CH398434A - Falteinrichtung für eine Verpackungsmaschine - Google Patents
Falteinrichtung für eine VerpackungsmaschineInfo
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Description
Falteinrichtung für eine Verpackungsmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Falteinrichtung für eine Verpackungsmaschine, wo ein bandförmiges Verpackungsmaterial mittels eines drehbar gelagerten Rades längs einer längsgehenden Linie gefaltet wird. Die Erfindung bezweckt, in der unmittelbaren Nähe des Rades eine sichere Führung des bandförmigen Verpackungsmaterials zu erzielen, sodass die Linie, längs der das Material gefaltet wird, keine Neigung haben wird, sich im Verhältnis zum Band seit- lich zu verschieben. Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, dass das Rad wenigstens teilweise in eine Führung im wesentlichen V-förmigen Querschnittes hineinragt, und zwar so, dass der Umkreis des Rades sich in der Nähe der Spitze des V befindet. Infolge der genannten Anordnung der Führung in unmittelbarer Nähe des Rades wurde gefunden, dass sich die Linie, längs der das Material gefaltet wird, keine Tendenz hat, sich während des Faltvorganges im Verhältnis zum Band seitlich zu verschieben. Wie sich aus dem obigen ergibt, soll die Materialbahn von ebener Form zu spitzer V-Form gefaltet werden, und um eine grosse Länge der Bahn, in welcher diese Formänderung stattfindet kann, zu erhalten, ohne dass das Rad zu gross gemacht zu werden braucht, kann das dem Rad zugekehrte Ende der Führung unter einem Winkel von weniger als 900 zum Boden der Führung abgeschrägt sein, wobei das Ende des Bodens sich im wesentlichen radial unter dem Mittelpunkt des Rades befindet. Um ferner ein möglichst schonendes Einfalten der Kanten des bandförmigen Materials zu erreichen, können ferner die Kanten der Führung an dem dem Rad zugekehrten Ende desselben vom Rad hinweg nach aussen umgebogen sein. Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert werden. Auf dieser zeigt Fig. 1 schematisch eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Falteinrichtung in Seitenansicht, und Fig. 2 in grösserem Masstab die Falteinrichtung nach Fig. 1 in Ansicht von links und ohne bandförmi- ges Verpackungsmaterial. Auf der Zeichnung bezeichnet 1 ein Rad, das in einer Gabel 2 drehbar gelagert ist, welch letztere zweckmässig in einer Verpackungsmaschine einstellbar befestigt ist. Das Rad greift teilweise in ein im Querschnitt V-förmiges Führungs- oder Faltglied 3 ein, das im Verhältnis zum Rad derart angeordnet ist, dass der Umkreis des letzteren sich in unmittelbarer Nähe des Bodens des V-förmigen Raumes 4 des Faltgliedes befindet, vgl. Fig. 2. Das dem Rad 1 zugekehrte Ende des Faltgliedes 3 ist abgeschrägt, indem es mit dem Boden des Faltgliedes einen Winkel von etwa 450 bildet. Die dadurch erzeugte Spitze 5, die vom Ende des Bodens des Faltgliedes gebildet wird, befindet sich im wesentlichen radial unter dem Drehpunkt des Rades, d. h. an einem zur Längsrichtung des Faltgliedes senkrechten Radius. Das dem Rad zugekehrte Ende des Faltgliedes 3 ist mit nach aussen abgebogenen Leit- bzw. Einfaltkanten 7 versehen. Gemäss Fig. 1 ist die Falteinrichtung in einer Maschine zum Verpacken von Formkörpern aus Eiskrem, insbesondere sogenannten Eis-am-Stiel angebracht. Ein bandförmiges Verpackungsmaterial 8 wird von einer Vorratsrolle 9 zugeführt, und nachdem es mittels der erfindungsgemässen Falteinrichtung gefaltet worden ist, setzt das bandförmige Material zu Teilen der Verpackungsmaschine fort, die sich zwischen Linien 10 und 11 befinden, und wo die Formkörper in gegenseitigem Abstand am Boden des gefalteten bandförmigen Materials angebracht werden, wonach das letztere zur Bildung eines Rohres um die Formkörper herumgelegt wird. Der zwischen den Linien 10 und 11 befindliche Abschnitt der Verpackungsmaschine bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung. Dieser Abschnitt kann Glieder für die Umwandlung des gefalteten bandförmigenVerpackungsmaterials von V-Form zu U-Form vor der Einführung der Formkörper in das Verpackungsmaterial umfassen, und der genannte Abschnitt kann ferner eine Einrichtung für das Umwerfen von Formkörpern, die in das gefaltete Verpackungsmaterial hineingeführt worden sind von senkrechter Lage zu waagerechter Lage in kontrollierter Weise umfassen, sowie ferner Glieder, um danach das bandförmige Verpackungsmaterial um die Formkörper herumzule- gen. Nach dem zwischen den Linien 10 und 11 be findlichen Abschnitt der Verpackungsmaschine folgt ein Versiegelungsabschnitt, der in Fig. 1 schematisch in Form eines Satzes von Press- und Versiegelungsgliedern 12, 13, 14 und 15, die an das vom Verpak kungsmaterial