CH399027A - Druckapparat für Wertkarten, insbesondere Fahrkarten - Google Patents

Druckapparat für Wertkarten, insbesondere Fahrkarten

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CH399027A
CH399027A CH1262460A CH1262460A CH399027A CH 399027 A CH399027 A CH 399027A CH 1262460 A CH1262460 A CH 1262460A CH 1262460 A CH1262460 A CH 1262460A CH 399027 A CH399027 A CH 399027A
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CH1262460A
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Inventor
Haseloff Fritz
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Licentia Gmbh
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  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description


  Druckapparat     für    Wertkarten,     insbesondere        Fahrkarten       Die Erfindung bezieht sich auf einen Druck  apparat für Wertkarten, insbesondere Fahrkarten,  mit einer grösseren Anzahl von im Druckapparat  untergebrachten, wahlweise in eine Druckstellung zu  bringenden     Druckplatten.     



  Bei bekannten Einrichtungen dieser Art, vor  nehmlich bei     Fahrkartendruckern,    sind in einem  schachtartig ausgebildeten Behälter Druckstöcke in  Gestalt von Druckplatten angeordnet, die zum Druck  vorgang automatisch aus diesem herausgezogen, an  den Druckort gebracht und danach wieder zurück  gelegt werden. Die     Aufbewahrung    einer grösseren  Anzahl von Druckplatten setzt ein raummässig um  fangreiches Gerät voraus. Ausserdem     erfordert    der  Transport der Druckplatten zum     Druckort    und zu  rück eine     verhältnismässig        komplizierte    Automatik.

    In der Regel liefern solche Druckapparate neben  der Wertkarte     bzw.    der     Fahrkarte    auch alle nötigen  Daten für eine Abrechnung und für verwaltungs  technische Unterlagen, wie z. B. Statistiken. Die  Drucker besitzen daher allgemein     Prüfstreifeneinrich-          tungen,        Addierwerke    sowie     Gattungs-    und Sorten  zähler. Diese Bauelemente haben den Zweck, die  ausgegebenen Wertscheine     geld-    und stückmässig zu  erfassen.  



  Diese hohen und vielseitigen Anforderungen an  derartige Druckapparate haben zu ziemlich auf  wendigen,     komplizierten    und damit sehr teueren  Druckerkonstruktionen geführt, die infolgedessen  wirtschaftlich nur in mittleren und grösseren Fahr  kartenausgaben einsetzbar sind.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  Druckapparat für     Wertkarten,    insbesondere Fahr  karten zu schaffen, der in seinem Aufbau     möglichst     klein, einfach und billig ist, indem der     maschinelle     Aufwand bewusst begrenzt gehalten ist, und der    trotzdem praktisch alle für Kontrolle und     Statistik     notwendigen Angaben liefert, der sich daher auch für  die     Mechanisierung    der     Fahrkartenausgabe    in kleinen  und kleinsten Fahrkartenausgaben eignet.  



  Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungs  gemäss darin, dass die Druckplatten     bandförmig    an  einandergereiht sind und zwischen zwei     Aufwickel-          spulen    für dieses     Druckplattenband    zur Auswahl  einer bestimmten Druckplatte hin und her bewegbar  sind, dass über der Auswahlstellung für die Druck  platten ein senkrecht auf das Band zu bewegbarer  Hubkopf angeordnet ist,

   der als Träger für Preis  druckwerke und     ein        Addierwerk    dient und zur Ein  stellung derselben auf den der ausgewählten Druck  platte zugeordneten Preis eine der Stellenzahl der       Preise    entsprechende     Zahl    von verschiebbaren Zahn  stangen     aufweist,        sowie    ein Stiftfeld, über das die       Zahnstangen    von einer     mit    der Druckplatte verbun  denen     Preislochplatte        gesteuert    werden, und dass  ferner ein quer zur Bandrichtung verschiebbarer  Druckwagen oder     -schlitten    vorgesehen ist, der als  Einführer,

   Druckunterlage und Auswerfer für die       Wertkartenpappe    dient und das     Druckplattenband     unterfährt.  



  Durch die Anwendung dieser prinzipiellen Auf  bauregeln werden wesentliche Vereinfachungen im  Aufbau eines     Wertkartendruckers    ermöglicht, die vor  allem in einer Verminderung der Zahl der notwen  digen Konstruktionselemente und in einem relativ ge  ringen Raumbedarf bestehen, so dass ein solcher  Druckapparat bei einer Unterbringung von bis     zu     etwa 300 verschiedenen Druckplatten noch     als    Tisch  gerät ausgebildet werden kann.  



  Die besonderen Vorteile dieses Aufbaus sind vor  allem darin zu erblicken, dass durch die Anordnung  der Druckplatten eine optimale Raumausnutzung und      eine rasche und einfache Auswahl der gewünschten  Druckplatte erzielt werden kann, die einen ma  schinellen Antrieb unnötig erscheinen lässt. Der Er  satz der Preistypen auf der Druckplatte durch eine       Preislochplatte    ermöglicht es, gleichzeitig ein zen  trales Preisdruckwerk und ein     Addierwerk    zu steuern.  



