CH398463A - Wasserspielbrunnen mit mehrfach steuerbaren Strahldüsen - Google Patents

Wasserspielbrunnen mit mehrfach steuerbaren Strahldüsen

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Publication number
CH398463A
CH398463A CH1085761A CH1085761A CH398463A CH 398463 A CH398463 A CH 398463A CH 1085761 A CH1085761 A CH 1085761A CH 1085761 A CH1085761 A CH 1085761A CH 398463 A CH398463 A CH 398463A
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CH
Switzerland
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fountain
rotary drive
pipe elbows
disc body
rotatably mounted
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Application number
CH1085761A
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English (en)
Inventor
Twaroch Johannes Dr Dipl-Ing
Original Assignee
Seidl Karl
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B17/00Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups
    • B05B17/08Fountains

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  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description


      Wasserspielbrunnen    mit mehrfach steuerbaren Strahldüsen    Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen       Wasserspielbrunnen        mit    mehrfach steuerbaren  Strahldüsen. Dieser     Wasserspielbrunnen    ist erfin  dungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die zu  den Düsen     führenden    Kanäle in zwei     Rohrkniestük-          ken    verlaufen,

   von denen das eine     im    Gehäuse der  Wasserzuleitung und das zweite auf dem ersten  Kniestück     drehbar    gelagert ist und die beiden Rohr  kniestücke     voneinander    unabhängige     Drehantriebe     besitzen.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend  anhand     eines    in der Zeichnung, in lotrechtem Mittel  schnitt, dargestellten,     ,ein    Ausführungsbeispiel bilden  den,     Wasserspielbrunnens    näher erläutert.  



  An einem ruhend verlegten     Wasserzuleitungsstut-          zen    1, der gleichzeitig als Drehzapfen dient, ist mit  tels des     Wälzlagers    2 ein Rohrstück 3 gelagert, das  unten     einen        Stirnzahnkranz    4 und am oberen Ende  einen     scheibenförmig    ausgebildeten Hohlkörper 5  trägt, durch welchen das zentral zuströmende Wasser  nach der Peripherie geleitet wird. Der scheibenför  mige Hohlkörper besteht aus einer unteren Scheibe 6  und einer oberen Scheibe 7, welche am äusseren  Rand     miteinander    verschraubt sind. Die Scheibe 7  besitzt in der Mitte eine Montagebohrung, welche  durch einen aufgeschraubten Deckel 8 verschlossen  ist.  



  Am äusseren Umfang des Scheibenkörpers 5 sind  eine grössere Zahl, z. B. acht oder zwölf Strahldüsen  drehbar gelagert. Diese     Strahldüsen    bestehen aus  einem hohlen     Bolzen    10, der unten durch eine  Schraube 11 verschlossen ist und     eine        seitliche        Ein-          strömöffnung    12 besitzt, durch welche das Wasser  vom Hohlkörper 5 zufliesst. Der hohle Bolzen 10 ist  als     stumpfwinkeliges    Rohrkniestück ausgebildet,  indem er im obersten Teile ein schräg angesetztes    Rohrstück 13 aufweist.

   Auf diesem Rohrstück 13 .ist  ein weiteres,     stumpfwinkeliges    Rohrstück 14, 15       drehbar    gelagert, welches in der eigentlichen  Strahldüse 16 endet. Die beiden Rohrstücke 13 und  14 sind durch eine     Schraubhülse    17 umgeben und  gegen aussen abgedichtet.

   Um das Kniestück 10, 13       drehend    antreiben zu können, ist auf dem     Hohlbolzen     10 ein kleines Zahnrad 18 fest aufgesetzt. über dem  Zahnrad 18 ist     ein    weiteres Zahnrad 19 lose drehbar  auf den     Hohlbolzen    10 aufgeschoben, welches einen  zweiten     Kegelzahnkranz    20 trägt, der mit einem ent  sprechenden     Kegelzahnkranz    21 in     Eingriff    steht, der  sich am inneren Ende des Rohrstückes 14 befindet.

    Durch Drehen des     Zahnrades    18 beschreibt somit  das Rohrstück 13 einen nach oben     offenen    Kegel und  durch Drehen des Zahnrades 19 beschreibt das  Rohrstück 15 und mit ihm die Strahldüse 16 einen  nach oben offenen Kegel um die gemeinsame Achse  der Rohrstücke 13 und 14, sodass sich die beiden  Bewegungen summieren.  



