliegenden Zeichnung .ist eine beispiel weise Ausführungsform eines Hahnes nach der vor liegenden Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. leine Seitenansicht dieses Hahnes, Fig. 2 ;
eine, Draufsicht auf edenselben, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-111 in Fig. 2, Fig. 4 eine Endansicht des Stopfens des Hahnes, von rechts in der Fig. 3 her gesehen, Fig. 5- eine Ansicht des. Hahnteiles und Fig. 6 im Querschnitt einen Teil eines.
Behälters mit daran befestigtem Hahn.
Der dargestellte Hahn besitzt ein Elemet mit einem, hohlen Stopfen 1 aus Polythen und einer aus einem Stück damit hergestellten, quer dazu verlau fenden Hülse 2. Eine ovale öffnung 3 stellt die Verbindung zwischen der Hülse 2 und dem Stopfen 1 her. Ein aus Polysthyren gegossener, hohler Halm körper 4 besitzt einen zylindrischen Abschnitt 5, der in die Hülse 2 eingetrieben ist.
Der zylindrische Ab schnitt 5 hat etwas grösseren Aussendurchmesser als der Innendurchmesser der Hülse, so dass diese, wenn der Halmkörper 4 in sie eingetrieben wird, in Um- fangsrichtung gedehnt wird.
Im Anschluss an den zylindrischen Abschnitt 5 besitzt der Hahnkörper einen verjüngten Abschnitt 6, der sein Eintreiben in die Hülse bei der Herstellung des beschriebenen Hahnes erleichtert. In der Nähe seines oberen ge schlossenen Endes ist der Hahnkörper 4 mit einer Umfangsrippe 7 versehen, welche dazu bestimmt ist, in eine Nut in der Hülse einzuschnappen, um den eingesetzten Hahnkörper gegen axiale Verschie bungen relativ zur Hülse 2 zu sichern.
Wird der Hahnkörper so um seine Längsachse verdreht, dass eine ovale radiale Öffnung 8, die er besitzt, mit der Öffnung 3 übereinstimmt, kann Flüssigkeit durch den Stopfen und durch den, Aus lass, gebildet durch, das offene, untere Ende 9 des Hahnkörpers 4, ausströmen. Wird der Hahnkörper jedoch mittels eines Handgriffes 10 um 180 ver dreht, so kann keine weitere Flüssigkeit mehr durch- fliessen,
und es ist auch jedes Lecken ausgeschlos sen, da ja die Hülse sehr :satt auf dem zylindri schen Abschnitt 5 sitzt. Ein kleiner Bereich am oberen Ende der öffnung 8 stimmt mit dem unteren Teil einer kleinen öffnung 11 in der Hülse überein, wodurch die Entlüftung des Hahnes und damit ein rasches undi stossfreies Ausgiessen der Flüssigkeit aus dem Behälter gewährleistet ist.
Die Lage der öff- nung 11 bezüglich der Öffnung 8 (11' in Fig. 5 deutet die relative Lage dieser beiden öffnungen an) be wirkt, dass keine Flüssigkeit durch diese Entlüftungs anordnung entweichen kann.
Die Drehung des Hahnkörpers relativ zur Hülse erfordert einen bestimmten, jedoch nicht übermässi gen Kraftaufwand am Handgriff 10, sobald- der Halmkörper mit Flüssigkeit geschmiert ist. Doch selbst bei trockenem Hahn ist eine sichere, klemm freie Betätigung gewährleistet. Die erforderliche re lativ grosse Härte der Betätigung des Hahnes sichert diesen vor unerwünschtem öffnen während des. Trans portes des Behälters. Diese Eigenschaften sind in. den bisher bekannten Verschlüssen solcher Behälter und solch einfacher Konstruktion nicht erreicht wor den.
Der in Fig. 6 gezeigte Behälterteil besitzt flexible Polythenwände 12, um deren Einlassöffnung ein Flansch 13 eines ebenfalls aus Polythen hergestellten Stutzens verschweisst ist.
Dieser Stutzen ist so di mensioniert, dass der konische Teil 14 dies Hahns in ihn eintreten und nach dem Durchtritt wieder nach aussen federn kann, bis eine Ringschulter 15 gegen die Peripherie der Einlassöffnung anliegt, wo bei der Flansch 16 des Hahns gegen die Oberfläche 16' des Stutzens angepresst ist. Der Stutzen besitzt innere Nuten 17, im welche Rippen 18 des Stopfens 1 einschnappen.
Das Äussere des Stutzens ist so geformt, dass eine Umfangsnut 19 gebildet ist, durch welche er bezüglich einem Karton: oder anderem Schutzgehäuse gehalten werden kann, und in einer bevorzugten Aus führungsform greift der Flansch in einen Schlitz des Gehäuses ein in der Weise, dass er nach unten gedrückt werden kann, um die vollständige Ent leerung des Behälters zu erleichtern.