  Diese und weitere Vorteile können aus der fol  genden Beschreibung eines     Ausführungsbeispieles        für     die Erfindung entnommen werden, das in den       Fig.    1-5 dargestellt ist. Dabei zeigen die       Fig.l    den     Fahrkartendrucker    teilweise im  Schnitt, von vorn bei entfernter Abdeckung,       Fig.    2 von     links,    ebenfalls mit entfernter Seiten  wand und teilweise im Schnitt.  



       Fig.    3 ist eine Draufsicht auf den Druckapparat,       Fig.    4 ein vergrösserter Ausschnitt aus dem Stift  feld, und       Fig.    5     zeigt    einen Teil des Druck- und Preis  plattenbandes,     umfassend    drei Glieder desselben.  



  In diesem Ausführungsbeispiel sind die Preisplat  ten getrennt von den Druckplatten angeordnet und  nur mit diesen gekoppelt, indem das     Magazinband     in zwei in gleicher Ebene nebeneinander laufende  Bänder aufgeteilt ist, von denen das eine die Druck  platten mit dem üblichen feststehenden Text enthält,  während das andere lediglich Kennzeichen für den  Preis der mit dem danebenliegenden Druckstock zu  druckenden Wertkarte enthält, die über entspre  chende     Abtastorgane    die Einstellung sowohl des       Preisdruckwerkes    als auch des     Addierwerkes    von  dem Drucker     bewirken.    Es entfällt hierdurch die  Notwendigkeit,

   im Falle einer Tarifänderung die gan  zen Druckplatten durch neue zu ersetzen oder etwa  auf den     Druckplatten    auswechselbar angeordnete       Preistypen    auf jeder     einzelnen    Druckplatte gegen  neue auszutauschen;     vielmehr    braucht     man    dann       lediglich    das ganze     Preisplattenband    gegen ein neues  solches Band, das ausserhalb des Druckapparates  vorbereitet ist,     auszutauschen,    was eine wesentliche  Zeiteinsparung bei der     Druchführung    der Tarifände  rung bedeutet.

   Ausserdem weist der Hubkopf bei  diesem     Ausführungsbeispiel    ein weiteres Stiftfeld auf,  das von der Druckplatte gesteuert     wird    und einen  durch den Hubkopf geführten Lochstreifen locht, wo  durch Angaben für eine zentrale statistische Aus  wertung der mit dem Druckapparat hergestellten       Fahrkarten    geschaffen werden, die die Anordnung  von bei bekannten     Wertkartendruckern    oft vorge  sehenen und den Aufwand und Raumbedarf des  Druckapparates beträchtlich erhöhender     Gattungs-          und        Sortenzählern    entbehrlich macht.  



  Der im folgenden anhand der Zeichnungen aus  führlich beschriebene Druckapparat enthält noch eine  Anzahl von den Druckplatten getrennte     Sonderzähler.     Bei dem Druckapparat ist ferner die Anordnung so  getroffen, dass ein Teil der Druckstöcke, z. B. die  jenigen, die an sich variabel, jedoch für jede Druck  platte     gleich    sind, wie z. B. das Datumsdruckwerk  oder ein Druckwerk für eine laufende Nummer oder    dergleichen, auf dem Hubkopf angebracht sind, wo  durch sich eine besonders einfache Konstruktion er  gibt.

   Schliesslich weist das Ausführungsbeispiel einen  Druckwagen auf, der gleichzeitig als Träger einer       Kontrollstreifenanordnung    dient und eine für die  Druckplatte und alle weiteren am Hubkopf ange  ordneten Druckwerke gemeinsame     Einfärbeeinrich-          tung    aufweist.  



  Der konstruktive Aufbau des Druckapparates ist  folgender:  Der Drucker besteht aus einer Grundplatte 1,  einem     Maschinengestell    2 und einer Verkleidung 3.  Er besitzt einen Druck- und     Addierwerkkopf    4  und 5, der im folgenden als Hubkopf bezeichnet  werden soll und der sich aus     einem    Gehäuse 6 mit  Nummernwerk 7 und     Datumwerk    8 mit Einstellwerk  8' für die Fahrkarte 9, einem Nummernwerk 10  für den Buchungsstreifen 31, einem     Zeitkartenstem-          pel    12, den Preiswerken 13 für     Fahrkarte    9 und  Buchungsstreifen 11,

   einem Stiftfeld 14 für die Preis  kennung und einem weiteren Stiftfeld 15 für eine       Lochstreifen-Codenummer    aufbaut.  



  Da Fahrkarten bis zu einem Wert von  999,95 DM gedruckt werden sollen, sind dem Druck  werk- und dem     Addierwerkkopf    (4, 5) für je eine  Wertreihe eine Zahnstange 17 für den Werteintrag  der entsprechenden Reihe in das     Addierwerk    sowie  für den Preisaufdruck der genannten Preiswerke  13 für Fahrkarte 9 und Buchungsstreifen 11 zuge  ordnet.  



