CH399013A - Brenner für flammenphotometrische Zwecke - Google Patents

Brenner für flammenphotometrische Zwecke

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CH399013A
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CH1130361A
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Isreeli Jack
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Technicon Instr
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    • G01N21/71Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light thermally excited
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Description


  
 



  Brenner für flammenphotometrische Zwecke
Die Erfindung bezicht sich auf einen Brenner für slammenphotometrische Zwecke, bei dem   ein    Durch gang für ein brennbares Gasgemisch und eine Kapillarröhre für   die    zu untersuchende Probe zur Brennerspitze verlaufen und die Probe in   denF    Unterteil der an der   Brennerspitze    herstellbaren Hauptflamme einführbar ist.



   Es ist bereits ein Brenner für die Flammenspek  tros;kopie    bekannt, durch dessen Körper ein dünnes Rohr axial   hindurdhgeführt    ist.   Über    das eine Ende des Rohres wird ein brennbares   Gasgemisch    zuge  führt,    während das andere Ende an der Spitze des Brennerkörpers liegt. Innerhalb des Körpers wird das Rohr axial und radial verschiebbar festgehalten, damit das obere Rohrende, an   dem    die Hauptflamme   herstellbar    ist, in der   gewünsdliten    Weise   innerhalb    eines die Brennerspitze   bildenden      Ringkörpers    eingestellt werden kann.

   Dieser Ringkörper weist an seiner Oberseite zahlreiche   Bohrungen    auf und ist im Innern hohl, so dass ihm ein   brennbares    Gasgemisch   zugeführt      werden    kann, das oberhalb der Bohrungen verbrennt und dort zahlreiche Zündflam- men bildet, deren untere Enden bis zum   Ringkörper    reichen und diesen erwärmen. Durch ein Loch im Ringkörper ist eine Kapillarröhre hindurchgeführt, die am unteren Ende   der      Hauptflamme      endigt,    und über die die flüssige Probe der Flamme   zugeführt    wird.



   Da sich bei dem bekannten Brenner der Ringkörper stark   erwärmt,    wird auch die Kapillarröhre durch Wärmeleitung heiss, was zur Folge hat, dass die   zuzulührende    Probe während des Betriebs starken   Temperaturschwankungen    ausgesetzt   est.    Infolgedessen kommt es vor, dass   die    flüssige Probe schon vor ihrer Einführung in die   Hauptflamme      verdampft    und die Einführung der Probe nachteilig beeinflusst wird.



   Ziel der   Erfindung    ist daher ein Brenner, an dem für quantitative Analysen verschiedener Flüssigkeiten im Hinblick auf eine oder mehrere   Substanzen    eine Spektralflamme und zumindest eine Zündflamme herstellbar sind, bei dem jedoch eine Wärmeübertragung von der   Zündilaruine    auf den Brennerkörper   weitgehend      vermieden    ist. Ferner   soli      auf    die übliche   Wasserkühlung    derartiger Brenner verzichtet werden können, ohne dass sich der   Brennerkörper    oder die   Zaleitungen wesentlich erwärmen.   



   Bei dem Brenner der   eingangs    bezeichneten Art läuft daher gemäss der   Erfindung    seitlich am Brennerkörper zumindest eine dünne Röhre, durch die ein brennbares   Gasgemisch      zur    Herstellung einer   Zündfiamme    hindurchleitbar ist, unter Zwischenschaltung eines Luftabstandes zum Brennerkörper bis in die Höhe der Brennerspitze entlang.



   Es können mehrere dünne Röhren rund um die Spitze des Brennkörpers   angeordnet    sein, wobei sie in diesem   Falle    vorzugsweise an ihrem   Austritts-    ende denselben   Winkel abstand    voneinander aufweisen.



     Vorzugsweise    stehen dabei die   dünnen    Röhren an ihrem einen Ende mit   einer    Verteilerleitung in Verbindung, die   einerseits    an dem   Brennerkörper    be  fertigt    ist und andererseits einen   solchen    Abstand von der Brennerspitze aufweist, dass die Wärmeleitung durch die dünnen Röhren bis zu ihr oder über sie zum Brennerkörper vernachlässigbar ist.



   Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind nachstehend   anhand    der diese darstellenden Zeichnungen näder eläutert.



