CH399222A - Einrichtung zum Schleifen und Polieren insbesondere gekrümmter Oberflächen von Glasgegenständen - Google Patents

Einrichtung zum Schleifen und Polieren insbesondere gekrümmter Oberflächen von Glasgegenständen

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CH399222A
CH399222A CH977161A CH977161A CH399222A CH 399222 A CH399222 A CH 399222A CH 977161 A CH977161 A CH 977161A CH 977161 A CH977161 A CH 977161A CH 399222 A CH399222 A CH 399222A
Authority
CH
Switzerland
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grinding
polishing
support body
curved surfaces
screen
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Application number
CH977161A
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English (en)
Inventor
Bergmann Josef
Original Assignee
Philips Nv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D13/00Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
    • B24D13/14Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by the front face
    • B24D13/142Wheels of special form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/26Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding workpieces with arcuate surfaces, e.g. parts of car bodies, bumpers or magnetic recording heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description


  Einrichtung zum Schleifen und Polieren  insbesondere gekrümmter Oberflächen von Glasgegenständen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  zum Schleifen und Polieren insbesondere gekrümm  ter Oberflächen von Glasgegenständen, z. B. Bild  schirmen von Fernsehröhren, mittels an der Arbeits  seite eines scheibenförmigen Tragkörpers vorgesehe  nen Schleif-     bzw.    Poliermittels. Eine solche Einrich  tung ist bekannt.  



  Es ist beim Formen von Glasgegenständen insbe  sondere dann, wenn diese grössere Wandstärken auf  weisen, kaum möglich, grossflächige Oberflächen<B>feh-</B>  lerfrei herzustellen, da sowohl während des Herstel  lungsverfahrens selbst, als auch bei dem     anschliessen-          den    Entspannungsprozess (Tempern) Abweichungen  von der gewünschten Form oder Beschädigungen auf  treten können. Diese Abweichungen sind in optischer  Hinsicht oft unzulässig.  



  Es ist üblich, derartige Abweichungen, wie Ver  tiefungen, Oberflächenblasen, Kratzer u.     dgl.,    die sich  speziell bei der Herstellung der Bildschirme von  Fernsehbildröhren ergeben und insbesondere bei aus  geschalteter Röhre unter bestimmten Lichtverhältnis  sen sichtbar werden können, durch Schleifen und     an-          schliessendes    Polieren der Bildschirmoberfläche zu  beseitigen. Das Schleifen und Polieren erfolgt dabei  mit Hilfe vor starren Tragscheiben, deren Arbeitssei  ten ungefähr der Form der zu schleifenden Bildober  flächen angepasst sind.

   Die Arbeitsseiten der Trag  scheiben sind mit einer     Schaumgum-inischicht    be  klebt, auf welche beispielsweise gusseiserne     Schleif-          plättehen    befestigt sind.  



  Zum Polieren     wer-den    auf die     Schaumgummi-          schicht,    in Abhängigkeit von dem Poliermittel, Plätt  chen aus z. B. Kunststoff oder anderen zum Polieren  geeigneten Materialien aufgesetzt.  



  Bei der Verwendung dieser praktisch unnachgie  bigen Tragscheiben schmiegen sich die Schleifplätt-         chen    beim Auflegen der Schleifteller auf einen neu  zu schleifenden Schirm nicht genügend an die un  ebene Schirmoberfläche an, wodurch Kratzer in der  Oberfläche der Schirme entstehen können. Da diese  Kratzer wieder ausgeschliffen     werdenmüssen,    ist ein  sehr erheblicher und unnötig grosser Abschliff not  wendig, der zu langen Schleifzeiten und zu einem  grossen Verbrauch an     Schleffmitteln    führt. Noch un  angenehmer ist das Auftreten von Sprüngen in der  Schirmoberfläche, da diese erst nach dem Polieren  sichtbar werden.

   Die Sprünge entstehen, wenn die  Schleifplättchen auf Unebenheiten der Oberfläche  aufschlagen.     Desweiteren    führt die Verwendung einer  praktisch     unnachgiobigen    Tragscheibe zu Schwierig  keiten wenn z. B. Bildschirme mit einer     asphärischen     Oberfläche bearbeitet werden müssen. Bei einer sol  chen     asphärischen    Oberfläche spielen nämlich meh  rere Radien eine Rolle.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu behe  ben.  



