CH399248A - Lösbare Haltevorrichtung für Zielinstrumente an Karabiner Modell 31 - Google Patents

Lösbare Haltevorrichtung für Zielinstrumente an Karabiner Modell 31

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CH399248A
CH399248A CH1129762A CH1129762A CH399248A CH 399248 A CH399248 A CH 399248A CH 1129762 A CH1129762 A CH 1129762A CH 1129762 A CH1129762 A CH 1129762A CH 399248 A CH399248 A CH 399248A
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CH
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clamping
holding device
bolt guide
clamping jaw
jaw
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Application number
CH1129762A
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English (en)
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Schweizerische Eidgenossenschaft Waffenfabrik
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G11/00Details of sighting or aiming apparatus; Accessories
    • F41G11/001Means for mounting tubular or beam shaped sighting or aiming devices on firearms
    • F41G11/004Mountings with clamping means on the device embracing at least a part of the firearm, e.g. the receiver or a dustcover

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Lösbare Haltevorrichtung für    Zielinstrumente   an Karabiner    Modell   31 Für das Sportschiessen mit dem Karabiner Modell 31 zeigt sich mehr und mehr der Wunsch, SpeziaWelinstrumente wie    Zielfernrohre   oder    Diopter-      visiere      wegnehmbar   anbringen zu können. Es ergeben sich aber dabei bestimmte Schwierigkeiten, weil jede Veränderung an der    Ordonanzwaffe   unstatthaft ist. Anderseits soll die Haltevorrichtung ohne besondere Schwierigkeit immer wieder in genau derselben Lage mit dem Karabiner verbunden werden können. Schliesslich dürfen Bedienung und    Verschlussfunk-      tionen   der Waffe nicht gestört werden. 



  Es ist das Ziel vorliegender Erfindung, eine lösbare Haltevorrichtung zu schaffen, welche alle obenerwähnten Bedingungen erfüllt und ausserdem eine einfach herzustellende und bedienende, preisgünstige Konstruktion aufweist. Die erfindungsgemässe Haltevorrichtung ist gekennzeichnet durch eine im Bereiche der seitlichen Aussparung der Ladeöffnung an der Regelführung lösbar befestigte Klemmvorrichtung. Da die erwähnte Aussparung bei allen Waffen genau dieselbe Form hat und genau an derselben Stelle liegt, kann diese Aussparung in vorteilhafter Weise dazu benützt werden, die Lage der aufgesetzten Klemmvorrichtung eindeutig zu bestimmen.    In   der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der    erfindungs-      g.-mässen   Haltevorrichtung dargestellt. 



     Fig.   1 zeigt die am Karabiner befestigte Haltevorrichtung in Draufsicht;    Fig.   2 zeigt einen Schnitt nach Linie    II-11   in    Fig.   1 und    Fig.   3 zeigt die obere Klemmbacke der Klemmvorrichtung in Ansicht von unten. 



     Fig.   1 zeigt in Draufsicht das Verschlussgehäuse 1 des Karabiners mit der Ladeöffnung 2. Auf der Seite des Riegels 3 ragt die    Riegelführung   4 seitlich auswärts. Die seitliche Aussparung 5 der Ladeöffnung 2 erstreckt sich bis in die obere Wandung der Riegelführung 4 und ist dort durch eine schief nach innen geneigte Fläche 6 begrenzt, die durch gerundete Flächenteile 7 in die senkrecht stehenden Wandteile der Aussparung überläuft. 



  Die    Klemmvorrichtung   der Haltevorrichtung besteht aus einer oberen, über die Riegelführung 4 in die seitliche Aussparung der Ladeöffnung greifenden Klemmbacke 8 und einer, mit einer Zunge 9 unter die Riegelführung 4 greifenden unteren Klemmbacke 10, welche Klemmbacken mittels einer Klemmschraube 11 verbunden sind. Die Klemmschraube 11 weist einen mit der unteren Klemmbacke verschraubten Gewindeteil und    einen   in einer Bohrung der oberen Klemmbacke drehbar gelagerten Schaft 12 auf. Wie    Fig.   2 zeigt, ist der Schaft 12 etwa in der Mitte mit einem Kranz von Rastvertiefungen 13 versehen, in welche eine in    Fig.   1 unsichtbar dargestellte, federbelastete Kugel 14 eingreifen kann.

   Die Kugel 14 und die sie belastende Feder sind mittels einer Madenschraube in einer quer zur Achse der Schraube 11 liegenden Gewindebohrung gehalten. 



  Wie    Fig.   2 zeigt, liegen die beiden    Klemmbacken   8 und 10 nur längs der vom Riegelgehäuse 4 entfernten Seite dieser Klemmbacke in Berührung, indem die untere Klemmbacke 10 an dieser Seite einen erhöhten Steg 15 aufweist, womit in allen    Fällen   ein zuverlässiges Festklemmen gewährleistet ist. Die eigentliche Klemmfläche der unteren Klemmbacke weist eine der unteren Rundung des Riegelgehäuses angepasste Rundung auf und ist somit durch die Zunge 9 sowie durch den seitlich gegen die Riegel- 

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    führung   anliegenden Flächenteil 16 gegen vertikale und horizontale Bewegung gesichert. Die Klemmfläche der oberen Klemmbacke 8 weist einen ähnlichen gerundeten Teil auf, der der oberen äusseren Rundung der Riegelführung angepasst ist.