   Es zeigen:    Fig.    1 einen Längsschnitt durch einen Brenner gemäss der Erfindung ;
Fig. 2 eine Aufsicht auf den Brenner gemäss Fig. 1;  
Fig. 3 in vergrössertem Masstab   einen    Schnitt entlang der Linie 3-3 der Fig.   I ;   
Fig. 4   eben, falls    in vergrössertem masstab einen Schnitt entlang der Linie 4-4 der Fig. 1 ;
Fig. 5 wiederum   vergrössent,    einen Schnitt entlang der Linie 5-5 der Fig. 1.



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt der gesamthaft mit 12 bezeichnete Brenner starre   Ansdhlussrohre    16 und 18, mit denen dieser an einen nicht dargestellten Ventilblock im Abstand von   demselben    angeschlossen ist. Die Anschlussrohre 16 und 18 dienen dazu, dem Brenner 12 eine   brennbare      Gas. mischung    zuzuführen.



   Der Brenner 12 besitzt einen Hauptkörperteil 26, der eine zentrale vertikale Bohrung 28 aufweist, die eine vertikale Leitung für die brennbare Gasmischung   darstellt,    die aus   eiIem    geeigneten. brennbaren Gas wie z. B. Propan Zyangas und einem Gas   zur    Unterstützung   der    Verbrennung, wie z. B.



  Sauerstoff besteht. Die Bohrung erstreckt sich zu dem oberen Ende oder Kopf   Ides    Körperteils, um eine zentrade Öffnung 30 an diesem Kopf zu ergeben.



  Eine Kapillarröhre 32 mit kleinem Durchmesser erstreckt sich durch die Bohrung 28. Das obere Auslassende der Kapillarröhre 32 ist an der   Öffn ung    30 zur Einführung der zu analysierenden Flüssigkeit in die Hauptflamme des Brenners vorgesehen, dessen Basis an   der    Öffnung 30 ausgebildet ist, um die Spektralflamme herzustellen.

   Der Durchmesser der Kapillarröhre 32 ist etwas geringer als der Durchmesser der   Öffnung    30, so dass die brennbare Gasmischung aus dem Brennkörper in die Spektralflamme einströmen kann.   Das    Röhrchen 32 ist in einer Kapillarhülse 34 (Fig. 3) befestigt, die in zentraler Lage in der Bohrung 28 mit Hilfe einer   Sdhraube    36 angeordnet ist, um einen   Zwischen-    raum   zwischen    den Wänden der Bohrung und der   Aussenfläche    der Kapillarhülse freizulassen, damit die   Gas, mischung    hindurchtreten kann.

   Die Röhrchen 32 und 34 sind mit einem Stopfen 38 verbunden, der in das untere Ende des Körperteils 26 eingeschraubt ist, um die Röhrchen in   ihrer    Lage in der   Bohrung    28 zu haltern.



   Eine Reihe   vertikal    verlaufender Leitungen 40 ist an dem oberen Teil des   Körperteils.    26 des Brenners vorgesehen. Diese sind in einem Kreis nahe der Öffnung 30 angeordnet und voneinander und von den bogenförmigen Wänden 42   des    Oberteils des Körperteils getrennt. Durch diese Leitungen gelangt eine brennbare Gasmischung zur Zündung an deren oberen Enden, um eine   H. ilfsflamme    herzustellen, die die Spektralflamme umgibt und in   deren      Nähe    vorgesehen ist, um das Erlöschen   Ider    Spektralflamme zu verhindern.

   Wegen des Abstandes zwischen den Leitungen 40 und den Wänden 42 des Körperteils des Brenners ergibt sich ein wärmeisolierender Luftspalt zwischen den Leitungen und   Idem    oberen Teil des Körperteils, um die Wärmeübertragung von den   heissen    Leitungen auf   Iden    Körperteil auf einem Minimum zu halten und dadurch eine Verdampfung der Probe zu   verhindern,    die in der Leitung 32   fliesst.   



  Eine derartige Verdampfung ist zu vermeiden, damit ein konstanter   Durchfluss    der Probe zu der Spektralflamme erfolgt. Die Leitungen sind an ihren unteren Enden an dem Körperteil des Brenners befestigt. Da die   Leitungen    jedoch   verhältnismässig    klein sind, wird durch Leitung wenig Wärme von den unteren Teilen der Leitung auf den Brennerkörper übertragen. Daraus ist ersichtlich, dass ein vorteilhafter Brenner vorliegt, der sehr gut geeignet ist, eine   Flamme    hoher Temperatur zu liefern, was besonders für Spektralanalysen von Bedeutung ist,   dime    dass eine   Wasserkühlung    des   Brenners    erforderlich wäre.