  In dem Baukörper 6 sind ausserdem eine Sende  lampe 18 und an einer anderen Stelle des Druck  apparates ein Empfänger 19 für statistische Sonder  zähler sowie ein Indexstift 20 für die lagegenaue Fest  legung einer Druckplatte 21 und der Preisplatte 22  gegenüber dem Hubkopf vorgesehen.  



  Das Gehäuse 6 trägt die gesamte     Addierwerkein-          richtung    5, deren Zehnerschaltung über eine biegsame  Welle 23 vom Antrieb her erfolgt. Es ist an Säulen  führungen 24 an gelascht, mit deren Hilfe der Hub  kopf eine vertikale Hubbewegung ausführen kann,  durch die zugleich die erwähnten Nummernwerke  7/10 angetrieben werden. Ein     Datumwerk    8 und  ein     Zeitkartenstempel    12 sind ebenfalls an dem Hub  kopf befestigt und     lassen,sich    von Hand einstellen.  



  Der Druckwagen oder     -schlitten    25 besitzt eine  Aufnahme 26 für die     Fahrkartenpappen.    Er liegt  zwischen den     Spiralspeichern    27 und besitzt Lauf  rollen 28, die sich in ortsfesten Führungsschienen 29  des Apparategestells 2 bewegen. Auf der Unterseite  des Druckwagens 25 ist die Buchungseinrichtung 30  befestigt; zum Zweck der Neubeschickung     mit    Bu  chungsstreifen ist sie herausnehmbar gestaltet. Diese  Buchungseinrichtung 30 ist in bekannter Weise so       ausgebildet,    dass sich eine Papierbahn 31 in einem  bestimmten Arbeitsschritt von einer Papierrolle 32  abwickelt, an einer Druckunterlage 33 vorbeigeführt  wird und dann frei abläuft.

   Erforderlichenfalls kann  diese Papierbahn 31 auch wieder aufgewickelt  werden.      An dem hinteren Ende des Wagens 25 befindet  sich der     Zentraleinfärber    34, der nicht nur die  Druckplatte 21, sondern auch alle Nummern- (710),  Datum- (8) und Preiswerke (13) sowie den Zeit  kartenstempel 12     mit    Farbe versorgt.

   Durch diese  Anordnung ist die     Möglichkeit    gegeben, nach Auf  legen der Leerpappe mit Sichtkontrolle bis kurz vor  dem     Drucken    die Druckplatte 21 des     Spiralbandes     35 zu unterfahren, wodurch der Einfärber 34 keine  zusätzlichen Antriebsmittel benötigt, und der Wagen  25 zugleich als Einführer für die Leerpappe, als  Drucktisch 36 und als Auswerfer für die gedruckte  Fahrkarte benutzt werden kann, was eine erhebliche  Vereinfachung bedeutet. Die Aufnahme für die Fahr  kartenpappen ist so ausgebildet, dass sie sowohl Fahr  karten im üblichen     Edmonson-Format    als auch Zeit  karten aufnehmen kann.  



  Das     Druckplattenmagazin    setzt sich in der Haupt  sache aus zwei     nebeneinanderliegenden    Wickelspulen  58 zusammen und wird     sonst    ohne jede zusätzliche  Aufnahmenut für die Druckplatten 21 mit wirt  schaftlichem Vorteil aus diesen selbst dadurch ge  bildet, dass die einzelnen Druckplatten 21     mit    Schar  nierteilen 59 versehen und durch einen Drahtstift  60 miteinander verkettet sind. Es können dabei je  nach Bedarf Druckplatten für Karten im     Edmonson-          Format    und für Zeitkarten auch in beliebiger Ab  wechslung Verwendung finden.  



  Das     Druckplattenband    35 ist mit seinen Enden  an beiden Wickelspulen 58 befestigt und jeweils an  einer der Spulen ganz oder     teilweise        spiralförmig     aufgerollt. Das Band lässt sich mit Hilfe einer Hand  kurbel 37 wahlweise mehr oder weniger ab- bzw.  aufspulen. Ein Federausgleich 61 an jeder Spule  58     sorgt    dafür, dass das     Druckplattenband    in jeder  Lage gespannt gehalten wird.  



  Die Druckplatte 21 selbst hat     Ausnehmungen    62  für den Durchtritt der Preiswerke und des     Buchungs-          streifen-Nummernwerkes,    ein Lochfeld 63 für die  Schaltung verschiedener Sonderzähler und ein Loch  feld 64, mit dessen Hilfe eine Codenummer auf  einem Lochstreifen gelocht werden kann.  



