CH398703A - Relaiswähler - Google Patents
RelaiswählerInfo
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- CH398703A CH398703A CH1169862A CH1169862A CH398703A CH 398703 A CH398703 A CH 398703A CH 1169862 A CH1169862 A CH 1169862A CH 1169862 A CH1169862 A CH 1169862A CH 398703 A CH398703 A CH 398703A
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H63/00—Details of electrically-operated selector switches
- H01H63/36—Circuit arrangements for ensuring correct or desired operation and not adapted to a particular application of the selector switch
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Description
Relaiswähler Die Ausgangskontakte von Relaiswählern werden bekanntlich von Relais, betätigt, die einander der Reihe nach im Rhythmus der Wählimpulse einschal ten. Hierzu sind getrennte Ansprech- und Haltestrom kreise vorgesehen, an die die Relais während der Wahl in der Reihenfolge ihrer Belegung angeschlossen werden.
Sowohl die Ansprechstromkreise als auch die beiden Haltestromkreise werden abwechselnd im Rhythmus der Wählimpulse eingeschaltet, wozu bei den bekannten Schaltungen weitere Impulsempfangs relais vorgesehen sind, deren Kontakte sich wegen ihrer grossen Schalthäufigkeit bald abnützen, was sich besonders ungünstig auswirkt, da gerade vom Funktionieren dieser Kontakte das einwandfreie Ar beiten des Wählers abhängt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Relaiswähler mit in getrennte Ansprech- und Haltestromkreise ge schalteten Relais zur Betätigung der Wählerausgangs kontakte, bei dem dieser Nachteil vermieden wird. Erfindungsgemäss sind zur Ein- und Ausschaltung der Ansprech- und Haltestromkreise durch die Wähl impulse gesteuerte, mit elektronischen Schaltelemen ten ausgestattete Kippstufen vorgesehen.
Hierdurch wird das Schalten der am häufigsten einer Umschal tung unterliegenden Stromkreise von elektronischen Schaltern übernommen, die keiner Abnützung unter liegen und überdies die Möglichkeit bieten, die Durch laufgeschwindigkeit des Wählers bedeutend zu stei gern, wodurch dessen Wirtschaftlichkeit und Verwen dungsmöglichkeiten erhöht werden. Die Verwendung zuverlässiger Bauelemente in der Aussteuerschaltung erhöht auch die Lebensdauer des ganzen Wählers.
Bei Relaiswählern mit je zwei getrennten An sprech- und Haltestromkreisen, an die die Relais in ihrer Belegungsreihenfolge abwechselnd angeschaltet sind, erweist es sich als vorteilhaft, zur Ein- und Aus schaltung zweier Ansprechstrornkreise einerseits und zweier Haltestromkreise andererseits., zwei bistabile Kippstufen vorzusehen, deren Schaltfolge durch eine einer der beiden Kippstufen vorgeschaltete Gatter vorstufe festgelegt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Mit R1, R2<B>...</B> R9, R0 sind zehn Relais zur Betätigung der Ausgangskontakte r11, r21<B>...</B> r91, r01 des Wählers bezeichnet, die beim Wählvorgang der Reihe nach im Rhythmus der Wähl- impulse belegt werden. Mit Al und A2 sind die Spei seleitungen zweier Ansprechstro#mkreise und mit Hl und H2 die Speiseleitungen zweier Haltestromkreise der Relais R1<B>...</B> R0 bezeichnet.
Alle ungeradzahli- gen Relais R1, R3<B>...</B> R9 sind mit Selbsthaltekon- takten r12, r32 <B>...</B> r92 an die Speiseleitung Hl und alle geradzahligen Relais R2<B>...</B> R0 mit den zugehö rigen Selbsthaltekontakten r22 <B>...</B> r02 an die Speise leitungen H2 geschaltet. Jedes Relais ist über einen Arbeitskontakt des vorhergehenden Relais an eine der beiden Speiseleitungen<B>Al.</B> bzw.
A2 geschaltet, derart, dass die ungeradzahligen Relais R1 . . . R9 über die Arbeitskontakte r03 . . . r83 der geradzahligen Relais an der Speiseleitung A 1 und die geradzahligen Relais R2<B>...</B> R0 über die Arbeitskontakte r13 . . . r93 der ungeradzahligen Relais an der Speiseleitung A2 liegen.
Zum Unterschied von allen anderen Relais ist das. Relais R1 mit einem zusätzlichen Ruhekontakt a1 eines Relais A an die Speiseleitung H1 geschaltet. Dem Relais A sind Arbeitskontakte r14. . . r04 der Relais R1 . . . R0 parallel zueinander vorgeschaltet, so dass das Relais A immer angezogen ist, wenn auch eines der Relais R1<B>...</B> R0 angesprochen hat.
Damit ist auch gewährleistet, dass der Kontakt a1 immer nur dann geschlossen ist, wenn alle anderen Relais abge fallen sind.