gebildete Rohr herangeführt und von diesem wieder entfernt werden, und ferner in Längsrichtung des Rohres hin- und zurückbewegt werden können, dargestellt ist. Wenn die Press- und Versie gelungsglieder 12, 13, 14, 15 zunächst aneinander bewegt werden, um zwischen sich das Rohr vom Einpackungsmaterial zu klemmen, und dann nach rechts (in Fig. 1) bewegt werden, werden sie das bandförmige Verpackungsmaterial durch die ganze Verpakkungsmaschine ziehen, während gleichzeitig zwischen den einzelnen Formkörpern eine Versiegelung erzeugt wird. Wenn das bandförmige Verpackungsmaterial auf die beschriebene Weise durch die Verpackungsmaschine gezogen wird, passiert es zunächst durch die erfindungsgemässe Falteinrichtung, die von den Teilen auf der linken Seite der Linie 10 gebildet wird. Der in die Falteinrichtung eintretende Teil des bandförmigen Verpackungsmaterials wird vom Rad 1 ergriffen, und der die Falteinrichtung verlassende Teil des Verpak kungsmaterials wird im Faltglied 3 geführt, so dass die beiden Teile des bandförmigen Verpackungsmaterials miteinander einen Winkel von ungefähr 900 bilden. Dadurch wird das Verpackungsmaterial längs einer Strecke von rund 90" des Umkreises des Rades . allmählich gefaltet, und während seiner Passage versetzt das bandförmige Material das Rad in Urnlauf, so dass dieses sich auf dem Material abrollt. Die Einstreif- oder Einfaltflügel 7 des Faltgliedes 3 bewirken eine schonende Aneinanderführung der Kanten des bandförmigen Materials, und infolge des abgeschrägten Endes des Faltgliedes 3 und der Lage der Spitze 5 im Verhältnis zum Rad steht für die Kanten des Materials reichlicher Platz zur Verfügung, so dass diese Kanten ohne plötzliche Richtungsänderungen sanft nach innen gefaltet werden können. An der Stelle, wo das stärkste Falten stattfindet, und die die empfindlichste Stelle bildet, kommt überhaupt keine Schabewirkung vor, weshalb der Widerstand zur Passage des Materials sehr klein, und die Gefahr des Zerreissens des Materials deshalb entsprechend klein ist. Nichtsdestoweniger kann ein sehr scharfes Falten erreicht werden, indem der Umkreis des Rades, wie in Fig. 2 gezeigt, ziemlich scharf, obwohl nicht geradezu schneidend ist. Es versteht sich, dass die Falteinrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung für das Falten bahnförmigen Materials beliebiger Art verwendet werden kann, und zwar unabhängig vom beabsichtigten Verwendungszweck des Materials und unabhängig von der Art der Maschine, in welcher das bandförmige Material, nachdem es mittels der erfindungsgemässen Falteinrichtung gefaltet worden ist, weiteren Behandlungsstufen unterworfen werden soll. Die oben beschriebene und auf der Zeichnung schematisch dargestellte Verpackungsmaschine stellt somit nur ein Beispiel der Verwendung der erfindungsgemässen Falteinrichtung und ihrer Kombination mit anderen Teilen einer Verpackungsmaschine dar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Falteinrichtung für eine Verpackungsmaschine, wo ein bandförmiges Verpackungsmaterial mittels eines drehbar gelagerten Rades längs einer längsgehenden Linie gefaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad (1) wenigstens teilweise in eine Führung (3) im wesentlichen V-förmigen Querschnittes hineinragt, und zwar so, dass der Umkreis des Rades sich in der Nähe der Spitze des V befindet.UNTERANSPRÜCHE 1. Falteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Rad zugekehrte Ende der Führung unter einem Winkel von weniger als 900 zum Boden der Führung abgeschrägt ist, wobei das Ende (5) des Bodens sich im wesentlichen radial unter dem Mittelpunkt (6) des Rades befindet.2. Falteinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten (7) der Führung an dem dem Rad zugekehrten Ende derselben vom Rad hinweg nach aussen umgebogen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK495961A DK96964C (da) | 1961-12-12 | 1961-12-12 | Foldemekanisme til en pakkemaskine. |
Publications (1)
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ID=8138189
Family Applications (1)
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| CH1386262A CH398434A (de) | 1961-12-12 | 1962-11-27 | Falteinrichtung für eine Verpackungsmaschine |
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Families Citing this family (2)
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1961
- 1961-12-12 DK DK495961A patent/DK96964C/da active
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1962
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- 1962-11-27 CH CH1386262A patent/CH398434A/de unknown
Also Published As
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|---|---|
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