  Zu jeder Druckplatte 21 gehört eine     Preisloch-          platte    22, deren     einzelne    Glieder ebenfalls in der  vorstehend beschriebenen Weise zu einem Band 69  verbunden sind. Die Platte 22 besitzt für einen fünf  stelligen Preis fünf Wertreihen 66 mit der Kennung  von 0-9. Während die Stellen 67, die das darüber  im Hubkopf liegende Stiftfeld 14 für einen Wertein  trag in das     Addierwerk    5 und für die Einstellung der  Preiswerke 13 beeinflussen, kein Loch haben, werden  die übrigen Stellen 68 der Wertreihen 66 gelocht.

   Es  sei in diesem Zusammenhang darauf     hingewiesen,     dass sich eine Tarifreform bei     vorbereitetem    neuem       Lochplattenband    69 in wenigen Minuten durchführen  lässt, indem man das     Spiralmagazin    bis zur ersten  oder letzten Druckplatte     durchkurbelt,    das Bandende  von der Spule löst, das alte Plattenband durch     das     neue     ersetzt,    wieder zurückkurbelt und dann das    andere Bandende gleichfalls löst beziehungsweise neu  befestigt.  



  Zum Zweck der     Geradführung    des Druckplatten  bandes 35 sind zwei Führungswalzen 70 und Leit  walzen 79 vorgesehen. Eine der     Walzen    70 trägt  dabei zwei Zahnkränze 71, die     mit    je einer Zahn  stangenverzahnung 72 auf der Druck- und Preisplatte  21 zusammenarbeiten und     die    beiden Plattenbänder  synchronisieren. Mit der letztgenannten     Walze    ist  ein     Druckplattennummernanzeiger    80, der von aussen  sichtbar ist, durch eine biegsame Welle 73 verbunden.  Der Anzeiger 80 weist auf die jeweils in Druck  bereitschaft     liegende    Platte 21 hin.

      Das Auswählen der Druckplatte 21 und das  Drucken der Fahrkarte 9     erfolgt    mittels einer Hand  kurbel 37. Beim Auflegen einer Leerpappe auf den  Druckwagen wird der     Wählbetrieb    automatisch auf  den Druckbetrieb umgestellt, indem eine Kupplung  38 mit Hilfe einer     Umsteuereinrichtung,    z. B.     mittels     eines Schaltrelais, umgesteuert wird. Das Schaltrelais  41 steuert dabei eine Kupplung 38 und wird selbst       mit    Hilfe einer Sendelampe 39 und einer Photo  zelle 40 photoelektrisch beim     Einlegen    der Leer  pappen gesteuert.

   Die Kupplung 38     kann    selbst  verständlich auch von Hand bzw. über ein Gestänge       mit    Hilfe des Kupplungsrades 38 mit einer Rille 42  und einem     Winkelhebel    43 umgesteuert werden. Nach  Einschaltung des Druckbetriebes sorgt ein Eintouren  getriebe 44 für den folgerichtigen Funktionsablauf,  wobei das zugehörige     Antriebsmittel    45 durch Ket  tenräder 46 und eine Kette 47     mit    der     Hauptantriebs-          achse    48 des     Druckers    verbunden ist.  



  Diese     Hauptantriebsachse    ist im Apparategehäuse  2 gelagert und hat in der entsprechenden Reihenfolge  für den Hub des     Druckwerkkopfes    4 und des Addier  werkkopfes 5 ein Kurvengetriebe 49, das formschlüs  sig mit     Säulenführungen    24 des Gehäusekopfes ver  bunden ist. Die Säulenführungen sind durch Laschen  78 fest miteinander verbunden. Der Druckwagen 25  wird     mittels    eines     räumlichen        Kurvenzylinders    50  über ein Gestänge 5.1 in Druckbereitschaft gezogen  und nach dem Fahrkartendruck wieder ausgefahren.

    Eine weitere Kurvenscheibe 52 steuert die einzelnen  Zahnstangen 17 im Hubkopf über ein Verbindungs  gestänge 53 und einen     Winkelhebel    54 derart, dass sie  sich durch Zugfedern 55     kraftschlüssig    so lange  bewegen, bis sie durch einen ausgefahrenen Stift 56  des Stiftfeldes 14 der Preiskennung abgefangen und  im weiteren Verlauf der Bewegung wieder in die  Ausgangslage zurückgeführt werden bzw. bis der  durch den Längsschritt der     Zahnstangen    17 darge  stellte und in das     Addierwerk    5 eingetragene Wert  durch das Kurvengetriebe 52, das Gestänge 53 und  den Winkelhebel 54 wieder gelöscht wird.

   Das ge  nannte Verbindungsgestänge 53 ist infolge der Hub  bewegung des Gehäusekopfes 6 und der darin ge  führten     Universalzahnstangen    17 über eine Ausgleich  lasche 57 oder über ein Langloch im     Gestänge    53     mit     den Zahnstangen 17 verbunden.      Ergänzend zu der Buchungseinrichtung 30     ist     noch ein Lochstreifen 74 vorgesehen, der von einem  Trägerkörper 75 ab- und in Verbindung     mit    einem       Schrittschaltwerk    auf einen anderen Trägerkörper 76  aufgewickelt wird. Beim Auflegen des Papierstreifens  74 muss dieser durch einen Schlitz 84 des Druck  werkkopfes 4 geführt werden und über Leitrollen 76  um 90  geschränkt werden.