       Gemäss    der Erfindung ist die Einrichtung zum  Schleifen und Polieren insbesondere gekrümmter  Oberflächen von Glasgegenständen dadurch gekenn  zeichnet, dass der Tragkörper elastisch ausgebildet ist       und,auf    der der Arbeitsfläche entgegengesetzten Seite  ,des     Tragkör-pers    eine wenigstens annähernd     gleich-          mässig    Über praktisch die ganze betreffende Oberflä  che verteilte Gewichtsbelastung aufruht.  



  Infolge dieser Ausbildung schmiegen sich die ela  stischen     Tragkörpex    mit ihren Schleif- und     Poliernüt-          teln    gleichmässig an     dieOberfläche    der Bildschirme  an, so dass ein Aufschlagen und Kratzen auf der  Oberfläche vermieden wird.  



  Bei     zweckmässiger    Anwendung eines auf den  Tragkörper gleichmässig verteilten Druckes legen  sich alle Schleif-     bzw.    Polierkörper besonders gut auf      ,die Schirmoberfläche auf, so dass in diesem Fall ein       gleichmässiger    Glasschliff erhalten wird.  



  Es sei noch bemerkt, dass Geräte mit Tragkör  pern, welche elastisch ausgebildet sind, zum Schleifen       oder        Polieren        von        "ekr,   <B>-</B>     ümmten        Oberflächen        mit     Handkraft an sich bekannt sind. Diese     Handaeräte     ermöglichen jedoch nur ein stellenweises Bearbeiten  der Oberfläche eines Gegenstandes.

   Eine     gleichmäs-          sige    Bearbeitung von praktisch der ganzen     Gegen-          standoberfläche    ist mit diesen handbedienten Geräten  jedoch nicht beabsichtigt, während des weiteren es  von dem von der bedienenden Person mit Hand aus  geübten Druck     abhängio,    ist, mit welchem Druck die  Schleifvorrichtung gegen die zu bearbeitende Gegen  standsoberfläche angedrückt wird.  



  Die gleichmässig verteilte, auf der     Tragoberflä-          ehe        aufrahende    Gewichtsbelastung ist in verschiede  ner Art durchführbar.     Gemäss    einer Ausführungs  form wird diese Gewichtsbelastung durch auf dem  Tragkörper aufliegendes, in einer flexiblen Hülle be  findliches, beschwerendes Material gebildet, welches  diesen Tragkörper auf die zu bearbeitende Glasober  fläche drückt.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Trag  körper in der Mitte gehaltert und über eine Gelenk  verbindung, beispielsweise ein Kardangelenk     an-          treibbar.    Hierdurch kann der Tragkörper     rotierbar     angeordnet sein, trotz der schaukelnden Bewegung  dieses Körpers bei der     Schleifbearbeitung.     



       Gemäss    einer letzten Ausführungsform. ist der  Tragkörper mittels eines Planetengetriebes in rotie  render Bewegung versetzbar und kreist dieser Körper  ausserdem um die Mittelsenkrechte des zu bearbei  tenden Gegenstandes.  



  Die Erfindung wird an Hand der in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläu  tert.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt die Schleifeinrichtung     gemäss    der Er  findung mit einem in seinem Zentrum gehalterten       Schleifplättchentragkörper    im Schnitt.  



       Fig.    2 zeigt die Schleifeinrichtung nach     Fig.   <B>1</B> in       ID     Draufsicht.  



  Auf einer in     Fig.   <B>1</B> angedeuteten Unterlage<B>1</B> ist  der Bildschirm 2 einer Fernsehbildröhre angeordnet.  Dieser Bildschirm wird mittels eines über dessen  Oberfläche hinweg bewegten Schleiftellers 4 bearbei  tet. Der Teller 4 ist über ein in der Tellermitte befe  stigtes Kardangelenk<B>6</B> mit einem Planetengetriebe<B>7</B>  verbunden, das den     Schleifteller    um seine Achse<B>8</B>  umlaufen und um die Mittelsenkrechte<B>10</B> auf dem  Bildschirm kreisen lässt.

   Die Draufsicht der     Schleif-          ,und    Poliereinrichtung in     Fig.    2 zeigt, wie die Achse<B>8</B>  des Schleiftellers während des Schleifens um die Mit  telsenkrechte<B>10</B> des     rechteckförinigen    Bildschirmes  2 kreist. Auf diese Weise wird ein     gleichmüssIger   <B>Ab-</B>  schliff des Bildschirmes 2 erreicht, auch wenn dessen  Oberfläche Bereiche mit verschiedenen Radien auf  weist. Das Planetengetriebe<B>7</B> wird mittels eines Elek  tromotors 12 über einen Riementrieb<B>13</B> angetrieben.