Der beschriebene Hahn ist gegen unerwünsch- tes Öffnen beim Transport des Behälters gesichert, ist sehr billig und einfach aus zwei Gussteilen herzu stellen, von denen keiner eine Oberflächennachbe- arbeitung erfordert. Trotzdem ist der beschriebene Hahn leicht zu betätigen, wenn dies gewünscht wird.
Beste Resultate wurden mit einem Hahnkörper erhalten, dessen Durchmesser 0,01-0,02 cm grö sser war als der Innendurchmesser der Hülse. Die Toleranzen in der Herstellung sind jedoch nicht kritisch, und es wurden auch mit weit grösseren Durchmesserunterschieden befriedigende Resultate erhalten. In einem bewährten Herstellungsverfahren wird dem Hahnkörper bewusst ein derart zu grosser Durchmesser gegeben, dass sein Sitz in der Hülse jede Betätigung ausschliessen würde. Dieser Hahn teil wird. dann in die vom Giessen noch heisse Hülse eingesetzt. Beim Abkühlen der Hülse wird die ge- wünschte Dehnung erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Hahn für flexiblen Behälter, gekennzeich- net durch ein aus thermoplastischem Material ge gossenes Element, das einen hohlen Stopfen zum Abschluss eines Stutzens im Behälter sowie eine beidseitig offene Hülse aufweist, die im Bereich ihrer Länge eine öffnung besitzt, welche mit der öffnung des Stopfens kommuniziert, durch einen einenends geschlossenen hohlen Hahnkörper,der drehbar in der Hülse angeordnet .ist und eine seit liche Öffnung aufweist, welche so verdreht werden kann, dass sie mit der genannten öffnung kommuni- ziert, um Flüssigkeit aus dem Behälter auszugiessen, oder mit einer kleinen Öffnung in der Hülse für den Lufteintritt, durch welche Luft in der Nähe des geschlossenen Endes des Halmkörpers eintreten und die Entleerung erleichtern kann,wobei der gemannte Hahnkörper so dimensioniert ist, dass er in die Hülse eingesetzt, deren Bohrung um einen solchen Betrag dehnt, dass die Hülse unter einer Um fangsspannung steht, die nicht genügt, um eine Drehung des Hahnkörpers in der Hülse zu hindern, die jedoch genügt, um einen flüssigkeitsdichten Abschluss zwischen dem Halmkörper und der Hülse zu gewährleisten sowie eine unerwünschte relative Verdrehung des Hahnkörpers bezüglich der Hülse zu verhindern,wenn der Hahnkörper durch Flüssigkeit aus dem Behälter geschmiert ist, und wobei ferner axiale Verschiebungen des Hahn:körpers bezüglich durch peripher verlaufende Organe am Hahnkörper, die mit komplementären Teilen in der Hülse zusammenwirken, verhindert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Hahn nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stopfen mit einem Flansch ver sehen ist, der einer flachen peripheren Schulter ge genüberliegt, und dass von dieser Schulter aus der Stopfen gegen sein offenes. Ende hin konisch ver jüngt ist.2. Hahn nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenfläche der Hülse zylin drisch ist und der Hahnkörper einen konischen Ab schnitt besitzt, der aus der Hülse vorragt. 3.Hahn nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Durchmesser des Hahnkörpers denjenigen der Hülse um 0,01-0,02 cm .PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Hahns nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahnkörper im kalten Zustand in die vom Giessen noch warme Hülse eingesetzt wird,wobei die Hülse gedehnt wird und auch nach der Abkühlung unter Spannung bleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH776461A CH398225A (de) | 1961-07-03 | 1961-07-03 | Hahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH776461A CH398225A (de) | 1961-07-03 | 1961-07-03 | Hahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH398225A true CH398225A (de) | 1965-08-31 |
Family
ID=4330120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH776461A CH398225A (de) | 1961-07-03 | 1961-07-03 | Hahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH398225A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2843370A1 (de) * | 1978-10-05 | 1980-04-10 | Comet Antennen Helmut Barwig | Wasserhahn |
| EP0068744A1 (de) * | 1981-06-30 | 1983-01-05 | Craig Medical Products Limited | Hahn für Drainagesack |
-
1961
- 1961-07-03 CH CH776461A patent/CH398225A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2843370A1 (de) * | 1978-10-05 | 1980-04-10 | Comet Antennen Helmut Barwig | Wasserhahn |
| EP0068744A1 (de) * | 1981-06-30 | 1983-01-05 | Craig Medical Products Limited | Hahn für Drainagesack |
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