   Auf der     pultförmigen     Verkleidung des Fahrkartendruckers ist     zweckmässig     aus     Einfachheitsgründen    eine     Blankotafel    77 vorge  sehen. Die einzelnen Kartengattungen bzw. Ver  bindungen werden nach den     örtlichen    bzw. eisen  bahntechnischen Begebenheiten alphabetisch oder  nach ihrer Gangbarkeit geordnet hand- oder ma  schinenschriftlich in ein Suchregister eingetragen.  Zwecks     Sucherleichterung    wird jede Position mit  einer Ordnungsnummer versehen, die auf dem bereits  erwähnten Nummernanzeiger 80 beim Auswählen  der     Druckplatte    21 erscheint. Man hat verschiedene  Möglichkeiten, die Druckplatten zu suchen.

   Erfah  rungsgemäss hat sich aber gezeigt, dass die Verkäufer  nach kurzer Einarbeitungszeit die Kartengattungen  bzw. Verbindungen frei anwählen und ohne     jegliche     Schwierigkeiten finden.  



  Der Druckapparat enthält weiter für statistische  Zwecke einen     Totalzähler    und einen oder mehrere  Sonderzähler. Zum Antrieb dieser Zähler sind auf  der Druckplatte, wie bereits erwähnt, Löcher 63  in verschiedenen Lagen vorgesehen. Ein einer be  stimmten Zählgruppe zugeordnetes Loch wird durch  bohrt und dient     dazu,        mittels    einer Sendelampe 18  am Hubkopf auf elektronischem Wege den betreffen  den Zähler, dem ein elektronischer Empfänger 19 zu  geordnet ist, um eine Einheit weiter zu schalten. Diese  getrennte Anordnung der     Sonderzähler    und ihrer Be  tätigungseinrichtungen erlaubt es, solche Anordnun  gen nur bei Bedarf und nur in dem jeweils gewünsch  ten Umfange     einzubauen.     



  Die vorteilhafteste Methode der     Druckplattenan-          fertigung    ist die, die Platten nach einem bekannten  Verfahren aus Polyamid zu spritzen. Hierbei erzielt  man nicht nur ein gutes Druckbild, sondern hat  zugleich die     Möglichkeit,    alle     Schriftgrade    bis hin  unter zu 1,2 mm Höhe zu setzen.     Selbstverständlich     kann man die Druckplatten auch aus anderen ge  eigneten Materialien herstellen und sie auf irgend  eine Weise gelenkig miteinander zu einem Band  verbinden.  



  Die Auswahl einer     bestimmten    Druckplatte und  die Herstellung einer Fahrkarte mit dem beschrie  benen Druckapparat     wird    auf folgende Weise be  wirkt:  In der Grundstellung des Druckers ist der     Wähl-          betrieb    eingeschaltet, wobei das     mit    der Handkurbel  37 verbundene     Kupplungszahnrad    38 mit dem Zahn  rad 81 der rechten Winkelachse 58 in     Eingriff    steht.

    Nach Suchen der Zielstation aus dem Register 77  und Ablesen der Ordnungsnummer dieser Verbin  dung dreht man die Handkurbel 37 so lange rechts  oder links herum, bis auf dem     Druckplattenanzeiger       80 die betreffende Nummer erscheint und die zuge  ordnete Druckplatte 21 sich an dem Druckort be  findet. Die     Fortschaltung    des Anzeigers 80 erfolgt  durch die Bewegung der Verzahnung 72 des Druck  plattenbandes in Verbindung mit dem Zahnrad 71  der Führungsrolle 70 über die biegsame Welle 73.  



  Nach dem     Auflegen    der Leerpappe 9 auf die  entsprechende     Ausnehmung    26 des Druckwagens  25 schaltet sich der Kupplungskörper 42 mit seinem  Zahnrad 38 automatisch über ein Relais 41 auf ein       zweites    Zahnrad 45 bzw. auf ein mit diesem verbun  denes Kettenrad 46 und damit auf den Druckbetrieb  um, der durch Vorhandensein eines sogenannten       Eintourengetriebes    44 jeweils nach einer Umdrehung  der Handkurbel beendet ist.  