    Zum Auswechseln von zu bearbeitenden Bildschir-         men    2 ist die gesamte Schleifeinrichtung an einer       Achse        14        g        gehaltert,        die        ein        Kippen        der        Gesamtein-          richtung    und damit ein Abheben des Schleiftellers 4  ermöglicht.  



  Der     Schleifteller    4 besteht aus einem elastischen       Kunststofftragkörper   <B>16,</B> beispielsweise aus Schaum  gummi, der über eine gleichfalls elastische Verbin  dungsplatte<B>18</B> und eine Halterung<B>19</B> mit dem Kar  dangelenk<B>6</B> verbunden ist. Auf die Arbeitsseite 20  des     Plättchentragkörpers   <B>16</B> sind Schleifplättchen 22  aufgeklebt. Auf der der Fläche 20 abgewandten Seite  des Tragkörpers<B>16</B> liegt ein mit beschwerendem  Material<B>23</B> gefüllter, schlauchringförmiger Sack 24  auf, der den Tragkörper<B>16</B> und somit die Schleif  plättchen 22 auf den Bildschirm 2 drückt.

   Damit der  Sack 24 sich bei den Drehungen des Schleiftellers 4  nicht verschiebt und beim Abheben des Tellers 4  vom Schirm 2 den Tragkörper<B>16</B> nicht übermässig  deformiert, ist am Sack 24 ein Eisenring<B>26</B> befestigt,  der mittels Ketten<B>27</B> an einer zentrisch am Schleiftel  ler 4 angeordneten     Schleifmittelzuführrinne   <B>29</B>     befe-          stigt    ist.  



  Die     Schleifmittelzufuhrrinne   <B>29</B> umschliesst zen  trisch das Kardangelenk<B>6</B> und wird durch eine  Schlauchleitung<B>32</B> mit     Schleifmittel    gefüllt. Durch  eine     Bährung    34, die durch die Tellerhalterung<B>19</B>  und den Tragkörper<B>16</B>     hindurchführt,    gelangt das  Schleifmittel in die Schleifzone, wobei mittels einer  <B>a</B> trennt     anaetriebenen    Schleif-     bzw.        Pollermittel-          ge   <B>CD</B>  pumpe das Gut bereits vor Bearbeitungsbeginn und  über das Ende der Bearbeitungszeit hinaus ununter  brochen auf die zu bearbeitende Fläche aufgegeben  wird.  



  Es ist ohne weiteres auch möglich, den Bild  schirm 2 ruhen und dafür das Antriebsaggregat     hin-          und    hergehende Bewegungen ausführen zu lassen.  Ebenso können die voll elastischen     Schleifplättchen-          tragkörper    von anderen geeigneten Antriebsaggrega  ten gehaltert und angetrieben werden. Auch können       d.ie    Bildschirme selbst umlaufen.  



  Zur Erläuterung der Erfindung wurde bisher nur  .das Schleifen mittels der Schleif- und     Poliereinrich-          tung        g        beschrieben.        Mit        dieser        wird        auf        die        gleiche     Weise poliert, wenn die Schleifplättchen und Schleif  mittel durch Polierplättchen und Poliermittel ersetzt  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zum Schleifen und Polieren insbeson dere -okrümmter Oberflächen von Glasgegenständen mittels an der Arbeitsseite eines scheibenförmigen "körpers vorgesehenen Schleif- bzw. Poliermit- Trag tels, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper elastisch ausgebildet ist und auf der der Arbeitsfläche entgegengesetzten Seite des Tragkörpers eine wenig stens annähernd gleichmässig über praktisch die ,
    ganze betreffende Oberfläche verteilte Gewichtsbela- D stung g aufruht. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch auf dem Tragkörper<B>(16)</B> aufliegendes, in einer Hülle befindliches, beschwerendes Material, welches diesen Tragkörper auf die zu bearbeitende Glasoberfläche drückt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkör per<B>(16)</B> aus Gummi oder elastischem Kunststoff be steht.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und den Un- teransprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ,der Tragkörper in der Mitte gehalten ist und über eine Gelenkverbindung<B>(6),</B> beispielsweise ein Kar- #dangelen,k, antreibbar ist.
CH977161A 1960-08-25 1961-08-22 Einrichtung zum Schleifen und Polieren insbesondere gekrümmter Oberflächen von Glasgegenständen CH399222A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0172400A3 (de) * 1984-08-22 1988-06-22 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, Patentabteilung AJ-3 Anlage zum automatischen Schleifen von gewölbten Flächen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0172400A3 (de) * 1984-08-22 1988-06-22 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, Patentabteilung AJ-3 Anlage zum automatischen Schleifen von gewölbten Flächen

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