  Bei     einer    solchen Anordnung lässt sich durch  Drehung der beiden Zahnräder 18 und 19 der Was  serstrahl nach jedem Punkt eines Kugelsegmentes  richten, das durch den     Scheitelwinkel    a     definiert    ist.  



  Für den     drehenden    Antrieb der Zahnräder 18  und 19 ist folgende Einrichtung getroffen:  Auf     der    Hülse 3 lagert lose     .drehbar        ein    den glei  chen     Teilkreisdurchmesser    wie das Zahnrad 4 auf  weisendes Stirnrad 22, welches von einem ruhend  gelagerten Stirnrad 23 seinen Drehantrieb erhält und  mit einem Zahnrad 24     verkeilt    ist, welches mit einem       Ritzel    25 in Eingriff steht.

   Dieses sitzt     auf    einer  Welle 26, die zwischen zwei     Hohlbolzen    10 an den  beiden Scheiben 5 und 6 des Hohlkörpers drehbar  gelagert ist und an der Oberseite ein     Ritzel    27 trägt.  Dieses     Ritzel    27 ist mit zwei benachbarten     Ritzeln    18           in    Eingriff und     diese    sind wieder über weitere Zwi  schenräder mit den nächsten     Kitzeln    18 in     Eingriff,     sodass sich     ein    geschlossener Kranz von ineinander  eingreifenden Zahnrädern ergibt und alle Kitzel 18  sich drehen,

       wenn    das     Zahnrad    23 .angetrieben     wird.     Der drehende Antrieb der Zahnräder 18     kann    nach  Wahl in durchwegs gleicher oder durch weitere Zwi  schenräder in     abwechselnd        entgegengesetzter    Rich  tung erreicht werden. Es ist klar,     dass    man denselben  Antriebseffekt auch z. B. durch eine Kette     erreichen     kann,     die    aussen oder teils an der Aussen- und teils  an der Innenseite über die Zahnräder 18 geführt  wird.  



  Für den Antrieb der Zahnräder 19 ist eine ganz  analoge     Anordnung    getroffen, die aus dem ruhend       gelagerten        Antriebszahnrad    30, dem an der Nabe des  Zahnrades 23 gelagerten Zahnrad 31, einem damit  fest verbundenen Zahnrad 32 und einem aus der  Zeichnung nicht     ersichtlichen    Kitzel besteht, welches  ganz analog wie das     Kitzel    25 auf einer zwischen  zwei     Hohlbolzen    10 an den Scheiben 5, 6 gelagerten  Welle sitzt, welche an ihrem oberen Ende     ein    dem  Kitzel 27 analoges Kitzel trägt, das wieder ganz ana  log zum Antrieb des     Zahnrades    18 die Zahnräder 19       antreibt.     



  Es ist zu beachten, dass der Antrieb der Zahnrä  der 18 und 19     voneinander        völlig    unabhängig ist und  sich gegenseitig nicht     beeinflusst.    Es ist     ferner    zu be  achten, dass auch die die Strahldüsen tragende  Scheibe 5 durch das     Zahnrad.    4     in    Drehung versetzt  werden kann, wobei die Kitzel 25 und ebenso     die    mit  dem     Zahnrad    32 in     Eingriff    stehenden Kitzel, auch       wenn        die    Zahnräder 24 und 32 festgehalten werden,

    sich auf diesen     Zahnrädern    abwälzen und so einen  Drehantrieb     erhalten,    den man durch entsprechenden  gleichsinnigen Antrieb der Zahnräder 24 bzw. 32 ge  gebenenfalls kompensieren und auf Null reduzieren  kann.  



  Die Zahnräder 4, 23 und 30 werden zweckmässig  je durch einen gesonderten, langsam laufenden, vor  zugsweise eine Drehzahländerung und Drehumkehr       gestattenden    Elektromotor, gegebenenfalls auch  durch einen Motor mit nachgeschaltetem, stufenlos       veränderlichem    Getriebe     angetrieben.    Die Elektro  motoren werden über einen     Kontroller    elektrisch ge  steuert, der selbst wieder motorisch angetrieben ist,  sodass man durch entsprechende     Einrichtung    des       Kontrollers    nach     Belieben    die     einzelnen    Antriebe     in     Bewegung setzen oder stillegen,

   langsam oder schnel  ler laufen lassen oder die Drehrichtung umkehren       kann,    sodass sich eine unendliche     Vielfalt    der Bewe  gungen der     Wasserstrahlen    erzielen lässt.  