  In dieser   Hinsicht    ist zu bemerken, dass die Ge  schwindigkeit    der brennbaren Gasmischung zu der   Öffnung    30 verhältnismässig gross ist, so dass die Spektralflamme etwas oberhalb des oberen Endes des Körperteils des   Brenners    ohne Kontakt mit diesem beginnt und deshalb keine bemerkenswerte Wärmemenge auf den Brenner überträgt. Andererseits ist die   Strömungsgeschwindigkeit    der brennbaren   Gasmischung    für die   Hilfsflamme    beträchtlich niedriger als die   Strömungsgesdhwindigkeit    der Gasmischung für die Spektralflamme, so dass die Hilfsflamme unmittelbar an dem oberen Ende der Leitungen 40 brennt und diese Leitungen durch Wärmeleitung aufheizt.

   Obwohl drei Leitungen 40 dargestellt sind, können natürlich auch mehr als drei Leitungen verwandt werden, falls dies   erwünscht    ist.



   Die Leitung 16 fährt die brennbare Gasmischung von dem Ventilblock zu dem Brenner 12, und das Auslassende 44 (Fig. 5) der Leitung ist in dem unteren Teil des Körperteils 26 des Brenners angebracht und steht in Verbindung mit einer Leitung 46, die mit der   Bohrung    28 in Verbindung steht. Die Leitung 18 führt die brennbare   Gasmischung    für die   Hilfsflammle    von dem   Ventilblock    zu dem Brenner, und das Auslassende 48 der Leitung ist an dem unteren Teil des Körperteils 26 des Brenners befestigt.



  Eine vertikale Leitung 50 verbindet die Leitung 18 mit einem ringförmigen Glied 52 (Fig. 4), das auf dem Körper   des    Brenners angebracht ist. Die Leitung 50 ist mit einer inneren ringförmigen Leitung 54 verbunden, die in dem Glied 52 vorgesehen ist.



  In Verbindung mit dem unteren Ende jeder der Leitungen 40 für die Hilfsflamme ist eine vertikale Leitung 56 (Fig. 1) und eine horizontalee Leitung 58 in dem Körper des   Brenners      ausgebildet.    Die Leitung 58 steht in   Verbindung    mit der ringförmigen Leitung 54. Es ist ersichtlich, dass die Leitung 50 das brennbare Gasgemisch zu der ringförmigen Leitung 54   fährt,    die als Verteiler wirkt, und dass die Mischung von dem Verteiler zu jeder der Leitungen 40 über Leitungen 58 bzw. 56   geführt    wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brenner für flammenphotometrische Zwecke, bei dem ein Durchgang für ein brennbares Gasgemisch und eine Kapillarröhre für die zu untersuchende Probe zur Brennerspitze verlaufen und die Probe in den Unterteil der an der Brennerspitze herstellbaren Hauptflamme. einführbar ist, dadurch gekennzeich nest, dass seitlich am Brennerkörper (26) zumindest eine dünne Röhre (40), durch die ein brennbares Gasgemisch zur Herstellung einer Zündflamme hindurchleitbar ist, unter Zwischenschaltung eines Luftabstandes zum Brennerkörper (26) bis in die Höhe der Brennerspitze (30) entlangläuft.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere dünne Röhren (40) rund um die Spitze (30) des Brennerkörpers (26) herum angeordnet sind.
    2. Brenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhren (40) an ihrem Austrittsende denselben Winkelabstand voneinander aufweisen.
    3. Brenner nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dünnen Röhren (40) an ihrem einen Ende mit einer Verteilerleitung (52) in Verbindung stehen, die einerseits am Brennerkörper (26) befestigt ist und andererseits einen solchen Abstand von der Brennerspitze hat, dass die Wärmeleitung durch die dünnen Röhren (40) bis zu ihr oder über sie bis zum Brennerkörper vernach lässigbar ist.
CH1130361A 1960-10-07 1961-09-28 Brenner für flammenphotometrische Zwecke CH399013A (de)

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US3177758A (en) 1965-04-13

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