  Setzt man jetzt die Handkurbel 37 und damit den  Kupplungskörper 42 mit seinem Zahnrad 38 in  Bewegung, dann treibt das mit dem Zahnrad 45 ver  bundene Kettenrad 46 mittels der Kette 47 die  Hauptantriebswelle 48 an. Beim Beginn des Arbeits  spieles der Hauptwelle 48 zieht zunächst das Kurven  getriebe 49, das mit den Säulenführungen 24 und  dem     Druckwerkkopf    4 und     Addierwerkkopf    5 zu  sammenarbeitet, diesen so weit nach unten,     dass    die  Preisdruckwerke 13 und die Nummernwerke 7, 10  durch die dafür vorgesehenen Öffnungen 62 der in  Druckbereitschaft liegenden Druckplatte 21 hindurch  treten und mit dem     Zeitkartenstempel    12 sowie dem  nach unten zeigenden Text der Platte 21 in einer  Höhe liegen,

   wobei ein oder mehrere Indexstifte 20  am Hubkopf die Preisplatte 22 und die Druckplatte  21 mittels in diesen angeordneter Löcher 87 lage  genau fixieren. Hierbei nähern sich die beiden Stift  felder 14 und 15 für Preiskennung und Lochstreifen  dem     Druckplattenband.     



  Die     Preislochplatte    22 ist so ausgeführt, dass die  das Stiftfeld 14 beeinflussenden Stellen 67 kein  Loch besitzen und die keine Funktion ausübenden  Stellen 68 gelocht sind. Da das Stiftfeld 14 aus  federnd gelagerten Stiften zusammengesetzt ist, set  zen sich die Stifte 56, die kein Loch treffen, auf der  Platte 22 ab und treten infolge der Hubbewegung des  Gehäusekopfes 6 aus dem Stiftfeld 14 nach oben  heraus,     während    die Stifte 14, die ein Loch treffen,  durch die Preisplatte 22     hindurchtreten    und somit  in Ruhelage bleiben.  



  Im Verlauf des Arbeitsspieles setzt sich ein wei  teres Kurvengetriebe 52 in Bewegung, wodurch die  Zahnstangen 17 über das Gestänge 53, 57 durch  die dazugehörigen Federn 55 so lange verschoben  werden, bis sie durch die herausgedrückten Stifte 56  abgefangen werden.  



  Der durch den Längsschritt der Zahnstange 17  dargestellte Wert jeder Reihe 66 (Einer-Pfennig,       Zehner-Pfennig,    Einer-Mark,     Zehner-Mark,        Hunder-          ter-Mark)    wird durch Zähne der Zahnstange 17 so  wohl in das     Addierwerk    5 eingetragen, als auch auf  die Preisräder 13 des Preisdruckwerkes für die Fahr  karte 9 und des Preisdruckwerkes für die Buchungs  streifen 11 durch andere Zähne 82 dieser Stange      17 übertragen, wodurch diese Preisdruckwerke für  den Preisabdruck bereitgestellt sind.  



  Während dieser ersten Hubphase des Hubkopfes  haben sich auch die Stifte des Stiftfeldes 15 für die       Lochstreifen-Codenummer,    die kein Loch in der  Druckplatte 21 trafen, nach oben gedrückt, während  die anderen ähnlich der Preisplatte 22 in Ruhelage  bleiben. Da hierbei die bewegten stempelartigen  Stifte 15 durch eine     Schlitzöffnung    84 in ein Loch  blech 83 (Matrize) laufen, durchstossen bzw. lochen  sie direkt den in dem Schlitz 84 geführten, durch ein       Schrittschaltwerk    gesteuerten Lochstreifen 74. Der  Streifen 74 läuft von einem Trägerkörper 75 ab und  wickelt sich selbsttätig auf einen anderen Träger  körper 76 auf, wobei er aus baulichen Gründen über  Leitrollen 76 vor und hinter dem Schlitz ge  schränkt ist.  



  Das Arbeitsspiel ist jetzt so weit fortgeschritten,  dass ein räumliches Kurvengetriebe 50 den Druck  wagen 25, der in     ortsfesten    Führungsschienen mittels  Rollen 28 läuft, in die Maschine hineinzieht und  das     Druckplattenband    35 unterfährt. An dem Druck  wagen 25 ist das Farbwerk 34 federnd angebracht,  das jetzt gleichzeitig die am Druckort liegende Platte  21, den     Zeitkartenstempel    12 sowie die Preisdruck  werke 13, die Nummernwerke 7/10 und das Datum  werk 8 mit Farbe versieht. Da der Druckwagen  25, die Buchungseinrichtung 30, die Druckunterlage  36 und der     Pappeneinführer    eine Einheit bilden,  liegt die Leerpappe nun ebenfalls an dem Druckort.  



  Zu diesem Zeitpunkt macht der Hubkopf, der  während des     Druckwagentransportes    in Ruhe stand,  infolge der Ausbildung der entsprechenden Steuer  kurve 49 noch eine kleine Hubbewegung nach unten,  und die Fahrkarte 9 wird gedruckt; zugleich wird  das     Druckplattenteilstück    85, das auf dem Buchungs  streifen 11 erscheinen soll, abgedruckt.  