Mit K1 ist eine bistabile Kippstufe bezeichnet, deren Ausgänge an die Speiselesungen A1 und A2 in den Ansprechstromkreisen geschaltet sind. Die Ausgänge einer weiteren Kippstufe K2 sind an die Speiseleitungen Hl und H2 in den Haltestromkreisen geschaltet. Der Kippstufe K2 ist überdies eine aus zwei Koinzidenzgattern G1 und G2 bestehende Gat- tervorstufe vorgeschaltet.
Die Wählimpulse werden über eine Leitung W zugeführt und durch Differentiation an den Kippstufen wirksam, derart, dass die Kippstufe K1 durch positive und die Kippstufe K2 durch negative Impulsspitzen gekippt wird.
An die Kippstufe K2 gelangt nur dann ein Impuls, wenn, entweder das Gatter Gl durch Spannung am Ausgang A'1 der Kippstufe K1 oder das Gatter G2 durch Spannung am Ausgang H'1 der Kippstufe K2 geöffnet wird. Hiedurch wird erzielt, dass vom Anfangszustand ausgehend die Wählimpulse der Kippstufe 2 erst nach der Kippstufe 1 zugeführt werden.
Mit S ist eine Stellimpulsleitung bezeichnet, über die zu Beginn eines Wählvorganges ein Rück stellimpuls über die Gleichrichterdioden Dl und D2 an beide Kippstufen K1 und K2 geführt wird, der damit den Anfangszustand herstellt.
Aus allen angeführten Schaltungsmerkmalen er gibt sich im Zuge der Wählimpulsfolgen folgender Ablauf der Spannungszustände der Leitungen W, A 1, <I>A2, Hl, H2</I> und der Schaltzustände der Relais R1<B>...</B> R0. Mit L ist bei den Leitungen das Vor handensein einer Spannung bzw. bei einem Relais der Ansprechzustand gekennzeichnet, während eine O bei einer Leitung den spannungsfreien Zustand bzw.
bei einem Relais den Abfallzustand anzeigt:
EMI0002.0040
<I>W <SEP> Al <SEP> A2 <SEP> Hl <SEP> H2</I> <SEP> R1 <SEP> R2 <SEP> R3 <SEP> R4 <SEP> R5 <SEP> ...
<tb> O <SEP> L <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> O
<tb> = <SEP> Anfangszustand
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<tb> <B>0</B> <SEP> L <SEP> <B>0</B> <SEP> L <SEP> <B>0 <SEP> 0 <SEP> 0</B> <SEP> L <SEP> <B>0 <SEP> 0</B> Diese Tabelle ist in analoger Weise für alle Relais zu ergänzen und bis zum neuerlichen Ansprechen des Relais 1 fortzusetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Relaiswähler mit in getrennte Ansprech- und Haltestromkreise geschalteten Relais zur Betätigung der Wählerausgangskontakte, dadurch gekennzeich net, dass zur Ein- und Ausschaltung der Ansprech- und Haltestromkreise <B>(A1,</B><I>A2; Hl, H2)</I> durch die Wählimpulse gesteuerte, mit elektronischen Schalt elementen ausgestattete Kippstufen (K1, K2) vorge sehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Relaiswähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ein- und Ausschaltung zweier Ansprechstromkreise einerseits und zweier Haltestromkreise anderseits zwei bistabile Kippstufen vorgesehen sind, deren Schaltfolge durch eine einer (K2) der beiden Kippstufen vorgeschaltete Gatter vorstufe (G1, G2) festgelegt ist.2. Relaiswähler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gattervorstufe aus zwei parallel geschalteten Koinzidenzgattern (G1, G2) be steht, deren jedes mit einem seiner Eingänge an die Wählimpulsleitung (W) und mit dem anderen Ein gang an je einen Ausgang (A'1 bzw. H'1) jeder der beiden Kippstufen (K1, K2) geschaltet ist.3. Relaiswähler nach einem der vorhergehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippstufen (K1, K2) über Gleichrichter<I>(D1, D2) an</I> eine Stellimpulsleitung (S) angeschlossen sind, die zur Übertragung von zur Herstellung des Anfangszu standes der Kippstufen (K1, K2) gelieferten Impulsen dient. EMI0002.0066 L <SEP> O <SEP> L <SEP> L <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> L <SEP> L <SEP> O <tb> O <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> L <SEP> O <tb> L <SEP> L <SEP> O <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> L <SEP> L <tb> O <SEP> L <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> L
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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| DE1253767B (de) * | 1965-05-28 | 1967-11-09 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Impulsgesteuerte Zaehl- und/oder Waehlrelaiskette mit Hilfsrelais und Ansprech- und Halteschienen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
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1961
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Also Published As
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| AT232064B (de) | 1964-02-25 |
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