   An dem über die Riegelführung greifenden inneren Ende ist die Klemmbacke 8 mit einem in die Aussparung 5 greifenden Nocken 17 versehen, dessen innere Oberfläche 18 zu den Begrenzungsflächen 6 und 7 der    Aussparung   der Ladeöffnung komplementäre Form aufweist und daher in eindeutiger Lage auf diesen    FIIchen   aufliegt. Mit andern Worten ist durch das    Aufe:nanderliegen   der Flächen 6 bzw. 7 und 18 die Lage der Klemmvorrichtung bezüglich des    Ver-      schlussgehäuses   1 in Quer- und Längsrichtung der Waffe eindeutig festgelegt. Die oben beschriebene Ausbildung der übrigen Klemmflächen der Backen 8 und 10 verhindert ausserdem mit Sicherheit ein Kippen der Klemmvorrichtung aus der genau horizontalen Lage. 



  Die Haltevorrichtung weist eine hinter der    Ver-      schlussöffnung   2 über das Verschlussgehäuse 1 greifende Halteplatte 19 auf, mit welcher beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine    Diopterzielvor-      richtung   20 bekannter Ausführung verbunden ist. Die Platte 19 ist durch einen dünnen Steg 21 mit der obren Klemmbacke 8 verbunden. Der Steg 21 liegt seitlich der Ladeöffnung über dem Riegelgehäuse 4 und behindert in keiner Weise das Laden der Waffe oder die Betätigung des Riegels. 



  Bei festgeklemmter Haltevorrichtung ist die Schraube 11 durch die in eine Rastvertiefung 13 greifende Kugel 14 gegen Drehung gesichert, so dass sich die Lage der Klemmvorrichtung und damit der Zielvorrichtung keinesfalls durch    Lockenwerden   der Schraube 11 verändern kann. Die Rastvorrichtung sichert die Schraube 11 zugleich gegen    Axialverschie-      bung   in der Klemmbacke 8, so dass die Schraube nicht verloren geht, auch wenn die Klemmbacke 10 völlig von der Schraube entfernt wird. Diese Sicherung der axialen Lage der Schraube 11 hat    ausser-      dem   den Vorteil, dass bei der Montage der Klemmvorrichtung die Klemmbacken in einer geeigneten Entfernung voneinander gehalten werden, womit das Aufsetzen der    Klemmvorrichtung   erleichtert wird.

   Die Teile sind übrigens so gestaltet, dass die Schraube 11 nicht vollständig aus der Klemmbacke 10    entfernt   werden muss, um die Klemmvorrichtung vom    Ver-      schlussgehäuse   zu entfernen oder auf dasselbe aufzusetzen. 



  Anstelle einer horizontal über dem hinteren Ende des Verschlussgehäuses 1 liegenden Montageplatte 19 könnte an derselben Stelle eine vertikal stehende Platte verwendet werden, die eine    öffnung   zum Einsetzen einer    Diopterzielvorrichtung   aufweisen könnte. Soll ein Zielfernrohr aufgebaut werden, so kann der Träger der Haltevorrichtung selbstverständlich auch jede andere Form aufweisen und könnte unter Um- ständen auch vor der Ladeöffnung über dem    Ver-      schlussgehäuse   1 angeordnet sein, in welchem Fall selbstverständlich der Steg 21 entsprechend ausgebildet werden müsste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lösbare Haltevorrichtung für Zielinstrumente an Karabiner Moda11 31, gekennzeichnet durch eine im Bereiche der seitlichen Aussparung der Ladeöffnung an der Riegelführung lösbar befestigte Klemmvorrichtung. UNTERANSPRÜCHE 1. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere über die Riegelführung greifende Klemmbacke der Klemmvorrichtung einen Nocken mit der Oberfläche der seitlichen Aussparung der Ladeöffnung komplementärer Oberfläche aufweist. 2. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untere, die Riegelführung untergreifende Klemmbacke einen seitlich gegen die Riegelführung anliegenden Klemmflächenteil aufweist. 3.
    Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken nur längs ihrer von der Riegelführung entfernten Seite in Berührung stehen. 4. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit der oberen, über der Riegelführung liegenden Klemmbacke ein über das Ver- schlussgehäuse greifender Träger für ein Zielinstrument verbunden ist. 5. Haltevorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger einen über der Riegelführung seitlich der Ladeöffnung liegenden Steg aufweist, welcher die Klemmbacke mit dem vor oder hinter der Ladeöffnung über das Verschluss- gehäuse greifenden Trägerteil verbindet. 6.
    Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klemmschraube in der über der Riegelführung liegenden oberen Klemmbacke drehbar und gegen axiale Verschiebung gesichert angeordnet und mit der unteren Klemmbacke verschraubt ist, wobei die Klemmvorrichtung mit durch die Klemmschraube verbundenen Klemmbacken gelöst bzw. angebracht werden kann. 7. Haltevorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube an ihrem in der oberen Klemmbacke gelagerten Schaft einen Kranz von Rastvertiefungen aufweist, in welche ein federbelasteter Rastkörper, z. B. eine Kugel oder ein Stift greift und eine Drehung und Axialverschie- bung der Klemmschraube hemmt.
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