  Nach erfolgtem Fahrkartendruck vollziehen sich  die geschilderten Bewegungsspiele in umgekehrter  Reihenfolge; der Hubkopf 6 hebt sich an, die fort  laufenden Nummernwerke 710 schalten sich weiter,  die Stiftfelder 1415 löschen sich vermöge ihrer  Federn 16, die     Zahnstangen    17 und die Preisräder  13 werden durch das zugehörige Kurvengetriebe 52  mit dem Gestänge 53 und dem     Winkelhebel    54 in  ihre Ausgangslage zurückgeführt. Zu diesem Zweck  hat das     Addierwerk    5, da der Werteintrag nur in  einer Richtung erfolgt, ein     Freilaufgetriebe    86. Bei  dem     Addierwerk    5 werden ausserdem die während  des Werteintrages vorbereiteten Zehnerschaltungen  in an sich bekannter Weise durchgeführt.  



       Schliesslich    wird der Druckwagen 25 von dem  Kurvenzylinder 50 über das Gestänge 51 wieder in  die Ausgangslage zurückgefahren und hierbei der  Buchungsstreifen 11 um eine Zeile weitergeschaltet.  Mit dem Abschluss der Bewegung liegt dann die  gedruckte Fahrkarte 9     griffbereit    auf dem Wagen 25,  und das     Eintourengetriebe    44 schaltet das Kupp  lungszahnrad 38, das mit der Handkurbel 37 in  Verbindung steht, wieder auf das Rad 81 der Winkel-         achse    58 und damit auf     Wählbetrieb    zurück. Das  Arbeitsspiel kann nun von neuem zum Druck der  nächsten     Fahrkarte    beginnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckapparat für Wertkarten, insbesondere Fahr karten, mit einer grösseren Anzahl von im Druck apparat untergebrachten, wahlweise in eine Druck stellung zu bringenden Druckplatten, dadurch gekenn zeichnet, dass die Druckplatten bandförmig anein- andergereiht sind und zwischen zwei Aufwickelspulen für dieses Druckplattenband zur Auswahl einer be stimmten Druckplatte hin und her bewegbar sind, dass über der Auswahlstellung für die Druckplatten ein senkrecht auf das Band zu bewegbarer Hubkopf angeordnet ist,
    der als Träger für Preisdruckwerke und ein Addierwerk dient und zur Einstellung der selben auf den der ausgewählten Druckplatte zuge ordneten Preis eine der Stellenzahl der Preise entsprechende Zahl von verschiebbaren Zahnstangen aufweist, sowie ein Stiftfeld, über das die Zahn stangen von einer mit der Druckplatte verbundenen Preislochplatte gesteuert werden, und dass ferner ein quer zur Bandbewegungsrichtung verschiebbarer Druckwagen oder -schütten vorgesehen ist, der als Einführer,
    Druckunterlage und Auswerfer für die Wertkartenpappe dient und das Druckplattenband unterfährt. UNTERANSPRÜCHE 1. Druckapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Preiseinstellung dienen den Zahnstangen (17) durch den Antrieb des Druckers gemeinsam gegen das Stiftfeld (14) bewegt werden, bis ihre Bewegung durch einen in ihre Bahn ragenden Stift (56) des Stiftfeldes gestoppt wird, wobei der zurückgelegte Weg kennzeichnend ist für den den einzelnen Stiften zugeordneten Stellenwert des Preises. 2.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub kopf (4, 5) zugleich Träger für weitere Druckwerke (7, 8, 10, 12, 13) sowie eines weiteren, von der Druckplatte gesteuerten Stiftfeldes (15) ist, das zur Herstellung eines durch einen Schlitz (84) in der Hubkopfgrundplatte (4) geführten Lochstreifens (74) dient. 3.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahn stangen (17) zwei Zahnreihen aufweisen, von denen die eine die Zahnstangenbewegung auf die Preis werke (13), die andere auf das Addierwerk (5) über trägt. 4. Druckapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubkopf einen oder mehrere Indexstifte (20) aufweist, die der genauen Einjustie rung der Druck- und Preisplatten in der Druckstel lung dienen und die bei der Absenkung des Hub kopfes in entsprechende Löcher (87) in den genann ten Platten eingreifen. 5.
    Druckapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubbewegung des Hub kopfes vom Antrieb (48) über ein Kurvengetriebe (49) derart gesteuert wird, dass in einem Arbeitsspiel mehrere Bewegungsphasen aufeinanderfolgen, von denen die erste in einer Absenkung des Hubkopfes so weit erfolgt, dass die Preis- und sonstigen Druck werke des Hubkopfes durch dafür in der Druckplatte (21) vorgesehene Aussparungen (62) hindurchtreten und mit dem nach unten gerichteten Text der Druck platte in einer Höhe liegen, und dass gleichzeitig die der Preisstellung dienenden Stifte des Stiftfeldes (14) unter dem Einfluss der Preisplatte (22) in die Bahnen der Zahnstangen (17) gebracht werden, während die zweite,