  Die Scheibe 5     trägt    am äusseren     Rande,    im Quer  schnitt gesehen, einen schräg nach oben ragenden  Arm 34. Die sich dadurch ergebende     Vertiefung    28       nimmt    -die     Antriebselemente    1,8, 19, 27 auf und ist  gegen oben durch ein Lochblech 35 abgedeckt, das  zwar das Wasser, aber keine .groben     Verunreinigun-          gen        eindringen    lässt.

   Die über das Lochblech 35       aufragenden    Antriebselemente 20 und 21 .sind, um    der Beweglichkeit der Strahldüse Rechnung zu tra  gen, durch einen elastischen Balgen 36 umschlossen,  der an seinem Rande mittels eines am Lochblech 35  festgemachten Ringes 37 gehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wasserspielbrunnen mit mehrfach steuerbaren Strahldüsen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Düsen (16) führenden Kanäle in zwei Rohrkniestük- ken (10, 13, 14, 15) verlaufen, von denen das eine (10, 13) im Gehäuse (5) der Wasserzuleitung und das zweite (14, 15) auf dem ersten Kniestück (10, 13) drehbar gelagert ist und die beiden Rohrkniestücke (10, 13, 14, 15) voneinander unabhängige Drehan=- triebe (18, 19) besitzen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Wasserspielbrunnen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Teile der Rohrkniestücke (10, 13, 14, 15) miteinander einen stumpfen Winkel einschliessen. 2. Wasserspielbrunnen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf dem ersten Rohr kniestück (10, 13) ein Drehantriebsorgan (18) für den eigenen Drehantrieb fest angebracht und ein zweites Drehantriebsorgan (19) lose gelagert ist,
    wobei. das zweite Drehantriebsorgan (19) über ein Kegelräder- paar (20, 21) oder Kegelreibgetriehe mit :dem zweiten Rohrkniestück (14, 15) gekuppelt ist.
    3. Wasserspielbrunnen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass .die Rohrkniestücke (1ö, 13, 14, 15) über den Umfang eines als Wasserzuleitung ausgebildeten, hohlen, mit einem Drehantrieb (4) versehenen Scheibenkörpers (5) verteilt sind, wobei die ersten Rohrkniestücke (10, 13) im Scheibenkörper (5)
    drehbar gelagert sind und die von diesen getragenen ersten Drehantriebsorgane (18), mittels .eines in sich geschlossenen Antriebsorga nes von einer Welle (26) aus bewegbar sind, welche Welle (26) am Scheibenkörper (5) drehbar gelagert ist, diesen durchsetzt und deren anderes Ende dre hend angetrieben ist. 4. Wasserspielbrunnen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, ,dadurch gekennzeichnet, dass die auf den ersten Rohrkniestücken (10;
    13) lose gelager ten Drehantriebsorgane (19) für die zweiten Rohr kniestücke (14, 15) einen dem Antrieb der ersten Rohrkniestücke (10, 13) analogen Drehantrieb (30, 31, 32) besitzen.
    5. Wasserspielbrunnen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass :die Drehantriebsorgane (18, 19) für die Rohrkniestücke in einer Vertiefung der Oberseite des hohlen Schei benkörpers (5) sitzen und gegen aussen durch eine gelochte Platte (35) und in den über die Deckplatte vorragenden Teilen (20, 21) durch eine elastische Hülle (36) abgedeckt sind.
CH1085761A 1961-04-28 1961-09-19 Wasserspielbrunnen mit mehrfach steuerbaren Strahldüsen CH398463A (de)

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AT334061A AT223139B (de) 1961-04-28 1961-04-28 Mehrfach steuerbare Strahldüse, insbesondere für Springbrunnen

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Publication Number Publication Date
CH398463A true CH398463A (de) 1966-03-15

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ID=3549044

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AT223139B (de) 1962-08-27

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