    nach einer Pause wirksam werdende Be wegungsphase in einer weiteren, das Drucken bewir kenden Absenkung des Hubkopfes und die dritte in seiner Zurückführung in die Ausgangslage bestehen. 6. Druckapparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine wei tere, vom Antrieb gesteuerte Kurvenscheibe (52) vor gesehen ist, die nach der ersten Bewegungsphase des Hubkopfes über federnde Hebelanordnungen (53, 54) die Zahnstangen (17) gemeinsam so lange ver schiebt, bis sie durch die hochgedrückten Stifte (56) abgefangen werden. 7.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch ein räum liches Kurvengetriebe (50151) zur Steuerung der Druckwagenbewegung, das derart ausgebildet ist, dass der Druckwagen (25) erst in der Pause nach der ersten Bewegungsphase und nach der Einstellung der Zahnstangen in die Druckstellung eingefahren wird. B. Druckapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckwagen (25) zugleich Träger einer Kontrolleinrichtung (30) mit einem Buchungsstreifen (31) ist. 9.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Hub kopf (4) zwei gemeinsam eingestellte Preiswerke (13) vorgesehen sind, von denen das eine den Abdruck des Preises auf der Fahrkartenpappe durch eine Aus sparung (62) in der Druckplatte (21) hindurch be wirkt, während das andere durch eine weitere Aus sparung (62) der Druckplatte hindurch den Preis auf dem bei eingefahrenem Druckwagen unter dieser Aussparung vorgeführten Buchungsstreifen (11) ab druckt. 10.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Druckwagen (25) ein Farbwerk (34) federnd ange bracht ist, das beim Einfahren des Druckwagens sämtliche am Hubkopf und auf der Druckplatte vorgesehenen Druckstöcke und Druckrollen einfärbt. 11. Druckapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er Sonderzähler für statistische Zwecke besitzt, die lichtelektrisch durch ihnen zuge ordnete, am Hubkopf angeordnete Sendelampen (18) über entsprechende, in der Druckplatte vorgesehene Löcher (63) gesteuert werden. 12.
    Druckapparat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine einzige Handkurbel (37) für die Auswahl einer Druckplatte und den Antrieb des Druckapparates sowie durch ein Umschaltgetriebe (42, 43), das nach vollzogener Auswahl durch die zum Drucken in den Druckapparat eingelegte Fahr karte umgesteuert wird und die Handkurbel von Wähl- auf Druckbetrieb umschaltet. 13. Druckapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Handkurbel bei Wählbetrieb in beiden Drehrichtun gen, bei Druckbetrieb nur in einer Richtung be wegbar ist. 14.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrichtung (42, 43) rein mechanisch beim Auflegen der Fahrkartenpappe (9) in eine Aufnahme, die anschliessend in die Druckstellung verbracht wird, betätigt wird. 15. Druckapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung von Wählen auf Drucken lichtelektrisch bewirkt wird und dass die Auslösung der Umschaltung durch das Unterbrechen eines eine Photozelle (40) steuernden Lichtstrahles durch die Fahrkartenpappe (9) bei deren Einführung in den Druckapparat be wirkt wird. 16.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeich net, dass das nach der Umschaltung wirksam wer dende Antriebsgetriebe als Eintourengetriebe (44) ausgebildet ist. 17. Druckapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazinband in zwei in gleicher Ebene parallel nebeneinander laufende Bän der (35, 69) aufgeteilt ist, von denen das eine (35) die Druckplatten mit dem üblichen, feststehenden Text enthält, während das andere (69) lediglich Kennungen für den Preis der mit dem danebenliegenden Druck stock zu druckenden Wertkarte enthält,
    die bei In- gangsetzen des Druckapparates vor dem Drucken über entsprechende Abtastorgane die Einstellung sowohl des Preisdruckwerkes (13) als auch des Addierwerkes (5) bewirken. 18.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Preiskennungen des zweiten Bandes (69) aus Loch platten (22) bestehen, die für jede Stelle des Preises eine Wertreihe mit Kennungen 0-9 besitzen und mit einem in Arbeitsstellung darüberliegenden Stiftfeld (14) derart zusammenwirken, dass lediglich die nicht gelochten Stellen der verschiedenen Wertreihen das Stiftfeld zur Übertragung des eingestellten Wertes auf ein Preisdruckwerk (13) und ein Addierwerk (5) beeinflussen. 19.
    Druckapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Preisdruckwerk (13) ortsfest an einem Hubkopf (4, 5) befestigt ist und beim Drucken der Fahrkarte durch eine Aussparung (62) in der eingestellten Druckplatte (21) des Magazinbandes (35) hindurch tritt. 20. Druckapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass beide Bänder zur Synchronisierung ihres Laufes bei der Einstellung mit einer zahnstangenartigen Ver zahnung (72) versehen sind, die mit Zahnkränzen (71) einer Führungswalze (70) zusammenarbeiten.
CH1262460A 1960-02-23 1960-11-10 Druckapparat für Wertkarten, insbesondere Fahrkarten CH399027A (de)

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DEL35453A DE1132371B (de) 1960-02-24 1960-02-24 Fahrkarten- bzw. Wertscheindrucker mit Druckplattenantrieb und Handantrieb
DEL0035610 1960-03-15

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